Toyota
Startrainer Andi von Hideta ist in der vergangenen Saison endlich der große Wurf gelungen. Auch wenn der sehr erfahrene Trainer schon immer oben dabei war in allen seinen bisherigen Trainerstationen, so ist dies doch tatsächlich der erste Meisterschaftstitel seiner Laufbahn. Oft genug reichte es nur zu Platz 2, 3 oder gar nur 4. Doch nun ist sie da die Meisterschaft im Hause von Hideta. Startrainer Andi von Hideta weiß auch genau, wem er das vor allem zu verdanken hat. Den Spieler des ZSKA in erster Linie aber auch der Treue der Fans, die immer wieder ihre Unterstützung gezeigt haben. Nun wird für die kommende Saison "nur" der 3. Platz vorausgesagt. Es sei wohl nahezu unmöglich, den Titel zu verteidigen. Die Liga ist stark, das ist mal sicher. Doch Startrainer Andi von Hideta setzt ein Zeichen. Jeder Spieler erhielt als Meisterprämie einen Toyota Hillux um so für die Titelverteidigung motiviert zu sein, denn "Nichts ist unmöglich, Toyota". So heißt es in der Werbung und so ist es auch im Leben und erst recht in der russischen Liga.
Titeljagd
Ich begrüsse erstmals alle in dieser Liga.Leider hatte ich davor wenig Zeit,aber jetzt ist besser.ich fand das nicht schlecht wie ich am Anfang gestartet bin mit meiner Mannschaft.Trotz all Bemühungen hat es leider am Ende nicht mehr für die Meisterschaft gereicht.Und da der Trainer von Zenit gegangen ist,wollte ich unbedint den Verein übernehmen.
Mit diesen Verein hatte ich gute Erfahrungen und hoffe das es weiter geht.Mein Ziel ist natürlich wie immer die Meisterschaft und Pokalsieg.Alles andere ist für mich Nebensache das sich entwickeln muss.Und bis das kommt wird erstmals dauern.
Auf eine erfolgreiche und spannende Saison mit vielen Toren:).
Und ich hoffe es finden sich noch 2 Trainer für die leeren Vereine.
Viel Glück :))
Neue Saison, neues Glück
In der Vorsaisonsberichtserstattung wurde man bereits geadelt und zum möglichen Vizemeister erkoren. Was mit dem Adel in Jekaterinburg passiert wurde bereits in der Zeitung letzte Saison erwähnt. Sicherlich kein gutes Pflaster. Doch insgeheim wünscht man sich mehr als "nur" die Vizemeisterschaft. Die Realität wird aber wohl anders aussehen. Die Gegner haben die Sverdlovsker mittlerweile auf dem Radar und der Widerstand massiv sein. So wird man froh sein, wenn man wieder die EC-Plätze erreichen kann.
Favoriten gibt es ja massig, da wäre ZSKA und Krasnodar zum einen. Zum wahren Geheimfavoriten könnte aber Barnaul avancieren. Der Trainer sf ist kein Unbekannter und dementsprechend ist man in Ural überzeugt von seinen Qualitäten, die man wiederholt in Irland und vor allem Spanien zeigen konnte. Entsprechend interessant dürften die direkten Duelle gegen die Sibiren sein.
Ural machte es in der Zwischenzeit wie Papa Putin. Bis auf den Trainer wurde der gesamte Stab ausgewechselt angesichts der enttäuschenden Resultate der letzten Saison. Manche vermuten dabei ein Täuschungsmanöver um die angeschlagene Popularität Put.. ich meine des Trainers wiederzufachen und die weitreichenden Kompetenzen noch weiter aufzustocken. So wurde vor kurzem jedem Spieler ein Chip eingepflanzt um zu prüfen, ob die neuen Trainingsmethoden auch fruchten und prophylaktisch um gegen das Virus vom mexikanischen Bier vorzugehen, welches zur Zeit grassiert. (Natürlich mit integriertem weltweiten GPS-Tracker um die Bewegungen zu studieren, in Asien muss man ja vorsichtig sein). Gerüchten zufolge wurde ein russischer Agent (Auftraggeber unbekannt) nach China geschickt und ins Trainingslager Urals als Fan eingeschleust.
+++Mit dem Schwung der Rückrunde 2019-3 in die neue Saison+++Pokalsieg und internationale Festspiele anvisiert+++
Am Ende der Saison 2019-3 zeigte sich, am Beispiel des FK Krasnodar, mal wieder dass man nicht zwingend sein, vor der Saison gestecktes, Ziel erreichen muss um mit Zufriedenheit eine Saison abzuschliessen. Platz 3 hiess die Vorgabe in der Premjer-Liga vom Präsidenten Sergey Galitzki, es wurde am Ende Platz 4 doch das Wichtigste war vollbracht: man muss sich nicht durch die Knochenmühle der Europa League kämpfen sondern erst ab den Playoffs eingreifen. Dies alles ist nicht selbstverständlich denn die Südrussen fanden in der Hinrunde als amtierender Meister so gar nicht zu ihrem Spiel. Konnten einige Spiele noch dank einer tollen Moral erfolgreich gestaltet werden, mussten man in vielen anderen Partien oft nur mit einem Unentschieden leben. Sogar die Krasnodar Arena war keine Festung mehr sondern ein Selbstbedienungsladen, in der die Abwehrspieler allzu oft den Schlaf des Gerechten schliefen. Doch McLover fand rechtzeitig wieder die Mischung zwischen defensiver Ordnung und offensiver Power: die Rückrunde erinnerte an die Meistersaison 2019-2, der Rückstand war freilich zu gross um noch entscheidend ins Meisterrennen einzugreifen und auch die Konkurrenz patzte eher wenig.
Dennoch hatte man vor dem letzten ZAT noch die Chance auf den grossen Wurf, die Titelverteidigung doch man entschied sich logischerweise dafür alles in das 6-Punkte-Spiel um die EL-Playoffs bei Rubin Kazan zu stecken das man dann auch souverän mit 2:6 gewinnen konnte. Am Ende gut, alles gut? Nicht ganz auch wenn McLover ein positives Fazit zieht: "Nach der Hinrunde waren wir angezählt und die Konkurrenz hat sich bereits ordentlich eins ins Fäustchen gelacht doch wir haben ein Signal gesendet, nämlich dass wir immer zurück kommen. Ich sehe dies vor allem für meine Mannschaft als grossen moralischen Sieg. Wir werden den Schwung mit in die neue Saison nehmen können." Und der Luxemburger Mittelfeldstratege Olivier Thill (23), mittlerweile seit 3 Saisons bei den Südrussen, ergänzt: "In der Hinrunde war der Wurm drin, wir haben aber nie an uns gezweifelt und wollen in der Saison 2020-1 wieder angreifen."
In Andalusien starteten die Krasnodarer ihre Saisonvorbereitung, genauer gesagt in Sevilla, auf Einladung von Betis-Coach YsTl, ein guter Freund von McLover. Hier galt es schnellstmöglichst die Neuzugänge in das Team einzubinden, sowie die Abgänge zu kompensieren denn auf beiden Seiten gab es erhebliche Veränderungen: die Oldies Franck Ribéry und Arjen Robben sind nicht mehr, beide hatten vor allem in der Saison 2019-2 entscheidenen Anteil an der Meisterschaft. Der Franzose läuft nun für die Fiorentina auf, Arjen Robben höchstens noch in Amsterdam im schicken Tulpenladen an der Ecke. Beide Fussballasse wurden vor dem letzten Heimspiel vom Krasnodarer Anhang frenetisch verabschiedet. Ebenfalls verliessen Marko Marin (China), Laurent Jans (Paderborn 09), Thomas Lemar (Paris St.Germain), Matvey Safonov (Kuban Krasnodar) sowie Dennis Cheryshev (CF Valencia) die Südrussen. Vor allem letzterer Abgang wirkt schwer: Cheryshev war die personifizierte Torgefahr in den letzten 3 Saisons mit insgesamt 67 (!) Toren in der Premjer-Liga. Auf der Stürmersuche ist man bisher noch nicht fündig geworden, gut möglich dass nun die Zeit von Ivan Ignatjev (21) schlägt, ein hoch veranlagtes Talent welches vor 2 Saisons bei 1860 München während seiner Ausleihe für Furore sorgte.
Um seinen Kader wieder auf Vordermann zu bringen, bediente man sich beim Ligakonkurrenten Lokomotive so reichhaltig wie sonst nur am Mittagsbuffet beim Chinesen: neuer Stammtorwart dürfte Guilherme (34) werden, der trotz seines fortgeschrittenen Alters noch über herausragende Reflexe verfügt und daher mit einem 2-Jahresvertrag ausgestattet wird. Weiter kommen vom Armeeklub Weltmeister Benedikt Höwedes (31) sowie der portugiesiche Nationalspieler Joao Mario (27). Vom FC Sevilla stösst derweil Bryan Gil (18) und von Atalanta Bergamo Mario Pasalic (24) zum Team, beides Mittelfeldspieler. Die Vorbereitung hätte aufjedenfall nicht besser laufen können, in Sevilla gab es ausnahmslos Siege in den Vorbereitungsspielen (KAA Gent (3:2), Betis Sevilla (2:0), Royal Excelsion Virton (3:0/Zweitligist aus Belgien)) und auch in Russland konnte man 3 von 3 Testspielen erfolgreich gestalten.
Dies alles sollte man aber mit Vorsicht geniessen: Zielsetzung ist in der Liga sowieso nicht der Titel sondern wieder Platz 3, im Kubok Rossii soll ein erneuter Angriff auf die Trophäe erfolgen doch vor allem im internationalen Geschäft will man endlich mal weiter kommen als nur ins Achtelfinale, die Auftritte in der Königsklasse in der letzten Saison geben Hoffnung. In der Liga geht es für die Südrussen am 1.ZAT praktischerweise mit 2 Heimspielen los: Vizemeister Amkar Perm sowie Lokomotive Moskau, die "Bestia negra" der Krasnodarer, werden zu Besuch kommen. Auswärts geht es zu Zenit St.Petersburg: dieser Klub konnte vor wenigen Stunden die Verpflichtung von Viktor (der in der letzten Saison noch bei Rubin Kazan in Ehren war doch den Absturz am letzten Liga-ZAT von Rang 1 auf 6 nicht überstanden hat) bekannt geben. Dies gibt diesem Spiel natürlich einen ganz anderen "Touch", wie auch der Luxemburger Trainer analysiert: "Unser Ziel ist es beide Heimspiele zu gewinnen, ursprünglich wollten wir auch bei St.Petersburg etwas riskieren doch dies wird jetzt natürlich schwierig, weil der Gegner nicht genau einzuschätzen ist. Uns bleibt aber noch etwas Zeit und kampflos geschlagen werden wir uns sowieso in keinem Spiel geben. Wir werden versuchen die Hinrunde dieses Mal erfolgreicher als letzte Saison zu gestalten, ich habe vollstes Vertrauen in meine Mannschaft und in die Neuzugänge."
Aufgebot FK Krasnodar (2020-1/Transfermarkt bis zum 2.ZAT geöffnet):
Torwart:
Guilherme
Stanislav Krytshiuk
Andrey Sinitskin
Abwehr:
Uros Spahic
Aleksandr Martynovich
John Gudni Fjoluson
Marvin Martins
Benedikt Höwedes
Kurt Zouma
Cristian Ramirez
Dmitrti Skopintsev
Sergey Petrov
Mittelfeld:
Olivier Thill
Joao Mario
Bryan Gil
Kaio
Ruslan Kambulov
Toni Vilhena
Kristoffer Olsson
Daniil Utkin
Remy Cabella
Manuel Fernandes
Younes Namli
Viktor Claesson
Stürmer:
Wanderson
Magomed-Shapi "Sully" Suleymanov
Ivan Ignatjev
Ari
Marcus Berg
Dynamo, Dynamo, Dynamo
Es skandierte durch die Straßen der Stadt am Fuße des Altais. Der Aufstieg war geschafft. Trotz dürftiger Platzverhältnisse im sibirischen Winter gewann das Team das Aufsteigerderby gegen Nowosibirsk und steht somit erstmal in der Premjer-Liga. Als Underdog startet man in die neue Runde, der Trainer suchte vorschnell das weite und so brauchte man am Ob einen neuen Trainer. Nachdem Wunschkandidat Jose M. in London unterschrieben hatte, einigte man sich auf die 1b Lösung, der bislang in östlichen Gefilden noch unerfahrene sf5078 soll das Ruder übernehmen und die Klasse halten. Die Situation war für den aufmerksamen Kenner des europäischen Fußballs etwas überraschend, da er gegen seine beiden direkten ehemaligen LL antreten wird. Weiteres Problem, auch die anderen Trainer der Liga kennt man größtenteils aus dem internationalen Geschäft und schätzt diese stark ein. Eine Debutsaison wie in Irland wird es wohl kein zweites Mal geben.
Uralmash füllt das Stadion
Ja... Jekaterinburg ist für die Schwerindustrie, besser gesagt die Fabrik Uralmash oder kurz Ural, bekannt. Früher galt Swerdlovsk (alter Name) als sogenannt geschlossene Stadt, in der der Zugang stark beschränkt worden ist und es selbst für Russen beinahe unmöglich war, in die Stadt zu kommen. Obwohl die meisten "Jekaterinburgi" heute wenig mit dieser Firma zu tun haben - obwohl diese immernoch existiert und grösster Arbeitgeber der Region ist - und viele Leute das gleichnamige Viertel als "Ghetto" resp. No-Go-Bereich bezeichnen, gibt es doch immer wieder ein lustiges Schauspiel zu beobachten.
Das Team um Ural scheint anfangs der Saison gekonnt stark aufzuspielen. Viele Leute kommen dadurch in Scharen ins Stadion - bis zur ersten Niederlage. Und plötzlich sind die Neo-Fans verschwunden. So wird es wohl auch diese Saison sein. Mit Platz 1 und 7 Punkten gestartet, wird es wohl nur eine Frage der Zeit sein, wie lange man das Stadion noch füllen kann (Voll heisst maximal 50% des Stadions gefüllt - wir sind ja immernoch in Jekaterinburg).
+++Bescheidener Start+++Nkunku in Barnaul gelandet+++Logostreit+++
Das erste Spiel unter Trainer sf5078 ging gegen Lok Moskau verloren, die Kritiker waren bereits in den Startlöchern als es am zweiten Spieltag beim Armeeklub aus Moskau unter die Räder ging. Doch gerade zur rechten Zeit feierte man beim 4:0 zuhause gegen Rostow den ersehnten ersten Saisonsieg-ein klarer noch dazu. Etwas Ruhe ist eingekehrt, doch die Vorstellung in den Spielen zuvor gibt Trainer und Präsidium zu denken.
So ist es wenig verwunderlich, dass man im Ausland den Transfermarkt scannt. Ein Name dabei, Nkunku von RB Leipzig, der nicht nur durch seine Frisur auffällt. Tore des Monats erhofft man sich vom schnellen Mann. Trotz des Interesse aus Krasnodar hat sich der Ex-Leipziger für den sibirischen Aufsteiger entschieden, hier gibt es schlichtweg mehr Spielzeit zu holen als im Starensemble von McLover. Jener soll Gerüchten zufolge jedoch vor Wut schäumen. Das wäre eigentlich nicht schlimm, wenn es nicht nächste Woche zum direkten Duell kommen würde. Der Vertrag ist unterschrieben, und Nkunku wird gegen FK spielen, verkündet sf5078 mit einem stolzen Lächeln.
Weiterhin auffällig sind die Streitigkeiten zwischen Verband und Verein um den Einsatz des Logos auf allen Kanälen. In Barnaul hofft man auf einen positiven richterlichen Beschluss des Sportgerichts aus Moskau. Dann könnte man bereits gegen zuhause gegen Krasnodar mit Logo antreten.
+++2 Heimsiege: Krasnodar-Arena wird zur Sperrzone erklärt!+++ZAT1: Guilherme, Nkunku und Pyro-Ekstase+++
Jubelnde grüne Spielertrauben, Pyro-Shows, 90 Minuten Anfeuerung und 2 furiose Heimsiege: der FK Krasnodar will zurück zu seinen Wurzeln und macht am 1.ZAT einen Schritt in Richtung eben dieser, der Rückkehr zur alten Heimstärke, als die Krasnodar-Arena noch landauf landab berühmt berüchtigt und bei den Gegnern gefürchtet war. Verkommen zum Self-Service, vor allem in der Hinrunde 2019-3, machen die Jungs um McLover am 1.ZAT deutlich dass die Krasnodar-Arena fortan zur Sperrzone erklärt wird. Erster Leidtragender war kein Geringerer als der Vizemeister Amkar Perm, der in Südrussland ein Waterloo zum Start erlebte, weggefegt von übermächtig erscheinenden Krasnodarern, deren Neuzugänge sich auf Anhieb gut in die Mannschaft integriert zu haben scheinen. Das erste Tor der Krasnodar schoss in der 7.Minute Mario Pasalic. Dem Neuzugang von Atalanta Bergamo war, da es zu diesem Zeitpunkt in allen Partien noch 0:0 stand, auch das erste Tor in der Premjer-Liga Saison 2020-1 vorbehalten. In der 22.Minute legte Toni Vilhena nach, hier sah der Torwart der Permer allerdings so beweglich aus wie Roberto Blanco auf einer Ü60-Schwiegermutterfeier.
Auch die "Ultras" der Krasnodarer waren voll da: dies war letzte Saison nicht immer so. Gespaltet durch einen Streit zwischen den (übersetzt) "Grüne Hölle Krasnodar" sowie den "Black Bears Rossyia" war die Unterstützung in Heimspielen in der Saison 2019-3 oft nur dürftig, Leidtragender war die Mannschaft von McLover. Der Zwist ist beigelegt, mehr noch: die berühmten Pyroshows vor Spielbeginn sind wieder zurück! "Es ist wichtig dass wir wieder die volle Konzentration der Fans haben", so McLover. In der 2.Halbzeit liess Krasnodar deshalb, anders als in der letzten Saison, nicht nach, legte noch 2 Tore durch Wanderson (69.) sowie Ari (80.) nach, vermisst noch irgendeiner Dennis Cheryshev? Nunja, im ersten Auswärtsspiel der Saison gegen Zenit St.Petersburg, war das Fehlen des russischen Torschützenkönigs der Saison 2019-2 schon zu bemerken. Am Ende stand ein verdienter 2:0 Sieg für die Mannen von Viktor, Krasnodar will sich in der Hinrunde aber ohnehin primär auf die Heimspiele konzentrieren.
Wieder im heimischen Wohnzimmer angekommen, ging die Show dann gegen die eigentliche "Bestia negra" der Krasnodarer, Lokomotive Moskau, weiter: nach 80 Sekunden führte man 1:0 durch Wanderson, nach 5 Minuten 2:0. Lok gelang aber noch vor dem Pausentee der 2:1 Anschluss. Die Partie musste dann nach Wiederanpfiff sofort wieder unterbrochen werden da eine grosse "grüne Wolke" aus dem Krasnodarer Block fast das gesamte Spielfeld einhüllte. Davon waren aber erst mal nur die Gäste eingenebelt, fingen sich das 3:1 durch Suleymanov (65.) ein, doch auch Krasnodars Torwart Guilherme hatte wohl etwas zuviel vom Rauchstoff eingeatmet, wähnte sich in der 72.Minute auf einer Reise auf den Mond, segelte geistesabwesend an einer Flanke vorbei und schon war Lok erneut dran. Überhaupt Guilherme: der Neuzugang machte nicht nur gegen seinen alten Auftraggeber eine manchmal sagen wir mal suptoptimale Figur, er wirkte auch in den beiden ersten Saisonspielen nicht sehr sicher, bahnt sich hier eine Torwartdiskussion an? Das 4:2 durch Suleymanov (84.) schien die Entscheidung zu sein doch Lok kam erneut ran (88.), in den letzten Minuten stand der Abwehrblock der Krasnodar aber sicher. Der 2.Saisonsieg war perfekt! Somit steht man nach 3 Spieltagen auf dem 4.Rang!
Am nächsten ZAT stehen 2 Auswärtspartien an, dies gegen ZSKA Moskau sowie Dynamo Barnaul. Wird die Partie gegen den Meister eine sauere Angelegenheit, rechnet man sich gegen den Aufsteiger schon mindestens einen Punkt aus. Dieser hat in der höchsten russischen Liga noch mit Anpassungsproblemem zu kämpfen wie das verlorene Heimspiel gegen Lokomotive Moskau (1:2) zeigt. Mit Trainer sf5078 hat man aber alles andere als einen "No-Name"-Trainer in seine Reihen, dieser gewann bereits Meistertitel in Spanien sowie Irland. Die Konzentration liegt aber erneut auf dem Heimspiel: am 5.Spieltag hat man FK Rostow zu Gast, den Fast-Absteiger der letzten Saison. Dieser tritt in der gefühlt 50.Saison in Folge ohne festen Traiuner an doch ausgerechnet gegen diesen Gegner leistete man sich in der Vergangenheit so manchen Faux-Pas. Dieses Mal gilt: Verlieren verboten! Vor der Schliessung des Transferfensters könnte es zudem noch zu einer Neuverpflichtung kommen: mehreren russischen Quellen zu Folge hat der FK Krasnodar den Franzosen Christopher Nkunku, 97er Jahrgang vom RB Leipzig, ins Visier genommen. Auflösung ob dieser Transfer sofort oder eventuell erst im Winter zustande kommt, gibt es dann nächste Woche.
Derbyzeit
Es ist Derbyzeit in Moskau. Startrainer Andi von Hideta hat derzeit mit dem ZSKA die Tabellenführung inne. Ab besten ist es natürlich, wenn man jetzt einfach einen Durchmarschstartet bis zum Ende der Saison und den Platz hält. Mehr ist eigentlich nicht zu tun. Den Platz halten. Das muss die Devise sein. Startrainer Andi von Hideta hat einen sehr guten Start hingelegt. Mit 5 Siegen aus 6 Spielen und 15 Punkten ist Platz 1 kein Wunder. Doch das darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass der amtierende Meister auch ein relativ einfaches Auftaktprogramm zu absolvieren hatte. Doch nun ist erstmal Derbyzeit in Moskau. Lok, Spartak und der ZSKA stehen sich an den kommenden 3 Spieltagen im jeweils gegenüber. Wer hat die Vorherrschaft in der Hauptstadt? Das ist die große Frage. Vielleicht entscheidet sich in Moskau die zukünftige Meisterschaft. Startrainer Andi von Hideta will den Fans jedenfalls weiterhin guten Fußball bieten und vor allem wieder im heimischen Stadion glänzen.
Beste Defensive
Zur Zeit glänzt Ural mit der besten Defensive Russlands, zusammen mit ZSKA natürlich, die die Swerdlovsker überholen konnten und nun von Platz 1 glänzen. Ural solls recht sein, denn man mochte nie denn ersten Tabellenplatz so früh in der Saison. Auch mit der besten Defensive Russlands wird es angesichts der zwei Auswärtsspiele am nächsten gewesen sein.
Am vergangenen ZAT konnte man Dynamo Barnaul mit 5:0 besiegen. Auch auswärts gab es wieder Punkte beim 3:1 gegen Zuffi Rostov. Nun warten auswärts zwei Partien gegen Amkar und Krasnodar. Besonders Kransodar zeigte sich immer angriffig, wenns gegen die Swerdlovsker ging. So gab es in 6 Partien letzte Saison kein einziges mal 0 Gegentore. Wir werden gewappnet sein und die berühmten russischen Dopingärzte um Rat fragen.
Es kehrt Ruhe ein
Der Saisonstart verläuft weiterhin holprig, doch nach Schluss des Transferfensters scheint sich die Lage in Sibirien zu beruhigen. In der vergangenen Woche gab es das Risikospiel gegen Krasnodar, Pfiffe gegen den neuen Star gab es, dieser zeigte sich weitgehend unbeeindruckt. Verwunderlich auch, dass Dynamo das Spiel nach Hause bringt, ist Krasnodar doch Dauergast im EC. Knapp, aber nicht unverdient. Auswärts weiterhin ohne Zähne, hier stottert der Motor weiter. Mit guten Trainingsleistungen will man dem Trend dann am kommenden Wochenende auf dem Platz ein Ende setzen. Es geht dafür nach Kasan und St. Petersburg, wie immer Kracher in der höchsten Division Russlands. In der Posse mit dem Trainer aus Krasnodar kehrt ebenso Ruhe ein, nach seinen beschwichtigenden Worten, dem Rauchen der Friendspunkte und eben jenen drei Punkten sind alle Ungereimheiten aus dem Weg geräumt. Eine Einladung in den Altai zum Lachsfischen ist ausgesprochen...Dann kann man auch über die vermeintlich sattelfeste Abwehr der Blau-Weißen sprechen, die hat bisher nur McLover entdeckt.
+++Theater um Nkunku, bröckelnde Heimfestung Krasnodar-Arena, hitziges Spiel in Barnaul+++Oscar (28) kommt+++
Der FK Krasnodar hat am 2.ZAT der russischen Premjer-Liga 3
Punkte durch einen umkämpften Heimsieg gegen den Abstiegskandidaten FK Rostow geholt. Man behält demnach seine weisse Weste zuhause, die Anzahl der Gegentore (5 in 3 Heimspielen) ist dennoch besorgniserregend und mit Ural Jekaterinburg kommt am nächsten ZAT nicht gerade ein halbgebackener Gegner. Langsam aber sicher muss man
sich vielleicht überlegen doch mal auswärts anzugreifen um eventuelle Ausrutscher zuhause auszugleichen. Der 2.ZAT wurde aus Krasnodarer Sicht aber eh von einem Thema beherrscht: Christopher Nkunku (22)! DerMittelfeldspieler vom RB Leipzig hatte den Südrussen bereits die mündliche Zusage für einen Transfer gegeben, der Vertrag lag zur Unterschrift bereit ehe es sich der Ex-Pariser dann doch anders überlegte und bei Dynamo Barnaul unterzeichnete...Ein im heutigen Fussballgeschäft nicht untypischer Vorgang, vielen Spielern sind Moral und Zusagen egal. Ist die Begründung des Spielers (die Möglichkeit auf mehr Einsatzzeiten) durchaus nachvollziehbar, so erinnert das Ganze doch ein bisschen an die Klinsmann-Posse bei der Hertha aus Berlin."Ich bin nicht traurig, dass es am Ende doch nicht zum Transfer gekommen ist.
Wir wollen bei Krasnodar echte Champions haben, sowohl spielerisch als auch charakterlich," so McLover.
Die Südrussen waren gezwungen vor dem Ende des Transferfensters schnell zu handeln und man wurde fündig...in China, wo die Spieler zurzeit wegen des
ominösen Corona-Virus haufenweise das Weite suchen. Unter ihnen auch das einst hochgelobte Talent Oscar (28), den die Südrussen für die stolze Summe von 40 (!) Millionen aus dem noch 2 Jahre laufenden Vertrag mit Shanghai SIGS rauskauften. Dass der Brasilianer auch noch jährlich 8 Millionen verdienen soll, wird nicht jedem Fan und Spieler gut bekommen. Aber Sergei Galizki, dem extrovertierten Präsident, wird diese Summe nicht allzu weh tun. Der offensive Mittelfeldspieler kam allerdings am 2.ZAT noch nicht zum Einsatz, wegen der Infektionsgefahr steht er noch unter Quarantäne und wird erst am
3.ZAT für Krasnodar auflaufen. Pikanterweise kam es an diesem ZAT dann auch noch zum Duell Dynamo Barnaul vs FK Krasnodar. Dass es hier fast nicht ruhig zugehen konnte, war jedermann bewusst. Allerdings konnte der Verband und die Polizei schlicht ergreifend nicht mehr die notwendigen Maasnahmen gegen die Krasnodar Ultra-Armada treffen. In Scharen reisten die hartgesottenen Fans nach Sibirien, viele unter ihnen
ohne Ticket für das Spiel, und sorgten bereits am Vormittag für eine hitzige Stimmung in Barnaul. Im Stadion ging es genauso weiter...
Vom Anpfiff weg hatten sich die Fans auf Nkunku eingesungen und nicht selten kamen wüste Beleidigungen aus dem Auswärtsblock hinzu. Eskalieren tat die Situation beim 1:0 in der 40.Minute (nicht durch Nkunku) und die Krasnodarer Ultras Bengalos für 5 Sylvesterparties zündeten. Das Spiel musste für 5 Minuten unterbrochen werden. In der 2.Halbzeit dann ein erneuter Faux-Pas sogenannter Fans...in der 74.Minute regnete es haufenweise Konservenbüchsen aufs Spielfeld, wieder musste das Spiel
unterbrochen werden! Der FK Krasnodar muss in Folge der Vorfällen nun eine harte Bestrafung vom Rossijski Futbolny Sojus, dem russichen Fussballverband, fürchten. Ob die guten Kontakte von Sergei Galizki zur Führungsspitze um Alexander Djukow helfen können? Ungeschoren davon kommen wird wohl auch Dynamo Barnaul nicht, denn wie ist es zu erklären dass all dieses Geschirr in den Auswärtsblock transportiert werden konnte? Freilich wird es der Truppe um sf5078 erstmal egal sein denn die 3 Punkte hatte man sicherlich nicht eingeplant. Der Trainer aus Krasnodar zog demnach auch den Hut vor dem Aufsteiger: "Die Truppe
ist echt schwer zu bespielen und steht hinten so gut wie nur wenige
Mannschaft in Russland. Ich will mich zudem für das Verhalten einiger
Idioten entschuldigen. Es gibt hier in Russland eine grosse Ultrakultur
aber das ging dann doch zu weit, egal was im Vorfeld vorgefallen ist."
Vor diesem Spiel gab es eine zu erwartende harte Niederlage gegen ZSKA Moskau (4:0) und den oben bereits kurz erwähnten Zittersieg über FK Rostow. Gerade noch so konnte man sich mit 3:2 behaupten. Mann des Spiels war ganz klar der luxemburgische Abwehrspieler Marvin Martins (24), der mit 2 Kopfballtreffern die glücklichen 3 Punkte für den FK Krasnodar eintütete. Das entscheidene Tor fiel erst in der 88.Minute und zeigt auf dass die als Festung erklärte Krasnodar-Arena nicht mehr weit
von einer Intervention durch Tine Wittler und Einsatz in 4 Wänden
entfernt ist, denn der Heimstätte bedarf es scheinbar einer gründlichen Renovation, man könnte fast sagen dass sich erster Schimmel breit machen würde. Dass man auswärts bisher nicht ein einziges Tor erzielt hat, macht die Gesamtsituation demnach schon etwas bedrohlich, sollten erste Heimpunkte verschenkt werden. Kapitän Yuri Martynovich ist sich dessen
bewusst: "9 Punkte sind auf dem Papier erstmal ok und man könnte auch zufrieden sein, würden wir in den Heimspielen etwas souveräner
auftreten. Ich verspreche allerdings den Fans dass wir gegen Ural
Jekaterinburg ein Feuerwerk abrufen werden."
Neben dem Heimspiel gegen Ural Jekaterinburg, stehen noch 2 Auswärtsspiele gegen Spartak Moskau und Rubin Kazan an. Besonders die Spiele gegen die Hauptstädter um redlion waren in der Vergangenheit oft eine einzige Freude...für die neutralen Zuschauer.
Der Platz an der Sonne ist doch der beste
Startrainer Andi von Hideta hat einen guten Start hingelegt und musste feststellen, dass der Platz da oben an der Sonne doch der allerbeste ist. Die Mannschaft ist einfach gut gelaunt und gut drauf. Heiteres Gekicke beim Training und ausgelassene Fans auf den Rängen. Jetzt geht es praktisch in das 2. Viertel der Saison und der Weg geht weiter in Richtung Titelverteidigung. Bis dato sind die Mannen von Startrainer Andi von Hideta auf einem guten Weg. Doch man darf dabei nicht vergessen, dass der Spielplan uns bisher sehr gelegen kam. Die schweren Spiele der Hinrunde kommen jetzt erst noch. Es folgen zum Beipiel in den kommenden Spielen das Heimduell - wie auch im Pokal - gegen den FK Rostow, anschließend muss man zum hochgelobten Aufsteiger Dynamo Barnaul, ehe man Ural Jekaterinenburg zu Gast hat, eine Mannschaft, die manchmal unberechenbar ist. Das können spannende Begegnungen werden.
Die russischen Teufel
Das ist der inoffizielle Name Jekaterinburgs respektive deren Bewohner. Das ist der Name den ein russischer Politiker den Bewohnern gegeben hat aufgrund des ständigen Aufmüpfen und Demonstrationen, welches man gerade in Russland gar nicht gerne sieht. Am Anfang mochten die Bewohner diese Bezeichnung gar nicht, doch dann lebte man damit und umarmte ihn sogar nach einer Zeit. Nun trägt man ihn mit einem gewissen Stolz.
So gehört es auch zum Charme der Jekaterinburger sich über jede schlechte Leistung der Sportteams auszuchauffieren. Man forderte gar das Köpfe rollten bei Ural, als das Schlussresultat von 0:4 gegenüber des härtesten Ligakonkurrenten Krasnodar feststand. Es dauerte keine Woche bis sich die Gemüter wieder beruhigten und den Sieg über Rubin Kasan die Wogen glättete. Der Trainer vergleicht die Uralmash Fans - inoffiziell natürlich - gerne mit schwangeren Frauen und den resultierenden Gemütsschwankungen. Doch genau dies macht die Herausforderung hier so schwer und ansprechend.
Dynamo schlingert
In Sibirien beginnt die Stimmung zwischen Fans und Trainer zu frösteln. Das Heimspiel gegen Perm konnte zwar gewonnen werden, doch auswärts gab es erneut zwei Niederlagen. Der Spielplan meist es ebenfalls wenig gut mit Dynamo, denn am Wochenende startet man erneut mit einer Auswärtspartie und endet auch damit. Es gilt zuhause weiter die ersehnten Punkte einzuholen, evtl. Nadelstiche gegen den Zuffi zu setzen um ebenjenen endlich zu überholen. Momentan versprüht die Mannschaft wenig bis kein Esprit. Von Leidenschaft ganz zu schweigen. Das Saisonziel Klassenerhalt scheint schwieriger als gedacht, zu schlecht verlief der Start in die Premjer Liga. Aufgeben ist jedoch keine Option für die Männer aus dem Altai. Mit einem angestellten Anschluss an die Spitze dürfte man nach oben auf das europäische Geschäft schielen...aber eben nur das.
+++4:0 gegen Ural!!!Heimische Festung wieder gefestigter+++Auswärts vogelwild...+++
Die heimische Krasnodar-Arena geriet bereits früh in dieser Saison unter Beschuss: gegen Lokomotive Moskau (4:3) sowie gegen den FK Rostow (3:2) fielen die Heimerfolge knapper als erwartet aus. Nun kann man zwar behaupten dass nur der Sieg zähle, besonders beruhigend waren die Heimdarbietungen bis auf den Sieg gegen Perm (4:0) aber noch nicht wirklich. Somit ging nicht jeder Krasnodar-Anhänger besonders optimistisch in die Partie gegen Ural Jekaterinburg oder zumindest verzichteten nur die wenigsten auf ihre Herzpillen. Denn es könnte sich ja eine weitere Zitterpartie anbahnen. Das Spiel stand ganz im Zeichen des Debüts vom Brasilianer Oscar (28), den man vor dem 2.ZAT aus China verpflichtete der aber noch unter Quarantäne gestellt wurde wegen dem Corona-Virus. Das Spiel verkam zum Einbahnstrassen-Fussball, Ural fand quasi nicht statt, Oscar durfte einmal einnentzen und auch ansonsten wusste die Mannschaft von McLover spielerisch zu überzeugen. 4:0 der Endstand, nun war man durchaus positiv gestimmt für den Rest des 3.ZATs.
Doch es sollte in den beiden kommenden Auswärtsspielen nicht mehr viel Gescheites folgen: gegen Spartak Moskau wusste man bereits früh in der Begegnung (2:2 nach einer Viertelstunde!!) dass es mal wieder nur ein Spass für die neutralen Zuschauer sowie die 8 Konkurrenten in Russland werden würde. Langsam aber sicher sollten sich die 2 Luxemburger in ihren Aufeinandertreffen etwas kraftsparenderes einfallen lassen. In Kazan sahen die Mannen von McLover dann überhaupt kein Land. Der (mit aller Vorraussicht) Abstiegskandidat überraschte die Südrussen total (3:0), Guilherme übte sich bei 2 Gegentoren im Fangen von Schmetterlingen, so dass eine Torwartdiskussion weiterhin nicht vom Tisch ist. McLover war jedenfalls auch nicht zufrieden mit diesem ZAT: "Es erinnert micht leider Gottes vieles an die letzte Saison, vielleicht müssen wir aber auch unsere Transferpolitik überdenken. Es gab erneut viele Neuzugänge und das dauert natürlich immer etwas bis die sich integriert haben. Aber wir können nicht immer erst ab der Rückrunde anfangen Fussball zu spielen oder besser gesagt Punkte zu sammeln auch wenn der Meistertitel nicht das Ziel ist."
Es folgt der 3."Auswärts-ZAT" in Folge: das heisst 1 Heimspiel, 2 Reisen. Zuhause trifft man auf Zenit St.Petersburg, wo man von seiner üblichen Taktik zuhause nicht abweichen will: "Schauen sie sich mal an wo wir ohne diese 4 Heimsiege stehen würden, nein nein, wir müssen zuhause punkten, so lange sind wir im Soll oder zumindest halbwegs. Auswärts muss man schauen, wie wir rangehen werden. Den Jungs jetzt so früh in der Saison zuviel Druck aufzuerlegen hat auch keinen Sinn", so McLover weiter. Man muss nach Perm und zu Lokomotive Moskau reisen. Beide werden sich wohl für die Pleiten am 1.ZAT revanchieren wollen, doch darauf kann man bei Krasnodar keine Rücksicht nehmen.
WM steht an
Auch Russland sucht einen Trainer für die kommende WM. Bewerbungen
können abgegeben werden, so heißt es in der Presse. Eine Entscheidung
wird dann wohl in der Stammkneipe des ehrenwerten Herrn Utschkov in dessen Stammkneipe zwischen dem 5. und 6. Wodka Moskovskaja getroffen.
Auch Startrainer Andi von Hideta könnte sich vorstellen, seine Fähigkeiten und jahrelange Erfahrung in den Dienst der Nationalmannschaft zu stellen.
Doch auch andere Trainer der russischen Liga wären durchaus in der Lage Russland zu Ruhm und Ehre zu führen.
Doch statt dem Lesen im Wodkaglas wäre es doch sinnvoll, einfach die Trainer der Liga über ihren Vertreter abstimmen zu lassen. Dann muss sich der ehrenwerte Herr Utschkov nicht hinterher auch wieder anhören, warum er wieder einmal Krasnodar hofiert hat oder den exzentrischen Meistertrainer und ausgewiesenen Startrainer ernannte. Wie auch immer. Russland wird Weltmeister. Oder eben eine andere Mannschaft.
Die goldene Matrjoschka
Während der Rechtestreit zwischen Verband und Club um die Einsetzung eines Logos in die nächste Runde geht zeigt sich die Mannschaft beeindruckt von den starken russischen Bären. Die Teams vor Dynamo lassen einfach nicht federn, selbst mit sechs Punkten kommt man keinen Deut näher an die begehrten Plätze. Im Gegenteil, packt man eine Matrjoschka aus, ist die nächst kleinere drin, so geht es auch mit den Toren. Es klemmt an allen Enden. Die Konkurrenz hat ein leichtes Spiel, schafft es immer wieder die Altaier auszugucken. Für die Gewinner hagelt es Punkte, für uns nur kleine Matrjoschka. Momentan überlegt man in die letzte Matrjoschka etwas Flüssiges für Onkel Dimi reinzulegen. Sollte dieser taktische Schachzug aufgehen ist vielleicht auch irgendwann ein Logo drin.
Teuer
Teuer war dieser ZAT und das Gehalt/Torkonto steigt nicht. Ein Gefühl, welches viele Russen in den letzten 6 Jahren erleben müssen. Während Produkte teurer werden stagniert das Gehalt schon seit Jahren. Es schrumpft sogar eher. Dies gilt auch für Torrausch, denn die Auswärtsspiele müssen mit immer höheren Einsätzen gewonnen werden.
Gegen Zenit war man damit nicht erfolgreich. Das Auswärtsspiel wurde mit 2:5 verloren, doch ausgerechnet gegen Meister ZSKA sollte es zum wichtigen Auswärtssieg reichen. Dieses Spiel wurde mit 5:4 gewonnen. Man mochte dem sonst doch eher kühlen Iceman einer seiner wenig lächelnden Gesichtszüge abkneifen nach dem Spiel. Eine Art kleine Genugtuung für den Schweizer.
Es gilt aber wieder nach vorn zu schauen, denn Pause ist nicht angesagt. Sowohl im EC, als auch nicht für die heimische Liga. So trifft man auf Dynamo Barnaul und ihrem altbekannten Trainer sf auswärts, zuhaus gehts gegen Spartak und Zuffi Rostov.
+++Krasnodar entdeckt die Liebe zur Defensive+++2 Gegentore in den letzten 3 Ligaspielen+++
Es muss nicht immer geballte Offensive sein: manchmal kann auch Defensive richtig sexy sein! So gesehen beim FK Krasnodar am letzten ZAT, präsentierte man sich noch vogelwild gegen Spartak Moskau und Rubin Kazan, war man am 4.ZAT schlichtweg (fast) nicht mehr zu überwinden. Lediglich Amkar Perm gestattete man 2 Besuche im eigenen Strafraum, die dann auch so gleich zu den einzigen Gegentoren an diesem ZAT führten. McLover hatte genug von seiner Abwehr, die diesem Namen in dieser Anfangssaison quasi nie gerecht wurde. Das Hauptaugenmerk zwischen dem 3.und dem 4.ZAT wurde eindeutig auf die Defensive fokussiert, es wurde sogar gemunkelt die Stürmer wären eine ganze Woche gar nicht auf dem Trainingsplatz gewesen, weil nicht vonnöten. Gegen Perm sah man bereits erste Verbesserungen, Zenit St.Petersburg (1:0) und Lokomotive Moskau (0:2) kamen dann fast gar nicht mehr durch und wenn zeigte sich Torwart Guilherme (34) erstaunlich reaktionssschnell und auf der Höhe. Wird aus dem Neuzugang von eben Lokomotive Moskau doch noch ein verlässlicher Hintermann?
"Es konnte so nicht mehr weitergehen, wir waren gegen Spartak besser aber haben uns einmal mehr um den Lohn unserer Mühen gebracht. Auch im Pokal haben wir uns von ZSKA und Barnaul zweimal ziemlich dämlich angestellt bei den Gegentreffern. Pikanterweise können wir nun am nächsten ZAT gegen eben diese Mannschaften zeigen, ob wir uns wirklich defensiv verbessert haben. Natürlich wird es immer Spiele geben, wo die Stürmer etwas mehr Tore dazu steueren müssen aber die Defensive ist das A und O und das haben wir zu lange vernachlässigt", so der Trainer der Südrussen. Und Abwehrspieler Uros Spajic (27) ergänzt: "Das macht als Abwehrspieler ja auch keinen Spass wenn du dich da als Hampelmann präsentierst, wir waren lange Zeit hinten einfach zu nervös und kamen auf selten dämlich Ideen. Durch strukturiertes Training in diesem Bereich sehe ich auch bei mir eine klare Besserung." Tabellerarisch gesehen verliert Krasnodar trotz zweier Siege (!) einen Platz, es zeigt sich also einmal mehr dass die Premjer-Liga dicht beieinander liegt. Nun hat man endlich mal wieder 2 Heimspiele an einem ZAT, seit dem 1.ZAT war das nicht mehr der Fall. "Dafür haben wir uns bis hierhin noch sehr gut geschlagen", so Olivier Thill (23).
Am nächsten ZAT warten dann, wie von McLover bereits angesprochen, ZSKA Moskau (H) und Dinamo Barnaul (H). Zwischen diesen beiden Heimspielen reist man zum Tabellenletzten FK Rostow. 6 Punkte sollten es schon seit um den Anschluss an die Top 3 nicht zu verlieren. Die Defensive wird einmal mehr die Basis hierfür bilden.
Zucker für McLover
In der russischen Liga ist kurz vor Ende der Hinrunde alles offen. Startrainer Andi von Hideta hat den Platz an der Sonne verloren. Doch bis auf die Niederlage gegen Ural läuft alles nach Plan. Nach Plan heißt, die Mannschaft ist beinahe auf Kurs.
Doch das ist nicht das einzige, was diese Woche die russischen Gazetten bewegt hat. Wie nicht anders zu erwarten war, wurde der Trainer McLover vom immer wieder und wieder verhätschleten FK Krasnodar einfach mal so mir nichts und dir nichts in das Amt des Nationaltrainers erhoben. Der von Startrainer Andi von Hideta vorgeschlagenen Ligawahl wurde dabei kein Sterbenswörtchen zuteil.
Man mag sich fragen, wie viele Kisten Wodka Moskovskaja da wohl von Krasnodar ins russiche Verbandshauptquartier auf die Reise gegangen sind in den vergangenen Wochen.
Doch seis drum. Vielleicht begegnet man sich bei der WM. Nur sollte dann der russische Trainer auch ja daran denken, wer seine Ligakollegen sind.
Zum zweiten Mal vorne
Ural konnte sich an diesem ZAT zum zweiten Mal in dieser Saison die Tabellenspitze erobern. Dies dank zwei Heimsiegen gegen Zuffi Rostov und Spartak Moskau. Da schmerzt auch die Auswärtsniederlage gegen die ungewöhnlich stark aufspielenden Dynamo Barnaul. Da war man wohl an frühere Spiele erinnert, in der Icemans Truppe öfters aggressiv aufspielte. Obwohl die Spartaktik von Barnaul resp. dem Trainer auch in dieser Saison aufgrund der zurückhaltenden Art der Gegner sich wohl am Ende der Saison durchsetzen wird.
Wenn man schon von aggressiver Spielart redet: Gegner nächste Woche wird Krasnodar. Noch nie konnte man gegen dieses Team ohne Gegentor bleiben und dies wird wohl auch in dieser Saison so sein. Nun... mit 7 Toren einen Punkt zu erringen ist zwar nicht das effizienteste, aber da wird im Spitzenspiel wohl nichts drumherum führen. Denn man wird als Bedrohung angesehen. Der lachende dritte wird am Schluss wohl Barnaul sein. Weiter trifft man zuhause auf Amkar Perm und auf Zuffi Rubin Kasan.
+++Perfekter ZAT: Euphorie aus der EL mitgenommen+++McLover zum Nationaltrainer der "Sbornaja" ernannt+++
Keine Strafe trotz der Vorkommnise am 2.ZAT gegen Dynamo Barnaul, durch einen Kraftakt doch noch die Qualifikation für die EL-Finalrunde gepackt, einen perfekten Liga-ZAT hingelegt und McLover (29) wird zum Nationaltrainer der "Sbornaja" ernannt: im Hause Krasnodar gibt es zurzeit ordentlich was zu feiern! Doch der Reihe nach: lange hat sich die russische Fusballfederation Zeit gelassen mit einem Urteil nach den Vorkomnissen am 6.Spieltag zwischen Dynamo Barnaul und FK Krasnodar, in dem sich einige hartgesottenen Anhänger der Südrussen daneben benahmen. Nun ist das Urteil verkündet worden und völlig überraschend kommt der FK Krasnodar ohne Strafe davon, was ganz Russland ordentlich auf die Palme bringt. Schon wird wieder gewettert dass die Krasnodarer gebauchpinselt werden ja glasklar bevorteiligt werden vom russischen Verband. Dazu passt (laut Kritikern) dass die russische Fussballfederation, den amtierenden Trainer der Krasnodarer McLover, als Nationaltrainer für die anstehende Qualifikation zur WM 2020 verkündet hat. Die Hetzjagd auf Krasnodar ist eröffnet..."Das ist nichts neues für uns, die Leute sind neidisch auf unseren Erfolg. McLover ist der zurzeit beste Trainer in Russland, es hätte keine besseren Nationaltrainer für unser Land geben können", posaunte Klubeigentümer Sergei Galitzki. "Wir haben ein reines Gewissen, wir haben kein Dreck am Stecken." Und McLover verkündet nicht minder zurückhaltend: "Ich will mit Russland Weltmeister werden."
Neben dem Freispruch in der "Affäre Barnaul" hat Krasnodar auch national und international zurzeit das breite Grinsen im Gesicht. Die Euphorie aus der Europa League konnte zu 100% mit in den 5.Liga-ZAT genommen werden. Gegen ZSKA Moskau erzielte Joao Mario in einer chancenarmen Partie in der 87.Minute das Tor des Tages. Auswärts legte man beim FK Rostow dann die wohl beste Halbzeit in der Amtszeit von McLover hin: nach 35 Minuten führte man durch 2 Doppelpacks von Mario Pasalic und Bryan Gil 0:4 (!), Rostow gelangen in der Schlussphase der Partie noch 2 Tore zur Ergebniskorrektur. Nun sollte der erste "perfekte ZAT" seit dem 10.ZAT in der Meistersaison 2019-2 her!!! Zuhause gegen Barnaul sah man aber erneut dass der Aufsteiger ein Kandidat für die Top 3 in dieser Saison ist, die Südrussen taten sich über fast die gesamte Spielzeit äusserst schwer und mussten zudem ab der 49.Minute in Unterzahl spielen da Spajic mit gelb-rot runter musste. Diese Entscheidung brachte McLover auch nach Spielende immer noch auf die Palme: "Alle sagen immer dass wir bevorteiligt werden, hier ist der Beweis dass dem nicht so ist. Es waren 2 lächerliche gelbe Karten, dass der VAR nicht eingegriffen hat ist ein Skandal."
Die Krasnodarer konnten, wie gegen ZSKA Moskau, dann erneut in der Schlussphase zustechen: Suleymanov traf nach einer tollen Vorlage von Sturmpartner Marcus Berg (80.). Durch diese 3 Siege kletterten die Krasnodarer von Rang 6 auf Rang 2, stehen nun punktegleich mit Ural Jekaterinburg an der Tür zum Platz an der Sonne. Und ganz Krasnodar redet natürlich...ja klar von der x.ten Meisterschaft, McLover nimmt Dampf vom Kessel: "Klar wollen wir Meister werden aber das Ziel bleibt dennoch Platz 3. Ich bleibe vorsichtig, die Gegner in Russland sind echte Asse auf ihrem Gebiet. Nur weil ich verkündet habe dass ich mit Russland Weltmeister werden will, kann man das nicht sofort auf Krasnodar projizieren." Licht ins Dunkle wird bereits das nächste Ligaspiel bei Ural Jekaterinburg bringen, seit der Amtsübernahme durch deren Trainer Iceman1990 konnte der FK Krasnodar in jedem Spiel gegen diese Truppe mindestens ein Tor erzielen. Dies war in der Vergangenheit aber keine Garantie für 3 Punkte, zumal im letztjährigen Pokal die Partien für die Truppe von McLover äusserst schmerzhaft verliefen, verlor man doch zweimal und schied im Kubok Rossii aus. Desweiteren trifft man im letzten ZAT der Hinrunde zuhause auf Spartak Moskau und Rubin Kazan. Vor allem gegen Spartak erwarten sich die Experten erneut einen offenen Schlagabtausch.
+++Dreifachbelastung: Krasnodar rüstet auf!+++
Mit Blick auf die Dreifachbelastung wird und muss sich der FK Krasnodar verstärken. 5 neue Spieler werden ab der Rückrunde für die Liga und den Pokal, nicht aber für die EL berechtigt sein. Interessant ist dass es sich dabei nur um russische Neuzugänge handelt, die Auflistung:
Egor Sorokin (IV/24/Rubin Kazan/5 Mio.)
Dmitri Stotskiy (RV/30/FK Rostow/5 Mio.)
Yuri Gazinskiy (ZM/30/Samara/7 Mio.)
Ilya Zhigulev (ZM/24/Torpedo Moskau/4 Mio.)
Leon Musaev (DM/21/Zenit St.Petersburg/10 Mio.)
Verlassen werden den FK Krasnodar in der Winterpause Ivan Ignatjev sowie Dmitri Skopintsev. Beide spielten zuletzt in den Planungen von McLover keine Rolle mehr. Interessenten können sich gerne melden!
Aufgebot FK Krasnodar
Torwart:
Guilherme
Stanislav Krytshiuk
Andrey Sinitskin
Abwehr:
Uros Spahic
Aleksandr Martynovich
John Gudni Fjoluson
Marvin Martins
Benedikt Höwedes
Kurt Zouma
Cristian Ramirez
Sergey Petrov
Egor Sorokin
Dmitri Stotskiy
Mittelfeld:
Olivier Thill
Joao Mario
Bryan Gil
Kaio
Ruslan Kambulov
Toni Vilhena
Kristoffer Olsson
Daniil Utkin
Remy Cabella
Manuel Fernandes
Younes Namli
Viktor Claesson
Yuri Gazinskiy
Ilya Zhigulev
Leon Musaev
Mario Pasalic
Stürmer:
Wanderson
Magomed-Shapi "Sully" Suleymanov
Ari
Marcus Berg
Oscar
Es läuft hervorragend
Die Mannschaft ist im Aufwind. Spiel um Spiel wird gewonnen. Die gegenerischen Trainer der Reihe nach ausgeguckt. Die Manager der anderen Klubs raufen sich die Haare. Die Fans von Dynamo trauen ihren Augen nicht. Ja, es läuft einfach nur richtig gut. Die Stürmer treffen momentan aus allen Lagen. Im Mittelfeld wird gerackert als würden deutsche Panzer heranrollen. Die verteidigung weist keinerlei Schwachstellen auf. Wenn es so weitergeht dürfte dem ganz großen Erfolg nichts mehr im Wege stehen. Dafür verzichtete auch Sternschnuppentrainer sf5078 auf das Amt des Teamchefs der Sbornaja. Im Moment ist ein Leistungseinbruch nicht abzusehen. Der große Wurf nicht weit entfernt. Rang 8, ach was sage ich, wenn das so weiter geht wird es locker Rang 7. Eine grandiose Saison.
Wie lange?
Wie lange hält die Krise an, die offiziell keine ist in Russland. In Jekaterinburg wurden Schulen geschlossen, Events ab 5'000 Personen verboten, wovon auch FK Ural betroffen ist. Dies obwohl erst heute der erste Fall des berüchtigten Virus in der Stadt bekannt wurde. Viele Russen trauen den Zahlen nicht, die von der Regierung genannt werden. Wieso sollte der Staat solch drastische Massnahmen machen, wenn man keine Fälle hatte? Einige vermuten auch einen Zusammenhang mit der Verfassungsreform, die letzte Woche durchgewinkt worden ist und unserem "grandiosen" (Anmerkung der russischen Behörden) Präsidenten noch 16 weitere Jahre im Kreml beschert. Man möchte wohl einigen unangenehmen Demonstrationen aus dem Weg gehen. Zumal auch der Ölkrieg mit Saudi-Arabien totgeschwiegen wurde, der den Zerfall des Rubels verstärkte. Knappe 20% teurer wurde der Euro letzte Woche.
Wie lange kann auch der Anfang der Frage sein: Wie lange hält sich Ural noch an der Spitze? Ein Einbruch der Leistung und der Tabellensituation scheint bald wahrscheinlich.
Noch immer vorne dabei
Startrainer Andi von Hideta ist mit seiner Mannschaft nach der Hinrunde immerhin auf Rang 2. Und damit befindet sich das Team von Startrainer Andi von Hideta in einer hervorragenden Ausgangsposition. Dennoch ist alles spanndend in der Liga. Die anderen Favoriten zeigen sich entweder schon vorne oder lauern ganz und gar im Hintergrund auf ihre Chance. Die Mannschaft des Meister zumindest zeigt, dass man auf jeden Fall den Versuch unternehmen möchte, den Titel in der starken russischen Liga zu verteidigen. Ein Kunststück wird das ganze freilich immer noch bleiben. Denn die Konkurrenz schläft nicht. Allen voran der neu ernannte Nationaltrainer McLover. Mit dem gebauchpinselten FK Krasnodar lauert er auf dem Platz direkt hinter dem ZSKA und wird sicherlich jede Chance nutzen, um am Ende ganz oben zu stehen. Schließich muss er ja irgendwie diese Nominierung rechtfertigen. Man kann hier ja schlecht die Quittung für den Wodka Moskovskaja vorlegen.
COVID stoppt SF5078
Der Trainer der Altaier ist für viele ein unbeschriebenes Blatt. Kryptische Kürzel, nichtssagende Zeitungsartikel,, verbreitete Gerüchte...man könnte meinen es handelt sich um ein Virus, welcher eine Pandemie auslöst. Laut President Putin scheint es doch genau anders herum zu sein, das Corona Virus hat die Mannschaft und v.a. den Trainer infiziert. Anders sind die desolaten Auftritte der Mannschaft nicht zu erklären. Der Trainer wirkt apathisch, hat Halsschmerzen und sieht kreidebleich aus. Die Mannschaft sieht nicht besser aus. Das Team präsentiert sich ohne Esprit. Gibt sichere Heimspiele ab. Der Stern am Altai scheint auszuglimmen...oder kracht das sturzfliegende Raumschiff letztendlich mitten ins sibirische Herz. Das wäre ein kurzes Intermezzo des Virus in der russischen Tundra. Bis auf weiteres schickt der Verein die Oma und die D-Jugend mit Kleinfelderfahrung ins Rennen.
+++34 Punkte, 9/9 Heimsiege: Beste Hinrunde unter McLover+++FK Krasnodar fühlt sich pudelwohl in der Rolle des Verfolgers+++
Es sind berauschende Zahlen, es sind Stats die Bock auf die Rückrunde machen, vor allem wenn man sich an die Hinrunde der Saison 2019-3 erinnert...auf Platz 6 dümpelte FK Krasnodar damals am 18.Spieltag umher. Diese Hinrunde ist das Ergebnis, einer auf Heimspiele ausgerichtete Taktik. Vor dem Saisonstart wurde klar und deutlich verkündet dass Gegner die etwas aus Krasnodar mitnehmen wollen, richtig was investieren müssten und dies bewahrheitete sich in den meisten Fällen. Klar waren auch enge Duelle dabei, trotz allem endete 1/3 der Heimspiele mit 1:0. Doch an diesem ZAT wurden es wieder Machtdemonstrationen in der Krasnodar-Arena: Spartak Moskau wurde mit 5:2 abgeknallt, dem einstigen Pokalabonnementsgewinner Rubin Kazan erging es nur unwesentlich besser (3:0). Das 5:0 bei Ural Jekaterinburg war eingeplant, nach den regelmässigen Angriffen der Krasnodarer in Jekaterinburg sei Iceman1990 dieser Sieg gegönnt. Kann man die "weisse Weste" zuhause bis zum Saisonende behalten? Nicht unmöglich aber spätestens am nächsten ZAT könnte diese befleckt werden denn es kommt ZSKA Moskau mit Chefkommandant Andi von Hideta und dessen Mannschaft packt gerne mal die ganz grosse Keule aus.
Zudem besiegte der FK Krasnodar die Moskauer auswärts mit 4:5 (bereits das 2.Mal nach 2018-1) und darf sich demnach warm anziehen, selbst eine erneute "7" wie 2018-2 scheint da nicht unmöglich, damals ballerte sich ZSKA Moskau allerdings selbst aus dem Meisterschaftskampf. Desweiteren muss man vor diesem Spiel in Perm antreten und nach dem ZSKA-Spiel in Kazan die sich sicherlich auch für die 3:0 Niederlage revanchieren wollen. "Ich glaube alles in allem gibt es ab der Rückrunde keine einfachen ZATs mehr, in der Hinrunde kannst du schon noch die Spiele ruhig über die Bühne bringen da jeder etwas in seinem normalen Trott ist und seine übliche Taktik runterspult aber in der Rückrunde muss man sich an die Gegebenheiten anpassen. Zum Beispiel Spartak Moskau hinkt hinterher, sie werden demnach nicht mehr das Gleiche wie 2019-3 machen, Ural ist letzte Saison in der Rückrunde abgestürzt: es ist davon auszugehen dass auch sie etwas anderes versuchen werden aber sind wir ehrlich - deshalb sind wir in diesem Geschäft! Das macht Spass dieser Nervenkitzel."
+++McLover erneut Interimstrainer für Partick Thistle FC im schottischen Ligapokal+++
Wie bereits 2019-2 übernimmt der Luxemburger McLover (29) die Leitung des schottischen Zweitligisten Partick Thistle FC im schottischen League Cup. Vor 2 Saisons konnte man bis ins Viertelfinale vorstossen. Ebenfalls mit dabei ist auch wieder Landsmann ElSansi mit St.Mirren.
Das wird wieder eine enge Kiste
Auch in dieser Saison wird die Meisterschaft in der russichen Liga wieder sehr eng entschieden werden müssen. Es sind da noch einige Teams im Rennen um den Titel. Auch der amtierende Meister vom ZSKA Moskau gehört zum Kreis der Titelanwärter. Auch wenn es da noch Kandidaten gibt, die sicherlich noch stärker einzuschätzen sind, wird die Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta alles daran setzen, um bis zum Schluss die Chancen zu wahren. Der Spielplan sieht dieses Jahr freilich nicht so einladend aus wie in der Meisterschaftssaison. Doch gespielt werden müssen alle Spiele. Derzeit ist man mit dem 2. Platz in der Tabelle zufrieden. Tabellenführer Jekaterinenburg musste schon ziemlich Federn lassen und ist wohl nicht der schärfste Konkurrent der Hauptstädter. Da gibt es andere Kaliber. Amkar Perm z.B. lauert diese Saison auf den großen Wurf. Spartak Moskau möchte sogar das Double und wie immer gehört das verhätschelte Team vom FK Krasnodar zum Titelanwärterkreis.
Erfolgreiche Woche !!!
Puh,keine Zeit zum Durchatmen,aber gute Spiele auf 3 Hochzeiten liegen hinter Perm.
Beginnend in der Liga holte man 2 Minimalistensiege zu Hause,verschwendete dafür aber beim 4:4 auswärts viel Grundmaterial. Naja,was soll man sagen,außer naja.
Weiter gings im Pokal: im Prinzip hat man ja,wenn man in 2 Spielen jeweils ein Tor mehr schiesst alles richtig gemacht. 2 Siege bedeutete dies,die Tabellenführung in der Gruppe und dennoch schaut man etwas betrübt in die finale Gruppenphase,denn man kann nur noch maximal 3 Punkte aus einem Spiel holen und die wollen erstmal geholt werden auswärts. Naja,zumindest nochmal alles reingehauen.
Dann aber kam die Europa League.Finale Gruppenphase vor der K.O.Runde stand auf dem Plan.Als kurz nach Mitternacht die Erinnerung vom Ligaleiter kam,stieg Coach Netsrac wieder aus dem Bett,die Knippen waren schon zu gewesen, und tüftelte an der Taktik,die ein Weiterkommen noch ermöglichte. Dabei war schnell klar,dass Lyngby in Schach gehalten werden musste. Somit konzentrierte man sich auf die Dänen,während die B-Elf daheim gegen Bilbao mit 0:6 unterging. Wenn das Szenario andersrum gewesen wäre,wäre man nach meinerRechnung ausgeschieden.
Nun ja,die Fans dürfen sich auf 2 weitere Spiele auf Europas Bühne freuen.
Täglich grüsst das Murmeltier
Noch ist Ural ganz vorne. Dies bereits zum dritten Mal in Folge, doch Pessimismus kommt nun von allen Seiten. Nur ein mikriges Pünktchen Vorsprung kann man in Ural vorweisen. Die EC-Plätze sind gar mit 8 Punkten Vorsprung auch früher oder später in Gefahr. 15 Spieltage sind noch zu spielen, die die nötige Entscheidung bringen sollen. Wahrscheinlich mit dem schlechten Ende für die Swerdlovsker.
Erfreulich war dagegen der vergangene ZAT. Neben dem 3:0 Heimsieg gegen Titelfavorit Barnaul gab es auch einen 4:0 Heimsieg gegen Zenit St. Petersburg. Da kann man auch die ärgerliche 0:1 Auswärtsniederlage gegen Spartak Moskau verkraften.
Am kommenden ZAT warten Amkar Perm und Zuffi FK Rostov. Zuhause geht es gegen ZSKA Moskau, deren Angriff auf das Heimspiel nach dem überraschenden Auswärtssieg von Ural bereits erwartet wird. Gerade bei diesem Topspiel geht es um viel.
+++FK Krasnodar plötzlich Topfavorit auf den Titel?+++"RUHE! Wir schauen nur auf uns"+++
Oscar, Joao Mario, Marcus Berg und Co. bekommen das Grinsen zurzeit nicht mehr aus dem Gesicht!
Zum 4.Mal in Folge holt der FK Krasnodar mindestens 6 Punkte an einem ZAT und wird von den Experten plötzlich als Topfavorit auf den Titel genannt. Sicher hinten, zielgenau vorne: die Kehrtwende markierte das 4:4 gegen Spartak Moskau, nach 9 Punkten und schmeichelhaften 13 Punkten schalteten die Südrussen vom 4.in den 6.Gang, konnten ZSKA Moskau zweimal mit 1:0 bezwingen und das gleiche Spartak Moskau wurde gar mit 5:2 abgeschossen. An diesem ZAT fing es zunächst schlecht an: gegen Amkar Perm,
einen weiteren Favorit um den Titel, setzte es eine 1:0 Niederlage. Das Spiel war wohl ausgeglichen, Amkar nutzte aber eben eine seiner Chancen und konnte somit das Feld als Sieger verlassen. Danach stand das bereits kurz erwähnte Spiel gegen Andi von Hidetas Mannen an: der Armeeclub setzte auswärts wie so oft auf eine sichere Abwehr, nach vorne setzte man aber nur wenige Zeichen. Einige Tage nach der bitteren 4:5 Niederlage im Kubok Rossii wollte man sich natürlich an den Südrussen rächen.
Dies gelang nicht: Suleymanov erzielte das Tor des Tages für die Elf von McLover, nach teils turbulenten Schlussminuten mit 2 Platzverweisen (Diveev auf ZSKA Seite (88.) sowie
Ramirez (90.+1) auf Krasnodarer Seite) konnte Krasnodar die 3 Punkte in Südrussland festnageln. Erneut war es sehr knappe Angelegenheit zwischen beiden Mannschaften. Nachdem man im Kubok Rossii 3:4 in Barnaul erfolgreich war und somit nach einem Fehlstart, immer noch (wenn auch geringe) Chancen aufs Weiterkommen hat, reiste man mit viel Rückenwind
nach Kazan zum Angstgegner Rubin. Hier gingen die Hausherren
zunächst in Führung (8.), Krasnodar zeigte sich aber nicht geschockt und drehte das Spiel bis zur Pause durch Oscar (35.) und Suleymanov (44.). Zur Stunde glich Kazan dann aus, Torwart Guilherme und Sergey Petrov standen sich hier gegenseitig im Weg. Krasnodar legte erneut vor durch Joao Mario (67.) doch Kazan erwies sich als das übliche lästige Unkraut - 3:3 (77.). Edeljoker Ari erlöste die Südrussen dann kurz vor Schluss
(87.). Und das meinen die Experten: wenn du solche Spiele für dich
entscheidest, wirst du Meister. McLover widerspricht hier: "RUHE! Klar stehen die Chancen nicht schlecht aber es bleiben noch 5 ZATs zu
absolvieren, wir schauen nur auf uns. Wenn wir diese
Durschnitts-Punktzahl pro ZAT halten, müssen die anderen Mannschaften sowieso früher oder später etwas reagieren. Wir haben diese Saison nicht die Bürde der Übermannschaft aus Russland inne, das macht auch viel aus."
Der nächste ZAT liest sich rein vom Papier absolut machbar an, zumindest was die 2 Heimspiele angeht: man empfängt zuerst Lokomotive Moskau zuhause ehe man Besuch vom Schlusslicht Rostow erhält. Abgeschlossen wird der ZAT in Barnaul:die
Mannschaft hat Potenzial, kann dies aber in dieser Saison zu selten auch aufs Spielfeld zaubern so dass man abgeschlagen auf Rang 8 rangiert, wenn auch mit Luft nach oben. Die Tabelle wird weiterhin angeführt von Ural Jekaterinburg, kann die Mannschaft von Iceman1990 dieses Mal die Pace bis zum Saisonende halten? Deren Stadionzeitung glaubt selber nicht so richtig dran. Es bleibt auf jeden Fall spannend, da auch mehrere russische Teams noch international vertreten sind und sich somit früher oder später die Frage stellt wer mit dem Tanz auf mehreren Hochzeiten besser zurecht kommt. Kurioserweise sind die 4 noch international vertretenen russischen Teams gleichzeitig die 4 führenden
Teams in der Premjer-Liga UND sie können alle noch weiterkommen...!
Endlich
Das Endlich bezieht sich nicht auf die Liga, geschweige denn den Pokal. Denn solch ein Debakel hat sich niemand endlich herbeigesehnt. Daher lassen wir die sportliche Situation sportliche Situation sein und erfreuen uns stattdessen an den wahren Schönheiten die der Spieltag gebracht hat. Endlich ist es da, das Prachtexemplar von Logo für den größten, besten und schönsten aller sibirischen Vereine. So blaut wie der Himmel und das Gletscherwasser aus dem Altai strahlt es in die russische Föderation. Beeindruckt von dessen Glanz stellen die Gegner ab sofort ihre Gegenwehr ein, denn wer solch ein imposantes Logo trägt darf nicht mit Gegentoren beschekt werden. Ein großes Lob an dieser Stelle an den Grafiker McLoverCovid19, unterstützt von Illustrator Iceman0815...grandiose Arbeit. Ihr solltet mann bei euch selbst anlegen. Ein kleines Lob geht auch an unseren griechischen LL Dimitry mit der Ouzo Flasche, Gyros! ;)
Die Saison biegt auf die Zielgerade ein !
Die nächsten Spieltage in der Liga und die finalen Gruppenspiele im Pokal stehen an.
Aber bevor wie dies erwähnen,klopft man sich erstmal selbst auf die Schulter aufgrund des erfolgreichen Abschliessens in der Europa League. Zwei wie erwartet enge Spiele gegen den spanischen Erstligisten aus Grenada liegen hinter dem russischen Vizemeister. Nach der recht zuschauerfreundlichen Hinspielbegegnung,die man allerdings mit 3:4 in Spanien verlor,musste man nun im Heimspiel in Russland das Ding umbiegen.Dies gelang auch glücklicherweise mit einem 1:0-Arbeitssieg und Amkar Perm steht aufgrund der Auswärtstoreregel im EL-Viertelfinale. Dort bekommt man es nun mit den uns eher unbekannten SK Bischofshofen aus Österreich zu tun. Auch diese Partien werden wohl wieder der berühmte Tanz auf dem Drahtseil werden.
Aber nun zu Liga und Pokal. Im Pokal hat man nur noch eine Partie zu absolvieren. Man sollte auswärts schon etwas holen,um überhaupt an ein Weiterkommen denken zu können.
Auch in der Liga liegen 2 Auswärtsspiele bei einem Heimspiel an. Die momentan gute Position hinter Spitzenreiter Ural soll natürlich nach Möglichkeit gehalten werden.
Wir werden sehen,wie Amkar die momentane Dreifachbelastung weggesteckt hat.
Noch 12 Spieltage
Der Marathon ist bald beendet und könnte aus Sicht der Swerdlovsker noch eher enden. Dennoch schafft man es auch nach 24 Spieltagen auf dem ersten Platz zu verweilen. Der Vorsprung ist mit drei Punkten leider nur hauchdünn. Weiterhin ist es eine Frage der Zeit bis man abgelöst wird, aber immerhin: Am Mittwoch kann immerhin der Klassenerhalt feststehen.
Am vergangenen ZAT gab es zwei Siege bei nur einem Heimspiel. Neben dem 3:1 auswärts gegen diem chronisch erfolglosen Zuffi Rostov gab es zuhause gegen ZSKA einen 5:0 Heimsieg. Ein überraschend ereignisloser ZAT für Ural. Die Gegenwehr wird aber mehr oder weniger in den kommenden ZATs erwartet.
Am nächsten ZAT geht es auswärts gegen Zuffi Rubin Kasan und Erzfeind Krasnodar. Zuhause muss man gegen Lokomotive Moskau ran, gegen die man noch eine Rechnung offen hat aus dem Pokal.
Viele Tore und alles beim alten
In den letzten drei Spieltagen gab es viele Tore zu vermelden aus der russischen Liga. Doch an der Situation um die Krone hat sich eigentlich nicht viel verändert. Die Favoriten sind noch alle dich beisammen. Da hat sich noch keiner so absetzen können oder aber sich selbst aus dem Rennen genommen. So auch der ZSKA Moskau nicht. Nun gilt es in den kommenden direkten Duellen zu punkte. Da ist das Heimspiel gegen Amkar Perm gerade recht. Ordentlich spielen und den Gegner deklassieren. Das muss das Ziel der Mannschaft um Startrainer Andi von Hideta sein. Schließlich sind noch immer alle Mitkonkurrenten im Rennen. Amkar Perm, FK Krasnodar und Spartak Moskau sind da zu nennen. Doch da lauert noch eine Mannschaft. Mit dem hochgelobten Neuling aus Barnaul rechnet wohl niemand mehr so richtig. Doch da darf man sich nicht täuschen lassen. Wenn die erstmal einen Lauf kriegen, dann können sie zumindest noch oben reinrutschen.
+++Nach goldenen europäischen Nächten auch in der Liga top+++Tanz auf 3 Hochzeiten+++
Der FK Krasnodar ist neben ZSKA Moskau und Amkar Perm noch das einzige russische Team, welches auf 3 Hochzeiten tanzt und das tut man für den Moment sehr gut. Durch 2 souveräne Siege über Shelbourne qualifizierte man sich für das Achtelfinale in der Europa League, wo man nun auf St.Patrick's Athletic trifft. In der Liga war an diesem ZAT für die Gegner wie gewohnt rein gar nichts in der heimischen Arena zu holen. Lokomotive Moskau war etwas näher an einem Punktgewinn (4:2) dran, FK Rostow schon etwas weiter weg (3:0). In Barnaul verlor man zum Abschluss dieses ZATs mit 1:0. Immer mehr Experten zählen die Südrussen trotz Dreifachbelastung zum Topfavoriten auf den Meistertitel, diese schielen aber auch mit mehr als einem Auge auf die Europa League. Gegen Lokomotive Moskau erwischte man keinen guten Start und lag nach 10 Minuten mit 0:1 hinten, zwar drehte man das Spiel dann doch kurz vor der Pause erzielte "Lok" den Ausgleich. In der zweiten Hälfte konnte der FK Krasnodar das Spiel dann für sich entscheiden, hier sah man die Klasse der Südrussen und die Fähigkeit immer noch ein paar Prozent zulegen zu können.
Das anschliessende Heimspiel gegen den FK Rostow geriet zur Formsache: 3:0 hiess es am Ende. Bereits nach 13 Minuten lag man durch Tore von Ari und Berg vorne, in der 76.Minute vollendete Pasalic zum Endstand. Dass man den perfekten ZAT dann durch eine Auswärtsniederlage in Barnaul verpasste, ärgerte McLover nicht besonders: "Es sind schwere aber auch entscheidene Wochen, in dieser Phase einen perfekten ZAT hinzulegen wäre entscheidend. In Russland ist das bei der Leistungsdichte der verschiedenen Teams aber nicht so einfach. Zudem erfordert die Europa League weiterhin unsere ganze Aufmerksamkeit, wir wollen den Titel nach Russland und besonders nach Krasnodar holen." Ohaaaa!
Ausblick: Am 9.ZAT bekommt man zuerst Besuch von Spartak Moskau, die den Südrussen natürlich nur zu gerne den ersten Punktverlust in der Krasnodar Arena zufügen wollen. Die meisten der vergangenen Aufeinandertreffen waren von Toren nur so geprägt. Anschliessend geht es nach St.Petersburg zu Zenit ehe der 4.letzte ZAT der Saison 2020-1 zuhause gegen den amtierenden Tabellenführer Ural Jekaterinburg abgeschlossen wird. Dieses direkte Duell um die Tabellenspitze haben sich die Südrussen bereits dick im Kalender markiert. Wie McLover verlauten liess: die entscheidenen Wochen haben begonnen!
3x3 macht neun
Endlich ist es geschafft. Drei Spiele drei Siege, die Mannschaft fängt an sich für den enormen Aufwand zu belohnen. Beflügelt vom neuen Logo und mit guter Kondition scheint die Mannschaft einen letzten Angriff auf die Europapokal-Plätze zu wagen. Es gibt gleich drei ZATs mit 2 Heimspielen in Folge, der erste davon ist bereits Geschichte. Der Plan ist weiterhin so stark aufzutreten und das Maximum mit 27 Punkten zu holen, dann...aber eben nur dann wäre das internationale Geschäft möglich...wenn die anderen mitspielen. In den nächsten Spielen hat man Rostow und St. Petersburg zu Gast, zwischendurch reist man ins bestens bekannte Moskau. Auch wenn die Gegner nicht gerade aus Österreich kommen, sollte man doch mit russischem Vodka einige Bäume ausreißen können.
Wohin gehts?
Zuerst einmal Gratulation an die EC-Teilnehmer, die Russland möglicherweise in die Top 3 der 5 Jahreswertung führen, auch wenn es evtl. nicht für einen Titel in diesem Jahr reichen wird. Derweil fragt man sich in Jekaterinburg Quo vadis? Mit drei Teams im Schlepptau, die nur einen Punkt hinter dem Leader sind ist der Weg klar. Es geht nach unten. Doch wie stark? Wird man den EC noch schaffen? Immerhin ist man noch 12 Punkte vor einem Nicht-EC-Platz. Die Betonung liegt auf noch.
Ural schlägt sich trotz schwindenden Reserven unerwartet gut. Zwar reichte es nicht für einen Sieg gegen Zuffi Rubin Kasan. Doch selbst mit dem teuren 3:3 muss man sagen, dass jeder Punkt am Schluss wichtig ist. Den Auswärtsangriff von Lokomotive Moskau konnte man noch abwehren mit 4:2.
Zielflagge in Sicht !
Auf gehts...denn wie die Überschrift schon sagt,gehts in die entscheidennde Phase. Ähnlich wie beim 400m-Lauf, wo es in der letzten Kurve besonders weh tut und die letzten Körner verbraten werden.
Genau in dieser Kurve schied man im russischen Pokal aus,aber es war ja aufgrund der Vorraussetzung am letzten ZAT keine Überraschung mehr.
In der Europa League sagt der Spielplan,dass Amkar im Halbfinale steht. Der Ligaleiter Topse wurde aber von mir informiert, dass dies nicht meine Handschrift war. Vielleicht wurde ja sogar der Einsatz mit dem von Bilbao verwechselt,aber das ist nur eine These von mir,weil es könnte so passen,da Bilbao aufgrund seines Polsters hohes Risiko gegangen ist.Daher kann ich es auch vorweg nehmen,dass es gegen Bischofshofen ins 11er-Schiessen geht und dies zeitnah stattfindet.
In der Liga,wie meine Trainerkollegen schon mehrfach festgestellt haben,geht es weiterhin sehr eng zu und da wird sich sicherlich bis zum Saisonende nichts mehr ändern.
Nur noch die Meisterschaft
Startrainer Andi von Hideta hatte in der vergangenen Woche gleich zweimal mit dem Ausscheiden in einem Wettbewerb zu tun. Im Kubok Rossii ist die Mannschaft des ZSKA erstmals seit langem nicht im Halbfinale vertreten. Doch das Team hat sich nichts vorzuwerfen. Wer mit 15 Punkten ausscheidet, hat wohl nicht so viel falsch gemacht. Das hätte in der anderen Gruppe sogar locker für den Gruppensieg gereicht. Dennoch beobachtet Startrainer Andi von Hideta den spannenden Wettbewerb weiter. Auch in der Champions League musste das Team erwartungsgemäß im Viertelfinale die Segel streichen. Nach dem glorreichen Sieg über OFI Kreta war man Huddersfield unterlegen. Startrainer Andi von Hideta ist es allerdings so langsam leid, ständig wegen seiner taktischen Spielweise angepumpt zu werden. Nur noch im Kampf um die Meisterschaft ist man im Rennen. Doch auch da gab es einen leichten Rückschlag. Unerwartet reichte es beim FK Rostow nur zu einem 4:4 Unentschieden. Wer hätte gedacht, dass Rostow zu Hause mal so aufspielen wird. Nun stehen wichtige Spiele vor der Tür. Allem voran das ewige Duell gegen den FK KRasnodar. Eines ist diesmal aber sicher. Die Meisterschaft wird da wohl noch nicht entschieden. Zu stark ist die Konkurrenz. Man muss mit Amkar Perm rechnen und vor allem auch mit dem Neuling Dynamo Barnaul. Jetzt, wo der dortige Trainer endlich den Volkshochschulkurs im Lesen und Schreiben erfolgreich beenden konnte, war sogar etwas in den Gazetten zu lesen von 27 Punkten aus den letzten 9 Spielen. Warten wir es ab.
Bärenstarke Auftritte
Die Mannschaft zeigt zum Ende der Saison ihr eiegntliches Können. Zu Beginn wirkte die neu zusammengestellte Truppe gerade in der Fremde, aber auch im ein oder anderen Heimspiel orientierungslos. Bälle wurde wie zu Rudi Völlers besten Nationalcoach-Zeiten horizontal gespielt, nichts von Packing, Pressing oder irgendeiner Art schnellen Fußball zu sehen. Mitlerweile ist das Team in puncto Geschwindigkeit zwar immer noch nicht bei der Spitze angekommen, doch die wenigen Nadelstiche sitzen. Konter werden ausgespielt, Führungen verteidigt und bis in die letzte Minute gefightet. So reiben sich die Zuschauer immer mehr die Augen, das Team ist seit sechs Spielen ungeschlagen...hat die utopisch geforderten Punkte bisher eingefahren und sieht tatsächlich die EC-Plätze, wenn auch noch in weiter Ferne. Es gilt die 27/27 vollzumachen und dann auf das große Finale zu hoffen. Dafür bereitet man sich momentan akribisch im Training vor, in dieser Phase der Saison hilft es nicht vor dem Loch des Kaninchens zu setzen, nein man muss es auch erlegen und das sicherlich mit ein, zwei Törchen.
+++Liga top, Pokal Halbfinale, EL Viertelfinale: Triple möglich?+++Spartak bricht den Mythos "Krasnodar Arena"+++
Die wohl erfolgreichste Woche bei Torrausch ever für den Luxemburger McLover (29): Sprung am letzten ZAT von Platz 4 auf 1 im schottischen League Cup als Interimstrainer von Parthick Thistle, das Erreichen des Europa League Viertelfinales mit Krasnodar und des Pokalhalbfinales sowie eine vielversprechende Position in der Premjer-Liga!!! Da muss man Charakter haben um nicht abzuheben doch McLover weiss zu gut aus seiner Zeit bei Jagiellonia Bialystok wie schnell man bei Torrausch abstürzen kann. "Aus dieser Zeit habe ich viel mitgenommen, ich geh nicht mehr so blauäugig an die Aufgaben ran. In einer Woche kann sich schon alles wie eine Luftblase aufgelöst haben. Weiter hart arbeiten ist nun die Devise!" Womit sich auch die Frage beantwortet hat, wie realistisch McLover den Traum "Triple" einschätzen tut. Denn dieser ist im letzten Saisondrittel immer noch möglich, so abstrus es auch klingen mag. "Im Kubok Rossii haben wir mit 4 Siegen in Folge ein Husarenstück fertig gebracht, im K.O. System ist nun alles möglich aber unser Fokus liegt eher auf der Meisterschaft und vor allem auf der Europa League. Es würde mich bei aller Stärke der Mannschaft dann doch wundern, wenn es für beide Trophäen reichen würde. Aber nochmal wir sehen nichts als geschenkt an: wir sind vor allem in der Liga auf Angriffe gefasst."
Einen solchen gab es von Spartak Moskau (erste Heimniederlage), von Seiten von Krasnodar war er erwartet worden doch wieso war man hinten so schlampig aufgestellt? "Wir können nicht jedes Spiel an einem ZAT gewinnen, das gelingt einmal pro Saison. Wir wollten zwar den perfekten ZAT doch es hat halt gegen Spartak nicht sollen sein, erstens hat Spartak aber sonst auch kein Spiel mehr gewonnen zweitens haben wir die restlichen 2 Spiele souverän gewonnen", so McLover weiter. Und Abwehrrecke Marvin Martins ergänzt "dass es nicht nur reiche wenn wir nun Fehler machen, die anderen Mannschaften müssten in der Liga dann auch da sein wenn dies der Fall ist" und weiter "wäre es durchaus ein Vorteil 35 Spieler im Kader zu zählen". Wie bereits angesprochen reagierte man gut auf die Niederlage gegen Spartak, Ural besiegte man mit 3:0. Anschliessend gewann man in St.Petersburg bei Zenit ebenfalls souverän mit 1:4. Anscheinend ist man nun auch Erzfeind von Ural Jekaterinburg, dies ging jedenfalls aus deren Zeitung hervor. Man hatte aber das Gefühl dass dies ausschliesslich die Spieler von Krasnodar angestachelt habe, die Spieler von Ural wirkten bestenfalls wie eine Schulmannschaft.
Weiter ging die Party dann im Pokal, wo man durch 4 Siege in Serie (4:5, 3:4, 3:2 und 1:0) doch noch das Halbfinale nach 2jähriger Abstinenz erreichte. Dort wartet nun...Zenit St.Petersburg, die einem zumindest in der Liga bislang gut lagen. Das will für den Pokal aber nichts bedeuten: "Wir nehmen Zenit ernst, in der Liga läuft es nicht so gut für sie. Deshalb werden sie im Kubok Rossii extra motiviert sein um die Saison doch noch zu retten," so der Luxemburger McLover auf der heutigen PK. Das absolute Highlight stellte aber die Europa League dar, in der man das zweite irische Team in Folge niederrang: gegen St.Patrick's Athletic konnte man nach einer 2:1 Hinspielniederlage doch noch ins Viertelfinale vorstossen, durch einen 3:1 Rückspielsieg. Nun wartet Lazio Rom und ab sofort gilt eh die Devise: nun ist alles möglich!!! Auch der erste internationale Titel für Krasnodar nach dem CL-Triumph in der Saison 2017-1? Damals gab es einen Sieg im Endspiel gegen Legia Warschau...gegen den aktuellen Ligaleiter!
In der Liga sieht der nächste ZAT Spiele gegen Amkar Perm (H), ZSKA Moskau (A) sowie Rubin Kazan (H) vor. Bockschwer, denn überall lauert Gefahr, sogar gegen Rubin die erneut eine Saison zum Vergessen abliefern. Stolperstein wo man hinsieht, wird in einer Woche auch noch Euphorie beim FK Krasnodar herrschen oder doch eher blankes Entsetzen über vergebene Chancen?
Nur noch eine Hochzeit übrig !
Tja,da haben wir es nun,nach der Korrektur in Viertelfinale der Europa League,verlor man traditionsgemäß im 11er-Schiessen und ließ damitdem SK Bischofshofen ins Halbfinale einziehen.Damit wird Amkar nun die Kräfte nochmals bündeln und alles in die Meisterschaft reinhauen. Schaun mer mal.
In der angesprochenen russischen Liga folgen nun noch 6 Spieltage.Nicht mit der besten Reserve ausgestattet,aber dafür mit 4 Heimspielen,rechnet man laut Aussage des Trainers mit "einem Platz ziemlich weit oben !" Was genau,ließ er im Raum stehen.
In den beiden Heimspielen kommt St,Petersburg und Rostow nach Perm. Vor allem der trainerlose Tabellenletzte Rostow kann man nicht ganz so gut einschätzen.An guten Tagen können sie Jeden besiegen und an schlechten Tagen verlieren sie gegen Ihre eigene Reserve aus Liga 3.
Zwischen den Spieltagen geht die Reise noch nach Jekaterinburg.Lange die Liga angeführt,geht nun scheinbar der Saft aus. Aber auch dort besteht weiter die Gefahr,mit Null Punkten nach nHause zu fahren,denn Fußball können die Jungs immer noch spielen.
Dat wars
5 Wochen konnte man sich an der Spitze halten. Nun muss man nur noch mit Platz 4 vorlieb nehmen. Die Chance besteht noch, dass man weiter zurück fällt und sogar aus den EC-Rängen fällt. Man muss sich in Ural vor Spartak und Zenit fürchten (Obwohl diese beiden den Pokal und damit einen EC-Platz noch unter sich ausmachen werden). Barnaul hat dagegen grosse Chancen auf die Meisterschaft, wie bereits vor Wochen angekündigt, mit gerade mal 6 Punkten Rückstand und einem prallen Torkonto.
Die Swerdlovsker müssen sich nun vom Tiefschlag dieses ZATs erholen. Nicht nur, dass man keinen einzigen Punkt in den letzten 4 Spielen geholt hatte, auch besteht seit 360 Minuten eine Torflaute. Das sind inaktzeptable Zustände für Trainer Iceman und gelobt Verbesserung in den Heimspielen gegen Amkar und Zuffi Rostov. Vielleicht kann man auch ZSKA den ein oder anderen Punkt abluchsen.
Alles nur Geschwätz
Zwei der vier Meisterschaftsanwärter werden aktuell mit dem AC Milan in Verbindung gebracht. Das ist doch sehr seltsam. Möchte sich da der eine oder andere der starken russischen Konkurrenz etwa nicht mehr stellen? Startrainer Andi von Hideta ist sich sicher, dass das Ganze alles nur Geschwätz ist, um von der aktuellen Situation abzulenken und so vielleicht selbst einen Vorteil daraus zu ziehen. Seien wir also wachsam. Die Mannschaft des ZSKA hat großartig aufgespielt im heimischen Stadion und den Tabellenführer aus Krasnodar nach Hause geballert. Doch war das wirklich nötig und richtig? Am Ende wissen wir mehr. Jedenfalls ist es so, dass man zu Hause immer ein starkes Fundament legen kann für den Erfolg. Ob am Ende der Titel rausspringt, wird sich in den nächsten Spielen zeigen. Doch Startrainer Andi von Hideta sieht die Mannschaft am Ende nicht mit den besten Chancen. Barnaul rast an allen vorbei. Krasnodar und Perm sind immer zu beachten. So könnte es am Ende nur zu Platz 4 reichen. Ural hat sich wohl wieder etwas übernommen zu Beginn der Saison. Dennoch sind sie noch für die eine oder andere Überraschung gut. Also mit noch vier sicheren Heimsiegen wären 67 Punkte auf der Habenseite. Das ist durchaus für einen Platz an der Sonne gut.
"Wir wollen nach Europa"
Es gibt nicht viele Medientermine für Trainer sf5078 im Laufe der Saison. Vertraglich ist geregelt, dass das Sportliche im Vordergrund steht. Umso außergewöhnlicher das Interview mit Sowetski Sport zu diesem Zeitpunkt. Wie immer wortkarg, aber besser als nichts:
Советский спорт: Senior sf5078, spanische Wurzeln?
sf5078: Mitnichten, ich bin aus Tupelo, Missisisppi, aus dem Land des Klassenfeindes.
Советский спорт: Zu Beginn der Saison zeigte sich ihr Team aber nicht besonders angriffslustig...
sf5078: Wollen Sie jetzt in alten Zeiten schwenken oder mir zur aktuellen Lage befragen?
Советский спорт: Na gut, die Vorgabe seitens des Präsidiums war klar 27 Punkte aus 9 Spielen.
sf5078: Sie haben Recht, ich halte mich immer an Vorgaben und liefere fristgerecht aus.
Советский спорт: Die Vorgabe europäischer Startplatz scheint nun Understatetment...wollen Sie nicht mehr?
sf5078: Niet, die Vorgabe ist der Einzug ins europäische Geschäft, das wird erfüllt, mehr ist nicht drin.
Советский спорт: Ein direktes Duell gegen McDrive und da kann man drei Punkte aus einem sechs Punkte Spiel holen.
sf5078: Richtig, wir wollen das Spiel gewinnen, dafür werden wohl fünf oder sechs Tore nötig sein, aber meine Mannschaft ist konditionell dazu locker im Stande.
Советский спорт: Heißt das Angriff am nächsten ZAT?
sf5078: Davon können sie ausgehen, wenn Sie wollen, dass wir am Ende der Saison Edelmetall in die Höhe strecken muss das Spiel gewonnen werden.
Советский спорт: Die Marschroute ist klar, zum Schluss: Was sagen sie zum Angebot des AC Mailand?
sf5078: Es ehrt mich, ich gehe davon aus, dass ich den Job bekomme.
+++Zwischen Triple-Traum und Versagen-Verbot: Verliert Krasnodar den Überblick?+++Irre: McLover zu AC Milan?+++
"Wir sind vor allem in der Liga auf Angriffe gefasst", liess Krasnodars Trainer McLover nach dem 9.ZAT verlauten. Die Angriffe kamen in Person von ZSKA Moskau und Kazan und vor allem das 4:4 zuhause gegen Rubin tat weh: in der 93.Minute kassierte man den Ausgleich, der den Südrussen wohl einen Strich durch die Rechnung Meisterschaft machen könnte. Ausgerechnet in der entscheidenen Phase wirken die Krasnodarer zuhause angreifbar, gabs doch bereits am vorletzten ZAT eine 2:3 Niederlage gegen Spartak Moskau. Nun hat man zwar die Tabellenführung inne, aber damit auch den Stempel "Angriffsziel", was bei nur 2 Heimspielen an den letzten 2 ZATs leider nicht die beste Ausgangsposition verheisst. Trotzdem ist sich McLover sicher, bis zum letzten Spieltag mit in die Vergabe der Trophäe involviert zu sein: "Dieser ZAT verlief nicht wie geplant, das Unentschieden gegen Rubin Kazan stellt einen grossen Makel dar aber wir schütteln und jetzt kurz - länger haben wir bei unserem straffen Zeitplan eh nicht Zeit - und dann hauen wir an den letzten 6 Spieltagen nochmal alles raus. Dynamo Barnaul hat sich derweil richtig gut von hinten angeschlichen, wir haben sie spät bemerkt aber nicht zu spät denn gegen uns zuhause wird ihr Aufwärtstrend gestoppt werden. Soviel kann ich versprechen," so ein kampflustiger McLover.
Mittlerweile drängt sich bei den Südrussen aber ein ganz anderes Problem auf: den Überblick zu verlieren denn IMMER NOCH ist man in 3 Wettbewerben vertreten: neben der Liga noch im Pokalhalbfinale sowie sensationell im EL-Halbfinale. Im Viertelfinale setzte man sich nach 2 emotionalen Spielen gegen Lazio Rom durch (1:1, 0:0). Leider schieden Amkar Perm (ebenfalls EL) und ZSKA Moskau (CL) im EC aus. Es ist völlig normal dass manche Spieler jetzt grössenwahnsinnig werden und vom "Triple" träumen, einer einmaligen Chance in jeder Fussballerkarriere, am Trainerstab liegt es jetzt den Fokus immer nur auf die nächste Partie zu legen: bereits beim 4:4 gegen Rubin Kazan klappte dies nur bedingt. Und nun kommt nach einer kleinen Pause auch noch der Kubok Rossii dazu: es stehen die Hin- und Rückspiele an gegen Zenit St.Petersburg und die scheinen dort konditionell besser aufgestellt zu sein. Zudem halten sich seit Ende letzter Woche hartnäckig etwaige Wechselgerüchte um Trainer McLover in der Luft: der 29jährige Luxemburger soll 2020-2 zu seinem Lieblingsclub AC Milan wechseln!!
"Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass ich für den AC Milan alles stehen und liegen lassen würde aber Fakt ist auch dass Marcel dort seit einem Jahrzehnt eine super Arbeit verrichtet. Ich finde es ziemlich dreckig von Euch Journalisten, dass Ihr ausgerechnet in der entscheidenen Phase der Saison jetzt wieder solch eine Story auspackt", so ein sehr genervter McLover. Doch es wird noch besser: mit redlion stände anscheinend schon ein Nachfolger parat. Inwiefern dieses Tobawobahu den FK Krasnodar in der Endphase beeinflussen wird, ist noch nicht abzusehen. Doch Austria Salzburg (EL), Zenit St.Petersburg (Kubok Rossii), Lokomotive Moskau, FK Rostow und Dynamo Barnaul (alle Liga) heissen nun die Namen auf die man sich in den nächsten Wochen konzentrieren muss...
+++Turnier in Krasnodar: Viele prominente Namen!+++
Nachdem die Südrussen in der letztjährigen Sommerpause von Betis Sevilla (wir profitieren von der Gelegenheit um zu einem hervorragenden 3.Platz zu gratulieren) ins andalusische Trainingscamp eingeladen wurde, "revanchiert" sich der FK Krasnodar nun und lädt die Truppe von YsTl nun ihrerseits nach Russland ein: neben den Andalusiern werden ebenfalls der KAA Gent (guter 4.Platz in der Auftaktsaison von Hueweler), Spartak Moskau, Lokomotive Moskau, F91 Düdelingen, PAS Giannina (toller 3.Platz mit Wikinger88) sowie die Finn Harps aus Irland in 2 Vierergruppen um den Turniersieg in Südrussland kämpfen.
+++Keine Neuzugänge für die Saison 2020-2+++
Der FK Krasnodar geht nächste Saison einen anderen Weg: etwas unüblich für südrussiche Verhältnisse wird man keinen Spieler verpflichten. "Die diesjährigen Erfolge haben bewiesen dass die Mannschaft gut in Schuss ist und wir glauben dass wir nächste Saison sogar noch stärker sind, wenn die Spieler sich noch etwas besser kennenlernen in Sachen Spielverständnis," so der Präsident der Krasnodarer Sergei Galitzki.
+++Luxemburgisches Duell im Viertelfinale des Schottisch League Cup+++
Partick Thistle, der zweite Klub von Sergei Galitzki, stand ja bereits länger als Viertelfinalist fest und durfte sich gemütlich anschauen, wer denn nun nach den K.O. Qualifiers als Gegner fest stand: es gibt ein luxemburgisches Duell! McLover vs El Sansi: Partick Thistle vs St. Mirren. Es kündigen sich zwei spannende Duelle an!
Immerhin
Mit einem lachenden und weinenden Auge hatte man das EL-Finale Krasnodars verfolgt. Das weinende Auge kommt von der Tätigkeit als Ligaleiter Spaniens, dass Finalgegner Bilbao nicht zum Sieg gekommen ist. Damit wartet Spanien weiter auf den dritten EL-Titel bzw. den 10. EC-Sieg. Das lachende Auge kommt vom Eigennutz. Da Krasnodar nun sicher nächste Saison in der Champions League ist, ist Platz 7 nötig für den EC. Mit 20 Punkten Vorsprung auf Platz 8 drei Spiele vor Schluss spielt Ural nun sicherlich international für nächste Saison. An dieser Stelle: Gratulation an Krasnodar! Hoch gepokert und gesiegt.
Ural steht derweil auf Platz 4 der Tabelle und spielt nun um die goldene Ananas. Für den Meistertitel wird es sicherlich nicht reichen und man hofft zumindest den Fall auf Platz 6 zu verhindern.
Was wirds diesmal werden ?
Bevor der eher zurückhaltende Trainer von Amkar Perm sich um den Meisterschaftsendspurt kümmert,möchte ich an dieser Stelle zum einen MC Lover zum Sieg in der Europa League gratulieren,ein feines Stück Arbeit hast du da geleistet und Elferschiessen konnte deine Truppe schon immer. Wir haben es selbst schon in der Vergangenheit zu spüren bekommen. Dazu kommt noch, dass alle russischen Teams ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass wir einen Startplatz mehr ergattern konnten.
Zum Anderen möchte ich Andi von Hideta Lebewohl sagen und danke für die tollen Fights. Am nächsten Spieltag gibts dann noch meinen persönlichen Handschlag, wenn ihr zum Spitzenspiel im Kampf um die Meisterschaft bei uns gastiert. Bis denne sag ich mal.
Da sind wir auch schon bei den letzten 3 Meisterschaftsspielen angekomen. Überraschend ist Amkar auf platz 1.Dort sieht man perm in der meisterschaft relativ selten. Immer nur in der Lauerposition und wenns darauf ankommt,will man den großen wurf machen. Aber in der Vergangenheit sind wir oft in meisterschaft und Pokal sehr oft zum 2.Sieger gekürt worden.Ob verlorenes Elfmeterschiessen im Pokal oder wie letzte Saison das Torverhältnis,irgendwas ist immer gegen uns. Die Mannschaft schiesst einfach zu wenig Tore,wie man auch diese Saison unschwer in der Tabelle erkennen kann. Selbst mit der aktuellen tollen Ausgangslage bleibt man bescheiden und wünscht sich "nur"einen Startplatz in der Champions League. Klar ist auch,mit einem Titel würden auch die letzten Kritiker an der eher defensiven Spielweise des Trainers verstummen.
Auf gehts zum letzten Ritt !!!
Krönung zum Abschluss?
Mit einem Paukenschlag ging es diese Woche in die Pressekonferenz.
Startrainer Andi von Hideta gab direkt vor dem Endspurt in der
Meisterschaft seinen Abschied vom ZSKA bekannt. Ab der kommenden Saison
wird er die Mannschaft des FC Fulham trainieren. Es hat ihn also auf die
Insel verschlagen. Ausgerechnet in die englische Liga. Startrainer Andi
von Hideta bedankt sich von allen Konkurenten. Viele spannende
Entscheidungen konnte er miterleben hier in der russischen Liga.
Glückwünsche gingen auch nach Krasnodar für den sensationellen Gewinn
der Europa League. Doch in einem muss man dem dortigen Trainer McLover
widersprechen. Es wird für Krasnodar leider nicht zu Platz 2 reichen,
vermutlich. Der ist für den ZSKA reserviert. Großer
Meisterschaftsfavorit ist diese Saison Amkar Perm. Die Mannschaft hat
großartige Arbeit geleistet und wird damit wohl verdient Meister. Onkel
Dimitry hat sich auch immer wieder mit schönen Starttexten ereifert.
Beifall. Lauter Beifall. Und jetzt reißen wir den letzten Spiele runter
und hoffen auf einen Ausrutscher von Amkar Perm. Vielleicht mit einem
1:2 gegen den ZSKA, einem anschließenden 4:4 in Kasan und einem unglücklichen 0:1 gegen Moskau.
+++FK Krasnodar ist Europa League Sieger!!!+++Elfmeterkrimi gegen Atletic Bilbao+++
3 Meisterschaftsspiele muss der FK Krasnodar noch bestreiten und dann weiss man ob es zu einem 2.Meistertitel unter der Führung von McLover reichen wird oder nicht. Der "Trend" ist ehrlich gesagt nicht Krasnodars "friend": nach dem unnötigen 4:4 zuhause gegen Kazan am 10.ZAT, langte es nun am 11.ZAT ebenfalls nur zu einem 2:2 bei Lokomotive Moskau. Dadurch zogen Amkar Perm und ZSKA Moskau vorbei. Amkar Perm dürfte mit 2 einfachen Heimspielen nun auch der Favorit auf die Meisterschaft sein, ZSKA bekommt es zuhause mit den 2 Interimsteams aus Kazan und Rostow zu tun wo es gar nicht so einfach sein dürfte zweimal zu gewinnen: zumindest Rang 2 könnte also für McLovers Jungs noch möglich sein. Wenn doch die nervigen Gerüchte rund um ein Engagement beim AC Milan endlich verstummen würden. Die "Gazzetta dello Sport" schrieb in den letzten Tagen über sonst kein Thema mehr. So oder die Saison ist für den FK Krasnodar und McLover dennoch bereits ein voller Erfolg...!!!
Zagreb, Freiburg, Doxo Drama, Granada, Krakau, Nijmengen, Belenenses, Mödling, Lausanne, West Bromwich, Xanthi, Shelbourne, St.Patrick's, Rom, Salzburg: das ist nicht etwa McLovers Urlaubsplanung für den Sommer (die aufgrund des Coronavirus ohnehin ins Wasser zu fallen droht) und auch nicht die neue Strecke des Interrails-Zuges sonders der Weg vom FK Krasnodar bis ins Europa League Finale, wo man auf Athletic Bilbao traf und den man in einem heroischen Elfmeterschiessen niederzwingen konnte. Eine Niederlage wäre verdammt bitter gewesen...in der 94.Minute ging Krasnodar durch Ari in Führung und konnte diese bis zur 116.Minute halten, ehe Aritz Aduriz doch noch ausglich...Doch Krasnodar konnte nach der Austria Salzburg auch die Basken im Elfmeterschiessen hypnotisieren und den Pott in die Höhe strecken! Es ist der erste internationale Titel für McLover, sein 3.Titel in 4 Saisons bei den Südrussen. Für den FK Krasnodar ist es der erste internationale Titel seit dem Gewinn der CL in der Saison 2017-1.
"Die Mannschaft hat aussergewöhnliches geleistet, das Ziel war das Halbfinale aber als wir es bis dahin geschafft hatten, hatten wir alle nur noch den Titel im Kopf. Diesen Titel haben wir über alles gestellt, auch über die Meisterschaft. Das erklärt vielleicht den ein oder anderen unnötigen Punktverlust in dieser Schlussphase. Dies soll aber nicht als Ausrede für das Ligageschäft gelten. Die Meisterschaft dürfte aber nicht mehr möglich sein. Wir versuchen Zenit und Ural noch zu schlagen, dann sollte Platz 2 drin sein. ZSKA wird meiner Meinung nach am letzten ZAT nur 4 Punkte holen," so McLover.
Vor den Duellen gegen Zenit (H) und Ural (A) wartet noch Spartak Moskau (A), die in dieser Saison nie so richtig auf Touren kamen, durch den 2.Pokalsieg in Folge aber nächste Saison erneut international vertreten sein werden. Wir bedanken uns beim LL für eine erneut tolle Berichterstattung über die ganze Saison. Mehr als einmal hatte ich einen richtigen Lachkrampf. Bleibt gesund!
Wie erwartet
Während manch ein selbsternannter Startrainer oder LL Dynamo Barnaul bereits in meisterlichen Sphären gesehen hat, hat die Realität im Altai Einzug genommen. Ach was, realistisch war man hier schon lange. Das Ziel war Klassenerhalt, dieser ist geschafft und nun bleibt man dem Maximalziel treu, das Erreichen der europäischen Plätze. Es gilt also nach hinten abzusichern, nach vorne geht nach 11 Siegen am Stück, der entscheidenden Niederlage in und gegen Krasnodar allerdings nichts mehr. Von hinten pirschen sich aber hungrige Jäger heran und auch wenn das TK noch gut aussieht muss man wachsam sein und nochmal alles geben. Danke an alle für die schöne Premierensaison. Möge der Beste Meister und Pokalsieger werden. Mit Genuss werde ich das Titelrennen verfolgen, einen Favoriten habe ich ausgemacht.