Vorbereitungen auf die neue Saison
Die Saisonpause nutzte der Uraltrainer für Scoutingarbeiten in Jekaterinburg und Moskau. Ein nicht ganz ungefährliches Vorhaben, so gab es viele Leute, die mit Krankheitssymptomen noch draussen waren. Derweil musste ein Bekannter knapp 3 Stunden ausserhalb Jekaterinburgs gefahren werden um medizinische Coronavirus-Hilfe zu erhalten, da die Krankenhäuser in der Stadt nach wie vor völlig überlastet sind.
Dennoch war das Scouting wichtig, so traf man einen 9 jährigen Jungen aus einem Proficlub, der ein grosses Versprechen für die Zukunft werden dürfte. Bekanntlich sind diese in diesem Alter auch günstiger zu haben. Aber auch ins jetzige Team wurde investiert mit einigen jungen Talenten. Man sammelt in Jekaterinburg, aufgrund des engen Budgets, bekanntlich die Brotkrumen zusammen. Anderes bleibt uns nicht übrig, da die Leistung insbesondere letzte Saison unter aller Sau war. Verbesserung wurde vom Trainer gelobt. Auch ihm bleibt aber nichts anderes übrig, denn die Schlinge um seinen Hals zieht sich immer enger.
Immer wieder lustig
Immer wieder lustig ist es zu lesen was die vermeintliche Konkurrenz so über unseren Klub denkt. "Favorit" oder "Sie werden vorne mitspielen", so ist zu lesen. Woher diese Attribute kommen vermag allerdings niemand zu sagen. Festzuhalten bleibt Dynamo Barnaul ist noch nie besser als Dritter geworden. Favoriten sind Mannschaften, die jahrelange auf hohem Niveau spielen und Meriten vorzuweisen haben. Dynamo hat derweil weder das eine noch das andere. International im Elfern gescheitert, obwohl man in KO-Spielen bekanntlich gut auftritt und gar der Favorit auf den EC- Titel war. Doch die Nerven flatterten und so wurde es nix. An dieser Stelle verdienter Glückwunsch an Nestrac. Der Pokalsieg, ja das war ein Erfolg. Doch auch hier hatte man gewaltig Losglück. So bleibt festzuhalten, in KO-Spielen wird die F-Rolle angenommen. In der Meisterschaft hingegen nicht. Obwohl, aus dem ersten ZAT mit einem Neun-Darter rausgehen...das wäre Wasser auf die Mühlen der Konkurrenz. Verlockend.
+++Ungewöhnlich: FK Krasnodar ohne Druck in die neue Saison!+++McLovers letzte Saison?+++
Der FK Krasnodar und eine normale Saison? Gibts nicht! 2020-1 gewann man die Europa League in einem "Marathon Elfmeterschiessen" was wohl für sehr lange Zeit unantastbar bleiben wird. Kurios: durch den Sieg im Wettbewerb "des kleinen Bruders der CL" qualifizierte man sich doch noch für die Königsklasse. 2020-2 verpasste man ebenfalls die CL Qualifikation über den Ligaweg. Und da man auch international nicht mehr vertreten war, hiess es dann wohl für die Europa League zu planen. Denkste! Da legte sich McLover abends um 23h07 ins Bett und am anderen Tag um 6h34 war er mit den Südrussen in der Champions League. Bitte was? Was ist denn hier los? Das Unmöglichste aller Szenarien: die Russen dominierten wieder mal die Europa League, es gab sogar ein rein russisches Finale. Amkar Perm vs. Dynamo Barnaul! Der absolute Hammer: beide Teams waren bereits über die Liga für die CL qualifiziert und da die russische Liga einen weiteren CL Quali Platz zu gute hatte, darf der FK Krasnodar sich erneut mit den ganz Grossen messen. Der Weg startet dieses Mal in der 2.Runde der Qualifikation mit der Hoffnung dass man sich in dieser Saison international nicht so haarsträubend blamiert.
Überhaupt diese Saison: man liest sich durch die Boulevard- und Sportszeitungen doch ein Team wird im Feld der Favoriten nicht gemeldet. Es handelt sich um den FK Krasnodar, der bereits Ende der letzten Saison wenig furchteinflössend war. Für Amkar Perm sowieso nicht: der Meister verteidigte die Meisterschaft souverän doch auch die Konkurrenz erwähnte die Südrussen nur noch sporadisch. Sie dürften in dieser Saison nicht viel mehr Gründe haben, McLovers Truppe als Meisterschaftskandidat zu bezeichnen, denn das ist die Mannschaft des Luxemburgers schlicht nicht mehr. Adama Traoré, Rodrigo Betancur (beide nach nur einer Saison) sowie Marko Pasalic, Marcus Berg und Olivier Thill haben die Mannschaft verlassen und diese Lücken werden nicht so schnell zu schliessen sein. Klubboss Sergei Galitzki kündigte für diese Saison einen STOP der Investitionen an (ob es dabei bleibt, steht bei diesem launischen Präsidenten aber wahrlich in den Sternen), dennoch geniesst McLover weiterhin das Vertrauen des Vorstands. Doch dieser wird wohl kaum über die Saison hinaus bleiben. Seinen Vertrag will der Luxemburger noch erfüllen, danach würde es nach 6 Saisons Russland Zeit werden für was Neues. Sicher ist das aber noch nicht! Der Appetit kommt ja auch erst oft beim Essen.
"Angebote habe und hatte ich genug aber mindestens meinen Vertrag wollte ich dann doch noch erfüllen. Ich will es mit einer Truppe die etwas weniger einer Startruppe als letzte Saison ähnelt, besser machen. National und international. Wir sind dennoch stark doch andere Mannschaften sind ganz klar stärker. Ich denke da vor allem an Dynamo Barnaul und auch wenn mir sf5078 widersprechen wird und wieder mal alle Aufmerksamkeit von sich schieben will, ist die Truppe aus Sibirien mein absoluter Favorit auf den Titel. Es wird wie immer laufen, der Saisonstart wird vergeigt werden doch dann werden sie mit riesigen Reserven das Feld von hinten aufrollen. Amkar Perm wird eine erneute Meisterschaft meiner Meinung nach verpassen, wenn auch knapp."
Die offiziellen Ziele der Südrussen lauten diese Saison: Platz 3 in der Liga (immerhin ein Platz besser als letzte Saison), Halbfinale im ungeliebten Kubok Rossii (immerhin eine Runde weiter als letzte Saison) sowie das Achtelfinale in der CL (immerhin wieder eine Runde weiter als letzte Saison mit einem etwas früheren Start in der Qualifikation). Demnach Verbesserung auf allen Ebenen erwünscht: einfach wird das nicht so McLover weiter: "Spartak und ZSKA schätze ich diese Saison auch sehr stark ein und dann muss man immer ein Auge auf Ural und Zenit haben, Platz 3 zu erreichen wird kein Geschenk werden." Zumal das Auftaktprogramm direkt mal den Tabellen 2. sowie Tabellen 3. der letzten Saison serviert...Los gehts in Kasan, ehe dann die beiden Topspiele zuhause gegen Spartak Moskau und bei Barnaul anstehen. Da besteht bereits die Gefahr eines Fehlstarts. "Der Start ist tricky aber ich mag Herausforderungen, der Druck ist ja dann doch etwas kleiner als in den vorherigen Saisons, so der Luxemburger. Und Kapitän Yuri Martinovich, der würde er nicht noch Fussball spielen schon längst als lebende Wachsfigur im Krasnodar Museeum stehen würde, ergänzt: "Diese Saison müssen sich andere Teams im Scheinwerferlicht beweisen, man kann sich nicht mehr hinter uns verstecken."
In der Tat ist in dieser Saison vieles anders bei den Südrussen...!
Vorbereitung läuft !
Es geht bald wieder los in Russlands oberster Fußball-Liga und wir selbst fragen uns,was möge da noch kommen ?
Aber der Reihe nach: in der abgelaufenen Saison konnte Coach Netsrac mit Amkar Perm tatsächlich die Titelverteidigung feiern und erneut die Meisterschaft feiern. Danach gab es ja wie schon angekündigt tatsächlich eine rein russisches Europa League-Finale zwischen dem Meister und Pokalsieger Russlands. Netsracs Meistermannschaft konnte tatsächlich einmal ein 11er-Schiessen für sich entscheiden,nachdem es nach 120 Minuten 1:1 stand. Waskommt nun nach den großen Erfolgen ? Ligachef Onkel D.gab in seiner Prognose Platz 6 aus,natürlich aufgrund einer Sättigung des Titel-Hungers. Gut,Platz 6 wäre sicherlich eine Enttäuschung aber ich möchte es an dieser Stelle nicht weiter kommentieren.
Fakt ist aber auch: eigentlich wäre es an der Zeit, Perm zu verlassen und eine neue Herausforderung mit einem neuen Team außerhalb Russlands zu suchen. Aber nach einer gewissen Bedenkzeit wird Netsrac auch in der kommenden Saison die Geschicke beim Meister leiten.Schaun wir mal,wo es hinführen wird !
Saisonstart
Mit einem mehr als soliden Ergebnis verabschiedete sich ZSKA Moskau in die Sommerpause. Der fünfte Platz war es im Endeffekt in der ersten Saison im russischen Bärenkäfig.
Vorzuwerfen hat man sich dabei wenig. Ganz im Gegenteil; mit 54 Punkten zu Hause (18 Siege!) präsentierte man sich so heimstark wie noch nie in der Trainerkarriere von GerryG. Mehr verhinderte die maue Auswärtsausbeute und die vorsichtige Taktik gegen PC-Gegner.
Die neu eingerichtete Analytics-Abteilung ist jedoch der Ansicht, dass in allen Bereichen ein wenig Regression eintreten wird. Bei den Heimspielen zum Negativen; bei Auswärtsspielen und gegen den PC hin zum Positiven.
Kommt also am Ende der Saison 2020-3 genau dasselbe heraus wie 2020-2? Wäre es von den Punkten her möglich, würde sich in Moskau keiner beschweren. Zwar gibt es diese Saison mit Barnaul und Perm gleich zwei haushohe Favoriten, die in der EL ordentlich Selbstvertrauen getankt haben. Doch ob Perm abermals eine historisch gute Saison hinlegen wird, steht in den Sternen.
Die anderen Teams werden sicherlich hochmotiviert in die Saison gehen. Und vielleicht finden sich ja noch 1-3 Trainer für die freien Teams.
Startblock klemmt wohl ?!
Die neue Saison ist gestartet und Amkar bläst sofort russischer eisiger Wind entgegen.
Zunächst aber mal ein herzliches Willkommen an Schluppi bei Lok Moskau !
Die ersten 3 Spieltage sind gestartet und Perm ist als einziges Team ungeschlagen. Tolle Sache,könnte man denken,aber nach 2 teuer erkauften Unentschieden auswärts gegen 2 trainerlose Klubs und Platz 4 in der Tabelle schaut man doch nun etwas sparsam in die Röhre. Vorne hui und hinten pfui.Mit 9 Gegentoren stellt man zusammen mit Kasan die schlechteste Abwehr. Hier besteht wohl erheblicher Bedarf,nachzubessern.Aber andererseits war auch klar,wer Meister ist,wird gejagt.Die Mannschaften ohne Trainer hat man erstmal weg,was nicht automatisch heißt,es wird leichter. Fakt ist,die offensive Ausrichtung aus den ersten drei Spielen muss umgestellt werden,denn es ging erheblich in die Hose. Dank der Offensive kam aber zumindest Zählbares heraus.
Ordentlich Holz
Ähnlich wie der kommende Gegner mit dem Leiter der alten Liebe (La Liga in Spanien) hat GerryG am kommenden ZAT ordentlich Holz vor der Hütte.
Bei FK Krasnodar hat McLover schon die Axt herausgeholt und spukt große Töne, er wolle sich für das herrliche 3:6 am Ende der letzten Saison revanchieren. Das ist verständlich, allerdings kann man über solche Spielchen nur müde lächeln. Aus Spanien ist man größeren Leistungsdruck gewöhnt.
Nach dem bereits angesprochenen Heimspiel gegen Iceman tritt man beim amtierenden Meister Netsrac aus Perm an. Dieser verhinderte letzte Saison, dass die gute erste Saison von ZSKA nicht mit mehr gekrönt wurde. Generell war letzte Saison ein extrem starke Saison von allen russischen Teams. Perm ist nun zwar mit einem ungewöhnlich schlechten Riecher in die Saison gestartet, doch ist sich die Analyseabteilung sicher, dass Netsrac sich nicht so leicht abschütteln lässt.
Trotz der schweren Spiele vor der Brust hat man sich in Moskau mindestens sechs Punkte zum Ziel für den nächsten ZAT gesetzt.
Frage der Woche
Den meisten Lesern brennt es ebenso wie unserem Redakteur auf der Zunge. Damit ist nicht der drittklassige Wodka des Onkels gemeint. Nein, allgemein fragt man sich "Ist Schluppi Schlaubi Schlumpf?". Die Frage klingt zunächst banal. Doch sollte der Blaue ebenso schlau wie sein cartoonistisches Vorbild sein weht in Rossiya demnächst ein anderer Wind. Gargamel wird da nicht lange auf sich Warten lassen. Für die Spieler ist der Bösewicht schon lange gefunden. LL Dimitry unausschreiblich informiert seine Männer nicht über den neuen Spieler, sondern überlässt dies den gewohnt investigativen Journalisten aus Krasnodar. Da stellen sich die Fragen: Wann wollte El Tankstelle uns eigentlich Bescheid geben? Steckt hier Kalkül dahinter? Oder ist es gar der Account von Svetlana, der berühmt berüchtigten Tante aus Novosibirsk?
+++4 Punkte: Der erwartet schwere Start!+++Trainer McLover optimistisch!+++
Zum ersten Mal seit McLovers Debütsaison (Anm. der Red. : 2019-1) startet der FK Krasnodar mit weniger als 6 Punkten in die Saison. Eine Tatsache, die die Experten nicht sonderlich überraschen dürfte, gelten die Südrussen doch national nicht mehr als das Nonplusultra. Auch McLover stapelte vor Saisonbeginn tief, zufrieden ist er mit den 4 Punkten aber keineswegs, wenngleich er optimistisch bleibt: "Im ersten Spiel bei Kazan hatten wir uns natürlich wesentlich mehr ausgerechnet statt dieses 3:3 aber im Endeffekt ist diese Mannschaft einfach ein Angstgegner für uns und wir hatten Glück dass Denis (Adamov) weltklasse beim Elfmeter reagiert hat. Zudem war der Schiedsrichter abartig schlecht. Was läuft bei uns für eine Scheisse rum? Mit unserem Heimspiel gegen Spartak war ich sehr zufrieden ehe wir uns dann in Barnaul furchtbare Fehler geleistet haben. 4 Punkte sind für mich persönlich zu wenig und ich hoffe die Mannschaft sieht das auch so. Es gibt aber jetzt keinen Grund ales zu hinterfragen: wir haben an den nächsten 3 ZATs 6 Heimspiele, wenn wir die gewinnen dann können wir am Ende der Hinrunde vielleicht mit ein paar Körnern auch noch auswärts was holen."
Für den neutralen Zuschauer war in der Partie Rubin Kazan - FK Krasnodar alles dabei: 6 Tore, 2 verschossenen Elfmeter und 2 Platzverweise! Aber alles auf Anfang: in der 6. Minute ging die Heimmannschaft in Front, Tammy Abraham (11.) konnte aber prompt ausgleichen. Das Spiel war über die gesamte Spielzeit auf sehr hohem Niveau, was allerdings eher an den defensiven Schlampereien lag. Beide Mannschaften schienen das Wort "Spielaufbau" noch nie zuvor gehört zu haben. Ein Beispiel gefällig? Diagonalball von Akanji auf Spahic und das vor dem Strafraum - das macht selbst die F - Jugend von ZSKA Moskau besser - ein Kazan Spieler spritzt dazwischen und schiesst seine Mannschaft erneut in Führung (26.). Denis Adamov (22), der Guilherme (35) als Stammtorwart verdrängt hatte, erlebte demnach eine frustrierende erste Halbzeit für die Südrussen zwischen den Pfosten. Mit einer 2:1 Führung für Kazan ging es in die Katakomben!
Aus denen kamen die Südrussen besser raus und schienen die Partie drehen zu können: Ausgleich Wanderson in der 51. Minute und kurz darauf zeigte Schiedsrichter Witali Jefkazin auf den Punkt, als Tony Vilhena (25) unsanft von den Beinen geholt wurde. Suleymanov übernahm in der 56. Minute die Verantwortung doch er traf nur den Querbalken. In der 59. Minute umkurvte Claesson den Torwart um dann im Fallen übers leere Tor zu schiessen. McLover mit dem Ur-Drang nach seinen Herzpillen zu greifen doch da der Arzt direkt in der 1. Reihe sass, liess er das mal bleiben. Stattdessen malträtierte der Luxemburger die Mentos in seinem Mund mit wütenden Bissen. Zurück zu Spiel, wenn du deine Chancen nicht machst, trifft der Gegner und so kam es in der 77. Minute - 3:2 Kazan! Nach diesem Tor jubelte der Schütze vor den mitgereisten Krasnodar Fans, was vor deren Block für wütendes Geschubse unter den Spielern sorgte. Ab diesem Moment verlor der Schiedsrichter aber die Kontrolle: binnen 2 Minuten verteilte Jefkazin 2 überraus strenge rote Karten an einen Spieler von Kazan sowie Caio von Krasnodar. Ruhe kam damit natürlich keine ins Spiel.
Schon gar nicht als Krasnodars Remy Cabella (30) in der 87. Minute zum 3:3 traf und ebenfalls vor der gegnerischen Kurve jubelte. Doch die Pointe in diesem Spiel sollte erst noch kommen: Elfmeter für Rubin Kazan in der 93. Minute! Unfassbar!!! McLover drehte völlig durch und schimpfte in Richtung des 4. Offiziellen -> ab auf die Tribüne. Von da aus sah der Coach wie Adamov den Elfmeter über die Latte lenkte und zum "Helden" wurde. McLover stürmte sofort nach Abpfiff auf den Rasen und umarmte seinen Torwart, nicht aber ohne dem Schiedsrichter auch noch die Verse 30, 31 und 32 aus der Bibel mit auf den Weg zu geben, glauben wir zumindest...
Die anderen beiden Spiele des 1. ZATs verliefen weitaus gemächlicher, gegen Spartak setzte man sich durch Tore von Cabella (14.), Claesson (55.) und Suleymanov (80.) am Ende locker mit 3:0 durch. In Barnaul lag man nach 10 Minuten bereits mit 2:0 zurück ehe vor der Pause sogar noch das 3:0 fiel! Nach dem Pausentee verkürzte Suleymanov zwar auf 3:1 doch kurze Zeit später stand es schon wieder 4:1. Vilhenas Treffer zum 4:2 war nur noch Makulatur. Nun hat man also 3 ZATs vor sich, die eine grosse Chance mit sich bringen doch auf Angriffe der Konkurrenz muss man gefasst sein. Da wäre zum Beispiel am 4. Spieltag ZSKA Moskau, die McLovers Mannen zum Schluss der letzten Saison mit 3:6 verprügelten. Hier wird man grosse Geschosse auffahren müssen. Oder Lokomotive Moskau mit Neu-Trainer Schluppi: die Eisenbahner bekommen demnach einen neuen Impuls, zur Unzeit aus der Sicht von Krasnodar. Einfacher wird die Saison für den FK Krasnodar nicht werden.
Bääh
So lautet der eloquente Titel zum zweiten ZAT. Denn Bäh ist das einzige Wort, welches dem fleissigen Schreiberling eingefallen ist nach diesem ersten ZAT. Platz 7 und damit das schlechteste trainergesteuerte Team. Aber nach 9 Jahren torrausch weiss Trainer Iceman mittlerweile, dass die Platzierung nach dem ersten Zat keine grosse Bedeutung zuzukommen ist. Immerhin befindet sich das eigene TK noch über dem Durchschnitt und der Rückstand auf die Spitze beträgt ja auch nur 2 Punkte.
Gewohnt angriffig zeigte sich das Team aus dem Ural zum ersten ZAT. So gab es zum Saisonauftakt in St. Peterburg gleich den ersten Auswärtspunkt. Mit einem unangefochtenen Heimsieg gegen Zuffi Rubin Kasan resultierten also 4 Punkte.
Nun warten lauter Angstgegner der Swerdlovsker am nächsten ZAT. Dort warten nämlich ZSKA, Barnaul und Krasnodar.
Doch Platz 2 !!!
Die nicht enden wollende Zwangspause ist endlich zu Ende und der Meister hat in seinen Spielen eine seltsame Wende genommen.Als ob man aufgrund der vielen Gegentore nur noch Viererkette usw.trainiert hat,hielt der laden hinten dicht...fast,beim Gastspiel in Barnaul bewegten sich die Abwehrrecken ungewöhnlich flink,aber durcheinander wie ein Hühnerhaufen und die Quittung waren 4 Eier im Nest. Nur gut,dass aktuell keine Zuschauer zugelassen sind,die hätten wohl einen lauen Sommerkick mitten im November erlebt.O.K.unterm Strich ist man bei 2:4 Toren und 6 Punkten aber hochzufrieden,was die Punkteausbeute betrifft.
Letztendlich gilt es aber weiter die Konzentration hochzuhalten,internationalen Fußball gibt es noch nicht zu sehen.
Schade,aber dies wurde bereits angemerkt,dass der Lockdown die neuen Trainer gleich wieder vergrault hat.
P.S.: Jungs,falls ihr das lest,das große russische Reich und seine Fußballklubs heißen Euch weiterhin Herzlich Willkommen !
Kommt der Motor ins Stottern?
Ural hat kalte Füsse bekommen, ob der Warterei. Somit hat auch hier der Lockdown zugeschlagen und in Swerdlovsk hat man dafür volles Verständnis. Nun stellt sich die Frage ob Ural wieder in den gewohnten Rhytmus kommt oder der Motor ins stottern kommt. Immerhin verlief der ZAT nach dem Lockdown nach Plan. Gegen Krasnodar und Barnaul gab es die 6 Pflichtpunkte, was ja keine Selbstverständlichkeit ist, nur auswärts hält sich Ural ungewöhnlich stark zurück. Findet nun ein Umdenken statt? Gilt die alte Strategie als gescheitert? Wer weiss...
Froh ist man aber über die bisher gute Platzierung mit Platz 3, doch es ist nur ein Tropfen auf dem heissen Stein, denn die trainergesteuerten Teams geben sich noch praktisch keine Blösse und lungern sehr nahe um uns herum. Wie lange noch ist die Frage...
Perm hat sein Näschen zurück
Netsrac kommt wieder. Der olle russische Terminator und Dominator der letzten Saison hat die Pause wohl genutzt und sein Näschen in eine ordentliche Ladung Schnee gesteckt. Die Füße sind jedoch richtig dreckig. Zugegeben, auch in Moskau bestand beim russischen Geheimdienst die Überlegung, nach der langen Pause zu Hause extrem defensiv und auswärts vorsichtig offensiv zu setzen. Die Möglichkeit, dass viele Trainer ähnliche Überlegungen getroffen haben, bestand dabei - ja, man rechnete sogar mit dem ein oder anderen unfreiwilligen "Nuller".
Nun war es aber Netsrac, der am ersten ZAT völlig untypisch zweimal auswärts ohne Sinn und Verstand setze. Und nach den Pleiten gegen ihn in der letzten Saison bestanden dann doch Restzweifel. Die Konsequenz erfolgte prompt: Mit dem billigsten aller Ergebnisse sicherte sich der russische Terminator den Sieg und auch aus seinem anderen Heimspiel ging er mit demselben Ergebnis als Sieger hervor.
Im Anschluss an den zweiten ZAT gilt es für Moskau nun, sich neu zu justieren. Wer die nächsten Gegner sind, muss erst in Erfahrung gebracht werden. Die Pause hat auch die statistische Abteilung hart getroffen. Ihre Dienste waren plötzlich überflüssig und alle Mitarbeiter wurden ins Homeoffice geschickt. Entsprechend mau sieht es mit der Vorbereitung auf die nächsten Spiele aus. Trainer GerryG meinte, sichtlich gezeichnet von den Strapazen der letzten Wochen des Wartens: "Wir brauchen keinen Neuanfang ... Wir müssen uns nur ein wenig sammeln und nachladen. Unser Bauchgefühl wird es nächsten Spieltag schon richten. R-E-L-A-X."
+++Endlich: Re-Start! Und der gelingt!+++Gerüchteküche brodelt in Krasnodar!+++
Man hätte fast nicht mehr damit gerechnet: die Premjer-Liga geht weiter! Nach gefühlt einem halben Jahr Pause, konnten die Spieltage 4 bis 6 endlich absolviert werden. Dennoch bleibt die Ungewissheit, denn immer noch liegt der Patient Torrausch auf der Intensivstation, jeden Moment kann die russische Liga wieder unterbrochen werden und so versuchen die russischen Mannschaften einfach das Beste aus der Situation zu machen. Immerhin kann man sagen dass keine Mannschaft einen Vorteil bzw. Nachteil hat. Jeder muss man mehr denn je von ZAT zu ZAT schauen und die Geschehnisse abwarten. So komisch es aber klingt: der FK Krasnodar ist in der Saison 2020-3 angekommen! Man gewann seine beiden Heimspiele souverän, lediglich in Jekaterinburg gab es die erwartete Klatsche, kommt doch ein Sieg gegen Krasnodar bei den Jungs aus dem Ural dem Erreichen eines Saisonziels gleich. "Ich habe in meinen bisherigen 10 Saisons schon viel erlebt aber das hier ist eine wirklich komische Saison. Ich mache mir sehr viele Gedanken um das Torrausch Universum, ich finde nicht dass es gut aussieht. Der Spass bleibt auch etwas auf der Strecke aber da dies auch nur temporär der Fall sein kann, versuchen ich und die Mannschaft natürlich jeden ZAT mit dem nötigen Willen, wie in den Saison davor, anzugehen."
Dieser Wille verhalf den Südrussen zu einem guten Re-Start: ZSKA Moskau kam am 4. Spieltag zu Besuch und musste recht schnell die Überlegenheit der Heimmannschaft anerkennen. Die Krasnodarer hatten noch was gut zu machen von recht schmalen 1. ZAT. In der 11. Minute ging man durch Olivier Thill in Führung, nur 6 Minuten danach erzielte das russische Talent Maksim Kutovoy das 2:0. ZSKA kam nicht aus der eigenen Hälfte raus und kassierte kurz vor der Pause noch das 3:0 durch Claesson. Das war gleichzeitig der Endstand. Gegen den anderen Klub aus Moskau, Lokomotive, machte man zuhause da weiter wo man gegen die Truppe von GerryG aufgehört hatte. Auch hier wurde der Gegner von Beginn an in der eigenen Hälfte eingeschnürt: das 1:0 in der 6. Minute erzielte Markov, Neuzugang vom FK Rostow, das 2:0 fiel per Elfmeter durch Ari (22.) ehe Ionov in der 54. Minute den Deckel auf die Partie knallte. Trainer Schluppi wurde nach diesem Spiel nach nur 2 Partien (!) wieder entlassen.
Die 5:0 Niederlage in Jekaterinburg trübte da die Stimmung nicht besonders, der FK Krasnodar platziert sich mit 10 Punkten aus 6 Spielen auf Rang 4 und will am nächsten ZAT weiter vor allem zuhause überzeugen. Das wird nicht einfach denn mit Amkar Perm kommt eine Mannschaft zu Besuch, die in dieser Saison bereits 6 Mal auswärts getroffen hat. Allerdings spragen dabei auch nur 2 Punkte raus, was gewisse Abwehrschwächen beim Meister vermuten lässt. Der FK Krasnodar wird die Abwehr von Perm jedenfalls auch über 90 Minuten hinweg fordern. Mit Zenit St. Petersburg kommt ein weiteres Team zu Besuch, die für ihre Auswärtsangriffe bekannt ist. Unter anderem gab es letzte Saison in der Krasnodar Arena ein 3:3 zwischen den beiden Teams. Dazwischen liegt noch ein Auswärtsspiel beim Aufsteiger Wolgograd.
"Diese 6 Punkte waren verdammt wichtig. Hätten wir wieder nur 4 Punkte oder sogar weniger geholt, hätten wir schon erste Diskussionen gehabt. Durch unseren guten Start in der 2. Runde der CL Qualifikation sowie den 2 Heimsiegen in der Liga kann man erstmal zufrieden sein aber das ist nur eine Momentaufnahme bis zum nächsten ZAT. Zudem müssen wir auswärts weniger Gegentore kassieren, zuhause klappt das bis jetzt sehr gut (Anm. der Red. : kein Gegentor in 3 Heimspielen)," so McLover in der ZAT Analyse.
Natürlich werden McLover und den FK Krasnodar über die ganze Saison hinweg auch Gerüchte begleiten, wohin der Luxemburger denn nun zur Saison 2021-1 wechseln wird. Ein Verbleib beim FK Krasnodar scheint sehr unwahrscheinlich! Italien, Belgien und Schottland zirkulieren in den Sportzeitungen als mögliche Stationen aber auch ein Wechsel innerhalb Russland ist möglich UND auch ein Nachfolger scheint bereits gefunden: BEIN Russia Information soll DenBatic, der zurzeit Partizan Belgrad trainiert, die Südrussen zur Saison 2021-1 leiten. Da darf man gespannt sein denn McLover wird sich über die ganze Saison hinweg NICHT zu den Gerüchten äussern.
Endlich gings weiter
In Barnaul hat die lange Pause niemanden in Ekstase versetzt. So ist es auch keine Überraschung, dass der gute Saisonstart nach drei Wochen Training auf Permafrostboden schon wieder dahin ist. Rangierte das Team in der vorherigen Woche noch auf Position zwei des Tableau, so rutschte man nach nur einem Sieg aus drei Spielen ins Mittelfeld der Liga ab. Tristesse im sonst so abwechslungsreichen borealen Nadelwald der altaischen Taiga. Die Neutrainer segneten den Fluch des zeitlichen. Vielleicht ist ein erneuter Versuch zum Beginn der neuen Saison möglich. Die Email Adressen würften vorliegen. Es bleibt ein Lob an den LL auszusprechen, der mit allen Kräften versucht die Liga weiterlaufen zu lassen. Die russische Stammbesetzung dankt dies mit diversen durchsichtigen Getränken gratis frei Haus. In Barnaul zeigt man sich spendabel, denn man hofft auf leicht abfallende Punkte.
2.Durchlauf startet !
Weiter gehts diese Woche mit den nächsten 3 Spielen und beim Meister sollte man eigentlich zufrieden sein aufgrund der Tabellenführung.Eigentlich,denn auswärts ist der Meister nicht so der Brüller.keinen einzigen Sieg können die Mannen von Netsrac verbuchen und das wurmt den Trainer gewaltig. Diesmal reist man nach St.Petersburg und hat sich im Hotel Moscow eingebucht.Dort war der Trainer 2018 tatsächlich gewesen,naja,Frauengeschichten,die der Presse verborgen gewesen sind...lach...aber ich will nicht so sehr ins Private abdriften.
Heißt im Umkehrschluss,falls die Serie nicht unterbrochen wird,verliert man vielleicht nur einmal.
Daheim hat man 2 trainerlose Vereine zu gast,genau die,die es Perm am ersten ZAT so schwer gemacht haben.
In der kommenden Woche steigt dann der Meister auch international ins Geschehen ein und ab sofort die somit verbundene Doppel-und Dreifachbelastung.
Wie immer einen Gruß und maximale Erfolge an die Trainerkollegen. Haut rein !!!
Huch
Da steht Ural plötzlich auf Platz 2 der Tabelle. Auch wenn dies erst eine Momentaufnahme ist und Platz 7 gerade mal drei Punkte entfernt ist zeigt man sich überrascht, aber zufrieden mit dem Ergebnis der bisherigen Saison. Auf eine bestimmtes Ziel will man sich in Swerdlovsk nicht einlassen und versteckt sich hinter geschlossenen Türen des Trainingsgeländes.
Die Swerdlovsker holten sich an diesem ZAT 6 Punkte dank zweier Heimsiege gegen die beiden Zuffis Lokomotive Moskau und Rotor Wolgograd. Nur auswärts wollte es ebenfalls überraschenderweise- für den sonst so angriffigen Club - nicht klappen. Vielleicht klappt es ja am nächsten ZAT: Zenit St. Petersburg und Spartak Moskau empfängt Ural zuhause und auswärts geht es gegen Rubin Kasan.
Die Geister, die ich rief
... werd sie nur nicht los.
Doch genug der literarischen Exzesse. Der Serverumzug ist abgeschlossen, aber irgendwie auch nicht.
Mit der Darstellung hapert es doch gewaltig, Umlaute sind rätselhafte Hieroglyphen und beim Setzen fühlt GerryG sich wie vor der Chemie-LK-Klausur im Abitur ... also mit vollem Plan.
Das Ergebnis ist, ganz wie bei der bereits angesprochene Chemie-LK-Klausur, sagen wir: Bescheiden. Schon wieder (zum bereits 2. Mal diese Saison und zum wiederholten Male nach letzter Saison) schenkte ZSKA Moskau unter GerryG dem Gegner - in dem Fall Zenit St. Petersburg - zwei Auswärtstore ein. Und das, obwohl deren Trainer Viktor bisher nicht gerade durch sinnvolles Haushalten aufgefallen ist.
Auch das zweite Muster der letzten Saison wiederholt sich: Spiele gegen trainerlose Teams werden souverän gewonnen. Der KGB fragt sich mittlerweile, ob zu souverän und ob der Fokus des Teams stimmt. Gewinnt man nur gegen die Computer auf diese Art und Weise, enteilt der menschliche Rest der Liga. Allen voran - wie so oft - Netsrac und sf5078. Wobei es noch spannend werden kann ob der TK-Anpassung. Zeitungsbonus (und Sieg-TK-Bonus???) sind schließlich noch nicht gutgeschrieben.
Auch die Diskussion um mögliche Doppelspieltage treibt die russische Liga um. "Einen Doppelspieltag lehnen wir aufgrund seiner Unberechenbarkeit und noch höheren Glücksfaktors als ohnehin strikt ab. Wenn die Saison unbedingt vor Jahresende beendet sein soll, so plädiere ich für englische Wochen. Aber andererseits sehe ich auch kein Problem beim gewohnten wöchentlichen Rhythmus. Vielleicht findet sich so sogar noch ein oder gar zwei menschliche Trainer ...", so GerryG als Statement zu Onkel Dimitrys lauten Überlegungen.
Teufel
Nach dem Abrutschen in der Tabelle konnte dieser Trend jäh gestoppt werden. Man befindet sich wieder im Auswärtstrend. In anderen Städten, z.B. Krasnodar, wird der Teufel an die Wand gemalt. Sie haben nur wenige Punkte Rückstand auch wenn die jüngsten Resultate wenig vielversprechend warten. So ist ebenjener McLover nicht zu früh abzuschreiben, denn sonst hätte er in solch kurzer Zeit nicht so viele Titel geholt.
Auch LL Dimitry betrinkt sich vor Frust und spricht bereits von englischen Wochen oder Doppel-ZATs. Doch wozu der ganze Aufwand. Der neue EC wird eh nicht vor Ende Januar losgehen, da wären die Russen am 8.1. doch lange durch. Für den Trainer aus dem Altai spricht daher nichts dagegen die Saison normal zu Ende zu spielen. Ist es wohl die normalste Saison seit es Torrausch gibt.
Zur eigenen Leistung. Gut, mehrzu ist hier nicht zu sagen. Nadelstiche in Fremde wären schön. Angeblich straucheln ja einige Vereine momentan.
+++CL Quali naja, Pokal naja, Liga? Naja!+++Bittere 4:5 Niederlage gegen Zenit: Platz 7!!!+++
Der FK Krasnodar steht auf Platz 7 der Premjer-Liga!! Freilich sind erst 9 Spieltage absolviert, an dieses Bild muss man sich aber erstmal gewöhnen. Zumal man sich ja auch durchaus fragen darf, wird das nicht etwa zur Gewohnheit? Die 6 anderen Teams, die von Trainern besetzt werden, sind nicht von gestern und werden nicht so einfach Platz machen. Und schon letzte Saison deutete sich in der Rückrunde ein Abswärtstrend an, McLover wird schon wissen warum er sich höchstwahrscheinlich zum Saisonende verabschieden wird. Eine Flucht? Der Trainer reagiert darauf ganz gelassen: "Nennen Sie mir 3 Trainer bei Torrausch, die in der rezenten Vergangenheit, bis zum Schluss bei ihrem Klub erfolgreich waren. Das ist das Problem was wir Trainer haben: die Wertschätzung für unsere Arbeit nimmt zu rasch ab. Du kommst hierhin, reisst die Bude ab und wenns dann nicht mehr läuft bist du der Gelackmeierte. Ich habe in meinen ersten 4 Saisons 3 Titel mit der Truppe geholt, das lass ich mir von 1 1/4 Saison jetzt nicht kaputt reden. Zumal ich unsere letzte Saison bis auf die desolate CL Runde - Pokal sind wir eh immer scheisse - jetzt auch nicht komplett heruntermachen würde."
Doch was passierte überhaupt an diesem 3. Liga-ZAT? Es ging wie im Kubok Rossii sensationell gut los (fast schon zu schön um wahr zu sein), man besiegte den amtierenden Meister Amkar Perm klar und deutlich mit 3:0. Doch schon im nächsten Spiel zogen dunkle Wolken auf: beim Aufsteiger Rotor Wolgograd verlor man total ideenlos mit 2:0 und garniert wurde dieser Abwärtstrend mit einer verrückten 4:5 Heimniederlage gegen Zenit St. Petersburg. Eine Niederlage, die sich nahtlos in die Heimniederlagen der Saison 2020-2 einreiht (1:5 gegen Ural, 3:6 gegen ZSKA) und die verheerende Schwächen in der Abwehr offen legt. Angesprochen auf das eigentliche Ziel Top 3 konnte McLover nur müde lächeln: "Ganz ehrlich, wenn man 21 Tore erzielt, aber nur 13 Punkte holt dann habe ich absolut keine Lust über irgendwelche Positionen am Ende der Saison zu reden. Wir müssen jetzt erstmal schauen dass wir weniger Tore kassieren, denn viel mehr Tore können wir ja fast nicht schiessen. Ich fürchte ich muss die alte Leier rausholen: wir schauen jetzt von ZAT zu ZAT (der Trainer schmeisst symbolisch 3 Euro ins Phrasenschwein) denn in unserer Situation macht es wenig Sinn es andersrum zu machen. Wir werden aber genau wie im Pokal auch hier versuchen soviel wie möglichen Teams ans Bein zu pissen. Krasnodar soll wieder gefürchtet werden. Wir werden in den nächsten ZATs so agieren, dass wir uns ÜBERHAUPT keine Vorwurf machen müssen".
Der nächste ZAT hält zum 3. Mal in Folge 2 Heimspiele parat: gegen Rubin Kazan, den Angstgegner, sowie das übermächtig erscheinende Dynamo Barnaul. Dazwischen gehts gegen Spartak Moskau, die in dieser Saison ebenfalls gut drauf sind. In der aktuellen Situation wären 4 Punkte nicht verkehrt, es müssen aber eigentlich 7 Punkte her um nochmal oben andocken zu können.
Schweres Programm !
Harte Wochen stehen dem Meister bevor,aber damit steht man ja nicht alleine da.International ist man auch eingestiegen in die CL-Hauptrunde,mit Licht und Schatten. Daheim völlig von der Rolle ne 1:5-Klatsche gegen Dundee kassiert,rührte man im darauffolgenden Auswärtsspiel bei Roda Kerkrade den beton an und ließ vorne die jungen schnellen Flitzer von der leine. Die Taktik ging auf und man konnte auswärts gewinnen.
In der heimischen Liga gehts nun straff weiter mit zwei Auswärtsspielen in Moskau und dem schweren Heimspiel gegen Pokalsieger und EL-Finalist Barnaul. Wir müssen ganz einfach sehen,wie wir die Champions League verkraftet haben und wieder ordentlich punkten können. Bleibt hier nur der Wunsch als Vater des Gedankens ? Schönes Wortspiel !!!
Auf und nieder
Auf zwei Heimspiele folgt bekanntlich meist nur eines, so ist das Auf und Ab im Tableau zu erklären. Die Mannschaften liegen eng beisammen, gerade mal ein Viertel der Saison ist gespielt. Die ersten verabschieden sich bereits von ihren eigenen Ansprüchen, während andere wieder diese gerade erst anmelden. Ja und was macht das einzig wahre Dynamo? Mitten drin statt nur dabei ist die momentane Devise. Mit Erschrecken nimmt man die Fülle an Gegentoren zur Erkenntnis, der Respekt gegenüber dem Pokalsieger ist da. So wird man sich in Barnaul weiter gedulden mit Angriffen in der Fremde, denn wenn das Pulver der Konkurrenz verschossen ist wird zum Angriff geblasen. Damit ist auch klar, wie die kommenden beiden Spiele zuhause angegangen werden, den Gegner früh unter Druck setzen und den Sack schnell zu machen.
November Days
Die Lage ist schwierig in der russischen Hauptstadt bei ZSKA und GerryG.
Normalerweise ist GerryG um keine Enthüllung verlegen und wenn ihn etwas stört, spricht er die Dinge offen an. Leider fehlt dafür (will sagen: für ausführliche, liebevolle Zeitungsartikel) aktuell die Zeit und die Kraft.
Wie vielen anderen setzt die Corona-Pandemie GerryG beruflich unter Stress. Während der erste, leichte "Shutdown" im März / April / Mai sehr gut überstanden wurde und sogar versteckte Potenziale aufzeigte, tritt der zweite "Shutdown light" umso härter zu.
Doch zurück zum Fußball: Mitterweile ist man in Moskau erfolglose Auswärtsangriffe gewohnt. Auch letzte Saison agierte man ohne Fortune. Am Ende war es (wenn die Redakteure richtig recherchiert haben) ein oder zwei Siege. Diese Saison sieht es noch schlechter aus: Bereits dreimal versuchte man es mit einer Zwei, da man vermeintlich dachte, der Gegner rechne nicht damit. Doch Pustekuchen: Daraus resultierten drei Niederlagen. Null Auswärtspunkte sprechen Bände und eigentlich war die neu eingerichtete Statistikabteilung genau dafür geholt worden.
Die nächsten Spiele könnten also schon entscheidend für einige Mathematik-Nerds sein: Doch mit Iceman, Netsrac und McLover am nächsten ZAT könnten die anstehenden Hürden kaum noch höher sein ...
+++Nichts klappt beim FK Krasnodar+++"Der FK Krasnodar wird unter keine Umständen ein Selbstbedienungsladen!"+++
Es sind schwierige Tage beim FK Krasnodar: es klappt wenig bis gar nichts. Einen solchen Start hätte man sich wohl in seinen schlimmsten Träumen nicht ausmalen können: in der Liga hinkt man weit hinterher, im Pokal droht das nächste Vorrundenaus und in der 2. Qualifikation der Champions League schied man auch aus. Man kann von Glück reden dass man nun wenigstens noch in der Europa League ran darf. McLover erlebt seine wohl schwerste Saison bei den Südrussen. Doch auch wenn ein Abschied mittlerweile zu 90 % fest steht, will der Luxmburger bis zum bitteren Ende, dem Ende der Saison, durchhalten. In einer PK stellt er sich den neugierigen Fragen der Journalisten:
Moskovskaya Jornal: Mister McLover, ich komme direkt zur Sache. Man hat das Gefühl dass der FK Krasnodar nach gut 5 Saisons mit Ihnen an der Trainerbank einen neuen Impuls braucht. Wie sehen Sie das?
Der Start war alles andere als gut, es kommt in den nächsten Wochen ein Haufen Arbeit auf uns zu. Das Selbstvertrauen der Mannschaft ist geknickt wie man auch an den letzten Resultaten bemerken kann. Was meine Personalie betrifft, da müssen Sie andere Personen befragen. Wenn man während der Saison der Meinung ist, dass ich nicht mehr der richtige Trainer für Krasnodar bin, dann müssen diese Personen eben handeln. Ja, es stimmt dass ich eine neue Herausforderung annehmen will aber auch noch nicht angenommen habe. Wenn, dann 2021-1. Ich denke dass ich der Mannschaft für den Moment noch viel mit auf den Weg geben kann. Man muss sagen, dass es unsere erste richtige Krise in 6 Saisons ist.
St. Petersburg Blat: Sind Sie vielleicht nicht gut vorbereitet in die neue Saison gegangen? Immerhin treffen Sie ja in schöner Regelmässigkeit die falschen Entscheidungen: Barnaul knallen Sie ab um dann zuhause gegen Kazan Unentschieden zu spielen. Die gleichen Fehler wurden an ZAT 1 begangen. Hat Sie ihr gutes Nässchen verlassen?
Ich trage die Hauptschuld für diesen Start, trotzdem bin ich der Meinung dass wir den Bock auch noch umstossen können. Das wird nicht in 2-3 ZATs gehen doch ich bin der Überzeugung dass wir vor dem letzten Saisondrittel gut positioniert sein werden. Natürlich wird es ganz schwer die Top 3 zu erreichen, viel darf nicht mehr schief gehen denn ich glaube Perm, Spartak, ZSKA und Barnaul haben da viel grössere Aktien um mindestens 3. werden zu können. Aber es war unser Saisonziel also werden wir solange fighten, bis wir es rechnerisch nicht mehr erreichen können.
Sky Russia: Wie schlimm wiegt die Nicht-Teilnahme an der CL?
Eine herbe Enttäuschung, ganz klar. Leider Gottes haben wir unsere Krise auf die falsche Zeit gelegt aber so gesehen gibt es sowieso keinen idealen Zeitpunkt für eine Krise. Ich seh es positiv, nun können wir wenigstens noch in der Europa League etwas erreichen, wenn wir Stück für Stück an unseren Blockaden arbeiten. Es kann jetzt ohnehin fast nur noch besser werden, jetzt traut uns auch niemand mehr was zu. Davon können wir profitieren. Wir wollen in der EL erst mal die Gruppenphase überstehen und dann schauen wir weiter. Ein erneuter Gewinn der Europa League steht für den Moment überhaupt nicht zur Debatte...
Kazan 24 Hours: Im Pokal haben Sie erneut eine sehr unorthodoxe Taktik gewählt. Krasnodar ist fast schon raus.
Ja. Der Wettbewerb steht in der Hierachie jetzt eh ganz unten. Ich rechne noch mit 2 Siegen gegen die trainerlosen Teams, dann hätten wir 12 Punkte und hätten uns immerhin gut verabschiedet. Da habe ich kein Problem zuzugeben dass wir den Wettbewerb abschenken...
Pordonik News: Eine kleine Analyse zum nächsten Liga-ZAT!
In unserer Situation ein sehr schwerer ZAT. (Pause). ZSKA ist sehr heimstark genau wie Lok Moskau und Ural wird sich für die Pokalklatsche revanchieren wollen. Zudem müssen wir Kräfte sparen aber wir lassen uns was einfallen. Wir wollen da schon noch mindestens und wenigstens einige Teams ärgern. Der FK Krasnodar wird unter keine Umständen ein Selbstbedienungsladen.
Brasimir Skadisnksi: Die Luft oben auf dem Gipfel ist dünn aber hätten Sie gedacht dass es nach dem EL Sieg 2020-1 so weit nach unten gehen könnte?
Man muss am Ende der Saison schauen ob es überhaupt nach unten gegangen ist. Letzte Saison war jetzt nicht berrauschend, die Saison war aber auch nicht schlecht abgesehen von der CL. Aber Sie müssen das auch so sehen dass ein Sieg gegen Krasnodar immer noch viel Prestige ist, damit kann sich immer noch jedes Team gut schmücken. Gegen uns geben viele Teams 200%!! Krasnodar war ja auch über Jahre die Nummer 1 in Russland, da_Masta und Fuchur haben bereits vor mit massig Titel angehäuft. Der FK Krasnodar wird wahrscheinlich auf ewig ein grosser Klub bleiben.
Pressesprecher: Danke für Ihre Fragen!
Die Analytics-Abteilung spielt um ihren Job
Die zum Ende der letzten Saison neu gegründete Analytics-Abteilung in Moskau spielt am nächsten ZAT um ihren Job.
Viermal schlug sie dem Trainerteam eine Auswärts-Zwei vor und viermal scheiterte der Angriff krachend. Die Probleme, die bereits letzte Saison vorhanden waren, haben sich potenziert. Zum ersten Mal seit Amtsantritt GerryG's hat man am letzten ZAT gegen Trainerfuchs Netsrac sogar Heimpunkte liegen lassen.
Zugegeben - mit Letzterem war früher oder später ohnehin zu rechnen - doch die anhaltende Auswärts-Erfolglosigkeit verhindert größere Sprünge im Tableau. Dabei war man doch mit dem Ziel nach Russland gekommen, Trainer GerryG endlich eine Meisterschaft zu bescheren. Doch diese muss noch mindestens ein Jahr warten. Diese Saison sieht es nach den üblichen Verdächtigen plus einem Überraschungskanditaten aus (allem Anschein nach Spartak Moskau!).
Zwar ist die Saison noch lang, doch die Mitsteiter setzen ihre Auswärtsressourcen weiterhin deutlich geschickter ein als der Moskauer Armeeclub.
Auf der Stelle
Die Mannschaft um Coach sf5078 tritt weiter auf der Stelle. Die Vorgaben seitens der Vereinsführung werden und werden nicht erfüllt. Die Heimspiele darauf ist in dieser Saison verlass. Doch auch hier kann es nicht ewig so weiter gehen. Da lohnt sich doch ein Blick in den Tankbehälter des Altai-Klubs. Noch stimmt die Zuführ zum Motor nicht, doch der Blick ist dennoch optimistisch. Die Saison ist nun mal auch kein 100m Sprint sondern eher ein Langlauf-ohne Nachlader oder Strafrunde...Verzeihen Sie an dieser Stelle den Ausrutscher ins Wintersportgeschäft. Die Blicke sind auf die kommenden drei Spiele gerichtet, die Mannschaft arbeitet trotz kleinerer Rückschläge weiter stabil. Nicht abreißen lassen ans internationale Geschäft ist die Devise für den Rest der Hinrunde.
+++Die stärkste Offensive der Liga pausiert: trotzdem gibts 6 Punkte+++Selbstvertrauen aus der EL in die Liga importieren!+++
Der FK Krasnodar stand vor diesem ZAT enorm unter Druck, sollte der Zug zu den oberen Plätzen nicht schon an ZAT 5 abfahren. Viele Experten zeigten sich kritisch bezüglich des Leistungsvermögens der Südrussen: die Offensive stellte keiner in Frage doch die Defensive leistete sich wie oft in den letzten Saisons in den entscheidenen Moment blöde Schnitzer. Vor dem 5. ZAT standen aber noch 2 Partien in der Europa League an, in der man sich anders als in der CL Qualifikation schadlos halten wollte, zumindest im Heimspiel. Dies gelang unter grossen Mühen gegen Lyn Oslo (1:0), gegen Nordsjaelland gelang dann ein überraschender Auswärtssieg, der die Südrussen vom Achtelfinale und noch mehr vom Titel träumen lässt. Denn eines ist klar, viele Möglichkeiten eine gute Figur zu machen würde es in dieser Saison 2020-3 wohl nicht mehr geben. Denkste? Auch in der Liga konnte man zweimal siegen: der ZAT fing zwar nicht gut an mit einer 1:0 Niederlage bei ZSKA Moskau, anschliessend steigerte man sich aber merklich.
Bei den Eisenbahnern, also Lokomotive Moskau, galt es endlich den ersten Auswärtssieg in der Liga zu verbuchen und dies sollte locker lässig gelingen: Leon Sabua brachte die Südrussen in der 17. Minute in Front, Rémy Cabella erhöhte kurz vor der Pause (42.). Lokomotive kam in der 82. Minute nochmal ran doch nur 68 Sekunden später liess Wanderson eine 30-Meter-Rakete los -> 1:3! Zuhause war dann Ural Jekaterinburg zu Besuch, die gegen uns im Kubok Rossii ihren saisonalen Tollwutanfall (was haben wir denen nur angetan?) hatten. Blöd dass die Truppe in der Liga wieder mal völlig vorrauschaubar agierte und die McLovers Truppe sich clever mit 1:0 durchsetzte. "Es besteht kein Zweifel darin dass die 2 Siege in der Europa League uns richtig gut getan haben und uns vielleicht den entscheidenen Schub geben können für den Rest der Saison. Im Pokal werden wir nur noch eine Nebenrolle spielen aber in der Liga und in der Europa League können wir schon noch um viel mehr mitspielen. Ich sehe die Top 3 in der Liga weiterhin als realistisch an auch wenn die Reserven und die Punktausbeute gegen uns sprechen", so McLover in der ZAT-Analyse.
Am letzten Hinrunden-ZAT wollen die Krasnodar, trotz zweier Auswärtsspiele möglichst nachlegen.Am 16. Spieltag gehts direkt mal zum Knaller-Spiel nach Perm: Nestracs Truppe zählt auch in dieser Saison zu den Titelkandidate, der Mannschaft ist es durchaus zuzutrauen ein drittes Mal in Folge den Meistertitel zu gewinnen. Hier wird McLovers Truppe 200% zeigen müssen, wenn sie was mitnehmen wollen. Das anschliessende Heimspiel gegen Rotor Wolgograd fällt unter die Kategorie "Pflichtspielsieg", gewinnt man hier nicht, ist man diese Saison einfach zu schlecht. Ganz einfach. Chancen rechnet man sich auch in St. Petersburg aus, denn Viktors Mannschaft scheint schon jetzt auf dem Zahnfleisch zu gehen, ausserdem ist nach der 4:5 Heimniederlage noch eine Rechnung zu begleichen. "Wir peilen 7 Punkte an diesem ZAT an, wir wollen weiter nach oben". So wurde McLover zitiert.
Analytics-Abteilung gefeuert!
Viele Fragen sich jetzt: Welche Anaytics Abteilung? Der kleine Dorfverein aus Sibirien hat eine Gegneranalyseabteilng? Bis zu diesem Spieltag konnte man nicht davon ausgehen, denn es gelang nicht einmal ein Tor in der Fremde. Es stellt sich daher viel mehr die Frage, schaffen es die Männer aus dem Altai überhaupt über den Tellerrand hinauszublicken. An diesem Spieltag zeigten sie präsenz in fremden Stadien wurde dafür umso härter angestraft. Statt einfach ein Spiel sicher zu gewinnen wollte man beide gewinnen. Die Analyse Abteilung versagte auf ganzer Linie, sodass am Ende trotz hohem Aufwnad gerade mal ein Pünktchen heraussprang. In Folge wurde eben jene Abteilung gekündigt. Inwiefern dies zu einer Besserung in Zukunft beitragen wird bleibt offen. Eines ist sicher, in den Billanzen wird sich das nicht bemerkbar machen, denn hier sind gerademal zwei Minijobber vermerkt, die nun ihrem Strafdienst im örtlichen Gulag antreten müssen.
Halbzeit !
Irgendwie hab ich den Eindruck,dass kein Trainer nach dieser Hinrunde so richtig zufrieden ist. Aber die Kollegen können mich eines Besseren belehren.
Das Fazit für den russischen Meisters fällt nun auch nicht unbedingt glückseelig aus.Platz 3 ist o.k.aber 6 Punkte müssen natürlich auch erstmal wieder aufgeholt werden. Ein Blick auf die Tabelle verrät,dass die Abwehr nicht funktioniert hat. 35 Gegentore ist zuviel,nur Schlusslicht Wolgograd hat mehr kassiert.Das sich hier etwas ändern muss ist zweifelsfrei. Vielleicht kann dies schon am nächsten ZAT umgesetzt werden, sonst werden wir zur Schiessbude.
Im Pokal steht ebenfalls der finale ZAT an und Amkar möchte natürlich ins Halbfinale. Die Zeichen stehen gut,jedoch wird auch hier eine konzentrierte Leistung von Nöten sein.
Zu guter Letzt zog der Meister heute durch 2 Siege zum Abschluss der Gruppenphase noch als Gruppensieger in das Achtelfinale der Champions League ein. Im Gegensatz zur letzten Saison schon eine kleine Steigerung.Im Umkehrschluss bedeutet es aber auch, das Amkar Perm und Netsrac den Titel in der Europa-League nicht mehr verteidigen kann.
Aber damit könne und muss man eben leben...
Analytics-Abteilung gefeuert!
Nach den abermals niederschmetternden Resultaten am vergangenen ZAT wurden in Moskau Nägel mit Köpfen gemacht.
Die nicht einmal eine Saison alte Analytics-Abteilung ist schon wieder Geschichte.
Kein Wunder bei mittlerweile acht Auswärtstoren und sage und schreibe NULL Punkten. So wird man kein Meister, das war das inoffizielle Ziel von GerryG, um nach Russland zu kommen. Doch in der 10er-Liga sind die menschlichen Gegner nicht auf den Kopf gefallen. So steht man in der zweiten Saison als Gesamt-Siebter sogar als schlechtestes "menschliches" Team dar. Und das schon mit gehörigem Respekt-Abstand nach oben.
Das erste Spiel der Rückrunde gegen die notorischen Pleitegeier aus St. Petersburg sowie das Heimspiel gegen Kellerkind und Lokalrivale Lok Moskau sind da schon "Must-Win" Spiele. Und auch ein Auswärtssieg gegen Rubin Kasan täte der geschundenen Hauptstadtseele gut.
Von nun an heißt es jedoch zunächst wieder: Weg mit dem Fachchinesisch und mehr Tradition. Also viel Kick and Rush und hohe Bälle in den Strafraum - der Rest ist Hoffen und Bangen.
+++Wieder 6 Punkte doch halten die Reserven stand?+++Die grosse Hinrunden Analyse!!!+++
Der FK Krasnodar stabilisiert sich zum Ende der Hinrunde hin: in der Liga konnte man erneut 6 Punkte sammeln und in der Europa League dominiert man seine Gruppe nach Belieben, das Weiterkommen steht bereits vor dem letzten ZAT fest! In der Liga verlief die Hinrunde sicherlich nicht hundertprozentig nach Wunsch, der Start war holprig und dadurch hinkte man früh dem Saisonziel Top 3 hinterher. Dies ist immer noch möglich, doch dafür muss eine sehr gute Rückrunde gelingen. Andere Teams scheinen reservetechnisch besser aufgestellt zu sein: zudem werden sich Barnaul (zu 99,9%) und ZSKA Moskau (zu 75%) aus dem internationalen Geschäft verabschieden, dadurch können weitere Körner eingespart werden. Selbstredend wären beide Teams wohl lieber weitergekommen als jetzt "nur" noch national um Titel zu konkurrieren. Wir werden die Hinrunde etwas genauer unter die Lupe nehmen, wo liegen die Schwachstellen, wie stehts mit der Personalie McLover und wie sieht die Zukunft der Südrussen in der russischen Liga aus?
Kader/Finanzen:
Lange Zeit sass das Portemonnaie bei Klubeigentümer Sergei Galitzki sehr locker, ausgerechnet seit dem Gewinn der Europa League in der Saison 2020-1, hat der Big Boss aber scheinbar das Interesse verloren mehr und mehr in den Klub zu investieren. Als Scheitern kann man das Projekt FK Krasnodar so oder so nicht bezeichnen, der Klub feierte Titel um Titel mit Da_Masta, Fuchur sowie McLover. Im Gegensatz zu anderen Teams, wo das Geld sinnlos rausgeworfen wurde, wurde hier oftmals eine sehr konkurrenzfähige Truppe zusammengestellt. Da das Geld aber seit 2 Saisons eben nicht mehr so fliesst und andere Teams finanztechnisch aufgeholt haben, sind die Südrussen ins Hintertreffen geraten. Ein Titel in dieser Saison scheint schwierig aber dazu kommen wir später.
Personalie McLover:
Es gilt als fast sicher dass McLover den Klub verlassen wird, es wurden Stand jetzt 3 Titel geholt, mehr scheint aber einfach nicht mehr möglich zu sein. Das Team braucht einen neuen Impuls und McLover ebenso eine neue Aufgabe: auch wenn es in der Europa League fast wie von selbst läuft, darf man nicht vergessen dass man in der Champions League erneut unter den Erwartungen blieb und erst durch das Scheitern in der 2. Qualifikationsrunde überhaupt jetzt in der Europa League gelandet ist. In der Liga läuft es ebenfalls besser, das Pendel kann aber auch hier sehr schnell umschlagen zumal sowieso "nur" auf dem 4. Rang steht, was immer noch einen Platz schlechter als das Hauptziel ist. Mittlerweile ist durch die Medien durchgedrungen, dass McLover einen Aufsteiger übernehmen will, was ebenfalls darauf hinweist dass der luxemburgische Trainer eher eine Aufgabe ohne Druck anstrebt. Eine definitive Stellungsnahme vom luxemburger Coach wird sich aber eh nächste Woche erwartet. Wenn wir jetzt davon ausgehen, dass in der Rückrunde nichts Weltbewegendes mehr passiert, fällt das Fazit der Arbeitvon McLover sehr gut aus. Gibt es überhaupt eine schwache Liga bei Torrausch? Wenn ja, zählt Russland sicherlich nicht dazu.
Stärken:
Die Stärken der Mannschaft lagen wie fast bei jedem "aufgepumpten" Kader lange Zeit in der Offensive, es ging um Attraktivität und so. Mittlerweile zeigt sich die Mannschaft aber auch defensiv etwas mehr auf der Höhe. Zudem zeichnet sich die Mannschaft, und das nicht erst seit gestern, durch eine grosse Mentalität aus: schlechte Saisonstarts oder bittere Niederlagen wurde immer wieder weggesteckt. Zudem besitzt McLover, trotz wohl einem zweiten Jahr in Folge ohne Titel, weiterhin die unfassbare Gabe, Gegner bis ins kleinste Detail zu lesen. Binnen weniger Tage gelang ein 1:0 Sieg über Athletic Bilbao sowie ein 4:5 Auswärtssieg bei Amkar Perm. Eine weitere Stärke könnte der neugewonnene "Underdogstatus" darstellen. Die Mannschaft hat nichts zu verlieren und McLover wird in seiner letzten Rückrunde in Russland wohl darauf scheissen, mit welchem Trainer er es sich noch verscherzen könnte.
Schwächen:
Die Mannschaft hat einen grossen Teil seines Respekts bei den Gegnern eingebüsst. Erstens ist Krasnodar nicht mehr die Mannschaft, die es zu schlagen gilt. Zweitens ist man auch einfach leichter zu schlagen. Die Truppe ist schlichtweg nicht mehr konstant genug um im Kampf um den Meistertitel mitzumischen. Letzte Saison war der Saisonstart zwar sehr gut, doch in der Rückrunde schmierte man ab. In der Saison 2020-1 leistete man sich immer wieder unnötige Patzer und 2019-3 war man nach der Hinrunde schon weg vom Fenster. So war man zwar irgendwie jede Saison oben mit dabei, doch der entscheidene Schritt gelang nur 2019-2. Der Kader kann zudem keine Erfolge bestätigen: nach dem Pokalgewinn 2019-1 schied man in der Vorrunde aus, nach dem Meistertitel 2019-2 wurde man in der Folgesaison nur Vierter. Und nach dem Europa League Gewinn 2020-1, war die Heiterkeit 2020-2 mit dem frühen CL Aus schnell wie weggeblasen.
Zukunft:
Viele Teams gingen bei Torrausch schon zugrunde, wenn die Personalie "Trainer" vor dem Saisonstart noch nicht geklärt war oder sich sogar bis in die darauffolgende Saison zieht. Natürlich kann man auch beim FK Krasnodar noch nichts genauerers sagen, doch der Klub dürfte "sexy" genug sein, um schnell einen neuen Übungsleiter zu finden. Zudem bietet sich mit der Social Media Plattform Instagram, eine weiter Möglichkeit potenzielle Trainer anzuschreiben. Vielleicht kommt ja sogar Fuchur zurück?
Wie schon erwähnt, steht der FK Krasnodar also zum Ende der Hinrunde auf dem 4. Platz. Nächste Woche sollten erneut 6 Punkte hinzukommen, wenn man weiter im Kampf um die Top 3 mitmischen will.
1, 2 oder 3?
... Punkte?
... Siege?
... Tore?
Exakt diese Frage stellt sich vor dem nächsten ZAT für GerryG mit ZSKA Moskau. In der Tabelle schon abgehängt, kann man in der Liga die restliche Saison ausplätschern lassen. Dabei darf, nachdem der Duktus der Analytics-Abteilung nicht mehr das Maß aller Dinge ist (Zitat des Chefs: "Weniger Fachchinesisch, mehr dummes Gebolze!") durchaus mal experimentiert werden.
Eine experimentelle Spielweise ist bei Gegnern wie Netsrac und Krasnodar auch bitter nötig. Netsrac ist ohnehin der russische Angstgegner des Armeeclubs, seit GerryG dort ist. Gleichsam eines russischen Bäres pflügt er durch die Liga. Und wenn er mal angeschossen scheint, verhält er sich genauso wie man es von einem Bären vermuten würde. Er reißt alles nieder. Siehe diese Saison.
Mit Krasnodar verhält es sich etwas anders. Hier bewies GerryG bei Moskau meistens ein gutes Händchen. Allerdings geht auch Krasnodar "angeschossen" in den Wettbewerb. Mit wenig Reserven und einem scheidenden Trainer ausgestattet, hat man, ganz im Gegensatz zum Armeeclub, nichts zu verlieren.
Andererseits könnte es ja auch sein, dass McLover beabsichtigt, Krasnodar vor seinem Abschied in den Ruin zu führen, um dann wie der Phoenix aus der Asche emporzusteigen. Sei es mit demselben Club oder einem Aufsteiger. Derartige taktische Spielchen (den Abschied verkünden, dann wiederkommen) sind GerryG nur allzu bekannt.
Mittelmaß
Niveau ist keine Hautcreme und Stil nicht das Ende eines Besens. Mit deratigen Sprüchen druckst sich Coach sf5078 von Pressekonferenz zu Pressekonferenz. Letzte Woche wurde die Analytics Abteilung gefeuert. Sie fragen nach einem Effekt? Dazu sagte bereits Winston (Nein, nicht die Zigarettenmarke) Die Kunst ist es einmal mehr Aufzustehen als umgeworfen zu werden. Doch hat sich dieser schlaue Mann auch Gedanken gemacht was zu tun ist wenn man hoffnungslos wie ein Insekt auf dem Rücken liegt und von alleine nicht mehr hochkommt? Auf diese Frage hat Franz selbst die Antwort gegeben: Richtiges Auffassen einer Sache und Mißverstehn der gleichen Sache schließen einander nicht vollständig aus. Aus der Prozess?
Stimme aus dem (Home-) Off-(ice): "Wir sind hier in Russland! Nicht in der Germanistik oder beim deutschen Flachwitzwettbewerb."
+++C'è finito: McLover wird seinen Vertrag nicht verlängern+++Erfolgreiche Tage bei Krasnodar+++
"Ich werde meinen auslaufenden Vertrag am Saisonende nicht verlängern. Es waren 6 wunderschöne Saisons bei Krasnodar, wir haben gemeinsam sehr viel erreicht doch jetzt wird es für mich Zeit für etwas Neues. Über die Medien ist ja schon durchgedrungen dass ich gerne als Challenge einen Aufsteiger übernehmen würde und den dann Schritt für Schritt nach oben führen würde. Das ist in der Tat so, das hängt aber von einigen Faktoren ab denn England und Schottland sind ebenfalls Ligen, die mich reizen doch da sind die freien Plätze rar. Da das nun geklärt ist, würde ich mich nun gerne auf den Rest der Saison konzentrieren. Im Pokal sind wir erwartungsgemäss raus, in der Liga haben wir noch das Ziel Top 3, welches natürlich trotz den letzten 3 guten ZATs weiterhin sehr schwer zu erreichen werden wird. Wir waren im ersten Drittel der Saison nicht auf der Höhe, zudem haben andere Mannschaften auch jetzt noch ein richtig gutes Gespür für kraftsparende Siege. Aber aufgeben gibts bei mir nicht. Sehr freuen tut mich natürlich auch das Weiterkommen in der Europa League, wir müssen jetzt von Runde zu Runde schauen, mit Racing Strasbourg haben wir sofort ein richtiges Brett zugelost bekommen."
Die Journalisten hingen McLover (29) förmlich an den Lippen als er seine Erklärung abgab. Überraschend kam dieses Statement in Zeiten von Social Media natürlich nicht, mittlerweile ist überall das Handy mit von der Partie und so ziemlich alles wird gefilmt und online gestellt auch vermeintliche 4-Augen-Gespräche. Dennoch hatte Sergei Galizki sicherlich bis zum Ende gehofft, McLover mit einer üppigen Gehaltserhöhung doch noch halten zu können doch auch er muss wohl einsehen, dass es Zeit wird für was Neues. Mit den 3 letzten Trainern hatte er richtig Glück, stürzt der FK Krasnodar jetzt in den Folgesaisons ab? Erstmal geht es aber so oder so darum, sich für den Rest der Saison national und international noch einmal gut zu verkaufen: 19 Punkte holte Krasnodar aus den letzten 9 Spielen, die Richtung stimmt trotz einiger schwerer ZATS, am 7. ZAT nutzte man die Gelegenheit um gegen die trainerlosen Teams 7 Punkte einzufahren, nun warten mit dem Tabellenführer Ural Jekaterinburg (H) (wo sich wahrscheinlich erneut ein Gemetzel abspielen wird), dem Meister Amkar Perm (H) sowie ZSKA Moskau (A) richtige Hammergegner.
Letzteres Team sieht auf dem Papier als absolut machbar aus, doch nachdem ZSKA aus der EL rausgeflogen ist und somit eine Hochzeit weniger zu betanzen hat, wird man seine Körner sicherlich sehr gewinnbringend in der Liga zu nutzen wissen. Zudem ist ZSKA Moskau seit der Amtsübernahme von GerryG sowas wie der Angstgegner von Krasnodar. Die beiden Mannschaften, auf die die Südrussen vorher treffen, sorgen ebenfalls für jede Menge Sorgenfalten bei McLover. Auf das Duell gegen Ural muss man nicht mehr eingehen und Amkar Perm wird sich sicherlich für die arge 4:5 Niederlage in der Hinrunde rächen wollen. "Wir haben noch 8 Heimspiele in dieser Saison, damit kann man erstmal sehr gut arbeiten. Natürlich müssen wir auch noch den ein oder anderen Auswärtspunkt holen damit wir Dritter werden können. Unser Auftreten in der Liga hängt aber auch von der Europa League ab, daraus mache ich kein Hehl. Desto weiter wir in der EL kommen desto mehr werden wir uns auch auf diesen Wettbewerb fokussieren", so McLover in seiner Analyse.
Ist die Saison noch zu retten?
Mit immerhin - und zum ersten Mal diese Saison - drei Siegen geht ZSKA Moskau aus dem 8. ZAT. Das ist durchaus bemerkenswert, hießen die Gegner doch Wolograd (wo man erstmals bei einem PC-Gegner sehr defensiv auftrat und prompt Erfolg hatte), Amkar Perm (wo man für die 2 letzten Endes doch nicht die Cojones hatte, aber endlich mal auswärts die Punkte entführen konnte) und schließlich FK Krasnodar. Gegen McLover zeigte man sein bestes Saisonspiel und auch der Altmeister hielt dagegen. Folglich sieht das Resultat auch knapp aus: 3:2.
Drei Siege am Stück sehen natürlich gut aus. Dennoch ist man immer noch das schlechteste "menschliche" Team. Die beiden Nachzügler sind dabei bewusst ausgeklammert. Diese könnten zudem zum Zünglein an der Waage werden, sind sie doch wesentlich schwerer einzuschätzen als der Zufallsgenerator. Bevor es jedoch zu den Neulingen geht, tritt Moskau am Mittwoch zu Hause gegen Iceman, auswärts bei Primus Spartak Moskau an (man bedenke, wo der ohne den einen NMR stünde ...) und zu guter Letzt gegen den persönlichen Lieblingsgegner sf5082 an. All diese Spieler haben noch Ambitionen diese Saison. Moskau will auch nach Möglichkeit noch ins internationale Geschäft. Dafür sollte nun so langsam eine Serie gestartet werden.
Doch das wissen natürlich auch die Gegner und so bleibt es wahrscheinlich wieder einmal spannend bis zum Schluss in Russland.
Jobangebot aus Krasnodar
Warum ausgerechnet jetzt das Angebot den Ex-Meister und CL-Sieger zu überehmen ins Haus flattert ist dem Management von sf5078 unbekannt. Überraschend ist zumindest der Zeitpunkt. Das Teamm büßt seine weiße Heimweste ein, es liegt im hinteren Bereich der Liga, ein Platz im internationalen Geschäft ist die neue Zielvorgabe bei Barnaul. sf5078 äußerte sich nicht zum Angebot des FK. Aus internen Kreisen geht hervor, dass er geschmeichelt sei...Dynamo müsste ihn ziehen lassen, denn der Coach unterschreibt prinzipiell immer nur Einjahresverträge. Im Hintergrund werden allerdings ebenfalls die großen Namen des Show-Biz genannt. Vielleicht klopft man auch beim Apfelring an die Tür. Der Neueinsteiger stellt Dynamo ein Bein. Dies stößt den Sibirern doch sehr auf. Zum Glück folgt demnächst das Rückspiel. Für alle anderen Trainer an dieser Stelle, auch Rubin Kasan hat diese Woche einen neuen Übungsleiter präsentieren können. OBACHT!
+++Nach der Abschiedsverkündung kommen die Klatschen+++Top 3 so nah und doch so fern?+++
Es ist die ewige Frage, wann der beste Zeitpunkt dafür ist seinen Abschied am Saisonende zu verkünden. Am Saisonende selbst oder weit davor? Vor Jahren gab Jürgen Klopp seinen Abschied vom BVB bekannt, als der Klub auf einem Abstiegsplatz stand. Danach folgte eine märchenhafte Auferstehung, die den Klub vom Borsigplatz noch bis in die Europa League führte. Es gibt aber auch genug Beispiele, die das Gegenteil beweisen. Eines davon wird wohl auch der FK Krasnodar nach Ende der Saison 2020-3 sein. Denn die Südrussen schmierten an diesem ZAT aber mal komplett ab, 0 Punkte. Noch schlimmer: 14 Gegentore!! Es mag nicht sonderlich überraschen, schliesslich wissen die Spieler jetzt, dass in der nächsten Saison ein neuer Übungsleiter an der Seitenlinie stehen wird. Auf der anderen Seite, sollte schon soviel Professionalität von den Akteuren erwartet werden, dass man trotzdem alles für die 3 Punkte gibt denn mittlerweile scheint es gar nicht mehr so unmöglich dass der FK Krasnodar vielleicht das internationale Geschäft verpasst. Und dann wird sich mit Sicherheit nur ein Interimstrainer als Lösung finden lassen, ein brutaler Absturz wäre die Folge.
"Ich war ehrlich mit mir selbst und dem Verein. Ich habe nicht bis zum letzten ZAT gewartet um meine Absichten zu verkünden, nun hat der Verein Planungssicherheit. Natürlich sind immer Spieler dabei, die dann abschenken aber ich werde bis zu meinem letzten Arbeitstag hier alles geben. Aber ich bin mir natürlich auch bewusst, dass ich nicht mehr der grosse Antreiber bin, deshalb habe ich ja aus Respekt vor dem Klub meinen Abschied angekündigt. Ich brauche eine neue Challenge, Titel sind dabei eher zweitrangig. Wie sie wissen, orientiere ich mich eher zu einem kleinen Klub bzw. Aufsteiger. Ich brauche Abstand von dem ganzen Mediengedöns. Was die restliche Saison angeht, denke ich dass die Top 3 sehr sehr schwer zu erreichen wird aber das nicht erst seit dem letzten ZAT. Ja der EC kann verpasst werden, ich hoffe dass die Spieler mitziehen werden um das zu verhindern," so McLover nach dem letzten ZAT.
Das 1:4 gegen Perm sorgte für den Anfang vom Ende an diesem ZAT, das 1:7 gegen Ural war eh eingeplant ("Ich gratuliere Ural, sie werden auch in den nächsten Saisons der grosse Favorit sein...auf den goldenen Blumentopf...ach nein sorry irgendwann hatten sie ja den Kubok Rossii mal gewonnen", scherzte McLover), das 3:2 in Moskau gegen ZSKA war dann schon eher schmerzhaft. Und zeigt dass Krasnodar einfach keinen Matchplan oder Plan B hat, man ist zu einfach zu durchschauen. In der zweitbesten Liga von Torrausch ist das ein Todesurteil. Am nächsten ZAT muss man nun etwas Unerwartetes tun aber dafür muss auch die Abwehr mitspielen, zuerst trifft man zuhause auf den Tabellenführer Spartak Moskau, dann gehts auswärts gegen das TK Monster Dinamo Barnaul ehe es dann wieder zuhause gegen Zenit St. Petersburg geht. Punkte sollte man in der aktuellen Verfassung vom FK Krasnodar keine erwarten. Wobei...in der Europa League läuft es denn da steht man im Achtelfinale, wo man nun auf Nizza trifft. Doch auch dort meinte es die Auslosung nicht gut mit den Südrussen denn Nizza ist der Topfavorit in diesem Cup..
Angriff
Nach dem verkorksten letzten Spieltag mit nur drei Punkten, der eigentlich neun Punkte (oder zumindest deren sechs) hätte bringen sollen, stehen die Zeichen der Moskauer Spieler nun auf Angriff.
In der Liga hat der Armeeclub nichts mehr zu verlieren. Die minimale Restchance auf höhere Ziele ist mit der 5:4 Auswärtsniederlage gegen Spartak Moskau verpufft (Chapeau dafür, redlion!).
Daher kann GerryGs Team nun befreit aufspielen. Über den Pokal sollte die Quali für Europa auf dem einen oder anderen Weg gelingen, sodass der Rest der Saison bloß keine Aufschlüsse bezüglich der Taktik für nächste Saison geben darf. Nur ein Ziel hat man noch: redlion nicht am vorletzten ZAT die Meisterschaft im Rückspiel der Rückrunde feiern lassen. Nein, da muss er sich einen anderen Dummen suchen. sf5082 vielleicht? Noch so ein Trainer, bei dem es, ähnlich oder sogar zum Teil noch deutlicher als bei ZSKA, zwischenzeitlich mal richtig gut aussah, der aber jedes Mal, wenn es einen Lauf geben könnte, in den Startlöchern stecken bleibt. So zumindest diese Saison. McLover hat da schon ganz recht mit seiner Analyse.
Die gesamte Saison Russlands wirkt irgendwie unrund, wie ein uneingelöstes Versprechen. Es scheint, gerade bei GerryG das berüchtigte verflixte zweite Jahr zu sein.
Vielleicht helfen nach der Saison nur ein paar Vodka auf dem Deckel des Onkels (im Beisein der anderen Spieler), damit die dritte Saison erfolgreicher wird.
Auf das neue Jahr stoße ich mit euch auf jeden Fall an und wünsche allen Spielern alles Gute!
Wachablösung !!!
Das Schlachtschiff aus Perm befindet sich in arger Schräglage und der Steuermann versucht mit allen Mitteln das Ding aufrecht zu erhalten.
Die aktuelle Situation könnte dieser Satz wohl nicht besser beschreiben. Vielleicht lösen wir jetzt McLover ab und werden zur neuen Zielscheibe der Liga ?! O.K.das ist halt der Klotz am Bein,der da heißt Meister zu sein.
Kurz aber noch zu den aktuellen Pokalwettbewerben: in der Champions League war Schluss im Achtelfinale,denn der Wille der Schweizer war größer,das Viertelfinale zu ereichen,in dem sie selbst nun nur Fallobst werden.Im russischen Pokal gab es wieder einmal im 11er-Schiessen das Aus...das ist und bleibt Glückssache und ist deshalb nicht so schlimm.
Nun aber zurück zur Liga.Hier ist wie angesprochen der Wind eisiger geworden. Es gibt wieder Kritik in den Gazetten und auch im Verein rumort es erstmals wieder seit langer Zeit, ob denn der alte Mann noch der Richtige sei. Aufgrund der Ergebnisse auch verständlich. Die Tabelle lügt bekanntlich nicht und mittlerweile muss Netsrac sogar um einen Platz auf Europas Bühne bangen. Nach 2 fetten Jahren kommt nun dies,was viele bereits nach dem ersten der beiden jungen Meistertitel erwartet hatten. Allein das Torverhältnis zeigt,aktuell hat man sogar hinter Schlusslicht Wolgograd die meisten Gegentore kassiert und das macht mich nachdenklich. Somit gilt nun für die restlichen Spieltage,Abwehr weiterhin stärken und das neue Saisonziel,Europa League-Platz,nicht aus den Augen verlieren.
+++Abgeschrieben doch wieder da: perfekter ZAT!+++Krasnodar hievt sich mit defensiver Meisterleistung auf Rang 3!+++
Der FK Krasnodar ist, wie aus dem Nichts zurück, im Kampf um einen Platz in den Top 3. Dem erklärten Saisonziel! Durch eine fabelhafte Defensivleistung konnte man Spartak Moskau, Dynamo Barnaul und Zenit St. Petersburg die Ketten anlegen. Damit war so nicht zu rechnen: exakt einen ZAT vorher, stand McLover nach der 3:2 Niederlage gegen ZSKA Moskau fassungslos an der Seitenlinie und fragte sich, was er überhaupt noch in Krasnodar mache. Denn nach seinem offiziellen Rücktritt schien die Mannschaft keine Bereitschaft mehr zu haben, sich irgendwie den Allerwertesten aufzureissen. Das Abrutschen nach unten schien fest programmiert zu sein. Doch unter der Woche deutete sich in der Europa League bereits eine kleine Besserung an: gegen den haushohen Favoriten OGC Nizza hielt man über 180 ja sogar 210 Minuten aufopferungsvoll mit. Es nützte aber nichts: im Elfmeterschiessen ereilte die Mannschaft von McLover das Aus. Das Viertelfinale wurde hauchdünn verpasst und nun schien die Mannschaft entgültig am Boden angekommen zu sein.
"Ich hab der Mannschaft nach dem Aus in der Europa League gesagt, dass sie nicht für mich spielen soll. Sie soll für sich und die tollen Zuschauer spielen. Ich bin nach der Saison weg aber die Fans werden immer noch da sein. Man sollte es sich durch so eine Leistung wie am 8. ZAT nicht mit den Fans verscherzen. Die 2 Spiele gegen Nizza haben schliesslich offen gelegt, welche Qualität in dieser Mannschaft schlummert. Mein Nachfolger - und ich hoffe dass es sofort einen geben wird - wird eine intakte Mannschaft übernehmen", so McLover nach dem "perfekten ZAT", dem ersten in dieser Saison. Seine Worte zeigten Wirkung: vor allem defensiv zeigten die sonst so auf Angriff orientierten Südrussen ein ganz anderes Gesicht. Gegen Spartak ging man in der 20. Minute durch Olivier Thill in Führung, anschliessend sollte Spartak keine ernstzunehmende Torchance mehr bekommen. In Barnaul stellte man sich auf das nächste reisserische Duell an, Dynamo galt zu dem Zeitpunkt immer noch als Geheimfavorit auf den Titel. Dies war nach 94 Minuten definitiv nicht mehr der Fall: zwar gingen die Sibirier in der 34. Minute in Front, doch nach der Pause drehten Tony Vilhena (66. Minute) und Claesson (79. Minute) die Partie zugunsten der Krasnodarer.
Nun war der perfekte ZAT aber sowas von möglich und das gelang: mit einem schmucklosen 1:0 Sieg über Zenit St. Petersburg (Kambolov in der 56. Minute) hievte man sich auf Platz 3 der Tabelle, in Schlagdistanz zum Tabellenzweiten Ural Jekaterinburg, der an diesem ZAT lediglich einen Punkt verbuchen konnte, geholt gegen die "graue Maus" Rubin Kazan. Oben an der Tabelle zieht weiterhin Spartak Moskau einsam seine Kreise und man kommt nicht umhin als redlion den vollen Respekt auszusprechen, den er auch verdient. Denn Spartak Moskau ist ohne Zweifel MIT ABSTAND die beste Mannschaft, die Russland für den Moment vorzuweisen hat. Der erste Meistertitel unter redlion wäre hochverdient. Auch der amtierende Meister Amkar Perm muss dies anerkennen, wenngleich die Truppe von Netsrac immer noch die besten Karten auf den Platz direkt hinter Spartak haben dürfte. Denn Dynamo Barnaul und ZSKA Moskau, die lange als (Geheim) Favoriten auf den Meistertitel galten, bekommen keine Siegesserie aufgebaut. Immer wenn es gut aussieht, schleicht sich wieder ein Patzer ein und so weiss man nicht so richtig was man von diesen 2 Teams noch erwarten kann.
Der FK Krasnodar muss diese 2 Mannschaften aber so oder so im Auge behalten, nun wo das Ziel Platz 3 wieder sehr nah ist, geht gerade von Barnaul und ZSKA jede Menge Gefahr aus. Zenit St. Petersburg wird wohl wieder in triste Mittelfeld abrutschen während Lokomotive Moskau und Rubin Kazan noch etwas Lehrgeld zahlen dürften. Rotor Wolgograd wird absteigen, daran besteht kein Zweifel mehr. Das könnte sogar schon am drittletzten (!!) ZAT feststehen. Doch dies ist seit Jahren das Schicksal der Aufsteiger in der Premjer Liga. Der Unterschied zwischen erster und zweiter Liga ist schlicht und ergreifend zu gross. Wie geht es nun aber wohl für den FK Krasnodar weiter? Nun die Russen waren von einigen Experten schon abgeschrieben worden, doch nun sind sie wieder da. Die Gegner heissen am nächsten ZAT Lokomotive Moskau (H), Rubin Kazan (A) sowie Rotor Wolgograd (H). Vor 3 ZATs gab es in dieser Konstellation 7 Punkte, das dürfte aber schwierig zu wiederholen sein. Man hofft dass die Defensiv weiterhin so sattelfest steht, dann ist alles möglich!!!
Interesse aus Krasnodar abgeklungen
Die Niederlage mit dem direkten Konkurrenten gegen FK tat sehr weh. Erstens war es keine Eigenwerbung im Rennen um den Kontrakt bei ehemaligen Meister und CL-Sieger. Auf Nr. 1 bei den Grünen steht nun der ehemalige Erfolgstrainer Baum mit seinen Assistenten Zwei und Ast, psychologisch unterstützt von Vogel. Zweitens weil damit auch die Gunst des Trainers in den Führungskreisen des eigenen Vereins weiter sinkt. Große Klappe nix dahinter. Im Pokal sang und klanglos ausgeschieden. Im europäischen Wettbewerb dasselbe Schicksal ereilt. An diesemm ZAT erneut große Töne gespuckt, um erneut nicht die perfekte Runde zu spielen. Der Verein hinkt seinen eigenen Erwartungen doch weit hinterher, so wie der Trainer. Die Saison wird von Trainer sf5078 abgehackt. Wie, ob und wo es nächstes Jahr weiter gehen wird steht in den Sternen. In diesem Sinne frohes Fest und guten Rutsch an alle Mitstreiter.
Ratlosigkeit !
Bevor wir auf die aktuelle schlechte Situation blicken,möchte ich auf GerryG eingehen. Also Tante Käthe,alias Rudi Völler, sagte dies bei seiner legendären Wutrede bei Waldi Hartmann. Hab mir es sofort nochmal gegönnt und mich köstlich amüsiert.
Ansonsten gibt es für mich aktuell nicht viel zu Lachen.
In der Liga wird der bereits entthronte Meister nach Strich und Faden auseinander gepflückt.65 Gegentore sind es 6 Spieltage vor Saisonende. Weiterhin die Meisten aller Mannschaften.Wenn es nicht noch um einen internationalen Startplatz gehen würde, könnte Netsrac in den letzten 6 Spielen die Elf auflaufen lassen,auf die er in der nächsten Saison setzt und somit schon einmal die eine oder andere Sache ausprobieren. Aber zumindest im Tor wird es einen Wechsel geben ! Verzweiflung...die Ratlosigkeit des Trainers ?
Vielleicht wird Trainer Netsrac in der Sommerpause mal das Gespräch mit einem der sogennannten jungen Laptop-Trainer suchen,um vielleicht in seine eigene Arbeit frischen Wind zu bekommen. Damit würde aber auch der Urlaub ausfallen,aber für ein Wiedererstarken von Amkar Perm wäre es dem Trainer dies wert.
Tiefschlag
War es Olli Kahn, der dereinst folgende alte Fußballweisheit generierte: "Tiefschlag, Tiefschlag und noch 'n Tiefschlag. Ich kann's echt nicht mehr hören!"? (um Aufklärung wird gebeten)
Auf die bitterste Art und Weise scheiterte RCD Mall... ähm, Real Sociedad de ... ähm, ZSKA Moskau ... ähm, also ein Team von GerryG in einem großen Endspiel.
Im Pokalfinale stand man schon so einige Male (so auch im Übrigen letzte Saison, was ich versehentlich im Pokal-Zeitungsartikel unterschlagen habe, da ich damals gegen die hohen Reserven von sf5082 chancenlos war).
Diese Niederlage in der Verlängerung des 11-Meter-Schießens gegen Iceman fühlt sich von allen erlittenen Niederlagen am bittersten an. In zu greifbarer Nähe erschien der Pokal. Dennoch die sportlich fairen Glückwünsche nach Jekatarinburg und Iceman (und nebenbei alles Gute zur Hochzeit?!).
Für ZSKA geht es diese Saison um nichts mehr; folglich kann man sich am nächsten ZAT wild austoben. Da kommt ein offensiver Zuffi gerade recht ...
Glückwünsche
Es ist die Zeit gekommen an der Glückwünsche an die gesamte Belegschaft ausgesprochen werden. Als kleines Dankeschön für die leider minder erfolgreiche Arbeit im Club erhielt jeder Mitarbeiter eine Packung Ferrero Küsschen.
Nahtlos anknüpfen lassen sich die Weihnachts-und Neujahrwünsche an alle Mitstreiter. Wie den Gazetten zu entnehmen war gab es in letzter Zeit auch das ein oder andere Ereignis bei den Kontrahenten zu feiern. Starten wir ganz konkret bei meinem Ex-LL Iceman, der in den Hafen der Ehe eingelaufen ist. Wir wünschen uns an dieser Stelle, neutral wie ihr Schweizer seid, gerne ein paar Nachfahren für das Torrausch Universum. Außerdem Glcükwunsch zum Pokalerfolg. Die nächsten Glückwünsche gegen an McLover, der im vergangenen Monat die Dekade der Jünglinge abgeschlossen hat. Auf das Olivier Thill seine Karriere weiterhin so erfolgreich bestreitet.
In diesem Sinne allen Lesern ein glückliches Jahr 2021.
+++McLover wechselt zu Hellas Verona!+++FK Krasnodar: Platz 3 ist weiterhin drin!+++
Vor 2 ZATs gab der luxemburgische Trainer McLover, mittlerweile seit dem 19. Dezember im Klub der 30er, seinen Rücktritt als Trainer vom FK Krasnodar bekannt. Prompt folgte das brutale Abrutschen in der Tabelle doch die Mannschaft fing sich zulieben ihrer Fans, legte am 9. ZAT einen "perfekten ZAT" hin und legte am 10. ZAT mit 2 Heimsiegen nochmal nach. Platz 3 erstmal verteidigt und Ural Jekaterinburg sitzt man weiterhin im Nacken. Weiterhin muss man aber auf das "Reserve-Monster" Dynamo Barnaul Acht geben, ZSKA Moskau wird es schwer haben noch an den Südrussen vorbeizuziehen genau wie Zenit St. Petersburg und der jetzt offiziell enthronte Meister Amkar Perm, der in der nächsten Saison aber sicherlich wieder oben angreifen wird. Mit Nestrac hat man den wohl beständigsten Trainer Russlands in seinen Reihen. Der ZAT von Krasnodar ging unspektakulär los: gegen Lokomotive Moskau hatte man zuhause in der Krasnodar Arena keine Mühe sich mit 4:1 durchzusetzen. Der Armeeklub dürfte in Zukunft aber wesentlich gefährlicher für die russischen Konkurrenten sein, als in den letzten Saisons.
In Kazan geriet Krasnodar früh in Rückstand und lief diesem fortan erfolglos hinterher, die grösste Chance auf den Ausgleich hatte Claesson per Elfmeter in der 56. Minute doch er scheiterte am rechten Pfosten. 1:0 hiess demnach das Endresultat! Zuhause gegen den designierten Absteiger Rotor Wolgograd wollte man dann wieder einen Schritt Richtung Podium machen doch dies gestaltete sich schwerer als erwartet. Rotor hatte mittlerweile einiges an Erfahrung gewonnen und obendrein nichts mehr zu verlieren. So gingen die Gäste direkt zweimal in Führung doch letzendlich konnte Krasnodar zweimal ausgleichen und das Spiel sogar zu seinen Gunsten drehen. Die Moral in dieser Truppe ist pünktlich zum Saisonausklang voll da! "Unser Ziel war es die 2 Heimspiele zu gewinnen, nun müssen wir an den letzten 2 ZATs viermal auswärts ran und logischerweise müssen wir da auch mindestens zweimal etwas mitnehmen. Wir haben unsere Heimspiele-ZAT-Streaks bis auf den 8. ZAT gut genutzt und uns in eine gute Position gebracht. Wir können Ural noch überholen und eventuell Dynamo Barnaul auch noch in Schach halten. Gegen beide Teams spielen wir noch", so McLover in seiner Analyse.
Mittlerweile ist auch der neue Verein, bei dem McLover (30) in der nächsten Saison aktiv sein wird, bekannt. Es handelt sich um Hellas Verona, die in dieser Saison souverän den Aufstieg aus der Serie B in die Serie A schafften. Sicherlich wird der Luxemburger auch für diese Liga wieder eine Bereicherung darstellen, denn nicht selten greift der hitzige Trainer zu harten (aber wahrheitsgemässen) Aussagen, mit denen er sich im Torrausch Universum zwar nicht nur Freunde macht. Auf der anderen Seite ist Ehrlichkeit eben auch eine Tugend und für manche Leute schwer zu verdauen. So wundert es nicht dass McLover vor dem Duell gegen Ural Jekaterinburg auch nochmal zum Rundumschlag gegen Iceman1990 ausholt: "Ich wäre ja schon froh wenn er seine Mannschaft nicht wieder darauf trimmen würde uns 7 Tore einzuschenken. Das nimmt langsam lächerliche Züge an. Unser höchster Einsatz waren 6 Tore die unserer Meinung auch logisch waren im letztjährigen Kubok Rossii. Wir haben Ural oft auf dem falschen Fuss erwischt aber dazu sollte man als Trainer dann auch stehen und nicht zu irgendwelchen irrationalen Rachefeldzügen ausholen. Man muss sich mal vorstellen: Ural hätte diese Saison Meister werden können, stattdessen haut man uns lieber 7 Tore auswärts rein. Das hat nichts mit fairem Sportsgeist zu tun. Iceman1990 macht sehr gute Arbeit als spanischer Ligaleiter, als Trainer reicht es Gewinn des Pokals hin oder her für mïch höchstens zum Gewinn des goldenen Blumentopfs. Ich drücke aufjedenfall ZSKA die Daumen."
Ehe es aber nach Jekaterinburg geht, muss man erstmal nach Perm reisen. Der Ausgang der Partie ist unmöglich vorrauszusagen: die ersten beiden Spiele gewann Krasnodar (3:0 und 4:5), das letzte Spiel ging an Perm (1:4). Perm wird sicherlich versuchen wenigstens noch in der ersten Tabellenhälfte zu landen. Dann steht auch schon das von vielen Medien sehnsüchtig erwartetete Spiel gegen Ural an. Abgeschlossen wird der ZAT gegen GerryGs ZSKA Moskau, der Angstgegner der Südrussen. Beim vorerst letzten Duell mit einem sehr fairen Trainer will man natürlich versuchen dieses Mal die 3 Punkte zu behalten doch ZSKA Moskau kommt mit reichlich Selbstvertrauen: 9 Punkte gab es am letzten ZAT!
Endlich Saisonende !
Zunächst mal verabschiede ich mich von McLover. Danke für die tolle Zeit.Ich bin nun auch schon ein klein wenig länger da in Russlands Elite-Liga und sage,du hast dem grauen kalten Russland einen riesigen Farbklecks verpasst. Ebenso hast du nicht nur mit deinen geilen großartigen Zeitungsartikeln,sondern auch mit den internationalen Erfolgen dazu beigetragen,dass Russland in der 5-Jahreswertung sehr weit nach oben klettern konnte. Vielleicht läuft man sich international mal übern Weg,falls wir uns selbst mal wieder dafür qualifizieren können. Na dann, viel Erfolg bei Deiner neuen Aufabe.
In der Liga können sich ja derzeit unsere Abwehrreihen mit aktuell jeweils72 Gegentoren die Hände reichen. Ich hätte mit auch nicht träumen lassen,dass wir mal um den letzten Startplatz für den Cup der guten Hoffnung kämpfen. Vielleicht wirds Zeit,einen Umbruch einzuleiten,aber komplett neue junge Spieler reinwerfen in den Kader ist eher nicht mein Ding. Man sieht ja an der deutschen Nationalmannschaft,wo das hinführen kann.
Abschließend kann ich nur sagen,bin froh,dass die Saison zu Ende ist und wir in der neuen Saison aus der 2.Reihe vielleicht wieder angreifen könne.
Doch noch ein Happy End?
In der Mitte der Saison sah es für Spartak noch wie eine gelungene Saison aus. In der Liga stand man auf Tabellenplatz 1 und im Pokal war man eigentlich schon sicher weiter, falls man für den letzten ZAT antreten würde. Und genau hier lag das Problem. Die Spieler die anscheinend seit einigen Monaten auf ihr Gehalt warten mussten hatten es endgültig satt und weigerten sich zum nächsten ZAT anzutreten mit den Folgen dass man im Pokal doch noch ausschied und in der Liga die Spitzenposition aufgeben musste.
Nun, einen ZAT vor Schluss könnte es doch noch ein Happy End für Spartak geben und man hat gute Chancen sich den Meistertitel zu sichern, vorrausgesetzt natürlich dass diesmal nichts die Spieler davon abhält aufs Spielfeld zu gehen.
Letzter ZAT
Ach, was wäre in der Hauptstadt möglich gewesen, wenn man das kleine Quäntchen Auswärtsglück diese Saison gepachtet hätte ...
Wesentlich besser macht es da Lokalrivale Spartak Moskau, die trotz eines NMRs kurz vor ihrem (meines Wissens nach) ersten Meistertitel stehen. Diesem steht wohl nur ein weiterer NMR im Wege.
Dennoch wird man beim Armeeclub nicht aufstecken und nochmal alles in die Wagschale werfen für den letzten ZAT. Die Saison verlief zwar unglücklich, aber wenigstens wird der Meister wieder einigermaßen "normale" Punkte holen. Gut - eine Rekordsaison wie Amkar Perm letzte Saison ist nur schwer zu wiederholen.
An dieser Stelle auch ein herzlichen Dankeschön für die Aufklärung, als ich es gelesen habe, ist es mir direkt auch wieder eingefallen und ich musste als Bub aus der Nähe von Hanau herzlich schmunzeln. Ich stimme übrigens völlig zu, unter Nivea-Jogi wäre ein 0:0 "ein großer Erfolg gegen einen engagierten Gegner" gewesen. Sollte die EM dieses Jahr nachgeholt werden, sehe ich nur 2 Chancen: Deutschland als Turniermannschaft und dass der Dritte auch weiterkommt.
Zurück in der Torrausch-Welt steht aktuell eine ähnlich Erfolg versprechende Taktik in den Setzlisten wie sie Deutschland anno 2018 in Russland wählte. Aber schließlich treten GerryGs Mannschaften zum Ende der Saison an, um zu gewinnen und nicht um den Titel des vernünftigsten Teams zu erringen. Vielleicht sollte GerryG das mal ändern, will er endlich seinen ersten Torrausch-Titel erringen ...
Time to say Good Bye
Die Saison verlief auch nicht nach meinem Geschmack. Ein ums andere Mal haben mich meine Gegner einfach ausgeguckt , sodass bis zum Ende kein perfekter Spieltag stehen wird. Auch mit den Zuffis ist das Team aus dem Altai weiter auf Kriegsfuß. Doch genug der mies gelaunten Worte. Der Pokalsieger ist ermittelt, der Meister ebenso gefunden. Glückwünsche für eine starke Saison von Spartak. Es gilt am Ende Platz 2 zu erobern, damit wäre es eine halbwegs versöhnliche Verabschiedung für diese desolate Saison. Abschied nehmen wir auch von McLover, dessen Artikel immer zu Heiterkeit beim Leser geführt haben und Pepp in diese Liga brachten. In Hellas alles Gute. Wir sehen uns wahrscheinlich früher oder später wieder;)
Zum Abschluss...
...ein Dankeschön für die Glückwünsche auf und neben dem Platz und danke auch an Dimitri and die zügigen Auswertungen und das Schreiben der Artikel. Auch wenn der Pokalsieg mit einem bitteren Nebengeschmack kommt.
Insgesamt blickt man - vorerst - auf die erfolgreichste Saison seit der Rückkehr zurück. Die Taktik ist aufgegangen, wenn auch zum (erfreulichen) Leidwesen anderer. Auf die Kommentare wird man nicht eingehen und schlägt damit den Lebensweg der trumpschen Gegner ein. Zickereien ignorieren und warten. Wenn man andere Plattformen anschaut, dauert es ja nicht lange, bis das nächste "Opfer" dieser Launen gefunden wird. Ironisch ist die harsche Reaktion, nachdem man eben jene Strategie selbst eine lange Zeit gegen Ural geführt hat.
Auf jedenfall peilt man nun erstmals einen Championsleague-(Quali) Platz mit Ural an. Es wird schwer, aber in Jekaterinburg geht man mit Zuversicht in die letzten drei Spiele. Barnaul dürfte am letzten ZAT an uns vorbei ziehen, grösster Gegner dürfte aber (wieder) ZSKA Moskau sein mit seinen grösseren Reserven.
+++Zeit Abschied zu nehmen+++
Mein letzter Zeitungsartikel in Russland...vielleicht nicht für ewig aber für die nächste Zeit. Es waren 6 oder sagen wir mal 4 tolle Saisons in Russland. In den letzten beiden Saisons war etwas der Wurm drin aber durch die vielen Gegentore war auch nicht wirklich eine Gegenwehr möglich. Es wurde Zeit für eine neue Herausforderung denn 2021-1 wäre wohl nicht wesentlich besser verlaufen. Es war eine erfolgreiche Zeit: 3 Titel in 6 Saisons lesen sich gut. 1x Meisterschaft, 1x Kubok Rossi sowie 1x Europa League. Zudem platzierte man sich in der Liga trotz hoher Anzahl an Gegentoren immer weit oben. In der Saison 2019-1 wurde man beispielsweise mit 78 (!) Gegentoren gar Vizemeister. Ich bin mir ziemlich sicher dass ich mit Hellas Verona ebenfalls Erfolg haben kann. Das Titel-Gen habe ich. Vielleicht sehe ich einige von Euch ja mal in Italien oder sonst wo wieder. Würde mich über jeden freuen ausser Iceman1990, dessen Setzungen sind ja einfach schlicht nur noch lächerlich...
Ich bedanke mich bei redlion, Nestrac, sf5078, Viktor und GerryG für stehs faire Battles UND VOR ALLEM ABER WIRKLICH VOR ALLEM bei Onkel Dimitry für die lustigen Startseitentexte und pünktlichen Auswertungen. Man sieht sich.