Wiederbelebung
Die russische Liga startet heute in die neue Saison. Nach der eher schlechten Saison von Uralmash, steht alles heute auf Neustart. Dies trifft auch auf die Liga zu, die einen gewichtigen Abgang und Zugang zu verzeichnen hat. An der Front des Armeeclubs steht ein neuer Trainer mit GerryG, den man durch die LL-Tätigkeiten aus Spanien kennt. An dieser Stelle Willkommen. Gegangen ist damit auch Andi von Hideta über dessen Abgang dank des Pokalgeschehens aus der Saison 2019-2 nicht mal so traurig ist.
Die Saisonpause nutzte Iceman um eine Wiederbelebung des Teams vorzunehmen. Auch hier wurde viel auf dem Transfermarkt getan, auch wenn die Möglichkeiten beschränkt sind, denn jeder im russischen Fussball weiss, dass jedes Talent oder guter Spieler früher oder später zu ZSKA oder Zenit abwandert und den restlichen Teams nur noch Brotkrumen bleiben. Es wird sich zeigen, ob Iceman die Wiederbelebung nach Vorbild eines russischen Krankenhauses (gratis, aber es wird das absolute Minimum gemacht) oder die Premiumbehandlung vorgenommen hat. Ein schlechteres Resultat kann man sich in Swerdlovsk diese Saison nicht leisten.
Neustart in Russland
Nach etlichen Saisons in Spanien, die geprägt von wechselhaftem Erfolg waren (traurigerweise war die erste Saison mit RCD Mallorca die erfolgreichste als Vizemeister), war es an der Zeit für GerryG, seine Zelte in San Sebastián abzubrechen.
Was jedoch bewegte ihn zu diesem Schritt? Schließlich ist Donostia die Herzensstadt GerryGs mit seinen vielen kleinen Bars und dem wunderschönen Stadtstrand inklusive Surfbucht.
Als GerryG durch puren Zufall erfuhr, dass Andi von Hidelta den Armeeclub aus Moskau verlassen würde, soll er sofort Feuer und Flamme gewesen sein.
Die Möglichkeit, endlich mal wieder von einer guten Ausgansposition in eine Saison starten zu können, war einfach verlockend. Auch das ständige Auf und Ab in Spanien musste endlich ein Ende haben.
Apropos Spanien: Mit sf5078 trifft GerryG auf einen ehemaligen Mitstreiter (und das gleich am ersten ZAT). Auch ein gewisser Iceman dürfte zum ersten Mal in seinem Luxus-Eiswagen frösteln. Weiß der Eismann doch als Ligaleiter Spaniens um die Unberechenbarkeit GerryGs, der in Spanien auch mal Auswärts für eine 5 gut war (oder eine Heim-Null). Vielleicht hat es zwar auch aufgrund dieser Heißblütigkeit nie zu Größerem gereicht. Und doch dürfte Iceman gewarnt sein.
Nach dem Saisonziel gefragt, war aus ZSKA kein offzielles Statement zu hören. Vermutlich trifft im Gegensatz zur Vorhersage des Onkel-Orakel über Barnaul die Prognose zu ZSKA Moskau ganz gut ins Schwarze. GerryG hat noch nie in einer 10er-Liga gespielt (und mit solch erfahrenen Mitstreitern), sodass Fehler vermutlich hart bestraft werden. Deswegen wären in der Hauptstadt vermutlich alle einigermaßen zufrieden, wenn sich GerryG in seiner ersten Saison in der kältesten Liga des Torrausch-Universums etablieren kann.
Dimitri schwenkt auf Ouzo um
Die Destillerien in Russland stehen still, selbstgebrannter Vodka schmeckt zwar am Besten. Doch da Dimitri seine beiden linken Hände bei Stalingrad verloren hat ist dem aufmerksamen Leser bestens bekannt, dass er sich von seiner Tante versorgt. Aufgrund der Ausgangsbeschränkungen und fehlerhaften Adresse (Putin-Weg 88) hapert es zur Zeit an der Versorgung womit anscheinend auch die minderen Leistungen des Orakels zusammenhängen. Das einzig wahre Dynamo auf 1, da wurde im Altai so laut gelacht, dass selbst der chinesische Bär es hören konnte. Zur Erinnerung, auch letztes Jahr sagte er für uns den Pokalsieg hervor, wir haben Hektoliter des guten Sprits geschickt und schieden dennoch in der Vorrunde aus. Ganz in schwäbischer Manier musste man festestellen, dass Dimitri nun den billigen griechischen Fusel vorzieht...Anzeichen erster Desozialisierung wenn nicht gar Entmannung eines echten Russen?
Saisonstart als Titelverteidiger !
Die neue Saison steht in den Startlöchern und ich werde als Coach des Meisters versuchen,meine Zeitungsartikel der letzten Saison zahlenmäßig noch zu übertrumpfen.
Nun hat man endlich den langersehnten Titel in der Tasche und wird fortan der Gejagte sein. Nix mehr mit dem verdeckten Verhalten im Windschatten der Favoriten, um dann auf der Zielgeraden den Sprint anzusetzenund vorbeizuziehen.
Das Saisonziel ist klar abgesteckt beim Meister: in der Meisterschaft möchte man Platz 3 und somit die Champions League erreichen.Die Prognose des Ligaleiters liegt bei Platz 4 und wir möchten ihm es beweisen,dass er falsch liegt. Im Pokal wollen wir das Halbfinale erreichen und in der Champions League soll es aufgrund des späteren Einstiegs als Meister dann doch schon die k.o-Phase sein.
An dieser Stelle allen Trainern eine erfolgreiche Saison und natürlich auch viel Erfolg auf europäischer Bühne.
+++Europa League Sieger FK Krasnodar weiterhin mit Titelhunger!+++Die Champions League als das grosse Ziel ausgegeben!+++
Wenn man McLover selbst in einem 5 gegen 5 Trainingsspiel auf dem Krasnodarer Vereinsgelände manchmal fuchsteufelswild am Gestikulieren sieht, dann wundert einen die Reaktion zum Beginn der Vorbereitung eher wenig: der FK Krasnodar war so eben im Halbfinale des eigenen Turniers, des Krasnodarer Cups, gegen Betis Sevilla mit 2:1 rausgeflogen. Im gesamten Turnier hatte man einen eher lustlosen Auftritt hingelegt. In einer Gruppe mit KAA Gent, F91 Düdelingen und den Finn Harps hatte man sich noch so gerade mit 4 Punkten und aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber KAA Gent für das Halbfinale qualifizieren können. Dort ging man gegen Betis auch mit 1:0 in Führung (Ari in der 33.Minute) doch die Andalusier konnten das Spiel in der 2.Halbzeit durch 2 Tore von Lo Celso drehen und sich für das Finale qualifizieren, das man dann mit 2:0 gegen PAS Giannina verlor.
Im Anschluss des verlorenen Halbfinales, vergass Klubbesitzer Sergei Galitzki dann kurzerhand dass man verkündet hatte eigentlich keine neuen Spieler verpflichten zu wollen, stolzierte in die Kabine von Betis Sevilla und hielt deren Präsident einen 60-Millionen-Scheck unter die Nase. Im Fussball gibt es aber noch Ehrenmänner und so musste Angel Haro auch gar nicht alll zu lange überlegen, denn Giovanni Lo Celso nahm ihm die Entscheidung ab und schwor Betis seine Treue. Selbstverständlich spielt der Argentinier in Sevilla sicherlich auch nicht für ein Tablett mit Tapas aber für einmal kam Galitzki mit seinem Geld nicht durch. Zurück zur Vorbereitung: diese wurde anschliessend besser, unter anderem konnten der irische Meister Kilkenny FC (4:1) sowie der norwegische Meister Aelesunds FK (3:0) ziemlich locker geschlagen werden. Doch Papier ist geduldig, gerade in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Eine schlechte Vorbereitung kann sich auf einmal als sehr hilfreich erweisen, eine gute auch mal als vermeintlicher Stolperstein. Beim FK Krasnodar war sie beides, zum Ende hin obendrein sehr gut und das verleitet McLover dazu bei den Saisonzielen aber mal die ganz grosse Keule aus dem Gartenhäuschen rauszuholen.
"Wir hatten sehr schnell nach Saisonschluss gesagt dass wir 2020-2 gerne Meister werden würden. Daran hat sich jetzt im Prinzip nicht soviel geändert ausser ein kleines Detail: wir wollen hauptsächlich einen grossen Titel gewinnen, warum sollten wir nicht eine Saison nach dem Triumpf in der Europa League auch die CL gewinnen? Wagner hat mit Huddersfield gezeigt dass es möglich ist und ich denke wir sind eine Turniermannschaft und ich ein Turniertrainer. Immerhin stand ich 6 mal hintereinander in einer K.O. Phase in einem internationalen Turnier. Diese Serie wird irgendwann reissen aber ich glaube nicht in dieser Saison. Wir werden im Laufe der Saison einfach schauen wie die Meisterschaft und die CL verläuft und uns dann rechtzeitig entscheiden um den Fokus auf einen Wettbewerb zu legen. Der Pokal ist erstmal zweitrangig, man kann immer eine Saison damit retten", so ein angriffslustiger McLover auf der heutigen PK. Der Europa League Sieger der letzten Saison hat in der Tat vor allem international Blut geleckt, weil man einmal mehr bemerkt hat dass die Meisterschaft auch über die kleinen Teams geht. Der Titel wurde in der letzten Saison gegen Lokomotive Moskau und FK Rostow verloren.
Kaderplanmässig sind wir also für einmal zum Saisonstart sehr schnell durch, da McLover (der zurzeit ebenfalls mit Russland die Q2 der WM bestreitet) eben den gleichen Akteuren vertraut. Diese starten in den 1.ZAT mit 2 Heimspielen und vor allem das Auftaktspiel hat es gleich mal in sich: es geht gegen den letztjährigen aufmüpfigen Aufsteiger Dynamo Barnaul, die in dieser Saison sicherlich noch für Grösseres bestimmt sind als nur der 4.Platz aus der Saison 2020-1. Gerade darum klebt McLover dem Team um sf5078 (oder doch die deutsche Vorwahl 0049?) sofort mal das Post-It "Meisterschaftsfavorit" auf die Backe."Also neben uns und Amkar Perm sehe ich Dynamo Barnaul aufjeden Fall auch als krassen Meisterschaftsanwärter. Deren Trainer ist bereits Meister im Understatement, nun kann er auch Meister in der Premjer-Liga werden. Dazu glaube ich dass Spartak Moskau auch erneut sehr hohe Ziele hat, bei ZSKA Moskau muss man erstmal abwarten wie schnell sich der neue Trainer eingewöhnt. Herzlich Willkommen aufjeden Fall in einer starken Liga!"
Nach Dynamo Barnaul trifft man dann auch auswärts sofort auf den neuen Trainer GerryG und ZSKA Moskau, eine ganz neue Situation für McLover und FK Krasnodar. Bis vor Toreschluss der letzten Saison waren Duelle gegen ZSKA Moskau nicht nur auf dem Platz faszinant. Abschliessen macht man die erste Runde dann zuhause gegen den Aufsteiger Dynamo Moskau,die Betonung liegt da auf GEGEN EIN KLEINES TEAM...Doch McLover und seine Jungs werden auch aus der letzten Saison wieder mal sehr viel Nützliches mitgenommen haben und sind bereit den Fans der Südrussen weiterhin Grosses zu bescheren. Deren Ansprüche gelten nicht erst seit gestern als sehr hoch. Mit einem Rucksack an hohen Erwartungen hatte McLover 2018-1 hier sein Zelt aufgeschlagen und wenns nach den Fans ginge dann kann man sich mittlerweile keinen anderen Trainer mehr hier vorstellen. Doch der liess vorsichtig anklingen, dass er "im Falle eines CL-Sieges hier alles erreicht hätte"...
Start nicht verschlafen !
Die ersten 3 Spieltage sind Geschichte und man ist im Moment ungeschlagen Spitzenreiter. Gleich im ersten Auswärtsspiel tat man sich bei Lokomotive Moskau sehr schwer JDPlayer89,der Coach,stand zur Überraschung des Meisters nicht an der Seitenlinie. O.K.dann wollen wir uns dies mal zu Nutze machen und vielleicht doch 3 Zähler mitnehmen. Aber wer das Spiel gesehen hat,stellt auch fest,einen Sieger hatte die Partie nicht verdient und somit holte der Meister am Ende einen Zähler gegen die verunsicherten Eisenbahner.
Aber nach zwei weiteren Siegen stand man nun doch aufgrund dieses Auswärtszählers an der Spitze der Tabelle und grüßt von oben. Bei nun 2 anstehenden Heimspielen gilt es,die aktuelle Tabelle nicht nur als Momentaufnahme zu sehen und weiter Druck auf das Feld auszuüben. Wenn man auswärts erneut so auftritt wie bei Lokomotive,wirds mit Sicherheit diesmal eine Niederlage geben.
Endlich wieder Zuschauer
Ja, auch in Russland kommen die ersten Lockerungen der Coronakrise. Nachdem man diese nur halbwegs durchgesetzt hat und sich die nur die wenigsten der Bevölkerung aufgrund des allgemeinen Misstrauens in Regierungsmeldungen daran gehalten hat. Es sollen wieder Fussballspiele zugelassen werden und sogar Zuschauer soll es geben. Wenn auch nur 10% der normalen Kapazität. Das freut besonders Ural Jekaterinburg, deren normale Auslastung ca. 10% beträgt und es für sie wie ein volles Stadion anfühlt.
In der virtuellen Welt ist derweil die Saison wieder angelaufen und dort sind wir zugegebenermassen in ein Messer gelaufen. Nach dem ersten Heimsieg gegen Dynamo Moskau folgte bereits die erste Heimniederlage mit dem 1:4 gegen Meister Amkar Perm. Das hätte man kommen sehen müssen. Immerhin feierte man auch den ersten Auswärtssieg mit dem 3:2 gegen Peter.
Was bringt der nächste ZAT? Durchschnitt, Heldentum oder verherrende Niederlage?
Sich nicht überraschen lassen
Der Einstand bei ZSKA Moskau von GerryG hätte kaum besser verlaufen können. Das befürchtete "Begrüßungskommitee" wurde verhindert. Anders als in Spanien, wo Neulinge traditionell mit 4+ Toren begrüßt werden, versuchten sf5078 und McLover gar nicht erst ihr Glück (zu ihrem Glück).
Stattdessen herrscht in Krasnodar bereits nach dem ersten ZAT blanke Panik ob der Abwehrlücken, die der Armeeclub aus Moskau schonungslos offenlegte. Ob die gekauften, eher offensiven Möchtegern-Stars diese Problematik beheben können, steht auch in den Sternen. Vieles sieht dort nach blindem Aktionismus des Eigners aus; auch, dass der Trainer bei den Entlassungen offenbar übergangen wurde.
Für ZSKA heißt es, am nächsten ZAT nicht nachzulassen, um nicht doch noch nachträglich in das oben genannte Begrüßungskommitee zu laufen. Gegenüber sieht man sich dabei Netsrac (Perm, aktuell Platz 1), Viktor (Zenit St. Petersburg, Platz 6) und der KI von Dynamo Moskau, die aktuell einige Veränderungen im Management durchmachen.
+++2 Heimsiege doch darüber redet keiner!+++Nach 5:0 Klatsche gegen ZSKA Moskau: Rauswürfe und 145 Millionen € Einkäufe!+++
Der FK Krasnodar hat schon viele Donnerwetter erlebt und ÜBERLEBT! Aber irgendwie hat man das Gefühl in Südrussland dass die Gewitter rund um den Klub sich in total irrationaler Weise immer und immer wieder noch übertreffen. Vielleicht nur eine von vielen Wahrnehmungen doch etwas ist jetzt schon klar: über diese Transferperiode wird noch lange gesprochen werden und wir reden hier über einen Klub, der gerne mal viel ausgibt, der 2018-1 in den Fängen des Financial Fairplays war und 2018-2 Arjen Robben und Franck Ribéry verpflichtet hat um mit diesen beiden dann den Meistertitel zu gewinnen, übrigends immer noch der einzige in der
mittlerweile 4-Saisons langen Amtszeit von McLover. Jedenfalls spielte sich in den Tagen nach der 5:0 Klatsche bei ZSKA Moskau unfassbares ab. Dmitri Skopintsev, Ivan Ignatjev, Kurt Zouma, Marvin Martins sowie Brian Gil konnten ihre Koffer packen
bzw wurden noch vor Toreschluss verkauft. Doch das war noch nicht alles: fast an jedem Wochentag stellte Klubboss Sergei Galitzki einen neuen Spieler vor!
Tammy Abraham (22/Stürmer), Adama Traoré (24/Rechtsaussen), Rodrigo Betancur (22/Zentrales Mittelfeld), Manuel Akanji (24/Innenverteidiger) und Kepa (25/Torwart) heissen die neuen Namen, vergessen die Ankündigung dass man diese Saison keine neuen Spieler verpflichten würde. 145 Millionen € für den Gewinn der Champions League? Oder nur ein misslungener Kaufrausch eines bockigen Klubbosses? Am Saisonende weiss man mehr doch was man jetzt schon weiss ist dass der Haussegen zwischen McLover und dem exzentrischen Klubboss seit langem mal wieder schief hängt. Klub-Experten
wollen nämlich in Erfahrung gebracht haben dass McLover seinen Landsmann Marvin Martins sowie das Talent Brian Gil schon noch gerne behalten hätte, doch das Mitbestimmungsrecht von McLover im Klub scheint wieder gesunken zu sein. Der sagte vor dem Spiel gegen Dynamo Moskau am 3.Spieltag: "Man hätte auf mich zukommen müssen, ich bin der Mann der jedes Wochenende eine konkurrenzfähige Mannschaft aufbauen muss. Ich bin nicht der Typ Mensch, der sich so etwas lange gefallen lässt."
Nach einem schwierigen Start in der Saison 2018-1 harmonierte das "Duo"in den letzten Saisons gut. McLover gab sich am Ende der PK aber versöhnlich: "Mit Tammy, Manuel, Adama, Rodrigo und Kepa kann man auch gut arbeiten (lach)." Das gequälte Lachen war trotzdem nicht zu übersehen, denn mit + 145 Millionen € Kaderwert steigt der Druck auf einen Titel nun ins Unermessliche. "Druck hat man beim FK Krasnodar immer, auch wenn der Kader mal schwächer war, die Fans wollten immer Titel. Ich werde nicht aufhören mit Titeln gewinnen, das ist ein Versprechen." Trotzdem
wird der Luxemburger (auch bedingt durch den Sieg in der Europa League) weiterhin mit vielen anderen Klubs in Verbindung gebracht, letztens war sogar Norwegen im Gespräch, dies soll aus einer Whatsapp Gruppe hervorgegangen sein. "Das verschafft mir eine gute Ausgangsposition für Gehaltsverhandlungen hier im Klub (lach)", so McLover weiter. Und das Lächeln war nicht zu einem 1% gequält...
2 Heimsiege am ersten ZAT federten die Blamage gegen ZSKA Moskau etwas ab. Zum Saisonauftakt konnte man einen anderen Topfavoriten um den Meistertitel, Dynamo Barnaul, mit 3:0 abfertigen. Da waren Dmitri Skopintsev, Ivan Ignatjev, Kurt Zouma, Marvin Martins sowie Brian Gil noch mit an Bord. Die Tore schossen Marcus Berg, Olivier Thill sowie Mario Pasalic. Im Auswärtsspiel beim Armeeklub klappte dann rein gar nichts. Vor dem Spiel gegen Dynamo Moskau der oben erwähnte tiefe Einschnitt in den Kaderaufbau. Die Neuen mussten in Rekordzeit
integriert werden: auf der Torwartposition fiel dies einfacher! Obwohl Guilherme als russicher Nationaltorwart eine gute Qualifikation zur WM absolviert, sind seine Leistungen bei Krasnodar einfach zu schwankend gewesen. Und Kepa ist schlichtweg eine andere Kragenweite, bei seiner
Vorstellung in der Krasnodar Arena (wo man sich letzte Woche vorkam wie auf dem Laufsteg von GNTM) kamen 40.000 Fans. Es bleibt für McLover zu hoffen, dass der Spanier jetzt nicht über Ein- und Auswechslungen bestimmt. Fragen sie mal nach bei Maurizio Sarri...Beim Debüt fiel allerdings keiner der Neuzugänge besonders auf, wieder war Marcus Berg Torschütze, dieses Mal sogar doppelter. Auch Toni Vilhena steuerte ein Tor zum 3:1 Erfolg über den Aufsteiger bei!
Am nächsten ZAT warten nun 2 Auswärtsspiele auf die Südrussen: man muss nach St.Petersburg sowie zu Lokomotive Moskau reisen. Zwischen diesen beiden Spielen empfängt man den Meister Amkar Perm. Ein ZAT mit vielen Gefahren und die erste richtige Bewährungsprobe für die neuen Schützlinge aber auch die "Verbliebenen", denn nun weiss man: der Vulkan Sergei Galizki schläft nie...! Oder wie es Experte Andrei Arshavin ausdrückte: "Auch McLover kann morgen schon Geschichte bei Krasnodar sein!"
Aufgebot FK Krasnodar (2020-2)
Torwart:
Kepa
Guilherme
Stanislav Krytshiuk
Andrey Sinitskin
Abwehr:
Manuel Akanji
Uros Spahic
Aleksandr Martynovich
John Gudni Fjoluson
Benedikt Höwedes
Cristian Ramirez
Sergey Petrov
Mittelfeld:
Olivier Thill
Joao Mario
Kaio
Ruslan Kambulov
Toni Vilhena
Kristoffer Olsson
Daniil Utkin
Remy Cabella
Manuel Fernandes
Younes Namli
Viktor Claesson
Adama Traoré
Mario Pasalic
Rodrigo Betancur
Stürmer:
Wanderson
Magomed-Shapi "Sully" Suleymanov
Tammy Abraham
Ari
Marcus Berg
Abgeschossen
Am ersten Spieltag ein 0:3 und am dritten Spieltag ein 0:5...abgeschossen ist wohl die Devise zu Beginn der Saison. Gut, dass der Schwabe weiß wie man solch eine Situation langfristig bestreitet. Daher hält sich der Ärger auch arg in Grenzen, denn vor allem ZSKA kam teuer weg. McLover hingegen hatte mit der Fast-Sparvariante Erfolg. Wie dem auch sei. Von beiden Trainern zuvor als Meisterschaftsfavorit hoch gelobt und gepriesen, zeigt sich das der Altai doch ganz unten in der Nahrungskette steht. Daher heben wir an dieser Stelle gerne hervor, dass der Heimauftakt mehr als gelungen war, mit solch soliden Heimtritten in Sibirien wird sich der Gegner zweimal überlegen ob es wirklich lohnt die erste Elf in Arbeiterstadt am Ob zu schicken.
Der Motor läuft langsam an !
Die Saison ist jung,gerade mal 6 Spieltage alt und Amkar Perm ist doch recht gut aus den Startlöchern gekommen. Dabei gab es nun am 5.Spieltag die erste Saisonniederlage,na klar,gegen den FK Krasnodar. Manchmal denke ich,dass unsere Taktik langsam duchschaut wird,den ist man in der Vergangenheit des öfteren mit hohen Niederlagen bei den Südrussen unter die Räder gekommen.Diesmal wollte man alles anders machen,hinten dicht und vorne hilft der liebe Gott.Dies kennen bestimmt viele Trainerkollegen und ich werde den 5er auch ins Phrasenschwein werfen,kein Ding !
Das Ende kennen wir,hinten war man fast dicht,bis auf ein Tor und vorne hat der liebe Gott nicht geholfen. Fazit: 0:1-Niederlage ! Schwamm drüber !
Ach ja,mit dem angesprochenen Motor in der Überschrift meine ich noch den nun startenden Kubok Rossii. Die englischen Wochen nehmen langsam Fahrt auf.
Der Armeeclub klotzt
Das ausgerechnet die Töne von Icemans Exverein ZSKA angeschlagen werden. Damit war zu rechnen, denn auch mit Extrainer Andi von Hideta hatte man das ein oder andere Hühnchen zu rupfen. Das wird unter Gerry nicht anders sein.
In Uralmash klotzt man nicht, sondern muss sich mit den Brotkrumen begnügen. Doch eins weiss man in Jekaterinburg: Wie man einen Zar in die Knie zwingt (denn der letzter Inhaber dieses Titels sein Ableben in der Stadt stattgefunden hat). Nicht umsonst haftet der Name der kleinen Teufel an der Stadt Jekaterinburg, die ähnlich wie die Franzosen oft durch Demonstrationen auf sich Aufmerksam machen. Die Jekaterinburger werden die Hölle nach ZSKA bringen.
Daneben steht auch das Heimduell gegen Krasnodar an, die auch immer wieder durch Auswärtsangriffe in Jekaterinburg auf sich Aufmerksam gemacht haben (eigentlich in 90% der Fälle). Wir werden bereit sein, komme was wolle.
Klamm
Die einen werfen die Millionen aus dem Fenster, die anderen sonnen sich in der Vergangenheit? Und Dynamo? Keine Vergangenheit zum zum Suhlen und keine Millionen zum Verprassen. So bleibt die Tristesse in der ehemaligen Kosakenfort. Die Realität ist schwarz-weiß oder besser Dauergrau. Als graue Maus wuselt man sich durch die Liga. Die Rivalen glorifizieren die Altaier und machen Hoffnung, während der Trainer bremst. Nach oben will man natürlich, doch man sollte nie vergessen wo der Verein herkommt. Es gibt weder finanzstarke Investoren noch Armeesubsidiaren für die Sibirer. So geht das Team auch den nächsten ZAT an. Erstmal schauen was passiert und den Vorsprung in der Heimtabelle ausbauen, das ist beaknntlich das Fundament des Erfolges. Dafür setzt die Mannschaft gegen Rubin Kasan alles auf Sieg.
Zum ersten Mal gegen den Ligaleiter
Die neuen Mitspieler in Russland werden sich bei der Überschrift verwundert fragen, ob dies erste Nebenwirkungen des russischen Fusels sind, die GerryG langsam zu spüren bekommt. Doch dieser hat seit Wochen einen klaren Kopf und fiebert dem Duell gegen Iceman_1990 und dessen Team Ural Jekaterinburg entgegen.
Dieser Eismann leitet bekannterweise die spanische Torrausch-Liga, in der GerryG jahrelang verweilte und dabei wieder und wieder am letzten ZAT am großen Wurf scheiterte. Doch letzte Saison gelang GerryG das Kunststück, den Pokal als Gruppenerster mit 9 geschossenen Toren abzuschließen. Ein wahrscheinlich historisches Ereignis - das jedoch von der Ligaleitung vollkommen unbeachtet blieb (vermutlich auch, da GerryG zwei Runden später abermals scheiterte). Doch Gerüchten zufolge war dies das auslösende Event, das GerryG nach Russland trieb, um mit dem Bären zu raufen.
Und so zittert Iceman sicherlich bis zur Auswertung, denn er weiß, wie unberechenbar GerryG ist.
Doch es geht am nächsten Spieltag nicht nur gegen Iceman. Auch Lokomotive Moskau erscheint zum Stadtderby. Leider seit Neustem trainerlos und so muss ZSKA zum ersten Mal gegen eine ungeliebte KI zu Hause antreten. Auswärts gibt es ein weiteres Stadtderby gegen redlion mit Spartak Moskau.
Es gilt, den soliden Start zu bestätigen. Vier Punkte sind das Minimum für den nächsten ZAT, um nicht den Anschluss nach oben zu verlieren, wo FK Krasnodar weiterhin erschreckende Abwehrprobleme offenbart, aber durch die Last-Minute-Transfers fürs Erste eine erschlagende, erschreckend effiziente Offensivkraft hinzugewonnen hat.
+++Was zum Geier? 250-Millionen-Kader liefert sofort ab!!+++DOCH: Damoklesschwert "Financial Fairplay" über Krasnodar!+++
Zugegebenermassen: es gibt schlimmeres als einfach mal ein
145-Millionen-Personal von einem Tag auf den anderen vom Präsidenten bereit gestellt zu bekommen. So geschehen und so bereits von uns letzte Woche berichtet! An diesem ZAT standen die "Neuen" nun besonders im Fokus, das Spiel gegen Dynamo Moskau am 3.Spieltag galt noch als kleines "Stell-dich-ein". Bereits Anfang der Woche vor dem 4.Spieltag bei Zenit St.Petersburg wehte,sogar für Krasnodarer Verhältnisse, ein ziemlich rauer Wind. Die nationale Presse fabulierte eigentlich nur noch darüber, wie hoch denn jetzt die Gegner weggeballert werden. "Die Truppe muss erstmal zusammen wachsen", "das Spielverständnis kommt nicht von heute auf morgen", "die anderen Teams sind auch hochkarätig besetzt, glauben Sie mir das". Das waren so grob geschätzt die einzigen 3 Sätze, die der Luxemburger McLover (29) vom 4.bis zum 6.Spieltag auf den Pressenkonferenzen runterleierte und wahrscheinlich noch bis Saisonende runterleiern wird. Und da wäre wir wieder bei unserem ersten Satz, ja es
gibt Schlimmeres als einen hochdotieren Kader aber es gibt definitiv auch leichtere Jobs als den, den McLover nun hat.
Ob leicht oder nicht leicht, darüber wird erstmal nicht mehr gesprochen. Eher über den "perfekten ZAT", den die Südrussen hinlegten: 3:4 bei Zenit St.Petersburg, 1:0 zuhause gegen den Meister Amkar Perm, 2:3 bei Lokomotive Moskau!!! Egal ob defensive oder offensive Ausrichtung, an diesem ZAT klappte alles und McLover hat wieder einmal bewiesen dass er mit allem arbeiten kann und Drucksituationen, ohne mit der Wimper zu zucken meistern, kann. Der Coach führte das Mauerblümchen Jagiellonia Bialystok mit genau dem Gegenteil an Mitteln zum polnischen Meister und Pokalsieger, doch dann kam der Einbruch. In Krasnodar ist die Mannschaft von einem solchen weit entfernt, dennoch hat sich die Premjer-Liga in den letzten Saisons schon immer als erbarmungslos ausgezeichnet, wenn man sich
seinen Gegner überlegen fühlte...
Am 3.ZAT muss die Mannschaft bestätigen ohne Wenn und Aber: mit Spartak Moskau wartet am 7.Spieltag eine Mannschaft, die den Südrussen in der letzten Saison viel Kopfzerbrechen bereitet hat. Ein 4:4, ein 3:3 und eine 2:3 Niederlage bedeuteten nicht weniger als den Verlust des Meistertitels. Doch es wird sich zeigen ob McLover erneut eine offensive Taktik gegen diesen Gegner wählt oder doch eher eine defensivere wie gegen Amkar Perm. Gut gestartet ist Spartak Moskau jedenfalls nicht in die Saison
und auch redlion hat so langsam aber sicher Druck denn in keiner
seiner 4 Saisons spielte seine Truppe auch nur annäherend um die
Meisterschaft mit. Neben 2 Pokalsiegen in Folge soll aber nun auch mal in der Meisterschaft etwas Zählbares her. Dann geht es zu Ural Jekaterinburg, wo sich die Bilanz dann wieder ganz anders liest denn Krasnodar konnte letzte Saison 3 der 4 Duelle für sich entscheiden. Abschliessen tut man den ZAT zuhause gegen Rubin Kazan, erneut ein Gegner der den Krasnodarern schon oft in der Krasnodar Arena ans Bein gepisst hat.
"Solch einen ZAT hatte ich nicht erwartet, vielleicht eine etwas bessere Punkteausbeute als zum gleichen Zeitpunkt letzte Saison (Anm. der Red. 3 Punkte am 2.ZAT 2020-1) aber niemals 9 Punkte. Das hat uns nun den ein oder anderen Joker verschafft, wir sind nun Tabellenführer, müssen diese Position aber erstmal nicht um jeden Preis verteidigen. Es fällt einem zwar schwer zu glauben aber momentan ist der Druck auch hier in Krasnodar denke ich für 2-3 ZATs erstmal weg. Ich sehe uns bis zur Winterpause auf Kurs, weiter will ich aber noch auf keinen Fall blicken denn Hinrunden und Rückrunden entscheiden sich schon sehr. Am nächsten ZAT haben wir mit Spartak und Kazan unsere Angstgegner zu Besuch, gegen
Ural gibts fast immer reichlich Tore. Da versteht man dann sehr schnell, warum ich bei unseren 3 Siegen immer über den Platz zu meinen Jungs gelaufen bin, um mit ihnen zu feiern", so McLover in seiner Analyse.
Dennoch gibt es nicht nur eitel Sonnenschein denn auch der UEFA sind die, sagen wir mal, erhöhten Transferaktivitäten der Südrussen aufgefallen. Das auch durch den Fakt dass Krasnodar ,laut russischen Medien, in der Winterpause anscheinend nochmal personell für die Champions League nachlegen will, konkrete Namen zirkulieren allerdings momentan noch nicht in der Umgebung. Da hat man sich bei der UEFA gedacht dass es
nicht schaden könne sich mal wieder in die Akte "FK Krasnodar"
einzuarbeiten. Verstaubt ist diese nicht: 2019-1 gab es bereits ein
Verfahren gegen den Klub, das sich bis in die Saison 2019-2 zog,
schliesslich aber zu den Akten gelegt wurde weil sich Klubeigentümer Sergei Galizki mit seinem Kaufrausch rechtzeitig beruhigte und obendrein auch ein paar Spieler zu "viel" Geld machte. Es wird sich zeigen, wie die Geschichte dieses Mal für FK Krasnodar ausgehen wird...
Billig wirds nicht
Die vergangenen Wochen verliefen weitesgehend zufriedenstellend. Die Tabllenspitze ist in Reichweite. Die Reserven schmelzen kräftig. Jetzt kommen drei hochkarätige Gegner: Krasnodar, Lok und ZSKA. Zwei davon vor uns, einer davon hinter uns...noch. Die Trainingseinheiten der vergangenen Woche waren gut, das Team geht mit Selbstvertrauen in die drei Spiele. Gelingt endlich der perfekte ZAT ist die Tabellenführung möglich. Abheben wird im Altai keiner...zu sehr war die letzte Saison eine Lehrstunde der russischen Bären. Das Team geht demnach geerdet in die Partien. Die Fans werden das Team dabei voll unterstützen, die beiden Heimspiele sind seit Wochen ausverkauft. Ok, der Rubel ist nicht gerade stark...und auch die Freikartenverteilaktion gegen ZSKA hat gezogen, wer sonst will Moskauer freiwillig in Sibirien sehen?
Schnuppern an der Tabellenführung
Man weist die Instinkte eines sibirischen Wolfs auf und schnuppert auf Platz 2 an der Fährte von Krasnodar. Obwohl das häufigere assozierte Tier mit Jekaterinburg der Elch ist. So ist es das Maskottchen des heimischen Eishockeyteams Awtomobilist (welches leider mehr Erfolg hatte als das Fussballteam) und eben auch von Uralmash. Dass diese Elche gejagt und häufig auch erlegt wurden spricht ja nicht unbedingt für ein gutes Omen. So möchte man doch lieber der Wolf bleiben, wie der kleine Zabiwaka, welches das Maskottchen der WM 2018 war (wir warten mittlerweile immernoch darauf, dass unsere dafür angebauten Tribünen abgebaut werden).
Nichts neues im Ural: Die Leute verdammen uns immernoch zum Geheimfavoriten aufgrund der Vollgastaktik und der Anfang der Saison verlief deshalb entsprechend gut. Viele Tore führten zu 6 Punkten an diesem ZAT und dies bei nur einem Heimspiel. Nächste Woche fängt die Rückrunde der Hinrunde an. Verwirrend? Ja, kann ich verstehen.
Runde 1 geht an GerryG
Die erste Runde Raufen mit dem russischen Bären kann GerryG als Erfolg werten. Vor allen Dingen gegen die Lieblingsgegner sf5078 und Iceman ging ZSKA Moskau als klarer Punktsieger hervor. So kann es weitergehen.
Damit es so weitergeht, muss für das zweite Viertel der Saison (immer noch komisch, das zu schreiben) eine neue Taktik gefunden werden. Auch wenn bisher unbestätigten Gerüchten zufolge noch keiner in Moskau einen Plan über die gesamte Saison hat. Schließlich ist GerryG 10er-Ligen und mehrere KI-Teams aus Spanien nicht gewöhnt. So kann er es sich nicht erklären, warum die KI-Teams sich in Russland an gewisse Wahrscheinlichkeiten halten, während in den seltenen Fällen in Spanien drei Gegentore die Regel waren. Das russische Eis ist wohl nicht so leicht zu knacken.
Nun möchte ich noch ein weiteres Thema anschneiden, das mir persönlich am Herzen liegt. Die europäischen Wettbewerbe müssen neu ausgelost werden. Das ist leider nur eine von mittlerweile zahlreichen Pannen. Da ich mehr oder weniger regelmäßig das Glück hatte, mich in Spanien für den europäischen Wettbewerb zu qualifizieren, weiß ich, dass dieser Vorfall nur die Spitze von vielen ist. Der europäische Wettbewerb in Torrausch wird seit ich daran teilnehme von etlichen Verspätungen (und zwar nicht nur einmal oder mal einen Tag; in schlimmsten Zeiten waren es Wochen ohne Rückmeldung), falschen Eingaben (Team x hatte gesetzt, wurde aber vonseiten der Organisation auf 0 gesetzt, danach wieder tagelang keine Reaktion, auch nicht, als sich Gruppenmitglieder des betroffenen Teams berechtigterweise beschwerten) oder dieses Jahr (hier war ich nicht betroffen, habe aber das Forum verfolgt, ein Team, das in der KO-Runde offenbar ein falsches TK besaß). Wenn ich nachforsche, werde ich noch mehr finden ...
Dies alles zerstört die Wertigkeit des europäischen Torrausch-Wettbewerbs, der ja die Krönung einer gelungenen Saison sein sollte. Ich muss zugeben, dass ich mich auf den europäischen Wettbewerb nicht freue. Und so sehr ich Topse schätze und weiß, wie schwer es ist, "sein Baby" abzugeben, fordere ich das, was andere Trainer und ich bereits in der Saison der zahlreichen Verspätungen in der europäischen Zeitung gefordert haben: Topse muss sich einen regelmäßigen Co-Ligaleiter für den europäischen Wettbewerb hinzuziehen, der kontrolliert und ggf. einspringen kann.
+++FK Krasnodar verteidigt Spitzenposition aber...+++Schmerzhafte(s) Niederlage und Unentschieden+++
Der FK Krasnodar kann sich an einem weiteren ZAT an der Tabellenspitze sonnen: als Erfolg kann aber weder der letzte Liga ZAT noch der letzte Pokal ZAT gewertet werden. Nach dem perfekten Liga ZAT der vergangenen Woche scheint die Startruppe nun auf der Arroganzschiene unterwegs zu sein. Wir hatten McLover im Interview:
J: McLover wie fällt Ihr Fazit der letzten Spiele aus, Pokal mitinbegriffen?
Für die Liga hätte ich mir gewünscht dass wir die 1-2 Joker, die wir uns am letzten ZAT erarbeitet hatten, etwas länger aufbewahrt hätten. Doch durch eine extrem fragwürdige Einstellung haben wir die Spiele gegen Ural (5:0) sowie gegen Rubin Kazan (3:3) abgeschenkt. Im Pokal fällt meine Analyse ähnlich schlecht aus. Dort stehen wir nun bereits gehörig unter Druck.
Auch dort gab es ein 3:3 gegen ein Interimsteam, nämlich Dynamo Moskau...
(unterbricht den Reporter) Das war doch eine gequirlte Scheisse, so darf man sich nicht präsentieren, in der Liga und im Pokal führen wir mit 3:1 gegen Rubin Kazan bzw Dynamo Moskau. Was dann passiert ist, ist nicht in Worte zu fassen. Wir waren da richtig arrogant. Das werde ich nicht so stehen lassen.
Was gedenken Sie denn nun zu tun?
Zimperlich werde ich mit den Jungs unter der Woche sicherlich nicht umgehen. Da helfen nur harte Worte, wer nicht mitzieht muss auf der Ersatzbank Platz nehmen egal wie er heisst.
Da werden Sie ja fast schon froh sein dass die CL für Krasnodar erst später beginnt?
Das ist im Vorfeld immer schwer zu sagen, ob der EC zu einem guten Zeitpunkt beginnt oder nicht. Aufgepasst: ich sage ja nicht dass der Saisonstart nicht gut war. Wir haben 19 Punkte nach 9 Spielen aber wenn wir nicht aufpassen dann werden daraus ganz schnell 19 Punkte nach 12 Spielen. Wir haben am nächsten Liga ZAT nur ein Heimspiel und wenn wir uns so präsentieren, dann werden nicht mehr als 3 Punkte drin sein, wenn überhaupt.
Dort treffen Sie unter anderem auf Dynamo Barnaul, Ihren Topfavorit auf den Meistertitel.
Dabei bleibe ich auch, zudem ist die Truppe viel besser als letzte Saison gestartet und an deren Rückrunde erinnern sich ja noch viele, die war richtig gut. Wenn sie erneut solch eine Rückserie hinlegen, dann werden sie Meister aber da haben wir, Perm, ZSKA und wie sie alle heissen schon noch was dagegen.
Und der Meistertitel ist schliesslich auch eines Ihrer Saisonziele oder war es doch eher so "mal schauen was in der CL so geht"?
Ich hatte am Saisonanfang ja gesagt dass wir diese Saison einen grossen Titel wollen, sei es der Meistertitel oder die CL Trophäe. Da muss man dann im Laufe der Saison schauen was realistischer ist. Letzte Saison haben wir es mit der Europa League ja ähnlich gemacht.
Ural Jekaterinburg hat Krasnodar ja auch ganz schön abgeknallt. Auch ein Meisterschaftsanwärter?
Hmmmm eher Geheimfavorit, mal sehen wie lange die Puste diese Saison bei Ural reicht. Aber sie sind immer sehr schwer zu bespielen, wir gewinnen oft gegen sie aber es sind immer Knochenspiele.
Nochmal zurück auf den Kubok Rossii: wie kann man sich dort wieder in den Wettbewerb kämpfen?
Zuerst einmal müssen wir logischerweise UNBEDINGT das Heimspiel gegen Jekaterinburg gewinnen, das wird schon nicht einfach da Iceman1990 da sicherlich schon eine Vorentscheidung zugunsten seiner Mannschaft in der Gruppenphase will.
Sie trainieren nebenbei noch die russische Nationalmannschaft, die Sie zumindest von den Punkten her souverän zur WM geführt haben, wie klappt das Multitasking zurzeit?
Ich habe gott sei Dank schon etwas Erfahrung damit da ich 2018 exakt die gleiche Situation mit Polen und Jagiellonia Bialystok hatte. Organisation ist das A und O und man muss halt schauen dass man beiden Projekten seine volle Aufmerksamkeit widmet.
Spielerisch war es lange Magerkost, das hat sich nun aber gebessert. Auf welchem Niveau sehen Sie die "Sbornaja" zurzeit?
Ich sehe uns definitiv im Bereich eines möglichen Anwärters auf den Weltmeistertitel, spätestens in der K.O. Phase entscheidet aber auch die Tagesform mit.
Danke für das Interview und weiterhin viel Glück gewünscht.
Perm im Plan...aber mehr nicht !
Wenn man die Überschrift betrachtet, bezieht sich das auf die Meisterschaft,denn im Pokal hinkt man etwas hinter den Hauptstadtklubs her.
Da aber diese Woche keine Pokal ist und auch Europa für uns noch nicht startet,konzentrieren wir uns mal voll und ganz auf die Meisterschaft,auf dem Rasen und in der Zeitung. Aktuell Platz 2 ist sehr zufriedenstellend,aber hinter den Kulissen kreidet man dem Team noch die beiden 1:2-Heimniederlagen vom 3.ZAT an,den mit diesen 6 Punkten wäre hätte usw...aber STOPP...dem Trainer geht das gelaber auf den Geist. Es ist nun mal so und wir haben keine Zeit uns groß mit der Vergangenheit zu beschäftigen. Die Fehler haben wir aufgearbeitet und werden hoffentlich in den nächsten Spielen abgestellt.
In dieser Woche reist man zweimal auswärts und einmal empfängt man den FK Krasnodar.Nachdem früher gegen die großen Moskauer Klubs das Stadion voll war,kommen nun gegen krasnodar die Massen ins Stadion und das Spiel ist natürlich seit dem Vorverkaufsstart auch ausverkauft. Hinweis für die Fans: die Abenkassen bleiben natürlich geschlossen !
P.S.: Hut ab vor MC Lovers Zeitungskolumnen ! Die Berichte kommen langsam an die unseres Ligaleiters hera.Umfangreich,Informativ,unterhaltsam und nie den Humor außer Acht lassen. Bin froh,so einen Coach in unserer Liga zu haben.
Grüße aus Perm,wir sehen uns am Spielfeldrand !
Ablenkungsmanöver des Bofrost-Mitarbeiters
In diesen heißen Tagen ist Abwechslung wenig verkehrt. Doch wenn Abwechslung zu Ablenkung wird, dann müssen gerade die Gegner auf der Hut sein. Bevor man jedoch in den Ural reist tritt man zunächst in Moskau an, ehe die andere-Dynamo- dann nach Barnaul reist. In diesem Duell wird sich entscheiden, welcher Verein die größere Leuchte ist und demnach das einzig wahren Dynamo. Abschließend wartet dann eben jener Eisverkäufer in der heimischen Arena auf den Besuch. So prickelt es bereits jetzt in der Bauchnabel von Managertrainer sf5078, oder sind doch die Fingerspitzen gemeint. Egal, eine Nacht-ein heißer Tanz beim Ex. Die Zuschauer sind gespannt wann die Hüllen fallen und ob beide mit ihren Reizen geizen werden oder nicht. Der Artikel beginnt anstößig zu werden. Daher nur ein Wort zum Trainingslager: Strap(a)zsen.
Schöne Geschichten aus Russland
Während in der echten russischen Liga seit diesem Wochenende Fussball gespielt wird, sind wir hier im vollen Gange. Wenn auch spassig so bleibt teilweise der Unterhaltungsfaktor in einem pbem manchmal aus.
Man denke an das Fussballteam des FK Rostov, welches letztes Wochenende 6 Coronapositiv getestete Spieler hatte und dadurch korrekterweise das ganze Team zurückziehen musste. Da der kommende Gegner Sotschi keine Lust hatte das Spiel zu verschieben, bot Rostov kurzerhand das Jugendteam als Erstmannschaft auf. 11 Spieler zwischen 16 und 18 Jahren und allesamt Debütanten in der russischen Liga. Dass da das Spiel mit 1:10 verloren ging verwunderte nicht.
Herzerreissend ist aber dass der Man of the Match Denis Popov hiess. Es ist der 17 jährige Torhüter der gerade 10 Tore kassierte, aber einen neuen Rekord in der russischen Liga aufstellte: Ein Elfmeter und 14 Schüsse konnte der Jungspund abwehren! So viele wie noch nie zuvor. Die Lobeshymnen blieben dementsprechend nicht aus und so darf man mächtig stolz auf die eigene Jugend sein.
Was dies mit der Leistung Urals zu tun hat? Keine Ahnung.
+++Mal wieder Probleme in der Hinrunde!+++Von einer Wasserachterbahn über Tinder bis hin zu Schwarzbären+++
Über 4 Jahre ist McLover nun Trainer in Krasnodar und er hat schon die ein oder andere kritische Phase gemeistert: durch und durch reibungslos verlief eigentlich keine seiner 4 Saisons an der Seitenlinie der Südrussen, sie sind alle gekennzeichnet von einer ziemlich ärgerlichen Eigenschaft (bis auf 1 Ausnahme): einer schwachen Hinrunde! Diese ist zwar noch nicht vorbei aber der FK Krasnodar scheint seine Krise mal wieder in die erste Hälfte der Saison gelegt zu haben. Ein Zustand, der dem luxemburgischen Coach doch arg auf den Magen schlägt: "In der Tat muss man sagen dass wir einfach zu lange brauchen um die Betriebstemperatur aufrecht zu halten, wir starten immer sehr gut doch ab Spieltag 8, Spieltag 9 gehts abwärts in der Tendenz. 2019-1 haben wir zwar die ersten 6 Spiele verhauen, in den Saisons darauf war es aber quasi immer der 3.oder 4.ZAT der nicht so lief wie gewünscht. Nun gut, es bleiben ja noch 6 Spiele in der Hinrunde!" 0 Auswärtstore in 2 Spielen sind aufjeden Fall zu wenig für die Ansprüche eines selbsternannten Meisterschaftsfavoriten, wohl gemerkt selbsternannt denn die Ligaleitung tippte den FK Krasnodar eh nur ins Mittelfeld.
Davon ist man gar nicht mal so weit entfernt, zwar ist man 3. aber nach unten kann es sehr schnell gehen denn momentan ist es in der Premjer Liga recht kuschelig. In Barnaul war es gar nicht kuschelig...McLovers Mannen liefen zwar als wären sie auf der Flucht vor einem Schwarzbären, der Ball war daraufhin aber nur sehr selten in der Nähe der Südrussen und die Niederlagen fiel dementsprechend brutal aus (4:0). Gegen ZSKA Moskau wollte man sich dann für eine ebenfalls harsche Niederlage (5:0) revanchieren und immerhin dies gelang an diesem ZAT mit einem 3:0 in dem Last-Minute-Neuzugang Tammy Abraham doppelt traf. McLover aber nur mit dem Lächeln eines Sylvester Stallone denn er wusste es folgte wieder ein Auswärtsspiel. Bei Dynamo Moskau war die Kreativität der Krasnodar so hoch und so innovativ wie die Songs vom Wendler, demnach eher eine Ungenügende. Resultat: 1:0. Manuel Akanji analysierte diesen ZAT eher unkonservativ: "Wir kommen uns zurzeit vor wie auf einer Wasserachterbahn, rauf, runter, rauf und runter und zudem sitzen wir dann auch noch auf dem Platz wo du richtig nass wirst." Und nicht weniger unorthodox kommentierte Olivier Thill: "Wir helfen uns zurzeit nicht wirklich gegenseiteg. Ich würde sagen es ist eher wie an der Kletterwand, du rutschts ab, dein Partner hat dich nicht richtig abgesichert weil er Tinder gespielt hat und man muss die verlorenen Meter wieder mühselig aufholen."
Am nächsten ZAT stehen gott sei Dank wieder 2 Heimspiele an, am 3.ZAT war aber auch dies kein Garant für Erfolg. Zuerst trifft man zuhause auf den neuen Tabellenführer Zenit St.Petersburg (nanu wie sind die denn dahin gekommen???) ehe es dann zum Meister Perm geht, am besten nicht nur zum Händeschütteln oder in Corona Zeiten am besten auch gar nicht. Der 5.ZAT wird dann in der Krasnodar Arena gegen Lokomotive Moskau (oh gott schon wieder ein Interimsteam...) abgeschlossen. Deren Ex-Trainer JdPlayer89 hätte eigentlich nichts gegen die ständigen Saufveranstaltungen seiner Spieler gehabt, hätte auch mal ein gutes deutsches Pils auf dem Tresen gestanden doch stattdessen gab es immer nur 100% Spirituosen und so legte dieser entnervt seine Arbeit und sein Glas beiseite. McLover trinkt auch immer viel, zumindest lässt er das seine Spieler glauben, dass der meiste Inhalt in der Blumenvase von Oma Olga landet muss nicht jeder wissen ("anders überlebst du das hier nicht").
Zu guter Letzt wollte sich McLover dann auch noch zur Problematik des EC äussern: "Gerry G und unser Ligaleiter haben in der Tat sehr interessante und wahrheitsgemässe Äusserungen gemacht. Ich kann beiden zustimmen, GerryG weil man wirklich sagen muss dass das einfach sehr nervig für die Teams ist wenn man nicht richtig planen kann wann das nächste Spiel ist. Es ist ein Problem welches seit langem von einer Saison in die nächste getragen wird. Dem LL geb ich als Ligaleiter Irlands aber auch Recht dass dieser Job einfacher rüberkommt als er ist. Es ist ein ehrenamtliches Engagement was manchmal mehr manchmal weniger Zeit beansprucht und manchmal kommt es einfach zu ungeplanten Geschehnissen. Als Ligaleiter kann ich aber auch sagen dass Organisation und VOR ALLEM Kommunikation das A und O ist. Eine Mail an die Spieler zu verschicken, dass sich die Termine geändert haben,ist NICHT zeitaufwendig. Und daher nervt mich die fehlende Kommunikation noch etwas mehr als die Verschiebungen der Spiele denn würde man informiert werden, könnte man auch besser planen. Punkt.."
Aktuelles
Während in Russland frohen Mutes heute über die neue Verfassung "abgestimmt" wird (wir wissen ja wie es rauskommen wird) und mit jeder Stimme mit tollen Preisen wie Kinobesuche oder Restaurantgutscheine bekommen könnte (ja, wirklich) überlegt sich Ural dasselbe. Denn selbst die Beschränkung von 10% Stadionkapazität vermag man nicht zu füllen. So schlecht werden die Leistungen vor eigenem Publikum zur Zeit angesehen.
Da erinnert man sich doch gern an letzter Woche als der Militärzug in der Stadt herumrollte und den (coronabedingt verspäteten) Siegesparade zum zweiten Weltkrieg zelebrierte. Genau denselben würde man im fussballerischen Sinne auch haben. Weniger Militär, dafür den Uralbus mit feiernden Spielern und einen Pokal in der Hand. Angst vor Corona muss man ja im drittsstärkst getroffenen Land ja nicht haben. Everything as usual also in der russischen Föderation. Ob Ural es gelingt diese Saison den grossen Wurf zu schaffen?
Anschluss verloren
Wer nur die Heimspiele gewinnt reißt leider auch keine Bäume aus. An diesem ZAT versuchte man auswärts einen Mini-Angriff- abgewehrt. Ernüchterung macht sich im Altai breit. Zum Glück stehen zum Abschluss der Hinrunde wieder zwei Heimspiele an. Dies sind bisher meistens Glanzlichter des Teams gewesen. Wenn man bedenkt, dass der Abstand zur Spitze an diesem ZAT ordentlich gewachsen ist, so wird dem aufmerksamen Leser die Bedeutung der kommenden Spiele deutlich. Sollte das Team weiter so desolat auftreten, kann man sich bereits früh in der Saison auch das internationale geschäft abschminken. Denn auch die TK-Monster der Liga sind dieses Mal andere. Daher heißt es am Mittwoch, beißen Jungs und mit einem Erfolgserlebnis in die kurze Pause gehen. Natürlich, noch stärker wieder rauskommen.
Rückschlag
Bereits im Vorfeld des 5. ZATs musste ZSKA Moskau einen Rückschlag hinnehmen. Doch was war passiert?
"Ohne Zeitungsartikel können wir den Laden auch gleich schließen. Die staatlich unterstützte und anerkannte Selbstbeweihräucherung ist bei unserer offensiven Spielweise unumgänglich", polterte GerryG im Anschluss an den Spieltag los. "SO offensiv wie wir da aufgetreten sind [insgesamt 7 Tore, Anm. d. Red.], liegt die Etablierung in der nördlichsten Liga von Torrausch in weiter Ferne - oder down south, wie der Australier zu sagen pflegt. Da spielt der Ertrag auch keine Rolle. Unserer Presseabteilung gehört ordentlich der Kopf gewaschen. Ich werde persönlich dafür sorgen, dass den Redakteuren Feuer in den Fingern gemacht wird. Dank ihnen haben wir bereits den Zeitungsbonus für nächste Saison verwirkt - und das zu einem derart frühen Zeitpunkt der Saison."
Es war deutlich zu merken, dass sich da einiges an Dampf bei GerryG angestaut hatte. Bleibt abzuwarten, ob die nächsten Gegner, Lokomotive Moskau, Spartak Moskau (einziges Heimspiel zum Abschluss der echten Hinrunde) und erstmals der Iceman auswärts im Ural in Jekaterinburg, als Ablassventile für den brodelnden Kessel von ZSKA dienen müssen.
+++5.ZAT: 2 Siege, 1 Punkt zur Tabellenführung doch Unruhe bleibt+++FFP: Es droht Transfersperre und EC Ausschluss!+++
Wenig Veränderung an diesem ZAT in Russlands Premjer-Liga, die von Coaches betreuten Teams machten ihre Hausaufgaben. Bis auf einige Auswärtsangriffe gab es doch schon weitaus spektakulärere ZATs in Russlands. Wie gut dass es eine Mannschaft in Putins Reich gibt, die ganze Gazzetten füllen kann mit irgendwelchem Unfug oder auch durchaus sehr relevanten Themen. Doch alles auf Anfang: wie die anderen Meisterschaftsanwärter liess auch der FK Krasnodar zuhause wenig anbrennen: man verprügelte, verpackte und verschickte Zenit St.Petersburg per Post mit der transsibirischen Eisenbahn zurück gen St.Petersburg. So liebevoll werden sonst nur die Pakete von DPD Mitarbeitern in den Kofferraum gedonnert... Nachdem der Besitzer wieder mal nicht zuhause war oder der Fahrer wie immer nur einmal geklingelt hatte und sich nach 5 Sekunden bereits wieder flugs durch den Staub gemacht hatte. In Perm (4:0 Niederlage) schonte sich McLovers Truppe dann für das nächste Heimspiel gegen Lokomotive Moskau, denen nach dem Abgang von Jdplayer89 nun natürlich eine richtig schwere Saison ins Haus steht. So hatten die Hauptstädler in Südrussland dann auch nichts zu bestellen und mussten sich mit 3:0 geschlagen geben, ein Resultat welches aus Sicht der Gäste noch sehr grosszügig war.
Bei beiden Heimspielen kratzte sich McLover höchstens mal kurz an den Eiern und nicht aus Nervosität sondern weil es ihn eben wirklich da unten juckte. Schämen sollte man sich halt für nichts. Am nächsten ZAT könnte der Juckreiz dann schon etwas grösser werden denn es stehen nun wieder 2 Auswärtspartien an: zuerst ist man bei Spartak Moskau zu Gast, dann hat man Ural Jekaterinburg zu Besuch ehe es wieder auf grosse Auswärtsreise geht zu Rubin Kazan, eine Mannschaft gegen die Krasnodar immer schier ins Verzweifeln gerät. Nach Abschluss der Hinrunde folgt eine kleine Pause ehe die Rückrunde beginnt, über die Gründe kann man nur spekulieren aber wahrscheinlich haben es die paraguayischen Mädels unserem Ligaleiter angetan. (Als Südländer im Herzen versteht der Luxemburger unseren Dimitry da nur allzu gut. ) McLover war übrigends mit diesem ZAT sehr zufrieden und ist auch für den nächsten ZAT durchaus optimistisch:
"Unser Vorhaben hat man an diesem ZAT ja ganz klar erkannt, ein besonderes Rechengenie muss man dafür jetzt wirklich nicht sein: wir wollten unsere beiden Heimspiele kompromisslos absichern. Nicht mehr und nicht weniger. Am nächsten ZAT sehe ich durchaus Möglichkeiten wieder 6 Punkte zu holen, das Heimspiel ist dabei natürlich wieder fest eingeplant. Ob wir jetzt auf das Auswärtsspiel gegen Spartak oder Rubin gehen wissen wir noch nicht. Beide Mannschaften haben uns in der Vergangenheit viel Kummer bereitet aber ich denke wir finden die richtigen Zutaten und damit meine ich nicht die Zutaten für den Feiersteinsalat."
Doch neben all den guten News und lustigen Sprüchen ziehen leider wieder dunkle Wolken über dem Krasnodarer Himmel auf oder waren sie überhaupt jemals verschwunden? In der Stadt, in der Spektakel und "Breaking News" zusammengehören wie auf Mallorca Adiletten mit Socken. Die Last-Minute Transfer vor dem 2.ZAT könnten nochmals teurer werden für den Klub. Die UEFA ermittelt im Kader des "Financial Fairplays" (FFP) nämlich nach 2019-1 erneut gegen die Südrussen und auch wenn die Meldungen über eine Transfersperre oder EC Ausschluss für 2020-3 doch etwas übertrieben scheinen(wir wollen es zumindest mal hoffen) ist eine Bewährungs-oder Geldstrafe zumindest fast sicher, immerhin ist man Wiederholungstäter. Bleibt aber auch noch abzuwarten, inwiefern der Gewinn der Europa League hinzugezogen wird. Immerhin war die Prämie sehr grosszügig, zudem ergaben sich durch diesen Titelgewinn auch weitere Sponsoren und Fernsehverträge, die jedem Klub gut zu Gesicht stehen würden. Eines steht fest: langweilig wird es unter dem Krasnodarer Kreuz einfach nie!
Viele Dank auch an Netsrac für das Lob bezüglich der Krasnodarer Vereinszeitung. Man bemüht sich halt so gut es geht um für eine attraktive Liga zu sorgen und dadurch gehört natürlich eine aktive Zeitungslandschaft. Daher auch mein Dank an alle anderen fleissigen Schreiberlinge. Ich finde hier in Russland kann man von der Aktivität in der Presse echt nicht klagen. Weiter so Jungs und Mädels ;) !
Herbstmeister...ein gutes Omen ?
Schon wieder Halbzeit in Russlands höchster Fußball-Liga und der amtierende Meister steht knapp auf dem Platz an der Sonne.
Aufgrund des Tabellenstandes herrscht Zufriedenheit beim Präsidium,aber der Trainer weiß auch, dass jedes Spiel eine neue Herausforderung ist,egal gegen wen aus der Liga. Zudem stellte Netsrac auch klar,dass wir bis jetzt von der Dreifachbelastung noch verschont waren und erst jetzt in Kürze in die Champions League einsteigen werden. Dann wird man sehen,wo man steht !
Aber zurück zur Liga: mit 34 Punkten hat man genau die Hälfte derer, die in der letzten Saison zum Meistertitel gereicht haben. Aber o.k.solch Vergleiche sind dann doch mehr für die Statistikfreunde unter uns. Zum Rückrundenauftakt gehts gleich gegen den punktgleichen FK Krasnodar mit Trainer MC Lover.
Ein Spiel,was zwar auch nur 3 Punkte für den Sieger bringt,aber trotzdem irgendwie Besonders.
Eine zwei?!
Selbst Uraltrainer Iceman hätte die Hinrundenleistung, wie die schlimmsten Kritiker - die eigenen Zuschauer -, schlechter eingeschätzt. Man ist nur auf dem dritten Platz, wenn auch nur mit einem Punkt Rückstand und hat auch die zweitniederigsten Restreserven der Liga. In einem Punkt muss man Onkel Dimitry aber recht geben: Man wird in Swerdlovsk für die Restsaison sicherlich noch einen Weg finden, diese Ausgangslage zu versemmeln. Platz 3 würde man zum jetzigen Zeitpunkt bereits als Wunschresultat feiern, besonders da man da endlich Champions League Fussball in Jekaterinburg geniessen könnte, aber realistisch gesehen... näääh, wahrscheinlich nicht. Wir kennen ja Murphys Law zu genüge.
An diesem Mittwoch geht es zwei Mal gegen einen Zuffi und einmal zuhause gegen Erzfeind ZSKA Moskau. Wird sich die Vorhersage bereits am nächsten ZAT bestätigen?
+++FK Krasnoder bereit für den grossen Angriff in der Rückrunde!+++Olivier Thill nach Griechenland?+++
McLover kann sich seit einigen Tagen wieder voll auf seinen FK Krasnodar konzentrieren. Der Grund ist aus Sicht des 29jährigen aber sehr ärgerlich: mit Russland hat er nämlich das Achtelfinale bei der Torrausch Weltmeisterschaft verpasst, am letzten ZAT brachte ein 5:5 gegen Ungarn in Moskau die "Sbornaja" ums Weiterkommen. Keine 2 Stunden nach dieser laut McLover "grossen Enttäuschung" trat der Luxemburger umgehend von seinem Posten als Cheftrainer der russischen Nationalmannschaft zurück. Dies hatte er bereits, im Falle eines Scheiterns vor der K.o Phase, mehrfach in den Runden vorher angekündigt. Er steht zu seinem Wort und kann sich nun wie gesagt wieder auf die Südrussen konzentrieren. Gemerkt hat man das bereits am letzten Hinrunden-ZAT. Ural Jekaterinburg wurde zuhause mit 1:0 düpiert, Spartak Moskau fightete man auswärts mit 4:5 nieder: das x.te epische Ergebnis zwischen diesen beiden Teams. Das 7:6 aus der Pokalsaison 2019-1 wird aber wohl für immer seinen eigenen Status behalten.
FK Krasnodar schliesst die Hinrunde nach 18 Spieltagen mit 34 Zählern punktegleich mit dem Tabellenführer Amkar Perm auf dem 2.Platz ab. Auffallend ist vor allem die Diskrepanz bei den Gegentoren zwischen den beiden Mannschaften: der amtierende Meister Amkar Perm hat bisher 17 Gegentore kassiert, FK Krasnodar deren 34 (!), die doppelte Anzahl demnach. Hatte man offensiv nach dem 1.ZAT und der 5:0 Klatsche gegen ZSKA Moskau nochmal ordentlich offensiv nachgebessert, wurde die Defensive wie bei sovielen Topteams völlig vergessen. Wenn man nun an den Spruch denkt dass "die Offensive Spiele gewinnen, die Defensive aber Titel" kann man davon ausgehen dass man bei den Südrussen nun vielleicht auch nochmal defensiv nachlegt...wäre da nicht die UEFA und das FFP! Diese haben ein ganz genaues Auge darauf was sich so bei den "Grünhosen" in Sachen "Spielerbingo" abspielt.
Die Saison begann aufjedenfall mehr als solide mit 2 Heimsiegen ehe man am 2.ZAT bereits einen perfekten ZAT raushaute. Am 3.sowie am 4.ZAT folgte jeweils nur ein Sieg ehe man dann am 5.und 6.ZAT wieder jeweils 6 Punkte einfuhr. "Ich bin mit dieser Hinrunde sehr zufrieden, die kleinen Schwächephase Mitte der Hinserie, die für mich nicht mal wirkliche Schwächephase waren haben wir mit den beiden letzten ZATs vergessen gemacht. Wir sind gut platziert aber es gibt ein Novum: fast alle Teams scheinen gut ausgeruht zu sein. Man darf wirklich gespannt sein was uns in der Rückrunde erwartet. Dass ich bei der Weltmeisterschaft das Achtelfinale verpasst habe, ärgert mich ungemein aber man muss im Leben aus allem das Positive ziehen: ich kann mich nun wieder voll auf Krasnodar konzentrieren, was ungemein wichtig ist da es nicht mehr so lange dauert bis die CL anfängt. Das soll diese Saison unser Wettbewerb werden", analysierte McLover "seine" Hinrunde und die des Vereines.
Um nochmal auf den Transfermarkt zurückzukommen: es sieht so aus als würde Olivier Thill (23) die Südrussen nach über 4 Saisons verlassen. Laut russiatoday.ru soll es nach Griechenland zu PAS Giannina gehen, die vom Luxemburger Wickinger1988 trainiert werden. Die Ablösesumme soll 5 Millionen € betragen, laut greeksport.gre sei aber auch eine Ausleihe bis Saisonende im Gespräch. Olivier Thill konnte mit dem FK Krasnodar national je eine Meisterschaft und einen Pokalgewinn feiern. Der grösste Erfolg war aber sicherlich der Gewinn der Europa League in der letzten Saison.
Niemandsland
"Interessant, wie gering die Erwartungen in Russland sind, wenn Platz 7 (und damit Letzter aller "menschlichen" Teams) zu einer 3+ reicht", so GerryG nach Abschluss der Hinrunde konsterniert. "Wir treten auf der Stelle, versuchen, seit Wochen vorab zu kommen, doch es klappt einfach nicht. Zugegeben, der zusätzliche Reservekanister ist ganz nett, dem Onkel ist jedoch nicht mein Talent zum Verkacken der Rückrunde bekannt. Zudem gibt es noch zwei, drei andere Teams mit gut gefülltem Reservekanister. Was nützt uns also unserer, wenn knapp 50% ebenfalls einen haben? Außerdem hat es die Auslosung nicht besonders gut mit uns gemeint: Im Anschluss an den nächsten ZAT folgen drei Spieltage mit nur einem Heimspiel. Wie sollen wir da eine Serie starten?"
In der Tat berechtigte Fragen auf Grundlage belegter Statistiken. Ist also bereits der Start der Rückrunde entscheidend? Zumindest zwei Teams gehören zu jeden, die keinen Reservekanister eingepackt haben. Wobei es bei dem einen wohl eher am fehlenden Trainer liegt, während der Eismann ganz im Gegensatz zu seinem Namen ein ordentliches Feuerchen hinter sich herzieht. Dennoch wird er, genauso wie McLover (von dem bisher noch gar kein Marathonartikel erschienen ist) sicherlich seine Position nicht einfach so hergeben wollen. Es bleibt also spannend in Russland. Ob die 3+ berechtigt war, wird man jedoch erst am Ende der Saison feststellen können.
Glatte drei
Das Zwischenzeugnis des Onkel fällt ernüchternd aus. Die Heimspielstärke der vergangenen Wochen zeugt von Stärke, die Schwächen wurden durch die Gegner aber schonngslos offen gelegt. In den Auswärtsauftritten sowie beim Fach mannschaftliche Geschlossenheit bekam das Team die Noten 6 und 5. Und auch die in der Vergangenheit so beliebte Kategorie des Sparfuchs wurde nur mit einer 4- abgeschlossen. So muss Onkel D. um sein eingesetztes Geld auf den Meisterschaftsfavoriten wohl nochmal in ein andere investieren, die Mannschaft hinkt dem Rest der Liga doch weit zurück. Für die Rückrunde gilt es die Abwehr weiter zu stabilisieren und den Anschluss an die EC-Plätze nicht zu verlieren. Mit verbesserter Leistung in allen Teilbereichen, hofft der Trainer auf bessere Noten im Abschlusszeugnis. Wir berichten weiter.
Kniffel
Wie einst in Spanien beginnt nun die heiße Phase der Saison in Russland. In Sibirien wurden bekanntlich bereits Rekordtemperaturen gemessen. Und hier wie in der schönsten Nebensache der Welt heißt es "Patzer verboten".
Insgeheim schielt man seit Mitte der Hinrunde bereits in Richtung vorletzter Spieltag gegen Barnaul. Auch wenn es gerade nicht läuft, ist sf5078 doch zu erfahren, um (so wie es die Zeitung weismachen will) bereits jetzt aufzustecken. Obwohl sich die anderen Teams in Russland zugegebenermaßen als ärgerlich hartnäckig erweisen.
In Moskau geht der Geheimdienst ... äh, die Scouts natürlich ... davon aus, dass die Teams, die sich für die nächsten zwei (evtl. drei) Spieltage unbeschadet halten, am Ende die lachenden Sieger sein werden. Entsprechend wurde die Taktik vorgegeben. Ziel ist es, am Ende nicht das schlechteste menschliche Team zu sein.
Amkar durch?
Während sich ZSKA, Barnaul, Krasnodar und Ural gegenseitig bekriegen marschiert Meister Amkar feuchtfröhlich zur Mission Titelverteidigung. So weist Verfolger Ural bereits 4 Punkte Rückstand auf die Kamaer auf. Erst für die Recherche des Zeitungsartikels fiel auf, dass Amkar in der realen Welt eigentlich nicht mehr existiert. So weit soll es nicht kommen, aber immerhin soll die Mission Titelverteidigung nachhaltig gestört werden. Die Möglichkeit dazu bietet Ural aber erst am übernächsten ZAT.
Am vergangen ZAT war Ural auswärts Hui und zuhause pfui. Dies kam allerdings angesichts des grossen Reserveüberschusses von ZSKA Moskau und dem zweifachen Auftritt gegen einen Zuffi nicht gerade unerwartet.
Heute bietet sich ein attraktiver ZAT: Zum Spitzenspiel trifft man auswärts auf Zenit und zuhause geht es gegen Barnaul und Zuffi Lokomotive.
Amkar startet in die CL !
Während sich die russische Liga bereits in der Rückrunde befindet, startet jetzt für Amkar Perm das internationale Geschäft mit der Hauptrunde der Champions League. Zunächst geht es nach Norwegen und danach empfängt man Freiburg zum Heimspiel. Ab sofort steht damit nun auch die 3-fach Belastung an, von der man ja bis jetzt bekanntlich verschont blieb."Wir werden nun unseren breiten Kader ausschöpfen müssen,um einen eventuellen Leistungsabfall zu vermeiden." betonte Netsrac im Interview.
Denn in der Liga ist man weiterhin Tabellenführer und das sollte natürlich nach Möglichkeit auch so bleiben. Denn nach dem letzten sehr erfolgreichen 9-Punkte ZAT möchte man quasi gleich nochmal nachwaschen und das Punkte-Polster nach Möglichkeit anwachsen lassen. Aber da dies kein Selbstläufer wird, ist auch allen Beteiligten klar.
Hier nochmal an alle russischen EC-Teilnehmer, maximale Erfolge !!!
+++Auswärts zu ängstlich, zuhause OK!+++Amkar Perm unwiderstehlich, Krasnodar hechelt hinterher!+++
2 knappe Auswärtsniederlagen, ein Pflichtsieg zuhause gegen ein Interimsteam: der erste ZAT der Rückrunde hinterliess bei McLover sowohl ein Stückchen Zufriedenheit als auch das Gegenteil. Zu oft hat man sich in der Vergangenheit von den trainerlosen Teams den Schneid abkaufen gelassen. Der 3:1 Sieg bei Dynamo Moskau war demnach definitiv ein Grund zur Freude, auswärts war aber dieses Mal viel mehr drin doch wie oft bekommt man noch solch eine grosse Chance? Gegen Meister Amkar Perm sowie ZSKA Moskau war man schlicht und ergreifend zu ängstlich. Man hatte fast das Gefühl die Südrussen bekämen bei einer 2:0 Niederlage nochmal 3 Punkte extra abgezogen! Statt alles auf eine Karte zu setzen um wenigstens das 1:1 zu erzielen, traute man sich nach dem 1:0 noch weniger raus als beim 0:0. So spielt kein Meisterschaftsanwärter, findet auch McLover: "Wenn wir in den 7 anderen Auswärtspartien auch so auftreten, wirds ganz schwierig bis zum Schluss oben mitzuspielen. Es hätte ja nicht unbedingt der perfekte ZAT sein müssen, obwohl er im Bereich des Möglichen lag, aber 6 Punkte wären schon schön gewesen. Aber wäre die Erde eine Scheibe...na sie wissen schon."
Klubeigentümer Sergei Galitzki war ebenfalls ziemlich angepisst, verliess er doch gegen Amkar Perm nach 66.Minuten seine Loge und begab sich in den Speisesaal zur Kavierverzehrung. Was definitiv die appetitlichere Entscheidung war. Die Südrussen müssen sich um ihre Auswärtstaktik erstmal nicht allzuviele weitere Gedanken machen: am 8.ZAT stehen 2 Heimspiele an: gegen Rubin Kazan sowie Zenit St.Petersburg. Ersteres Team ist aber bereits ein Angstgegner und Zenit hält sich auch weiterhin tapfer in den Top 3 der Premjer-Liga. Doch alles andere als (möglichst sparsam) 2 Heimsiege sind hier keine Option (zudem man auswärts auf Dynamo Barnaul trifft wo man bisher noch fast nie etwas mitnehmen konnte), will man den Meisterschaftszug nicht bereits jetzt von weitem betrachten. Der perfekte ZAT von Amkar Perm hat die Südrussen arg unter Druck gesetzt, trotzdem will man weiterhin auf sich schauen, der Kapitän Yuri Martynovich: "Es hat jetzt keinen Zweck zu schauen was die anderen Teams machen, wir müssen unsere Hausaufgaben machen. Das heisst: 2 Heimsiege und in Barnaul versuchen einen Punkt mitzunehmen. Dies wird im Altai schwer, das wissen wir aus Erfahrung aber so gut sind die gerade auch nicht drauf."
Desweiteren ist es bei den Südrussen die überraschende Nachricht dass Olivier Thill nun doch noch mindestens bis Saisonende weisse Hosen und grüne T-Shirts tragen wird. Mit PAS Giannina konnte keine Einigkeit erzielt werden, den Griechen war die Ablösesumme schlicht und ergreifend zu hoch. Man geht aber stark davon aus dass der Luxemburger am Saisonende verkauft wird, denn der Vertrag läuft 2020-3 aus. Ablösefrei will man den Mittelfeldspieler auf keinen Fall ziehen lassen.
Schwere Spiele
Nachdem an diesem ZAT so ziemlich alles schief ging was schief gehen konnte. Niederlage gegen Zenit und ein dummes Unentschieden gegen spartak. Die gute Ausgangsposition ist damit verzockt. On den nächsten Spielen geht es gegen Schwergewichte unserer Liga wie Ural, Krasnodar und Amkar. Mehr als drei Punkte wären eine Sensation. Das Team könnte wieder ranrücken auch wenn der ganz große Wurf erneut nicht gelingen wird. Die Attacken sitzen nicht und die Reserven sind auch überschaubar. Kleinere Brötchen müssen in Zukunft gebacken werden. Oder der Trainer muss gehen. Langfristig will der Verein höher hinaus. Ist sf dafür der richtige Mann. Die Zahl der Skeptiker steigt. Lange geht dieses Spiel nicht mehr gut. Willi Reimann wurde am Trainingsgelände gesichtet, Christian Streich war nicht zu einer Stellungnahme bereit.
Europa hui, Russland pfui
Während man im EC bereits zu 99.99% das Finalrundenticket lösen konnte (man braucht nur noch ein Unentschieden gegen den Tabellendritten) kämpft man in Russland mit zunehmendem Widerstand. Immerhin ist der EC für nächste Saison schon praktisch garantiert, denn der Pokalsieger wird wohl die ersten 7 Teams in den EC führen.
Die einzigen drei Punkte gab es am vergangenen ZAT gegen Zuffi Lokomotive Moskau. Sowohl gegen Dynamo Barnaul (zuhause), als auch Zenit St. Petersburg (auswärts) musste man sich geschlagen geben. Trainer Iceman meinte dazu nur: "Wer meint, dass torrausch aggressiv macht, der hat noch nie eine Partie russisches Billiard gespielt. Nach zwei Stunden habe ich immernoch nur 4 der 16 Kugeln versenkt."
Nun warten am nächsten ZAT auswärts (Angst-)gegner Krasnodar und zuhause quasi Meister Amkar und Spartak Moskau.
Wenigstens eine gute Nachricht gibt es aus Russland: Denn ein Coronaimpstoff soll schon in zwei Wochen bereit sein. Ob es wohl hält, was es verspricht? Die Versuchskaninchen soll nun zuerst das medizinische Personal sein.
Perm-Motor läuft wie am Schnürchen !
Etwas verwundert reibt man sich in Perm die Augen über den mehr als erfolgreichen Rückrundenstart. Alle sechs Partien konnten siegreich gestaltet werden, womit selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet haben. "Wie ist diese Topform einzuordnen ? ",fragte ein Reporter Coach Netsrac. So richtig etwas anfangen konnte er mit der Frage nicht.Netsrac antwortete trotzdem kleinlaut: " Wir werden sehen was es nützt !"
In der Tat steckt Perm nun ebenso voll in der 3-fach-Belastung und die Stimmen werden laut werden,wenn es dann wieder Niederlagen hagelt. Aufgrund dieser Tatsache gestaltet sich auch das Training bei Amkar. Mehr Regeneration,Auslaufen etc.statt irgendwelche Freistossvarianten einzustudieren. Die vielen Reisen in Europa und selbst in Russland sind nicht zu unterschätzen.
Am nächsten Liga-ZAT stehen wieder 2 Auswärtsspiele auf dem Programm und Rotation wird daher mal wieder großgeschrieben.
+++Krasnodar bleibt dran!+++Wegweisender ZAT vor der Brust!+++
Amkar Perm in der Form ihres Lebens, dahinter aber ein FK Krasnodar der einfach nicht abreissen lassen will und Experten zufolge bis zum Saisonende auch nicht abreissen lassen wird. Vorraussetzung: der nächste ZAT wird auch wieder der Hammer, ideal wäre ein 2.perfekter ZAT in Folge wie bei Amkar Perm, richtig top wären aber schon 6 Punkte. Möglichkeiten sind da mit diesen üppigen Reserven: zuhause geht es gegen Ural Jekaterinburg, wo sich die Frage stellt ob die Mannschaft von Iceman1990 in der Endphase der Saison wieder auf dem Zahnfleisch geht, und gegen Spartak Moskau, die sicherlich Rache nehmen wollen für die bittere 4:5 Niederlage zum Hinrundenabschluss, die aber wieder einmal eine sehr durchschnittliche Saison spielen. Vor allem aber das Duell gegen Uralmash bringt wieder mal Brisanz mit sich: man kann es drehen wie man es will, das 6:6 im Kubok Rossii war der absolute Wahnsinn...für die neutralen Zuschauer. Selber haben sich beide Teams dadurch aus dem Wettbewerb gekegelt. Da Ural aber vor diesem Spiel eher die grösseren Chancen aufs Weiterkommen hatte, wird man wohl auch hier einen Gegner mit dem Messer zwischen den Zähnen erwarten müssen.
Vor diesen beiden Duellen muss man aber noch Lokomotive Moskau einen Besuch abstatten, ein Auswärtssieg scheint im Bereich des Möglichen aber die Interimsteams waren dem FK Krasnodar in den letzten Saisons eher nicht wohlgesonnen so dass das Risiko hier sehr sachte abgewägt werden muss. Für den luxemburgischen Trainer McLover wäre alles unter 6 Punkten die Kapitulation in Sachen Meisterschaft: "Da brauchen wir uns nichts vorzumachen. 4 oder 5 Punkte wären nicht genug, selbst wenn Perm einen schlechten ZAT hinlegen würden. Es geht hier darum einen Lauf hinzulegen und nach unserem letzten perfekten ZAT ist nun der ideale und womöglichst auch letzte gute Zeitpunkt dazu." Weiterhin hartnäckig halten sich auch die Gerüchte dass McLover in eine andere Liga wechseln wird. War lange der AC Milan in der Pole Position, kursieren nun 3-4 andere Ligen in der Öffentlichkeit. "Ich haben keinen Einfluss darauf was die Medien melden, ich kann nur noch einmal bekräftigen dass ich normalerweise hier in Krasnodar bleibe bis ich die Champions League mit diesem Team gewonnen habe. Dann hätte ich alles erreicht und ein Wechsel würde sich konkretisieren", so der Coach der Südrussen. Oder anders ausgedrückt: bei einem Sieg in der Königsklasse wäre McLover weg.
Und wie läuft es in der CL? Nun der Fehlstart wurde vermieden: nach einem 3:0 in Luxemburg gegen Differdingen, konnte Krasnodar die Ukrainer um Donetz (4:0) klar und deutlich in die Schranken verweisen. Nun stehen 2 richtig krasse Knaller gegen Huddersfield Town auf dem Programm. Die Engländer gewannen die letzten 2 CL Editionen! WOW! "Da werden wir alles reinhauen müssen", so Kapitän Yuri Martynovich.
Bluff
Eine nette Spielerunde scheint sich hier ja anzusammeln. Doch während sf5078 Gott und die Welt ob des suboptimalen Saisonverlaufs beklagt, backt man in Moskau ungewohnt kleinlaute Brötchen. Schließlich hat man gerade nicht naiv gegen den alten Haudegen McLover zu Hause in der entscheidenden Saisonphase eine 1 gesetzt. Zugegeben, die neuerliche 2:3 Auswärtsniederlage gegen Netsrac mit dem aktuellen und wohl auch zukünftigen Meister war beinahe ebenso blauäugig. "Der wird schon nicht zweimal dasselbe versuchen", dachte sich wohl die Analyse-Abteilung, die nach diesem emotionalen Urteil komplett entlassen wurde. Nächste Saison wird dann ein neuer Anlauf nach dem Moneyball-Prinzip gestartet. Der FC Brentford hat bereits seine Partnerschaft zu dem Projekt bekanntgegeben.
In einer Hinsicht hat sf5078 jedoch Recht: Der Zug der Saison 2020-2 (?) fährt auch für Moskau (lediglich zwei Punkte mehr als Barnaul) ins Nirgendwo. Damit er für den ehemals so mächtigen Armeeclub wenigstens noch ein Stückchen weiter nach Farhampton fährt, muss am nächsten ZAT im Heimspiel gegen eben jenen sf5078 ein Sieg her. Es wird sich zeigen, ob bis dahin bereits erste Moneyball-Prinzipien verinnerlicht wurden.
3er Pasch an falscher Stelle
Der Kollege zitiert das gern gespielte Kniffel in seiner Gazette. Diese Metapher nehme ich gerne auf. Viel vorgenommen hatte man sich in Barnaul. Ein 3er Pasch sollte her. Während dass zunächst noch gut aussah verlor man im Heimspiel komplett die nerven und ließ McLover so drei einfache Punkte entführen. Damit machte diese sein persöhnliches Kniffel perfekt. Im letzten Spiel gegen Amkar, dem Meister, sah man erneut alt aus. Drei Punkte aus drei Spielen. Spätestens jetzt sollte auch der letzte verstanden haben, dass der Zug nach oben abgefahren ist. Es gilt irgendwie die EL-Plätze zu erreichen, das wäre ein halbwegs versöhnlicher Ausgang einer bis dato bescheidenen Saison. Danach wird man sich zusammensetzen und ausloten, ob es dem Trainer weitergehten kann oder nicht.
Zielgerade...die sehr lang ist !
Weiter gehts in Russlands Topliga und der Meister muss gleich auswärts ran bei keinem geringeren als dem FK Krasnodar.
Aber der Reihe nach.Im Pokal das Halbfinale erreicht ist Netsrac in der Pokalzeitung etwas ausführlicher auf die Analyse von Armeeklub-Trainer GerryG eingegangen. In der Champions League hat man zwar seine Hausaufgaben gemacht,aber die Ergebnisse der Parallelpartien von CA Osasuna waren mehr als unglücklich für Perm.Zwei Unentschieden der Spanier besiegelten das Aus in der CL und lässt den Meister durch Gruppenplatz 3 zumindest in der Europa League weiterspielen.
In der Liga geht es nun wie bereits oben erwähnt gegen McLover.Er und der FK Krasnodar sind innerhalb kürzester Zeit in Champions League und im Pokal ausgeschieden. Dies machts für uns nicht unbedingt einfacher.Aggressiv wird die Mannschaft von McLover erwartet und darauf werden wir uns einstellen müssen. Vielleicht wird es richtungsweisend werden,dieses sogenannte 6-Punkte Spiel. Aber gut,auch dort werden nur 3 Punkte vergeben.
Ungewohnte Situation
In Spanien wäre bereits der nächste ZAT der abschließende Vorhang, doch in Russland warten insgesamt noch drei Spieltage auf die Trainer. Leider gehen die meisten nicht gerade auf dem Zahnfleisch, sodass man sich in Moskau fragt, ob es klug war, so sparsam mit dem TK zu haushalten.
Auswärts waren quasi alle Bemühungen bisher vergebens, während die neu geschaffene Analytics-Abteilung (siehe Pokalzeitung) über die Heimspiele mehr als froh ist. Hier ist nächste Saison eine natürliche Regression zu erwarten. Dennoch konnte von den Statistik-Nerds noch keine Empfehlung für den weiteren Verlauf der Saison herausgegeben werden. Und so lautet die alte Marschroute: Alles wie bisher. So sollte man zumindest nicht das schlechteste "echte" Team der Liga werden (entspricht dem Minimalziel), da man mit den restlichen Spielen genügend Punkte sammeln kann, um ein, zwei Vereine hinter sich zu lassen. Der Meister (und Vize) steht bereits so gut wie fest. Respekt, was für ein feines Näschen Netsrac hier (anders als im Pokal, siehe Zeitung) beweist.
Am drittletzten Spieltag geht es für ZSKA Moskau zu Lokomotive Moskau (auswärts), des Weiteren reist Iceman ein letztes Mal nach Moskau und möchte sicherlich trotz der geringen Reserven seinen alten Spanien-Kollegen nochmal ärgern und zu guter Letzt kommt es gegen Krasnodar zu einem Duell mit einer weiteren Torrausch-Koryphäe mit McLover. Danach folgen noch vier Heimspiele, ein Auswärtsspiel gegen einen Computer und am vorletzten Spieltag das Spiel gegen sf5078 in Barnaul, auf das die gesamte Saison hingefiebert und -gearbeitet wurde. Es gilt, bis dahin vernünftig zu bleiben.
Worauf warten wir denn?
Während manche Trainerkollegen ihr Zwischenziel endlich wieder zu siegen erreicht haben stottert der Motor der Altai-Motorenwerke noch gehörig. Auf fremden Platz strahlt das Team wenig Zuverischt aus. Die Mannschaft rangiert weiterhin deutlich hinter den eigenen und dem vom LL ausgemachten Ziel, achso und die Konkurrenten sahen Dynamo ja ebenfalls vorne. Schöner wäre es gewesen, wenn sie ausnahmsweise mal Recht hätten. Denn es sind nur noch drei ZATs zu spielen, der Rückstand ist weiterhin riesig, die Reserven nicht. Man bleibt das schwächste echte Team der Liga. So hat sich Coach sf5078 die Saison sicherlich nicht vorgestellt und auch die Manager des Vereins sind unzufrieden mit der aktuellen Entwicklung. Der bisherige Einjahresvertrag wurde nicht verlängert. Doch welches Team würde denn auch einen derart erfolglosen Coach einstellen?
Endlich!
Ural kann ja doch noch in Krasnodar gewinnen! Eine starke Reaktion aus dem 6:6 im Pokal. Wie angetönt kann Amkar mehr oder weniger unbehelligt weiter Richtung Meistertitel laufen. Auf Reaktion des Zeitungsartikels muss man den Trainerkollegen McLover dabei enttäuschen, dass die Vorstellung des "unholbaren" Blumentopfs dem Ural-Trainer in Russland bereits in der Saison 2016-2 zugesprochen wurde. Damals gab es den Meistertitel mit ZSKA. Ja, lediglich im Pokal will es nicht klappen, aber dies ist eine andere Geschichte.
Ein kurzer Blick in die Statistik genügt, dass eine Reaktion von Ural unabdingbar ist. So gab es in bisher wettbewerbsübergreifend 7 Ural-Heimspielen seit der Iceman-Übernahme von Ural 5 Auswärtsangriffe Krasnodars, während man in 8 Auswärtspielen - einschliesslich heute - 5 mal zu null in Krasnodar spielte. Es wird wohl nicht der letzte Auswärtsangriff gewesen sein und werden auf jedenfall zukünftig auf der Hut sein.
+++Die beiden Moskauer Vereine eiskalt ausgekuckt+++"Iceman wird in Russland nie einen Blumentopf gewinnen!+++
Einige werden sich freuen wie zB die Fans des FK Krasnodar, andere werden die Hände über dem Kopf zusammenschlagen wie Iceman1990: gemeint ist die Tatsache dass McLover (29) auch nächste Saison noch Trainer des FK Krasnodar sein wird. Wieso? Der Grund ist kein allzu erfreulicher: die Champions League kann dieses Jahr nicht mehr geholt werden. Nach 2 Offenbarungseiden gegen den aktuellen CL Sieger Huddersfield Town können sich die Südrussen allenfalls noch in die Europa League retten. Dies wird allerdings auch alles andere als einfach so dass nach dem Ausscheiden im Kubok Rossii nur noch die Meisterschaft geholt werden kann. Sogar wenn diese allerdings verpasst werden sollte, wird McLover seines Jobs trotzdem sicher sein denn Klubeigentümer Sergei Galizki ist mittlerweile der grösste Fan des Luxemburgers und würde ihm am liebsten einen Knebelvertrag bis 2035-1 schmackhaft machen. Auch diese Saison spielt Krasnodar in der Liga tollen Fussball, der auch sehr viele Siege bringt. Nur Amkar Perm ist im Moment noch besser, spielte bisher wie auf einem anderen Stern doch nur 4 Punkte an diesem ZAT lassen die Titelchancen für den FK Krasnodar am Leben.
Das Trauma des verlorenen Doppel-ZATs gegen Huddersfield Town galt es zu verarbeiten, los ging die Psychologiestunde in Moskau bei den Eisenbahnern von Lokomotive. Krasnodar war allerdings mit dem ICE angereist und führte nach 25 Minuten bereits mit 0:3. Dann liess man allerdings das Spiel ärgerlicherweise etwas schleifen und Lokomotive kam vor der Pause noch auf 1:3 ran. In der 65.Minute stand es plötzlich nach einem strittigen Elfmeter ("Der Schiri wieder mal mit einem Blackout und einer furchtbaren Entscheidung gegen uns", lederte McLover nach der Partie los.) nur noch 2:3. Gott sei Dank konnte Marcus Berg wenige Minuten später auf 2:4 erhöhen und der wichtige Auswärtssieg war eingetütet. Dem Spiel gegen Jekaterinburg ging eine Vorgeschichte vorraus, das 6:6 im Kubok Rossii. Man war sich bewusst dass Iceman das sehr schlecht aufgenommen hatte, da er zudem seit längerem vermutet dass Krasnodar ausgerechnet gegen seine Truppe immer 200% gibt. Endresultat: 1:5.
Das kratzte McLover wenig: "Mit diesem Aufwand von Ural haben wir gerechnet. Aber ich verstehe gar nicht wo das Problem lag: wir dachten halt wir würden im Pokal nur 5 Stück bekommen, dann hätten wir 5:6 gewonnen und zu dem Zeitpunkt hätte es dadurch nicht schlecht für ein Weiterkommen ausgesehen, gut im Endeffekt hätte das dann noch nicht gereicht aber bin ich Wahrsager? Zudem war es unrealistisch am letzten ZAT etwas gegen Barnaul mitzunehmen, das war schon Spieltage vorher klar. Das ist erstmal die Erklärung zum Pokal, zur Liga ist es so dass Ural auswärts oft angreift und man deswegen sich zuhause natürlich absichern muss. Auf der anderen Seite lassen sie zuhause aber immer die Tür auf und die treten wir dann natürlich gerne ein. Es tut mir leid das zu sagen aber Iceman wird in Russland nie einen Blumentopf gewinnen, trotzdem schätze ich ihn sehr als Gegner denn durch Keilereien und Angriffe wird man dazu angespornt sein Bestes zu geben und über sich hinaus zu wachsen."
Kurz schütteln und dann galt es noch ein Spiel in der Liga an diesem ZAT zu bestreiten. Spartak kam zu Besuch und das wurde ein ganz anderes Spiel als die 2 vorrangegangenen Spiele. Von Defensive geprägt, entschied am Ende ein Geniestreich von Betancur in der 54.Minute die Partie. Ansonsten passierte sehr wenig in diesem Spiel, da Spartak nicht viel ein fiel und die Truppe von redlion zudem noch etwas Kraft sparen wollte um vielleicht doch noch im Kubok Rossii weiterzukommen, was ihnen am Ende aber nicht gelingen sollte. Festhalten kann man nach diesem ZAT, dass es beim Zweikampf um den Titel bleiben wird: dieser wird vielleicht schon am nächsten ZAT entschieden wenn Krasnodar zuhause gegen Perm verliert !!! Spartak ist zwar nun 3., in den Meisterschaftskampf einzugreifen wird aber schwer werden genau wie für ZSKA Moskau sowie Dynamo Barnaul. Der Trainer von ZSKA, GerryG darf sich allerdings durchaus noch Hoffnungen aufs Podium machen, was in der ersten Saison in Russland garniert mit dem Halbfinaleinzug im Pokal schon aller Ehren wert ist. Da wirds dann vielleicht auch diese oder nächste Saison mehr als ein Blumentopf in der Vitrine geben!
Anything is possible!
Um mal auf Netsrac beziehungsweise Kevin Garnett in den 2008 NBA-Finals einzugehen. ;)
Ja, die Liga ist enger zusammengerückt und während in den USA ein gewisser Präsident der Meinung ist, die Spanische Grippe hätte 1917 (!) den ZWEITEN (!!!) Weltkrieg beendet, so kann man nur zu dem Schluss kommen: Anything is possible!
So mutet auch immer noch die Pokaltaktik Perms abenteuerlich an (wer im Pokal den PC als ernstzunehmenden Gegner für voll nimmt ... ^^). Dennoch muss man in der Liga wahrlich den Hut vor Netsrac ziehen. Das 4:5 war der erste echte Ausrutscher der Saison. So spielt ein zukünftiger Meister. Weniger meisterlich präsentierte sich dagegen Krasnodar, die von ZSKA nach allen Regeln der Kunst vergangen Mittwoch mit 3:6 demontiert wurden. Rein hypothetisch haben damit mindestens noch Barnaul und ZSKA Außenseiterchancen auf die Top-3.
Jedoch wäre man in Moskau, wie bereits mehrfach betont, mehr als zufrieden, die erste Saison in der russischen Bärenarena nicht als schlechtestes menschliches Team abzuschließen.
Dafür sollte morgen mindestens Dynamo Moskau geschlagen werden. Blöd nur, dass die mit prallgefüllten Reservekanistern antreten und Dynamo somit für ZSKA (und die beiden anderen Vereine, die gegen Dynamo an diesem ZAT ran müssen) erstmals diese Saison zu einem ernstzunehmenden Computer-Gegner wird. Mit Rubin Kasan verhält es sich ähnlich. Erstaunlich zudem, wie oft der Computer-Gegner diese Saison gegen ZSKA zum Statisten verkam. Die Analyse-Abteilung arbeitet mit Hochdruck an einer Auswertung. Im Allgemeinen ist hier ein gewisser statistischer Rückschritt zu Ungunsten des Armeeclubs zu befürchten. Auch die weiteren Spiele am vorletzten ZAT gegen Amkar Perm, der sich sicher fragt, ob ZSKA noch ein viertes Mal dieselbe Taktik wählt, sowie zum Abschluss ein weiteres Stadtderby gegen Spartak Moskau (sehr schwer einzuschätzen) werden mit Sicherheit kein Zuckerschlecken.
Es gilt, die Konzentration hochzuhalten - dann kann das Motto des Artikels wahr werden.
Alles möglich !
Die letzten 6 Spiele der Saison stehen an und ich hab ein sehr komisches gefühl als Coach vom Spitzenreiter,dass dies alles noch in die Hose geht.Seit dem wir auf 3 Hochzeiten tanzen ist das eingetreten,wovor ich gewarnt habe. Die Leistungen sind nur noch durchschnittlich und nur,weil Verfolger Krasnodar selbst empfindliche Niederlagen einstecken musste,sind wir noch an der Spitze mit 4 Punkten Vprsprung. Trotzdem,die Heimniederlage von 4:5 am letzten ZAT hat gesessen. "Wir hätten mit 7 Punkten in den vorletzten ZAT gehen können,aber die Konkurrenz hat gezeigt,dass sie auch Fußball spielen kann."sagte Netsrac im Interview. O.k.McLover wird nach dem 3:6 daheim ähnlich gedacht haben.
Ganz frisch gab es zwischendurch den Einzug ins Achtelfinale der Europa League zu feiern.Aber ganz ehrlich,so schön wie es ist,haben wir momentan nur die Meisterschaft im Kopf.
Kurz gesagt,das Restprogramm ist schwer und es kann alles passieren...die Zeit auf dem Rasen wirds zeigen !
Wir müssen ja
Ist ja nicht so, dass wir wirklich wollen, aber wir müssen es. Und wenn man muss dann muss man eben. Ja, was muss man nun tun fragt sich der aufmerksame Leser? Das müsste jetzt aber auch jedem klar sein:
Man muss sein TK verballern, denn was bringt es denn zu sparen. Ein Häusle springt bei den derzeitigen Immobilien und Handwerkerpreisen ohne hin nicht mehr raus. Man müsste nun fragen, warum Trainer und Manager sf5078 nicht vorher sein TK sinnvoll eingesetzt haben müsse, aber die Frage sparen wir uns an dieser Stelle. Am letzten ZAT warten nun eben zwei Zuffis, da muss man nicht auf Teufel komm raus TK investieren, sie sind ja berechenbar. In den direkten Duellen gegen Ural, Krasnodar und Perm hingegen, da muss man Punkte holen, um europäisch zu spielen. Das durch die Siegdifferenz gewonnene TK muss am Ende dann sinnstiftend gegen den best-of-the-rest eingesetzt werden. Demnach Motto für Mittwoch, Attacke!
Abschreiben
Die Saison darf wieder abgeschrieben werden. Ausser die Europa League kommt als glänzender Ritter in der Rüstung zur Rettung der Swerdlovsker. Bisher ist diese mit 3 überstandenen Gruppenphasen und dem KO-Phaseneinzug ein voller Erfolg. Doch die KO-Phase ist wiederum die Lotterie, die Ural nicht so stark liegt.
In der eigenen Liga kehrte einigermassen Normalität zurück. Die Heimspiele konnten dank mithilfe der Zuffis tatsächlich mal gewonnen werden. Auswärts... naja, das Schweigen wir doch lieber tot. Dies bringt Ural auf den nach wie vor 4ten Tabellenplatz. Zwei weitere Plätze dürfte man in den letzten 6 Spielen allerdings an die vorpreschenden Moskauer und Sibiren verlieren.
Am nächsten ZAT geht es auswärts gegen Barnaul und Zuffi Lokomotive Moskau, zuhause gegen Zenit St. Petersburg, die man unbedingt noch hinter sich behalten will.
+++Perm verpasst Vorentscheidung aber...+++...nur noch kleine Chancen auf den Meistertitel für den FK Krasnodar+++
Gemischte Gefühle auf dem Trainingsgeländer des FK Krasnodar am Tag nach dem 10.ZAT, dem 3.letzten in Russlands Premjer-Liga. Was geht noch in dieser Saison und was kann man schon jetzt als Analyse sagen? Nun sicherlich dass der FK Krasnodar innerhalb von wenigen Tagen 2 Titelchancen verloren hat wenn nicht sogar alle 3. Im Pokal schon fast traditionel mit enormen Schwierigkeiten, dies aufgrund abstruser Taktiken, schied man nun auch sang und klanglos in der Champions League aus. Nicht mal in der Europa League kann man seinen Titel verteidigen. Und dann gibt es da die Liga! In der man 55 Punkte nach 30 Spieltagen aufweisen kann, es könnten am Ende - laut Experten - durchaus 67 wenn nicht sogar 70 werden. Das ist eine Meisterquote aber nicht diese Saison denn da gibt es mit Amkar Perm ein Team welches lange Zeit unbesiegbar war. Das ist nun zwar nicht mehr so, am 9.ZAT holte man 4 Punkte, an diesem ZAT sogar nur 3 aber da Perm zum Anfang der Rückrunde alle seine 6 Spiele gewinnen konnte und der FK Krasnodar zum falschen Zeitpunkt sein Mittagsschläfchen hielt, hecheln die Südrussen halt nur hinterher.
Dass sich der Trainer da auch noch in Keilereien mit Iceman1990, dem Trainer von Ural Jekaterinburg verheddert, macht die Jagd nach der Meisterschaft nicht unbedingt einfacher da die Spieler sich von solchen Scharmützeln immer wieder mitreissen lassen. So sagte Verteidiger Manuel Akanji (25) am Mikrofon von "Tele Russia 2" dass er, "beim nächsten Spiel gegen Ural sicherlich einige Spieler etwas härter angehen würde. Dann würde es Ural nur wenig bringen falls man das Spiel gewinnen würde, da einem die Spieler monatelang fehlen würden." Vom Klub gab es dafür eine Geldstrafe und McLover entschuldigte sich auch nochmal in einer Pressekonferenz für den "Blumentopf": "Man sollte natürlich schon mal im Archiv nachschauen ehe man solche Aussagen macht. Wir hegen momentan keinen Groll gegen irgendeinen Trainer hier in Russland. Klar gab es mal eine grosse Rivalität mit ZSKA Moskau aber das war zu Zeiten von Andi von Hideta und diese haben wir nicht losgetreten aber ansonsten finde ich dass wir eine attraktive Liga haben. Unser Auswärtsangriffe hängen immer von der Situation ab, sicherlich aber nicht vom Namen eines Klubs."
Der Fokus fehlt trotzdem, wie das erschreckende 3:6 zuhause gegen ZSKA Moskau zeigt. Ein Spiel in dem man auf einen Punkt an Perm hätte rankommen können. Erneut, denn im direkten Duell gegen den Konkurrenten (6:0) hatte man bereits den Abstand verkürzt. Doch 11 Gegentore gegen Ural und ZSKA zuhause zeigen einfach, dass zum Meistertitel trotz stolzer Punktzahl doch noch das Entscheidene fehlt. Es droht die 3.Saison in Folge ohne nationalen Titel. Zwar steht der Gewinn des Champions League Titels über allem, doch nächste Saison wird vielleicht sogar wieder mehr Energie ins nationale denn ins internationale Geschäft gesteckt werden. Es sei denn in dieser Saison geschieht noch ein kleines Wunder. Ein grosses wäre es vielleicht nicht unbedingt, Amkar Perm hat man am nächsten ZAT ein hartes Programm doch Krasnodar muss halt unbedingt siegen um Meister zu werden und das wissen die Gegner...
"Ich glaube unsere Fans können die Situation richtig einschätzen, Stand jetzt können wir nur noch gewinnen und wir brauchen auch etwas Glück aber wir werden alles reinhauen um am letzten ZAT noch eine kleine Chance zu haben. Wir geben nicht auf, wir geben nie auf, das liegt nicht in der DNA dieses Klubs, so McLover, der auch 2020-3 Trainer sein wird. Für 2021-1 ist das eine andere Sache: "Bis dahin ist es noch lange hin, klar ist als Trainer brauchst du irgendwann mal etwas Neues, egal ob du Titel gewinnst oder nicht. Ich gebe den Fans jedenfalls keine Garantie auch noch 2021 hier Trainer zu sein, so der Luxemburger weiter. Und an Angeboten mangelt es trotz der (wohl) 2.titellosen Saison in 3 Saisons sicher nicht.
+++PAS Giannina Schock+++Norwegen mit 4 Luxemburgern+++KAA Gent plötzlich wieder im Meisterschaftskampf+++
Was machen eigentlich die anderen Luxemburger? In Spanien ist die Saison schon länger abgeschlossen so dass YsTl seinen wohlverdienten Meisterurlaub geniessen kann. In Griechenland steuert man den letzten ZAT an und da gab es am letzten ZAT ein mittelschweres Erdbeben in Giannina (Wickinger1988). Eigentlich musste man den Meisterbus nur noch einparken, doch beim Rückwärtsfahren versagten die Piepser und so krachte man voll in die Wand: 0 Punkte aus 3 Spielen, Vorsprung von 6 Punkte hergegeben. Ungefähr so als würde einem 100 Meter vor dem Mont Ventoux bei einem Vorsprung von 3 Minuten 15 Sekunden die Kette vom Rad springen...In Norwegen findet man mittlerweile ein Sammelsorium an Luxemburgern: elSansi, Cios90, nElsen sowie RoLeBo. Und diese sind mal mehr mal weniger erfolgreich. nElsen zum Beispiel darf sich nun norwegischer Pokalsieger nennen, mit Göteborg setzte er sich im Finale in einem Elfmeterkrimi gegen Aelesunds mit Startrainer Bataan durch. Glückwunsch Nelson (Spitzname)! ElSansi (Lyn Oslo) wird die Saison wohl in den internationalen Rängen abschliessen, nicht mehr und nicht weniger. Diese werden RoLeBo (Sandefjord) und Cios90 (Rosenborg) nicht mehr erreiche aber RoLeBo ist erst in seiner 1.Saison und Cios90 erst seit 2 ZATs Trainer dort.
In Belgien ist KAA Gent mit Hueweler plötzlich wieder mittendrin im Meisterschaftskampf, durch einen cleveren Schachzug hat man sich nun in eine gute Position gebracht, 2 ZATs bleiben noch zu spielen. 6 Punkte Rückstand hat der emotionale Trainer, der vor allem durch seine "Scheiss egal" Sprüche berühmt wurde, zurzeit auf einen anderen Luxemburger, Harry Tripoteur (Differdange 03). Aber man hat die besseren Reserven, wer wird sich am Ende durchsetzen? Im Balkan kann DenBatic (Partizan Belgrad) sich in seiner ersten Halbsaison Hoffnungen auf den Pokaltitel machen: man steht im Halbfinale und trifft dort auf Dinamo Bukarest.
Auszeit Fehlanzeige
Die Saison nähert sich dem Ende und wie bereits seit Wochen vermutet wird man in den hinteren Rängen der trainergesteuerten Teams sein. Immerhin gab es einen kleinen Erfolg für Ural und sticht höchstwahrscheinlich Konkurrent Zenit St. Petersburg noch aus. Trainer Iceman ist derweil enttäuscht von der Saison, denn auch im EC wurde das Saisonziel Viertelfinale um zwei Runden verfehlt.
Aufgrund der Pandemie führte Iceman vom Home Office in der Schweiz aus die Geschäfte von Ural. Dass dies nur in die Hose gehen konnte war ja klar. So verzichtet er auf nächste Saison hin auf eine Pause und geht höchstpersönlich nach Jekaterinburg und sucht nach neuen Talenten (Glücklicherweise ist die Grenze für Schweizer wieder offen). Angesichts der nach wie vor angespannten Lage in Swerdlovsk ein Gesundheitsrisiko. Gerüchten zufolge möchte der Trainer auch nur vom neuen Impfstoff der Russen profitieren. Nach der Saison ist vor der Saison und darauf möchte sich Iceman in seinem Halburlaub fokussieren.
Hellseherische Fähigkeiten
Zu ZAT 8 schrieb die ZSKA-getreue Gazette:
"Insgeheim schielt man seit Mitte der Hinrunde bereits in Richtung vorletzter Spieltag gegen Barnaul. Auch wenn es gerade nicht läuft, ist sf5078 doch zu erfahren, um (so wie es die Zeitung weismachen will) bereits jetzt aufzustecken. Obwohl sich die anderen Teams in Russland zugegebenermaßen als ärgerlich hartnäckig erweisen."
Mit dieser Vorhersage traf man - anders als zum Teil mit anderen Statements - voll ins Schwarze. In der Tat: Wäre Perm nicht so unfassbar stark insbesondere zu Beginn der Rückrunde gewesen (aber auch über die gesamte Saison, auch wenn die Luft an den vergangenen beiden ZATs etwas rausgegangen ist, was man aber getrost als Torschlusspanik vor dem großen Erfolg werten kann), ja dann wäre das Spiel am VORLETZTEN ZAT zwischen "Alpaka" sf5082 und "Papagei" GerryG mit ihren Vereinen Dynamo Barnaul vs. ZSKA Moskau ein durchaus die Meisterschaft (mit-)entscheidendes Matchup. Allerdings machen die kommenden Matchups von Perm den beiden ambitionierten Trainern einen Strich durch die Rechnung.
Wäre die Saison einen ZAT länger, so würde sich wahrscheinlich ein hochinteressanter Dreikampf um die Meisterschaft entwickeln.
Doch alles "hätte, wenn und aber" hilft hier nichts. Gratuliert wird Netsrac noch nicht, auch wenn die Chancen sehr, sehr gut stehen (wie Jogi zwischen den Zähnen herauspressen würde). Auf die nächste Saison freut man sich bereits in Moskau; der Start war jedenfalls durchaus verheißungsvoll. Doch auch die anderen Trainer in Russland sind allesamt keine Blinden und werden 2020-3 wieder angreifen wollen. Zum Glück sind wir hier in Torrausch weitgehend unabhängig von weiteren Lockdowns.
Ein Dank geht schon vorab an Onkel Dimitry Utschkov, der einen formidablen Job erledigt und mit seinen Startseiten-Texten bei mir schon den ein oder anderen Heiterkeitsanfall hervorgerufen hat. Das spanische Cerveza, das gelegentlich meinerseits bei der Lektüre konsumiert wird, trägt natürlich auch seinen Teil bei. ;)
Meisterschaftsfinale !
In Russlands höchster Liga wird der finale ZAT mit den letzten 3 Spieltagen eingeläutet und Netsrac könnte zum ersten Mal in seiner Karriere einen Titel verteidigen. Der ein oder andere Glückwunsch hallte schon durchs große Russland,aber man will davon nichts hören.Wir haben hier noch 3 Ligaspiele mit 9 zu vergebenen Punkten zu absolvieren und deshalb müssen wir die Konzentration hochhalten.Zwischendurch,ich formuliere es mal so,kommt uns auch noch das EL-Achtelfinale in die Quere, wo wir auch Farbe bekennen wollen.
In der Liga gibt es 2 vermeintliche leichte Heimspiele.Jekaterinburg und St.Petersburg weisen vielleicht nicht mehr die allerbesten Reserven auf,aber uns lässt der Schein nicht trügen und wir werden die beiden Gegner so ernst nehmen,wie wir es eigentlich immer tun. Auswärts ist zwischendurch noch beim trainerlosen Eisenbahnerclub in Moskau zu spielen. Zum Einen dadurch Wundertüte und zum Anderen unsere eigenen Leistungen auswärts. 0:6 in Krasnodar und 0:7 beim Armeeklub sprechen eine eigene Sprache.
Erst in dieser Woche kam heraus,dass Netsrac aus einem Kurzurlaub aus Belgrad zurück ist. Gerüchte über ein Abwerben gab es. In der tat,so Netsrac am Mikro,gab es ein lockeres Treffen mit Vertretern des eher kleineren Klubs OFK Belgrad im Cafe Boutique#2. Aber es ging nur um einen freundlichen Austausch und nicht um Vertragsverhandlungen. Netsrac bekräftigte nochmal: "Ich werde auch in der kommenden Saison definitiv an der Seitenlinie beim hoffentlich alten und neuen Meister stehen !"
Dann danke ich an dieser Stelle Onkel D.für die jederzeit pünktlichen Auswertungen und den genialen Berichten. Weiter so und ne Flasche Russian Standart aus St.Petersburg ist auf dem Weg !
Abrechnung
Der Angestellte der ländliches
Sparkasse in Baden-Württemberg, genauer Crailsheim Mitte, sieht sich wie von einem Buchhaltern gewohnt in der misslichen Situation eine Endabrechnung mit der Liga zu machen. Auf der Haben Seite wurde vor der Saison eine "tiefste [...] geizige Seele" vom LL festgehalten. Dieses Geiz wurde wie Saison zuvor nicht belohnt. Ein Rennen von hinten zu gewinnen braucht Atem, aber eben auch das richtige Investment in die richtigen Papiere der russischen Premjer Liga. "Während auf Euro-Konto Guthaben unsexy
wegen Negativzinsen, sich bei Torrausch zahlen aus. Meisterschaft
wandern erstmals nach Altai." Dieses Zitat vom Anfang der Saison zeigt, wie wenig finanzwirtschaftliche Grundlagen der Privatier mit Tante in Nowosibirsk hat. Am Ende zahlte sich gar nichts aus. Ähnlich wie Swetlana nach jeder Auswertung sollte auch sf5078 in der kommenden Saison anfangen sich Mut anzutrinken für die großen Spiele. Genug von den hellseherischen Fähigkeiten unseres dauerbesoffenen Spielemachers. Die Konkurrenz schlägt in eine ähnliche Kerbe. "Understatement aus Barnaul" ist da zu lesen. Bei genauer Betrachtung zeigt sich, dass sf5078 sein Team einfach nur sehr gut einschätzen kann. Die Meisterschaft, das hat jeder gesehen, ist einfach eine Nummer zu groß gewesen für den Provinzclub im zweiten Jahr der Erstklassigkeit. Träumen dürfen im Altai nur die Fans. Zuerst wird gearbeitet und am Ende wird abgerechnet...Buchhalter eben. Mit der Taktik des aufrichtigen Realismus fährt der Verein bisher äußerst solide. So muss auch Wodka Onkel Dimy sein Zwischenzeugnis ändern und feststellen, dass die Mannschaft ihr Soll erfüllt hat. Die Schwarze Null wird auch nächste Saison gehalten, so das Ziel. Was das genau bedeutet überlassen wir der Konkurrenz, intern ist die Richtung vorgegeben. europäisch will man auch im nächsten jahr spielen und wenns gut läuft einen Platz besser abschneiden als dieses Jahr.
+++Albtraum: Meisterschaft ade, CL Qualifikation in Gefahr+++Taktik "Volles Risiko" erweist sich als Boomerang+++
In der Champions League in der Vorrunde raus, im Kubok Rossii in der Vorrunde raus und jetzt ist in der Liga auch noch die Top 3, sprich die Champions League Qualifikation in Gefahr. Es ist bereits jetzt die schlechteste Saison für den FK Krasnodar unter McLover, es könnte nach dem letzten ZAT entgültig eine Saison zum Vergessen sein. In Gefahr ist der Job des Luxemburgers trotz der dramatischen letzten Wochen nicht da es laut Klubeigentümer Sergei Galitzki "die erste schlechte Saison von McLover in seinen 5 Saisons bei den Südrussen ist". Sollte es 2020-3 allerdings kein Stückchen besser werden, dann werden McLovers erfolgreiche Jahre in Krasnodar schnell vergessen sein, wie das eben im harten Fussballgeschäft üblich ist. Doch wie sieht es mit McLovers Motivation aus wenn die CL Quali verpasst wird? Der ja laut eigener Aussage nur noch in Krasnodar Trainer ist, UM eben diesen Titel noch zu seiner Sammlung hinzuzufügen. "Ich muss mir da ehrlich gesagt selber die Frage stellen ob ich es momentan verdient habe einen CL Teilnehmer zu coachen. Und die Frage ist sehr schnell mit einem Nein beantwortet, national war es nix, und international auch sehr enttäuschend mit dem Vorrundenaus in der CL und der Weltmeisterschaft."
Wobei der Luxemburger auch ganz klar sagt, dass man diese Situation hätte kommen sehen müssen: "Wir hätten jetzt Platz 2 oder 3 sicher haben können, wenn wir ab ZAT 9 die nötigen Spiele abgesichert hätten aber für mich geht es immer nur um Titel und von daher wollten wir bis zum bitteren Ende alles versuchen Amkar Perm doch noch zu fordern aber es war einfach kein Kraut gegen diese Mannschaft gewachsen. Ich gratuliere Netsrac bereits jetzt zur verdienten Meisterschaft. Wir haben halt eben viel riskiert, das Problem ist sobald du bei Torrausch unter Druck bist, brauchst du einen verdammt guten Plan denn die Konkurrenz sieht ja dass du unter Zugzwang bist. Trotzdem solche Niederlage wie gegen Barnaul (1:2) dürfen uns einfach nicht passieren, gegen Ural (1:5) und ZSKA (3:6) konnte man nicht viel machen."
Die Jagd nach Titelen wird also erst 2020-3 für den FK Krasnodar wieder losgehen, doch selbst da zählen für McLover in der Meisterschaft erstmal andere Mannschaften zu den Favoriten: "Perm wird wieder schwer zu schlagen sein, Barnaul habe ich in der nächsten Saison auch auf der Rechnung, da kommen zwar sowieso wieder die langweiligen Understatmentsprüche die aber eh keiner mehr für bare Münze nimmt. GerryG spielt eine richtig gute erste Saison hier in Russland, ich denke da kommt 2020-3 der nächste Schritt. Wir sind aufjedenfall froh dass jetzt eine kleine Pause kommt, so können wir wieder etwas Kraft tanken."