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Premjer-LigaKubok Rossii

Fede wird beigelegt

Wer wird der vorerst letzte russischer Meister in der langen Geschichte von Torrausch Russland? Amkar Perm, Ural, ZSKA oder doch Dynamo Moskau? Es werden denkwürdige Spiele.
Besonders gespannt dürfen wir auf den Auftritt von GerryG sein.
Zuletzt haben wir in im Getränkemarkt zusammen mit Onkel Dimitry getroffen. In einer angeregten Diskussion ging es um den letzten Spieltag. Topse und GerryG berichteten Onkel Dimitry von der kleinen Fede, die mit dem letzten Spieltag beigelegt werden soll.
Wäre es schon schön, wenn Onkel Dimitry kommentieren nochmal letzten ZAT, und tippen in Tasten viel. Vielleicht kann auch Tante Swetlana das diesmal übernehmen.

Club Chez Monique

Onkel Dimitry Utschkov und seine Damen Magdalena und Danuta müssen sich offensichtlich gut kennen. Die Frage ist nur, wie das Verhältnis zueinander ist. Oder anders gefragt: Ist Onkel Dimitry hier Gast oder Betreiber des Club Chez Monique ? Vielleicht erklärt das ja, wieso Dimitry Utschkov zum Ende der Saison den Posten als Ligaleiter niederlegt. Vermutlich ist die doppelte Belastung - Ligaleiter und Betreiber des beliebten Clubs Chez Monique - am Ende doch zuviel gewesen. Dies setzt allerdings voraus, dass Onkel Dimitry auch Besitzer und Betreiber dieses Etablissements ist. Wohl eine Frage, die offen bleiben wird, schließt die russische Liga doch nach dem nächsten ZAT vorerst die Pforten. Für Interimstrainer Christian wird damit das kurze Engagement bei Rubin Kasan leider zu Ende gehen.

Tschau Russland !

Die letzten 3 Spiele stehen an in Russland und die letzten für Netsrac. Obwohl es eine digitale Welt ist,hat mich dies die letzte Woche vor dem Finale ziemlich beschäftigt und immer wieder ein Hin-und Her gegeben.Weitermachen ? Mmmh,sehr gerne,aber unter den Umständen wie dies zustande gekommen ist,höre ich erstmal auf. Ich werde verschiedene Ligen beobachten,Trainer,Modus usw. und vielleicht nach einer Saison,wenn hoffentlich Gras drübergewachsen ist,wieder einsteigen.
Morgen gehts erstmal ne Woche in den Urlaub und der Co-Trainer wird die letzten 3 Ligaspiele an der Seitenlinie stehen. Die Vereinsführung hat getobt,aufgrund der Tatsache,dass der Trainer kurz vor Saisonende seine auf Tabellenplatz 1 stehende Mannschaft im Stich lässt. Ich geb zu,früher ein No-Go,aber heute ist es mir egal.Wenn die Mannschaft die Meisterschaft vergeigt,dann haben sie einen Schuldigen,auf den Verein und die Presse wenigstens drauf rumhacken können. Ich werde es also am Mittwoch Abend an der Hotelbar beim kühlen Drink erfahren...auch net schlecht.
Die Mannschaft hat Trainer Netsrac heute nach seinem letzten Training verabschiedet und den Spielern alles Gute gewünscht,bevor sich die Masse der Spieler wohl in die europäischen Topligen verabschieden wird.
Na dann,allen Spielern viel Glück,bleibt gesund und vielleicht läuft man sich ja doch noch einmal bei Torrausch über den Weg !!!

Formel zur Meisterschaft

Die Formel zur Meisterschaft ist vor dem allerletzten Spieltag in Russland denkbar einfach: Sieg gegen St. Petersburg, Sieg gegen Perm, Sieg gegen Dynamo Moskau. Lediglich die Konkurrenz muss mitspielen. Die Chance ist da.
Nach dieser doch etwas seltsamen letzten Saison in Russland ist das durchaus beachtlich. Dennoch ist es noch nicht sicher, ob das eigentliche Saisonziel erreicht wird. Für dieses gilt es nochmal, alle Kräfte zu mobilisieren.

Bevor die Vorhänge fallen, möchte sich GerryG nochmal bei allen russischen Trainern, auch ehemaligen und Interimstrainer*innen, für die Zeit in Russland bedanken. Auch Onkel Dimitry gebührt ein riesiges Dankeschön. Ich kann nur nochmal betonen, dass ich hoffe, dass wir uns nochmals begegnen.
Wohin es GerryG im Anschluss ziehen wird, ist nach wie vor offen. Primäre Kriterien sind ein attraktiver Pokalmodus sowie der ein oder andere bekannte Trainer oder Trainerin, mit dem / mit der man sich messen kann.
Sollte sich keine geeignete Liga finden, konzentriert sich GerryG eventuell ersteinmal auf die amerikanische MLS, auf deren Modus sich GerryG ganz besonders freut.
Zu den vorherigen politischen Anmerkungen: Ein Spiel sollte immer frei von Politik sein. Der Auslöser für die Schließung Russlands mag realpolitisch sein, doch eine gewisse Inaktivität (5 Mannschaften ohne Trainer lange Zeit der Saison) lässt sich auch nicht abstreiten. Falls es andere Ligen gibt, in denen das genauso ist, finde ich das ebenfalls nicht so gut. Ziel sollte meiner Ansicht nach immer eine aktive Liga sein.
Ich hoffe, dass die russischen Mitstreiter jeder für sich eine Lösung finden. Vielleicht tut sich ja in irgendeiner europäischen Liga eine gemeinsame neue Chance auf.

Ukrainische Bekannte

Die ukrainischen Bekannten Sascha und Alexej von Onkel Dimitry Utschkov können einen eventuell Angst machen. Hätte Interimstrainer Christian ein Restaurant, wären die beiden vielleicht Schutzgelderpresser. Hat er aber nicht. Würden wir in einer ukrainischen Liga spielen und die Bekannten des Ligaleiters kämen aus Russland, wurde man aktuell eher an die Wagner Truppe denken, gefährliche Jungs, denen man nicht begegnen möchte. Spielen wir aber nicht. Wer also die Bekannten Sascha und Alexej sind, bleibt vorerst im Dunkeln, denn bisher gab es noch keinen Grund für eine persönliche Begegnung. Und, ehrlich gesagt, kann Interimstrainer Christian auf deren Bekanntschaft gerne verzichten, denn man erwartet nichts Gutes. Vielleicht ist es auch deswegen gut und richtig, dass die russische Liga zum Ende dieser Saison den Spielbetrieb einstellt.

Der vorletzte ZAT für Netsrac !

Nun ja,wie man es unschwer an der Überschrift erkennen kann,werden die nächsten 3 Glühlampen von verbleibenden 6 aus der Fassung gedreht.Weiterhin ist der Coach selbst immer noch aus der Fassung und wird sich so schnell aufgrund des defekten Gewindes nicht wieder reindrehen lassen. Was nach einem tollen Wortspiel klingt, ist leider traurige Realität. Bemerkenswert an dieser Stelle ist, dass Torrausch quasi im gleichen Atemzug die MLS einführt, wo Verfeine aus dem Kriegstreiberland USA fungieren. Ziemliche Heuchlerei,liebe Torrausch-Leute. Auch deshalb kann selbst nach einem von mir geplanten Sabbat-Jahr eine Rückkehr zu Torausch nur funktionieren,wenn man entwerder politisch gar keinen Einfluss nimmt oder wenn schon,wie in diesem Fall,alle Nationen politisch gleich behandelt werden.
Zur Liga und zum Pokal noch soviel: trotz der beiden guten Ausganslagen in beiden Wettbewerben ist mir der Ausgang,wie überraschend, völlig egal !
P.S.: falls ihr am Spielfeldrand nur den Co-trainer seht, dann trinkt Netsrac einen gepflegten russischen Wodka mit Onkel D.

Na dann,bleibt fair und respektvoll miteinander !!!

We are shooting for the title

Okay, wahrscheinlich ist das eher nicht, doch zumindest versuchen will man es in Moskau in der letzten Saison in Russland schon.
Mit 18,9 verbliebenen Toren ist man (mal wieder) beinahe Torkontingent-Spitzenreiter - und mal wieder wird es wohl nicht für den Titel reichen. Ein wenig Resignation macht sich bei GerryG breit. Vielleicht muss er es demnächst mal in einer unbekannten Liga probieren, um endlich auch im Ligaalltag erfolgreich zu sein.
Immerhin kommt der ausbleibende Erfolg dieses Mal nicht zwingend unerwartet, auch wenn einige Aussagen im Forum doch etwas über das Ziel herausgeschossen sind.
Ausnahmsweise ist GerryG sogar mal der Meinung von Topse - auch ich hoffe, dass wir die übrigen Spieler nicht durch die Schließung der russischen Liga verlieren.
Trotz der bereits beschlossenen Schließung geht es jedoch weiterhin nicht um die goldene Ananas; ein Titel zum Abschluss wäre schon nett im Trophäenschrank. Daher sind 12 Punkte - noch lieber deren 15 das Ziel von ZSKA Moskau für den Rest der Saison. Wenn es mehr werden sollten, werden diese selbstverständlich dankend entgegen genommen. Doch ob es wirklich überhaupt 12 Punkte werden können, steht in den Sternen, bedenkt man, gegen wen man noch spielt und bestimmte Taktiken, die man sich vor der Saison fest vorgenommen hat. Diese wollen unbedingt eingehalten werden. 

kurze Stellungnahme des aktuellen Tabellenführers...

Ich kann den Frust einiger Mitspieler durchaus verstehen. Aber ich hoffe sehr, das uns alle 4 Spieler erhalten bleiben. Denn nur durch Euch lebt dieses Spiel seit mehr als 20 Jahren.
Aber natürlich auch durch die hervorragende Arbeit unserer Ligaleiter, die Euch in Ihrer Freizeit bei Laune halten, und oft zu wenig Dank dafür ernten. Daher gilt mein Dank vor allem Dimitry, der die russische Liga über mehrere Saisons vorbildlich geleitet hat, und mit seinen wirklich herrausragenden Texten mit Leben gefüllt hat. Tante Svetlana werde ich wirklich sehr vermissen... Das war wirklich für mich der einzige Grund von England nach Russland zu wechseln, denn eigentlich hatte ich es als Sir ja ganz nett auf der Insel.... Also nochmal DANKE Diego !!! 

Ende gut ...


... alles gut? 

Auch ich schließe mich den Vorberichten und den dortigen Komplimenten an, dies möchte ich vorab anmerken. Zu einigen Punkten hier noch einige lose Gedanken:
Für einen Trainer wie Netsrac ist es nach über 1.000 Spielen extrem schade, dass er gezwungenermaßen die russische Liga verlassen muss. Dennoch schien zumindest mir die russische Liga aktuell etwas ausgeleiert, was jedoch keinesfalls an den Spielern oder gar dem Ligaleiter, sondern der großen Fluktuation und auch der aktuellen Reallage liegen könnte.

Des Weiteren wird man einen so motivierenden Ligaleiter wie Dimitry (außer vielleicht Iceman) und unterhaltsame Startseitentexte wohl nicht mehr so schnell finden. Ein herber Verlust für die Torrausch-Ligaleiter-Gilde.
Ich persönlich finde es zudem schade, wenn einige der alten Garde, zu der ich mich mittlerweile auch zähle, das Gefühl haben, sie würden abgehängt.
Einführungen einer walisischen Liga stoßen zwar auch bei GerryG auf wenig Gegenliebe (hier hätte man durchaus erstmal das Meinungsbild der russischen Trainer einfangen können oder auch - wie im Forum vorgeschlagen - andere europäische Ligen auffüllen können) - und auch die Idee, eine Conference League auch in Torrausch einzuführen, stieß meinerseits auf maximale Irritation; doch einige Neuerungen sind auch durchaus erfreulich.
Dazu gehören meiner Meinung nach definitiv die Ligen außerhalb von Europa. Ob es gleich so viele sein mussten, steht zwar ebenfalls auf einem anderen Papier, doch a) gibt die bisherige Auslastung der Neueröffnung recht und b) weist gerade die MLS in USA einen nie dagewesenen spannenden Modus auf. Darauf freut sich GerryG bereits. Vielleicht liegt sogar GerryGs Konzentration demnächst alleine auf seinem dortigen Verein Charlotte FC, denn einen neuen Verein in Europa hat er noch nicht gefunden.


Damit jedoch das Ligageschehen in all der Neuerungen nicht untergeht, folgt nun eine Kurzzusammenfassung, die anders als die Überschrift des Artikels eher den Titel "Alle doof?!" tragen müsste.

Sir Topse - doof
Ist beleidigt, weil er diese Saison nicht gegen GerryG gewinnt. Gut, dieses Manko hat er vergangenen ZAT behoben - und dies mit einer Kühnheit, die GerryG zumindest ein leichtes anerkennendes Augenbrauenzupfen hervorrief. Generell ist es erstaunlich, wie viele Punkte Topse in der Rückrunde mit nur sieben (!) geschossenen Toren bereits geholt hat. Jedoch steht die beleidigte Leberwurst dem England-Legionär nicht, hat er doch letzte Saison selbst GerryG am letzten ZAT den Fehdehandschuh hingeworfen. Und dies in sportlich durchaus fragwürdiger Manier. Und er kann sich gewiss sein: Die Quittung folgt. Das Spiel am letzten ZAT ist wie gemacht, um bei Topse ähnliche Gefühle hervorzurufen wie bei GerryG letzte Saison. Nur, dass GerryG sportlich fair bleibt und Topse vorher Bescheid sagt.

sf5078 - doof
Setzt trotz vorheriger Warnung völlig Banane im Pokal - geschenkt. Setzt in der Liga wie zu seinen Abstiegszeiten (gut, in der nächsten Saison wurde er Meister). Setzt sich sf5078s Setzverhalten so fort, haben GerryG und Topse nächsten Spieltag nichts zu befürchten.

Kubok Rossii - extrem doof
Kein Kommentar nötig.

GerryG - doof
Lässt sich von der unverhofft guten Situation dazu verleiten, Topse einen Sieg zu schenken. Gegen Perm zudem trotz direkter Konkurrenz ungewohnt defensiv (wobei hier Chapeau für den guten Riecher Netsracs!) und zu allem Überfluss Viktor relativ gut eingeschätzt, jedoch doch irgendwie verschätzt. 3:3 hieß es gegen Zenit St. Petersburg, über die keiner so richtig weiß, warum sie fast schon in schöner Regelmäßigkeit oben mitmischen. Festzuhalten bleibt: Ein Spieltag zum Vergessen, weil man das eigentliche Saisonziel (Erinnerung!) vergessen hatte und zu gierig wurde.

Onkel Dimitry - ...
Ohne dich ist alles doof. <3
Hoffenlich begegnen wir uns nochmal zumindest im Torrausch-Universum.

Verständnis für den Frust

Als ehemaliger Spieler lese ich mit großer Empathie die Kommentare von Nestrac, Iceman und Dimi in Zeitung, Startseite und Forum. Nun lässt sich mir natürlich ebenfalls nachsagen, dass mein Weiterziehen im Torrausch Universum einen kleinen Teil zur aktuellen Situation beigetragen hat. Ich schließe mich dennoch in allen Punkten den Involvierten an.
Ich halte torrausch ebenfalls für unpolitisch und sehe in der Schließung den falschen Entschluss. Meine Sympathien für die Vertreter des Fußballs von der Insel sind ebenfalls bekannt. An dieser Stelle möchte ich meinen Ex-Mitstreitern sowie meinem Ex-LL Mut machen. In Russland gibt es die geilsten Startseitentexte, super spannende Wettbewerbe und saubere Sportsmänner. Ich habe die Zeit sehr genossen. Und wie Trude Herr bereits sang "Niemals geht man so ganz". Ich, für meinen Teil, würde mich freuen weiter hier bei Torrausch gegen euch antreten zu dürfen. 

Die Luft ist raus

So wie sich die Lage von Jekaterinburg in Pokal und Liga präsentiert, so motivationslos ist auch der eigene Trainer in dieser Saison. Man merkt es ja an der bescheidenen Anzahl an Zeitungsartikeln. Wie vernommen, soll nun auch Russland geschlossen werden, was ohnehin nur ein politisch ausgelöster move ist. So wurden im selben Zustand wie Russland (mit 4 Trainern) bereits Ligen wie Norwegen und der Balkan jahrelang am Leben erhalten und mit interims aufgefüllt. Nun soll nach einer fast vollen Besetzung in der letzten Saison, die russische Liga aus dem nichts geschlossen werden und dies sicherlich nicht wegen zu wenig Trainern. Dies auch aufgrund von Voten, die grösstenteils ausserhalb von russischen Trainern abgegeben wurden. Anscheinend gab es da 28 Trainer resp. Ligaleiter, die ihren Senf dazugegeben haben bei nur 4 aktiven russischen Trainern. Man möchte meinen, man wäre bei einer russischen Parlamentswahl. Wie so oft, betreffen die Sanktionen Leute, die nichts mit der aktuellen Situation zu tun haben und den Krieg entschieden ablehnen. Meine Frau kann beispielsweise ihren Job nicht mehr ausführen und ihre russischen Teenager und Kinder kriegen im Gegenzug keinen Englischunterricht. Eine Lose-lose-Situation für den einfachen Russen, die machtlos zuschauen müssen, wie alles vor die Hunde geht.  Bezeichnend ist also dieses Votum, bei dem man nur machtlos zuschauen kann, von ausserhalb entschieden wird und am Schluss, trotz grossen inneren Widerstands, damit leben muss. (Anm. der Redaktion: Die Meinung zum Krieg wurde in einem vorherigen Artikel erläutert. Dies soll die andere Sicht darstellen)
Will man sich wehren? Klar! Hat man Lust auf ein russisches Gefängnis und Prügel? Eher nicht. Und so sind die leidtragenden die einfachen Leute. Es ist ein Krieg ohne Gewinner. Wobei natürlich die Ukrainer die deutlich schlechteren Karten haben. Aber muss Politik eine Rolle spielen bei einem Spiel wie Torrausch? Ich denke nicht. Dafür gibt es deutlich andere und bessere Plattformen.
Etwas sauer - und da schliesst man sich der Meinung des Ligaleiters an - stösst da die Ankündigung auf, dass stattdessen die walisische Liga wiedereröffnet werden soll. Auch dies auf Wunsch einiger stark anglophilen Leute aus dem Ligaleiterportfolio. Dass die walisische Liga nicht funktioniert hat, hat deren Schliessung vor einigen Jahren ja bewiesen und Jekaterinburgs Trainer wird totsicher nicht dorthin wechseln. Angesichts der grossen Demotivation zieht sich Jekaterinburgs Trainer sehr wahrscheinlich ganz aus Europa zurück und evtl. auch aus dem neuen japanischen Team (in evtl. naher Zukunft).
Wie es dann künftig um die Ligaleiterrolle steht, ist noch unentschieden. Lange plante man eine Weltreise und dann kam COVID. Die Weltreise wurde verschoben und schliesslich, auch wegen des Krieges, ganz abgesagt. Man sagte sich selbst, dass man, wenn man die Weltreise anfängt, sich wahrscheinlich zurückziehen wird. Aber da dies nicht passiert, wäre der Weg frei für ein längeres Engagement, oder? Ja... da kommt sie wieder. Die angesprochene Demotivation. Man kann die Meinungen einiger LL verstehen. Viel ändert sich im Moment im Torrauschuniversum und die, die den Änderungen nicht folgen können, werden abgehängt. So kann man den Schritt der Abgehängten, zu denen auch ich mich zähle, nachvollziehen, wenn es um den Rückzug als LL geht. Momentan plant man als LL weiter, aber mit dem neuen Job ab April und wahrscheinlich bald ankommenden Freundin aus dem baldigen Kriegshotspot Donetzk, könnte auch dieser letzte Motivationsfaden reissen.

Nichtsdestotrotz möchte ich auch unserem Onkel Dimitry danken, da auch dies wahrscheinlich mein letzter Zeitungsartikel in Russland sein wird. Dies für seinen äusserst starken Einsatz in den letzten Jahren. Ehrlichgesagt bin ich nicht nur wegen meiner privaten Verbindung mit Jekaterinburg (russische Frau) gewechselt, sondern auch wegen der amüsanten und motivierenden Zeitungsartikels unseres Ligaleiters. Er wird als Ligaleiter vermisst werden und auch ihm wünsche ich weiterhin viel Erfolg im Torrauschuniversum.

Die Lichter gehen aus !

Viel ist passiert seit meinem letzten Artikel und die jüngste Nachricht war nicht so gut. Am Saisonende werden die Lichter in der russischen Liga ausgeknipst. Boah,das sitzt erstmal. Viele Gedanken kommen sofort hoch und man könnte schnell eine Brücke zum Real Life schlagen und eine Verbindung zum Krieg herstellen. Klar ist dies hier nicht der Fall,aber nachdem alle Vereine schon "sportlich freiwillig"aus allen europäischen Wettbewerben sich abgemeldet haben dachte ich noch humorvoll,da sind wir einem Ausschluss zuvorgekommen.
Aber im gleichen Atemzug stellt man sich schnell die Frage nach der Trainerzukunft.Der Verein wird vermutlich in der Bedeutungslosigkeit verschwinden und selbst bei einerReaktivierung der Liga nicht mehr präsent sein. Trainer Netsrac stellte klar,dass er die Saison in Perm beenden wird und vielleicht seine Karriere dann noch mit einem nationalen Titel versüsst wereden könnte.
Im Pokal kann mit einem Sieg gegen den direkten Kontrahenten Samara das Halbfinale fix gemacht werden und in der Meisterschaft geht man erstmals nicht als Tabellenführer in den ZAT. Nun ja,ob dies hilfreich ist wird man sehen.

Klassenerhalt

Für Rubin Kasan und Interimscoach Christian geht es im Moment um alles: Der Klassenerhalt ist die wichtigste Aufgabe, die sich der Verein gerade gegenüber steht. Bisher waren die Versuche vergeblich, den letzten Tabellenplatz zu verlassen. Die Gegner durchschauten das Spiel und so konnte man zuhause gegen Zenit St. Petersburg nur ein Unentschieden hilen, gegen ZSKA Moskau verlor man zuhause sogar. Sowas soll sich am nächsten ZAT nicht wiederholen. Von daher hat Interimstrainer Christian an der Mannschaft gefeilt und auch strategisch nachgeschärft. Und dann gibt es ja noch den Ligapokal. Dort kämpft Rubin Kasan in der Gruppe A um den Einzug ins Halbfinale. Sollte Platz 2 in der Gruppe verteidigt werden können, stehen die Chancen gut, den Kubok Rossii nach Rubin zu holen.

Saison Ziel wird neu definiert

Nach dem aus dem Lager der ZSKA zuletzt scharfe Töne zu vernehmen waren, hat auch bei Dynamo ein Umdenken stattgefunden. Nicht die Meisterschaft ist das Ziel, nein. Es gilt zu verhindern, das ZSKA Moskau mit Trainer Kieselsteinchen GerryG Meister wird. Jammert GerryG immer noch wegen den beiden Niederlagen letzte Saison? 3:2 und 7:5 hiess es da für Topse. Daher ist wohl allen klar, wie dieses Spiel am Mittwoch ausgehen wird...wir werden keinen Zentimeter zurück weichen.

Was ist denn hier los

Mit dem geringsten Einsatz, der dafür möglich ist, holte ZSKA Moskau am gestrigen Mittwoch direkt 9 Punkte. Damit hat keiner - inklusive GerryG - gerechnet und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis die ersten Spieler*innen beginnen, die Moskauer zum Titelkandidaten zu erklären.
Jenen Spielern sei gesagt: Die Ausgangssituation in der letzten Saison war deutlich besser - Ergebnis bekannt - und außerdem stehen noch zwei Spiele gegen Dynamo Moskau mit Trainer Topse an. Jener Topse steht - wenn auch mit etwas geringeren Reserven - nur einen Punkt hinter dem Stadtrivalen. Und da das Saisonziel nicht die Meisterschaft, sondern das Verhindern der Meisterschaft von Topse ist, darf sich das Torrausch-Urgestein am nächsten ZAT warm anziehen. Die anderen Teams wird es freuen.

Paradoxerweise sieht es dagegen im Pokal eher düster aus - mehr dazu in der Pokalzeitung. 

Es fährt ein Zug nach nirgendwo

... und darin sitzt die Mannschaft von ZSKA Moskau.
So oder so ähnlich könnte man die Situation im russischen Armeeclub wohl beschreiben. GerryG wird nach der Saison die Liga verlassen und Titel sind mit der aktuellen Taktik wohl eher nicht mehr drin. Schließlich stehen noch zwei Spiele gegen Topse an und, ganz der Tradition gemäß, lässt man sich von Neueinsteigern überrumpeln. Wobei man GerryG und seinem Team zu gute halten muss, dass die Neueinsteiger ziemlich alte Hasen sind. Jedenfalls gelang es sowohl Jassix als auch sf5078 zum (Wieder-) Einstieg in Russland, GerryG gründlich zu überrumpeln.
Sollte dieser also keine "Viktoreske" Saison aus dem Hut zaubern, wird es wohl auch diese Saison nichts mit der Meisterschaft. Viel "unfinished business" also in Moskau. Vielleicht klappt es ja wenigstens im Pokal. Doch auch hier hat sich die Situation durch die Neuankömmlinge verkompliziert.

An der schönen Wolga

Davon hat Interimstrainer Christian schon immer geträumt. Dank des weniger berühmten österreichischen Komponisten Johann Strauss III., des Enkel des großen Walzerkönigs, und seiner Polka "An der schönen Wolga" darf er jetzt Kasan und die Wolga kennenlernen. Leider verlief der Auftakt nicht ganz nach Plan, denn gegen Zenit St. Petersburg hieß es am Ende 4:4-Uentschieden. Damit verbunden ist Verlust des rettenden vorletzten Tabellenplatzes. Doch davon unbeeindruckt ist man in Kasan weiter zuversichtlich, den letzten Tabellenplatz schnell wieder verlassen zu können. Denn mit dem Abstieg möchte Interimstrainer Christian nichts zu tun haben. Er ist gekommen, um Rubin Kasan in der Liga zu halten. Hoffentlich muss keiner seiner Spieler kurzfristig zur Armee, unter der Hand wird berichtet, dass die Operation "Ukraine" nicht so läuft, wie geplant. Zum Glück ... aber man muss vorsichtig sein. Das K-Wort darf man ja nicht sagen. Und russische Gefängnisse möchte Interimstrainer Christian nicht kennenlernen.

Logo Skandal in Sibirien

Kaum hat der Trainer den Verein verlassen, der eigene Präsident mutiert zum Kriegstreiber und der Verein wankt in Richtung Bedeutungslosigkeit. Da tut sich prompt der nächste Skandal auf. Zunächst noch unser Friedenstrikots angetreten hat die Ligaleitung die Logos umgestellt, doch leider unterlief Dimitry in seinem Vollsuff inmitten eines Sheffielder Supermarktes ein großer Fehler. Auf der Seite Barnauls ist das Logo eines Moskauer Klubs zu sehen. Skandal. Wir hoffen, dass die Medienabteilung des Verbandes sich einschaltet und schnell das Original-Logo wieder platziert wird.

Huhu

Huhu und Huch - ähnlich wie der wahrscheinlich ursprüngliche Plan der Russen erschienen über Nacht mehrere Trainer UND TRAINERINNEN in der russischen Liga.

Ähnlich wie Ligagleiter Onkel Dimitry bereits schrieb, ist man sich in Moskau noch nicht sicher, ob dies eine gute Idee ist. Auch die Frage, wie es mit der russischen Liga weitergehen soll, stellt sich. Die Entscheidung von GerryG ist mittlerweile gefallen: Ähnlich wie dem wirklich großartigen Ligagleiter Onkel Dimitry fehlt es GerryG aktuell an der nötigen Motivation. Da Dimitry die Liga auch verlässt, werde ich das auch tun. Das Ziel ist jedoch noch offen. Vielleicht schließt sich ja der ein oder andere russische Trainer an. Gerade Netsrac, Viktor und Iceman sind "alte Garde" der russischen Liga. Lasst uns eventuell gemeinsam überlegen, wohin wir gehen 
Und euch Topse hat eine aktive Liga verdient, auch wenn er, wie als einziges Saisonziel angekündigt, diese Saison gegen GerryG kein Land sehen wird.

Zum Ende der Hinrunde gab es eine eingeplante 2:0 Niederlage gegen eines der computergesteuerten Teams. Dazu gab es wie bereits letzte Saison ein 0:0 Heim-Unentschieden - wieder gegen Barnaul! Dieses Mal allerdings ohne vorherige Verunsicherung seitens des Wiedereinsteigers sf5078. Es war der offensive Zuffi, der GerryG zum Sparen veranlasste. Im Nachhinein natürlich ein ärgerlicher Punktverlust.
Doch das Sparen hatte seinen Grund. Am Ende der Hinrunde bezwang man Amkar Perm mit sage und schreibe 6:1 - und das auswärts. Die Freude über den notwendigen und hohen Sieg wird jedoch getrübt durch die Reserven, die Netsrac mit Perm einsparen konnte. Aus irgendeinem Grund scheint das Trainerurgestein Netsrac in der vielleicht letzten Saison Russlands aufs Neue ein sagenhaftes Gespür für die Situation entwickelt zu haben. Kompliment dafür! Vielleicht ist es auch Schicksal, dass in der vielleicht letzten Saison der Trainer mit der mit Abstand meisten Erfahrung und Vereinstreue Meister werden könnte.

Zum Abschluss noch ein Ausblick auf die Rückrunde: Es geht zu Hause abermals gegen ein computergesteuertes Team. Es wird spannend zu beobachten sein, ob GerryG im Falle eines offensiven Zuffis abermals zur Null greift.
Des Weiteren geht es gleich zum Auftakt gegen sf5078, ein traditionell schweres Spiel. SF weist wie so oft hohe Reserven auf und er hat bewiesen, dass er damit umgehen kann. Die Aufgabe für den potenziellen Meister ist also nicht leichter geworden.
Schließlich geht es gegen Jassix (übrigens geht es gegen beide genannten Interimstrainer auch im Pokal, dazu folgt noch ein Artikel). Mit Jassix verbindet GerryG eine kleine Fehde in Spanien. In den letzten Zeiten haben sich die Wogen jedoch geglättet.

Der Hinweis auf sportliche Fairness sei mir an dieser Stelle jedoch für alle Interimstrainer gestattet. Es wäre schade, wenn die ohnehin schon auf sehr wackligen Beinen stehende Saison in Russland durch irrationale Setzungen vollkommen verzerrt werden würde. Doch da es sich bei den Interimstrainern um erfahrene Torrausch-Akteure handelt, besteht denke ich kein Grund zur Sorge.

sf5078 zurück an der Seitenlinie

Das ging schnell. Sowohl der Absturz als auch der Wiedereinstieg des ehemaligen Meistertrainers aus dem Altai. Eingewöhnungszeit ist nicht nötig. Die Mannschaft wurde von den vorherigen Interimstrainern kaputt trainiert ist das Fazit des Ex-Coachs. So ist diese Woche die gezielte Trainingssteuerung Thema. Die Mannschaft kennt die Methoden bereits. Für sie soll es schnellstmöglich zurück in die Erfolgsspur gehen. Einen Furiosen Endspurt wie 2021-3 erwartet niemand, doch dem ein oder anderen ein Bein stellen und das wichtigste: Den Klassenerhalt eintüten. Das sind die Minimalziele im Altai.

Verrückte Welt

Aktuell ist es schwer, in der Welt einen klaren Kopf zu behalten. Die Situation in der Ukraine wird immer unübersichtlicher, da bietet das Torrausch-Paralleluniversum eine kleine Ablenkung. Doch aktuell scheint GerryG nicht voll bei der Sache zu sein. Auch im Europapokal wurden zum wiederholten Male Überlegungen geäußert, die russische Liga zu verlassen. Vielleicht kam bereits am heutigen Tag die Quittung, weil es nur zu einem 5:5 (immerhin zu Hause) und einer 2:3 Auswärtsniederlage reichte. Ein Weiterkommen in Europa ist damit so gut wie ausgeschlossen.
Damit Moskau morgen nicht auch in der Liga chancenlos ist, gilt es, an Tabellenführer Amkar Perm dranzubleiben. Das Spiel zum Ende der Hinrunde bietet dazu eine Gelegenheit. Allerdings findet es in Perm statt und Netsrac ist so erfahren, dass ein Sieg unwahrscheinlich erscheint.
Einfacher wird es dagegen zumindest aus mathematischer Sicht gegen die beiden computergesteuerten Teams. Dabei kommt auch gegen Barnaul zum ersten Mal der offensive Zuffi zum Einsatz. Es wird nicht das letzte Mal in dieser seltsamen Saison sein. 

Whatever it takes

Wie manch einer festgestellt hat, ist es um die Stelle von Jekaterinburg ziemlich ruhig geworden. Da privat mit Jobwechsel relativ viel läuft, ist es auch nun anderen Bereichen schwierig geworden. In diesem Sinne bekräftigt Iceman sein Festhalten an der Liga und verlängert vorzeitig bis mindestens Ende Jahr. Da die russische Torrauschliga nichts mit dem russischen Einmarsch zu tun hat.
Im echten Leben mit einer russischen Ehefrau aus Jekaterinburg, die wie so viele andere Russen auch ukrainische Verwandte hat, ist die aktuelle Lage mit Schwierigkeiten verbunden. Während unseres Zusammenseins durfte man beide Länder einige Male besuchen und erinnert sich gerne daran.
Nun häufen sich die Telefongespräche von Bekannten aus der Ukraine und auch die Nachrichten versprechen nichts Gutes. Nach über 15 Jahren der Unzufriedenheit mit der aktuellen russischen Führung, ist auch aus Sicht meiner Frau das Fass nun zum Überlaufen gebracht worden. Durch die beschlossenen Sanktionen ist sie ihren Job als Nachhilfelehrerin für in Russland ansässigen Kindern los. Die Zahlungen kommen ja nicht mehr an.
Aber erstmals in 4 Jahren des Zusammenseins hört man: "Whatever it takes to stop it." Die grosse Entwertung des Rubels, die nun noch niedrigeren Rentengelder der Grosseltern und die ständige Angst vor dem Gefängnis stoppen sie nicht mehr. Das Schweigen ist beendet und man äusserst sich erstmals auf Social Media sehr kritisch. Sehr wohlwissend, dass man je nachdem nicht mehr ins Heimatland gehen darf, sehr wohlwissend, dass 15 Jahre Gefängnis für Hochverrat drohen könnten, bei einer Rückkehr. 
Dennoch ist mit der Kontrolle aller Medien in Russland und der eher und auch bewusst ausgelösten schwachen Fremdsprachkenntnissen der Russen, die Zustimmung dieses Krieges gross. Selbst bei der russischansässigen Familie. Andere Nachrichtensender kann man ja nicht verstehen. Mittlerweile ist man daran um gratis Lektionen zu geben und währenddessen anderssprachige Nachrichtenchannel zu übersetzen. So konnte auch schon die innerste Familie mehr oder weniger "bekehrt" werden. Schlussendlich zählen auch die kleinen Beiträge und was auch immer kommen mag, stimmt die Aussage: "Whatever it takes".

Die Welt steht still

Passend zu den Geisterspielen letzte Woche hält auch die reale Welt den Atem an. Was gerade in Russland und der Ukraine abgeht, ist einfach furchtbar und führt uns Ottonormalbürgern wieder einmal vor Augen, wie klein wir im Weltgeschehen zu sein scheinen. Man kann nur hoffen, dass es möglichst schnell eine Lösung geben wird, in der die Beteiligten ihr Gesicht wahren können.

Da die Torrausch-Welt - Gott sei Dank - losgelöst von der manchmal all zu schrecklichen Realität funktioniert, kann die Saison weitergehen.
Auch wenn aktuell nicht gerade reger Betrieb herrscht und Neuankömmlinge - verständlicherweise - auf sich warten lassen. Auch GerryG kommt langsam der Gedanke des Abschiedes in den Kopf. Die Schweiz war lange eine Diskussion, doch auch deren Banken bekleckern sich gerade in der Wirklichkeit nicht gerade mit Ruhm. Belgien mit seinem überaus reizvollen Pokalmodus und dem ein oder anderen bekannten Gesicht? Nun, zum Weltenbummler ist GerryG mittlerweile schon geworden, wird er sich doch daran versuchen, Charlotte FC in Übersee zu Erfolgen führen. Die USA, einem weiteren Land, in dem einiges im Argen liegt, können zumindest in der Torrausch-Welt mit einem nie dagewesenen Modus aufwarten. GerryG ist Feuer und Flamme dafür, zumal sich hier, so scheint es, die Granden der Torrausch-Welt versammelt haben.
Wenn es also nicht Belgien sein soll - was dann? Eine Rückkehr nach Spanien eventuell? Die spanische Primera Division hat zwar trainertechnisch nicht mehr so viel mit der "ursprünglichen" La Liga gemein, doch das liegt in der Natur der Sache. Allerdings ist San Sebastian gerade von HubiVogts belegt. Andererseits wäre RCD Mallorca als potenzieller Aufsteiger zu haben ...
Was der Sache entgegenstehen könnte, wäre der wenig reizvolle neue Pokalmodus.

Vielleicht füllt sich die russische Liga ja auch unerwartet wieder - zu wünschen wäre es der Torrausch-Welt und dem formidablen Ligaleiter Onkel Dimitry, der immer wieder durch seine äußerst unterhaltsamen Kolumnen positiv auffällt.
Wenn es nicht so kommt?! Ja, wer weiß, vielleicht wandert GerryG nach Iceman dann in die Liga seines neuen Ligaleiters weiter. Das wäre dann in die selbsternannte stärkste Liga der Welt, die englische Premier League. Dort trainiert Dimitry Utschkov Sheffield Wednesday FC, die, wie man spätestens durch Ted Lasso weiß, auch samstags, sonntags und sogar montags spielen.

Zwei Heimspiele gegen Geisterteams und Teil 2 gegen Topse

Am kommenden ZAT stehen zwei Heimspiele gegen computergesteuerte Teams an (wer, ist eigentlich egal, solange der Zuffi normal setzt).
Deutlich spannender dürfte daher das einzige Auswärtsspiel für ZSKA Moskau am vierten ZAT sein. Wobei die Anreise nicht weit sein wird. Es geht zum ersten Mal diese Saison auswärts zum Stadtrivalen Dynamo Moskau.
Dieser wird bekanntlich von Topse trainiert; der, wie allgemein bekannt, den Zorn von GerryG auf sich gezogen hat. Topse wird sich also mächtig strecken müssen, um zu Hause zu punkten.
Nach dem Spieltag wird es zu Hause die erste Chance gegen Viktor zur Rache geben, nachdem man am zweiten ZAT die erste Chance vergeigt hat. Auch das Auswärtsspiel gegen Iceman dürfte wichtig sein. Dennoch fällt diese Saison eine Prognose aufgrund der vielen Geisterteams in der Premjer Liga schwer. Das Saisonziel wurde jedoch klar benannt und jeder in Moskau gedenkt es, im kalten Russland zu erreichen.
Wenn noch mehr Trainer aufhören, könnte es auch die letzte Saison in Russland werden, was sehr schade wäre. Immerhin gibt es in Übersee Ablenkung. Hier hat sich GerryG Charlotte FC gesichert und hofft auf weitere Begegnungen mit alten Bekannten. 

Bäääh

So soll der erste Titel in der Zeitung der laufenden Saison von Ural heissen. Trainer Iceman ist damit nicht zu einem Schaf geworden, sondern ist eher ein Ausdruck der eher unbequemen Lage in allen drei Wettbewerben der Swerdlovsker. Die Champions League kann man wohl bereits abschreiben, wahrscheinlich auch den EC als ganzes und in der Liga ist man der letzte, der trainergesteuerten Teams. 
Zwar konnte man sich endlich mal Zeit nehmen um alles genauer anzuschauen, aber ob dies der Lage helfen wird, ist fraglich. Zumal es wohl bis nächsten Monat zeitlich nicht gerade viel frei ist. Falsch gemacht hat man bisher eigentlich wenig. Natürlich war das Auswärtsunentschieden gegen Zuffi FK Krasnodar nicht gerade optimal am ersten ZAT, aber sonst hat man zuhause eine stabile Figur abgegeben. 
Am nächsten ZAT trifft man zuhause auf zwei Zuffis. Zuhause geht es dann nämlich gegen Meister Barnaul und Rubin Kasan. Auswärts trifft man auf Tabellenführer Amkar Perm.

Spiel gegen Perm

Schön wäre es, wenn der Titel dieses Artikels "TOP-" Spiel gegen Perm heißen könnte. Doch dem ist nicht so.
Zu souverän beweist sich Perm (4 Gegentore) und viel zu wild präsentiert sich ZSKA Moskau. Teil 1 der gerade erst gestarteten Vendetta gegen Topse mit sieben Heimtoren konnte man ja noch im Ansatz verstehen; die vier Tore auswärts gegen Viktor waren da schon riskanter. Vielleicht ist das die viel besagte "Altersmilde", schließlich war Viktors Setzung am letzten ZAT der vergangenen Saison nur logisch.
Andererseits ist es von Viktor ein kleines Husarenstück, die vier von GerryG vorauszuahnen. Vier Auswärtstore auswärts ohne einen Sieg mitzunehmen, riecht verdächtig nach GerryGs Zeiten aus RCD Mallorca. Da war es immerhin warm ...

Doch zurück zum Geschehen der russischen Liga. Eine Prognose fällt mittlerweile immer schwerer; ist die Liga nur noch halb mit menschlichen Spielern besetzt. Sehr schade, wenn man bedenkt, welche Kaliber sich hier tummeln / tummelten.
Netsrac ist dabei der unbestittene Opa (an dieser Stelle nochmal eine herliche Gratulation und ein Päckchen Prostagut Forte) für eine so lange Zeit bei einem Verein.
Eben jener Netsrac pflügt mit Amkar Perm geradezu durch die russische Liga. Sechs Siege bei nur vier Gegentoren (siehe oben) sprechen eine deutliche Sprache. Am kommenden ZAT muss Perm gegen ZSKA Moskau ran. Reißt hier die Siegesserie?

Im Grunde müsste die Taktik für beide Trainerfüchse klar sein.
GerryG weiß um den bereits beträchtlichen Vorsprung und das unfassbare Torverhältnis Perms; Perm weiß um die vermeintlichen Ambitionen GerryGs. Gleichzeitig darf Moskau nicht außer Acht lassen, dass man - selbst bei einem zu erwarteten Sieg zu Hause - Perm nicht mit diesem guten Torverhältnis davonkommen lässt.
Alles klar soweit?! Dem findigen Fuchs sollte nun klar sein, welche Setzung Moskau - zumindest in dem Spiel gegen Perm - anpeilen wird.
Ausnahme sind dabei wie immer eventuelle Gedankenspiele, wenn GerryG damit anfängt, zu denken, dass der andere denkt, wie er denkt. Das hat in der Vergangenheit jedoch eher zu verheerenden Folgen geführt. Bleibt also die Abschlussfrage: Ist GerryG (und der aufmerksame Leser / die aufmerksame Leserin!) schlauer geworden?!



Zu guter Letzt noch ein paar Worte zu den vermeintlichen Verbindungen in die Schweiz: Auch wenn GerryG die Liga an sich durchaus zusagt, wies GerryGs Berater darauf hin, dass in der Schweiz alle Trainerposten besetzt sind. Auch reizt kein schweizer Verein den Trainerfuchs so wirklich. Die Herausforderung fehlt einfach. Auch der Pokalmodus in der Alpenrepublik gehört dringend reformiert.
Ganz anders sieht das schon in Belgien aus. Hier ist nicht nur der Pokalmodus der wohl beste des gesamten Torrausch-Universums (höchstens über einen Bonus für die beiden Gruppenersten könnte Ligaleiter sf5072 eventuell nachdenken), auch die Liga spricht GerryG ziemlich an. Gilt sie doch als Haifischbecken von Möchtegern-Abramovics, wie  der aktuelle Tabellenführer (der echte) Royale Union Saint-Gilloise eindrucksvoll unter Beweis stellt. Gleichzeitig bietet die belgische Jupiler Pro League einige hochinteressante Teams, Fans und nicht zuletzt hoffnungsvolle Talente. Mit seinem Ehrgeiz und Höndchen für Underdogs würde GerryG in diese Liga viel eher passen als in die Elite der schweizer Plastikclubs.

Young Boys schlagen in Moskau zu

Da der alte Text aus unerfindlichen Gründen in den Weiten des Internets verschwunden ist, muss der Artikel etwas kürzer ausfallen. Leider verschiebt sich dadurch die Spielplan-Analyse auf nächste Woche. Dennoch gibt es das ein oder andere Neue zu berichten.

Wie nämlich bereits aus der Schweiz zu hören war, wurde der Trainer von den Young Boys Bern, Mythos, in Moskau gesichtet. Für Moskau kam dieser Besuch zur Untreue; schließlich nahm Mythos bei der Abreise auch noch Y. Yazici im Gepäck mit. Jenen Yazici, der erst vor Kurzem aus Frankreich verpflichtet wurde. Eigentlich sollte er, obwohl vorerst nur ausgeliehen, der Stützpunkt der Moskauer Mannschaft werden. Woher Bern dieses Geld nimmt, bleibt verborgen. Vielleicht finden sich ja in der Schweiz bald neue Enthüllungen.

Für Moskau gilt es dagegen am zweiten ZAT die Not zu einer Tugend zu machen. Da trifft es sich ganz gut, dass man gegen Zenit St. Petersburg antritt. Mit deren Trainer, Viktor, ist noch eine Rechnung vom letzten Spieltag der vergangenen Saison offen. Wie man diese zu begleichen gedenkt, durfte am ersten ZAT bereits Topse bewundern. Allerdings wird Topse noch wesentlich länger leiden müssen.
Auch die restlichen Gegner (Krasnodar, allerdings ohne Trainer) und das zweite Heimspiel am kommenden ZAT gegen Iceman gilt es, mit der notwendigen Ernsthaftigkeit anzugehen. 

Die Murmel rollt wieder !

Auf zur neuen Saison und Coach Netsrac hat seine mannen alle versammelt und stimmt sie auf die neue Saison ein.
Allerdings macht er sich ebenfalls Sorgen um die russische Liga,dass man durch die Trainerabgänge allgemein an Ligaqualität verliert und dies sich vermutlich auch in der 5-Jahreswertung widerspiegeln wird.
Aber wir müssen die Dinge angehen,so wie sie sind und starten nächste Woche selbst in der Europa League und hoffen,genmeinsam mit den anderen russischen Vertretern die liegengebliebenen Punkte durch Rubin Kasan zumindest teilweise wieder einzusammeln.
Tja,als Saisonziel ist natürlich Minimum das Erreichen der internat.Plätze das Ziel,wobei es gerne,so wie beim Metzger,etwas mehr sein darf...nämlich die Chamouins League.

Also dann,lasset die Spiele beginnen und allen verbliebenen Trainern noch ein gutes 2022 !

Spatzen von den Dächern

Die Spatzen auf den Dächern des Moskauer Kremls verstummten in der Vorbereitung auf die neue Saison ungewöhnlich lange. Zu tief saß der Frust über den Verlauf des letzten Spieltages bei dem Armeeclub.

Dabei setzte sich fort, was man die gesamte Saison prognostiziert hatte: Mit lediglich zwei Heimspielen (und davon eines gegen den offensiven Zuffi) und vier Auswärtsspielen an den letzten beiden Spieltagen kann GerryG gar nichts gewinnen. Als wäre das nicht unglücklich genug, kam dazu, dass ZSKA Moskau bis auf eine Ausnahme (Amkar Perm) gegen alle (!) menschlichen Spieler das eigene letzte Spiel auswärts antreten musste.

Die Kirsche auf der Torte stellte dar, dass Zenit St. Petersburg und Dynamo Moskau vor dem letzten ZAT wider Erwarten vor ZSKA stehen würden. So torpediert man eine perfekte Saison.
Dass beide Trainer der oben genannten Vereine, Viktor und Topse, versuchen würden, ihre Chance auf die Meisterschaft zu erhalten, war so sicher, wie das Amen in der Kirche. GerryG würde es versuchen. Daher nahm auch der letzte ZAT den schon befürchteten Verlauf.
Wobei - eben nur fast, nur noch schlimmer. Doch der Reihe nach: Die Setzweise von St. Petersburg war zwar riskant, aber nachvollziehbar. GerryG wäre an Viktors Stelle genauso vorgegangen. Trotzdem wird es für die versaute Meisterfeier eine Abreibung diese Saison für Zenit geben.
Komplett unnachvollziehbar jedoch waren die sieben Tore von Topse gegen GerryG. Topse schenkte mit dieser Setzung de facto die Meisterschaft ab, weil klar war, dass er mit einer Sieben alles andere verlieren würde. Eine 5 wäre zwar ebenso bitter, aber deutlich nachvollziehbarer gewesen. Wenn Topse für diese sieben Tore seinen einzigen Zeitungsartikel außer seinem Eröffnungsartikel schreibt, hat diese Setzung einen ziemlich bitteren Beigeschmack. Die vielleicht beste Saison GerryG's (vielleicht noch in Konkurrenz zur allerersten in Mallorca) fand damit auf jeden Fall ein jähes, unrühmliches Ende.

Mit den Folgen dieser sportlich äußerst fairen Aktion (Bewerbung für Fair Play Preis ist schon raus) "darf" sich nun Topse herumschlagen: Aus den Moskauer Armeebüros erschallt die Depesche, dass Topse in jedem Spiel vermöbelt gehört und dies - und nicht etwa die erste Meisterschaft - auch das Saisonziel der Mannen um Trainer GerryG sei.

Die Spatzen pfiffen in letzter Zeit sogar von den Dächern, dass dies sogar der einzige Grund sei, wieso GerryG nicht bereits in Russland hingeschmissen und in steuerlich unbescholteneren Gebieten angeheuert habe.
Wohl ganz Russland wartet gespannt auf den ersten ZAT, wenn wieder die große Spielplan-Analyse von GerryG ansteht. Trifft sie ähnlich wie letzte Saison ins Schwarze, steht der Meister dann schon fest. Vielleicht bleiben neben den viermal sieben Toren gegen Topse sogar noch Restchancen für ZSKA Moskau auf Platz 2.