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Premjer-Liga17 Artikel

Start der neuen Saison

ZSKA MoskauAndi von Hideta 29.05.2019ZAT 1155 Wörter
Die neue Saison startet. Die Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta hat es in der vergangenen Saison gerade noch so in die Europa League Qualifikation geschafft. Das war eine verheerende Saison, die da gelaufen ist. Die Fans sind enttäuscht vom Abschneiden der Mannschaft, die vor der Saison noch als Favorit gehandelt wurde. Doch das Präsidium setzt weiterhin auf die Erfahrung und das Können von Startrainer Andi von Hideta. Er soll auch weiterhin die Geschicke der Mannschaft leiten und den Erfolg zurück in die Hauptstadt bringen. Auch wenn der Meistertitel in weiter Ferne liegt. Den hat ja schon wieder einmal der FK Krasnodar für sich beansprucht. Große Töne spuckt man da. Die Saison wird zeigen, ob die Mannschaft wieder so gebauchpinselt wird wie in den vorangegangenen Spielzeiten. In Moskau bei den Armeesportlern ist man jedenfalls bereit. Startrainer Andi von Hideta hofft auf eine gute Saison. Ausschlaggebend wird sein, ob die Mannschaft wieder zur stabilen Heimstärke zurückfindet.

+++Mission Meistertitel startet am Fusse des "Pico del Teide"+++International: Wiedergutmachung erwünscht+++

FK KrasnodarMcLover 20.05.2019ZAT 1923 Wörter
Maria (24) und Tatyana (25) aus Adygeysk ziehen sich stolz ihr FK Krasnodar-Trikot über, Maria ist Fan von Dennis Cheryshev, Tatyana von Kapitän Aleksandr Martynovich. Durch die Krasnaja uliza, die Krasnodarer Einkaufsstrasse, schlendern die beiden zur Krasnodar-Arena...Yuri (55) lässt den Hammer auf seiner Schicht im Schmelzbetrieb in Syviansk-na-Kubani heute etwas früher fallen um rechtzeitig die Marschrutka (Kleinbus) zu erwischen. Es ist der letzte Spieltag der Saison 2019-1 und der FK Krasnodar steht völlig unverhofft vor der Titelverteidigung in der Premjer-Liga. Alle 3 haben gemeinsam dass der FK Krasnodar ihr Leben bedeutet, dass sie ihre Alltagssorgen vergessen, dass sie arbeiten gehen um sich ein Jahresabo, bei einem der erfolgreichsten russichen Klub der letzten Saisons, leisten zu können. Es gibt nichts schöneres für sie wenn die Sonne über der Krasnodar-Arena untergeht und die "Ultras" im Chor in der Arena die "Futbol’nyj klub Krasnodar" Hymne anstimmen. Der FK Krasnodar wird die Meisterschaft in buchstäblich letzter Sekunden entrissen, es fliessen Tränen. Nicht so eine Woche später...Victor Claesson starrt auf den Ball, nimmt tief Luft, Anlauf und haut den Ball unhaltbar für Kazans Torhüter in die Maschen. Minuten später reisst Kapitän Aleksandr Martinovic die Trophäe gen Himmel, der FK Krasnodar ist Pokalsieger!!! Teneriffa - "Never change a winning plan", genau wie in den Saisons vorher bereitet sich der FK Krasnodar wieder auf der kanarischen Insel auf die kommenden schweren Aufgaben bevor. Eine Änderung gibt es dieses Mal: das halbe Trainingslager findet im "Parque National do Teide" statt, in bis zu 3000m Höhe schnaufen sich die Spieler auf dem Vulkan alles aus der Lunge was sie haben. Konditionell will die Mannschaft von McLover diese Saison auf ein ganz neues Niveau kommen, achja und Meister werden will man sowieso. Was letztes Jahr eher ein Wunsch war, ist jetzt die Hauptzielsetzung für die Saison 2019-2, neben der Titelverteidigung im Kubok Rossii. Der FK Krasnodar baut dabei auf nahezu den gleichen Kader wie letzte Saison, Neuzugänge waren ohnehin nur schwer zu finanzieren, hat die UEFA doch noch immer ein Auge auf die Südrussen wegen dem Financial-Fairplay. McLover hat den aktuellen Kader in seiner ersten Saison zu einer Einheit zusammengeschweisst. Von einem schmerzhaften Umbruch war nach der "Post-Fuchur" Ära die Rede, es wurde ein angenehmer trotz einiger Anlaufschwierigkeiten.  Für McLover, verspottet in Polen nach dem Abstieg mit Jagiellonia Bialystok, war die Vizemeisterschaft und der Pokalsieg auch eine Art Genugtuung gegenüber seinen Kritiker die ihm ankreideten die 2 Titelgewinne in Bialystok seien nur "Glück" gewesen. Nun soll in dieser Saison also der (erneute) Angriff auf die Spitze erfolgen, wäre eine verpasste Meisterschaft 2019-2 also gleichbedeutend mit einer Enttäuschung? "Wir wollen Meister werden aber das hängt auch von vielen Faktoren ab, auf die wir keinen Einfluss haben. Wenn wir am Ende 3.werden kann es unter bestimmen Umständen auch eine gute Saison gewesen sein, wir tanzen schliesslich erneut auf 3 Hochzeiten. Am Ende der Saison wird wie immer alles analysiert werden," so McLover. In der Champions League muss man in dieser Saison bereits in der 1.Qualifikationsrunde der CL ran, mehr Spiele gleich ein grösserer Verschleiss doch das will Mittelfeldregisseur Olivier Thill nicht gelten lassen: "Wir müssen den Anspruch haben in Russland und in Europa ganz oben mitzuspielen, national war uns nur Kazan ebenbürtig, international aber haben wir es leider verkackt." Der Luxemburger spricht den Fehlstart in der Gruppenphase der Champions League an, 3 Spiele 3 Niederlagen und schon war der Zug Richtung Achtelfinal abgefahren. Mit 3 Siegen in den letzten 3 Spielen schaffte man immerhin noch den Sprung in die 1/16 Finals der Europa League, wo leider im Elfmeterschiessen gegen Levski Sofia Entstation war. International will sich der FKK in dieser Saison zurückkaufen und vielleicht ist es das was McLover meinte: international überzeugen, zum Notfall zulasten der Liga? Konkurrenz hat man national schon mal genug, McLover zählt sowohl Titelverteidiger Rubin Kazan als auch Spartak und ZSKA Moskau zu den Mitfavoriten auf die Meisterschaft. "Redlion hat bereits in seiner ersten Saison gezeigt zu was er fähig ist, ich erwarte nicht dass er die Meisterschaft als Ziel ausgibt aber Spartak wird zu 95% wieder bis zum Ende oben mitspielen, Andi von Hideta und ZSKA wollen sich nach einer total verkorksten Saison 2019-1 ebenfalls wieder zurückkämpfen. Letzte Saison wollten sie mit einer grossen Wut im Bauch den Titelgewinn erzwingen, ich denke dieses Mal werden sie das Ganze taktisch etwas cleverer angehen. Zenit St.Petersburg hat für mich zudem Aussenseiterchancen auf den Titel," so McLover ehe er selber Minuten später mit heraushängender Zunge den Teide "raufsprintet".... Syviansk-na-Kubani - Yuri kommt von der Arbeit nach Hause, schaut aus dem Fenster. Sein Blick gleitet in die Ferne, gen Krasnodar. In die Krasnodar-Arena, das Flutlicht geht an, es ertönt die "Futbol’nyj klub Krasnodar" Hymne... P.S. Einige andere luxemburgische Trainer sind bereits mit ihren jeweiligen Vereinen bei torrausch im Einsat. YsTl, seit dieser Saison bei Betis Sevilla engagiert, legte in der Primera Division einen richtig guten Start, mit 12 Punkten aus 6 Spielen, hin. Noch besser machten es der Wikinger1988 und seine "Lyonner", 3 Spiele 3 Siege in der Ligue 1, zudem das Weiterkommen in der Coupe de la Ligue. Note 10/10 von uns. Weniger gut ging es für den Hueweler und den amtierenden Pokalsieger 1860 München los, nur ein Sieg steht nach 3 Partien zu Buche aber noch ist genügend Zeit um das Ruder noch rumzureissen. El Sansi und Lyn Olso starten am nächsten Dienstag in der norwegischen Liga. Wir wünschen allen "Luxis" viel Glück in der Saison 2019-2.

Krasses Spiel gegen Krasnodar

ZSKA MoskauAndi von Hideta 05.06.2019ZAT 2191 Wörter
Mit einem Unentschieden zu Hause gegen Krasnodar ist man schon mit dem ersten Heimspielmakel in die Saison gestartet. Auch hier hat sich dennoch wieder einmal eindrucksvoll gezeigt, wer der Herr im Hause des ZSKA ist. Die Moskauer haben den selbst ernannten Meisterschaftsanwärter praktisch an die Wand gespielt und doch reichte es nur zur Punkteteilung. Betrachtet man die wahnwitzigen Entscheidungen des Schiedsrichters und seines Teams, muss man jedoch froh sein, dass er nicht noch so lange hat spielen lassen, bis er den Gästen den dritten fragwürdigen Elfmeter hätte pfeifen können. Aber was kümmerts uns? Moskau bleibt weiter auf Kurs und der Startrainer Andi von Hideta lässt sich von sowas nicht abschrecken. Die Dinge müssen schonungslos angesprochen werden, auch wenn man sich unbeliebt macht. Aber es muss aufhören, dass hier immer wieder einige von den Offiziellen hofiert und bemuddelt werden. Aber manch einen muss man eben bei Laune halten, damit er in der Spur bleibt. Doch widmen wir uns anderen Dingen, nämlich den weiteren Spielen der Saison. Ach ja, wir kommen ja auch noch nach Krasnodar. Sinnhafterweise wird sich die Mannschaft des Gegners da warm anziehen müssen, denn es rappelt in der Kiste.

+++7 Punkte aus 3 Spielen: Die Offensive läuft auf Hochtouren+++VAR-Wahnsinn, Sperren und Torfestival gegen ZSKA+++

FK KrasnodarMcLover 30.05.2019ZAT 2864 Wörter
Der FK Krasnodar holt 7 Punkte am 1.Russland-ZAT und hat damit bereits einen Punkt mehr auf dem Konto als letzte Saison nach 2 ZATs. Auch das Torkonto sieht weitaus freundlicher aus als noch in 2019-1 (4 Tore nach 6 Spielen), die Offensivabteilung ist bereits warmgelaufen, 8 Tore gab es zu bejubeln. Alle 3 Spiele waren allerdings hart umkämpft und jeweils wahnsinnig knapp. Aber das wird diese Saison in der Premjer-Liga zur Tagesordnung gehören. Klare Siege wie zum Beispill vom Meister Rubin Kazan (5:0 gegen ZSKA Moskau) am 3.Spieltag werden zur Seltenheit zählen. Es war aufjedenfall wieder einiges geboten an diesem 1.ZAT. Spartak Moskau hat wie letzte Saison zum Anfang sofort wieder den Zaubertrank des Miraculix ausgepackt und grüsst von der Spitze, dank des Torverhältnis gegenüber...FK Krasnodar.

Los ging die Saison für Krasnodar gegen Amkar Perm die nach ihrem 7.Platz von letzter Saison natürlich jetzt auf Wiedergutmachung aus sind. Sie erwiesen sich dann auch als zäher Gegner aber dank eines Tores von Dennis Cheryshev in der 34.Minute konnten die Mannen von McLover den ganzen Einsatz in Krasnodar behalten. Das Highlight gab es aber am 2.Spieltag in der WEB-Arena in Moskau bei ZSKA. Seit dem Meisterschaftskampf aus der Saison 2018-3 und einem 4:5 Sieg von Krasnodar in Moskau sind diese Spiele von einer besonderen Brisanz vor allem vonseiten von der Truppe von Andi von Hideta aus. Leider nahm auch der Schiedrichter Rudi Angelov eine sehr unglückliche Rolle in diesem Spiel ein, er heizte die Stimmung durch fragwürdige Entscheidung frühzeitig auf, mal verteilte er Karten wie im Wahn für normale Fouls, Blutgrätschen übersah er einfach. Zudem konsultierte er den Videoschiedrichter (ja, diese schicke Einrichtung gibt es ab dieser Saison auch in der Premjer-Liga) nach Aktionen wo es gar nicht nötig war um ihn bei anderen fragwürdigen Szenen einfach links liegen zu lassen. Im Endeffekt stehen 14 gelbe Karten (davon 3 für Einwechselspieler beim Warmlaufen) und 3 rote Karten (Viktor Vasin auf ZSKA Seite (56.) sowie Uros Spajic (31.) und Sergey Petrov (90.) auf Krasnodarer Seite).

Zudem wurde nach Ende des 1.ZATs eine 3-Spiele Sperre gegen McLover verhängt weil er nach dem Schlusspfiff den Torwart von ZSKA, Igor Akinfeev, schubste und ein Handgemenge verursachte. Der Coach wird am 2.ZAT von seinem Co-Trainer Mirko Musaev vertreten und hat Innenraumverbot. Fussballerisch ist aber FK Krasnodar der "moralische Sieger" denn man lag 2:0 und 4:2 zurück ehe man immer wieder toll ins Spiel zurückkämpfte. Mann des Tages war ohne Frage Olivier Thill mit 3 Toren.

Herzinfarkt-Gefahr gab es dann auch beim 2.von 3 Moskauer Vereine, dem Aufsteiger Lokomotive Moskau. Hier lief zunächst alles nach Plan, Ari brachte FKK mit 1:0 in Front (7.) doch vor der Pause schlichen sich Unkonzentriertheiten bei den Mannen von McLover ein und die Hauptstädter drehten die Partie noch vor dem Einnehmen des warmen Teegetränks. In diesem war beim FK Krasnodar aber definitiv mehr Booster enthalten denn sofort nach Wiederanpfiff ging es nur noch in eine Richtung, in die des Strafraums von Lokomotive. Ausgleich in der 66.Minute von Sully und das 3:2 in der 80.Minute durch Marko Marin. Somit stehen also die bereits erwähnten 7 Punkte auf dem Konto, dies vor einem weiteren schweren ZAT an dem 2 Auswärtsspiele gegen FK Rostow und FK Chimki und ein Heimspiel gegen Zenit St.Petersburg anstehen. 

"Man kann mit diesem 1.ZAT nur zufrieden sein, es war wichtig die Saison mit einem Sieg zu starten, ein Gefühl was wir letztes Saison nicht kannten. Ich entschuldige mich für meinen Ausraster gegenüber Igor Akinfeev, ich habe die Nerven verloren," so McLovers ganz kurzgebunden nach dem 1.ZAT. 

+++Transfergerüchte+++:

Laut Informationen von Moskovskaya Jurnal 24.ru stehen direkt 3 Krasnodarer Spieler vor einer Leihe zum TSV 1860 München in die 2.deutsche Liga. Es handelt sich hierbei um Laurent Jans (26/RV/LUX), Daniil Utkin (19/ZM/RUS) und Ivan Ignatjev (20/Mittelstürmer/RUS), 3 Spieler die beim FKK nicht wie erhofft zum Einsatz kommen, vor allem bei Laurent Jans ist der Funke seit seinem Wechsel vom FC Metz Anfang der Saison 2019-1 nie wirklich übergesprungen.

Hintergrund dieser Leihe ist dass der Zweitligist TSV 1860 München sich letzte Saison durch den Pokalsieg sensationell für Europa qualifizierte, nun aber nicht über die finanziellen Mittel verfügt um sich adequat zu verstärken, so muss man sich seinen Europapokal-Kader wohl oder übel "zusammenleihen". Zudem zwickt zurzeit auch in der Liga der Schuh. Von Seiten von Krasnodar bestätigte man dann auch diese Quelle, laut McLover plant man aber weiter mit diesen 3 Spielern: "Bei Laurent, Daniil und Ivan läuft es nicht so wie erhofft aber sie spielen in unseren Plänen weiter eine grosse Rolle."

Der TSV 1860 München wird demnach für keinen dieser Spieler eine Kaufoption erhalten, die 3 Spieler sollen nach Ablauf der Saison 2019-2 nach Krasnodar zurückkehren. Der FK Krasnodar verlangt zusammen eine Leihgebühr von 1,5 Millionen Euro. Der Transfermarkt in Deutschland schliesst am Sonntag, dem 2.Juni um 20h30. Es wird aber erst Anfang nächster Woche mit einer Stellungsnahme und einer Entscheidung seitens der "Löwen" gerechnet ob man das Angebot von 1 1/2 Millionen annimmt. Eine Win-Win Situation wäre es aufjedenfall für beide Vereine.

+++FK Krasnodar präsentiert sich bereits in Meisterform+++Traumstart: Ungeschlagen nach 6 Spieltagen+++

FK KrasnodarMcLover 07.06.2019ZAT 3461 Wörter
Ginge es nach den Südrussen vom FK Krasnodar könnte die  aktuelle Premjer-Liga nun abgebrochen werden: Man steht nach 6 Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze. 3 Siege gab es an diesem ZAT zu bejubeln: ein 3:4 beim FK Rostow, ein 1:0 Heimsieg bei einem Geheimfavoriten auf den Meistertitel, Zenit St.Petersburg, sowie ein erneuter 2:4 Auswärtssieg beim FK Chimki. Pünktlich vor der kleinen Pause in Russland und dem darauffolgenden Start der CL-Qualifikation sowie dem russichen Pokal stürmen die Mannen von McLover demnach auf den Platz den sie am Ende der Saison innehalten wollen, den Platz an der Sonne. "Wir fühlen uns gut, die Stimmung in der Mannschaft ist toll, wir wissen was wir können und ich denke man sieht auf dem Platz dass wir Spass haben. Wir können mit dem Druck gut umgehen und wandeln diesen in Freude am Spiel um", resümierte Olivier Thill unmittelbar nach dem 2.ZAT, 4facher Torschütze an diesem ZAT.

Für den Trainer McLover gibt es selbstverständlich noch Sachen zu verbesseren: "Hinten gleicht das mitunter einem munteren Hühnerhaufen, das Umschalten von Angriff auf Abwehr klappt überhaupt nicht. Wir müssen dies nun in der kleinen Pause in den Griff bekommen denn die Gegner danach heissen Kazan und Spartak." In der Tat kann man McLover verstehen, für einen neutralen Zuschauer sind viele Tore etwas schönes aber für den Trainer einer Mannschaft die nach 2 ZATs bereits 2x ein 3:2 sowie ein 4:3 und ein 4:4 aufzuweisen hat, sollten die Herzpillen immer griffbereit liegen. Aber auch die Kopfschmerztabletten denn die erneut wenig überlegten Worte von Andi von Hideta liesen die Rate der Migränen in Krasnodar um 200 % in die Höhe schnellen. "Für Andi von Hideta ist die Saison bereits ein Erfolg wenn wir 2.werden, auch wenn sie die Saison auf Platz 8 beenden würden. Die letzte Saison sollte für ihn eigentlich ein Warnsignal sein dass man nicht gut abschneiden kann wenn man immer nur auf die Anderen schaut. Die Stärke einer Mannschaft, in dem Fall der unseren, anzuerkennen ist ein Zeichen von Stärke aber das hat man beim Armeeklub nicht. Ich werde mich in dieser Saison zu dem Quatsch nicht mehr äussern", so McLover.

Wie gesagt ging es an diesem ZAT erneut hoch her, man konnte 9 Tore erzielen, kassierte deren aber auch 5. Einzig den Heimsieg gegen Zenit fuhr man sicher ins Ziel, die beiden Auswärtsspiele bei Rostow sowie Chimki waren eine pure Achterbahn. Nun geht es ins Trainingslager nach München, wo sich McLover auch ein Spiel von 1860 München anschauen wird. Der Deal mit Jans, Utkiin und Ignatjev wurde von den Löwen akzeptiert und der Luxemburger will sich, wenn man schon da ist, auch von den Arbeitsbedingungen in München überzeugen um in näherer Zukunft eine engere Zusammenarbeit anzustreben.

Versprochen ist versprochen

ZSKA MoskauAndi von Hideta 26.06.2019ZAT 4182 Wörter
Versprechen sollte man halten. So hat es Startrainer Andi von Hideta schon immer gehalten. Keine Bluffs oder so ein Gedöns. "Das haben wir nicht nötig. Dafür sind wir einfach zu gut.", sagt er immer, wenn er darauf angesprochen wird, dass er seinen gemachten Ankündigungen Taten folgen lässt. So wird es auch immer sein. Nach dem Heimspiel gegen den selbsternannten Meisterfavoriten und gebauchpinselten Kuschelkurskandidat aus Krasnodar hatte Startrainer Andi von Hideta in der Pressekonferenz danach verlauten lassen, dass man sich von Moskauer Seite im Laufe der Saison gerne gebührend revanchieren werde. Und da gibt es nun die Gelegenheit dazu. Die Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta muss zum Auswärtsspiel in Krasnodar antreten. Alle Spieler sind heiß auf das Matsch und die Tormaschine der Armeesportler wird laufen. Es wird richtig rappeln in der Kiste der Gastgeber. Am Ende wird sich zeigen, ob Krasnodar die Eier hat, dagegen zu halten. Wenn nicht, kann man sich ja immer noch in die Ausrede flüchten, dass nicht Angst sondern Unvermögen zur hohen Niederlage geführt haben. An uns soll es nicht liegen. Man muss eben auch mal Prioritäten setzen.

+++Krasnodar noch immer Tabellenführer...aber wie lange noch?+++Vermeidbare Niederlagen machen McLover rasend+++

FK KrasnodarMcLover 19.06.2019ZAT 4564 Wörter
Der FK Krasnodar hat 4 Punkte mehr auf dem Konto als zu dem gleichen Zeitpunkt in 2019-1 und eine Tabellenspitze mehr inne als in der gesamten letzten Saison, dennoch ist nach diesem ZAT keine besondere Freude zu spüren. Das liegt einerseits an den mickrigen 3 Punkten, andererseits an vermeidbaren Niederlagen. Es gibt keine "cleveren" Gegentore, doch eine Schülermannschaft hätte sich besser angestelt als bei den Gegentreffer gegen Spartak und den Meister Kazan. Vor allem die Niederlage gegen den Meister wurmt denn man hat ganz klar gesehen welche Mannschaft hier die clevere war und hierbei handelt es sich nicht um die "Grünhosen" aus Südrussland.  Auf der anderen Seite spielte man auswärts gegen Ural Jekaterinburg als wäre es das entschiedene Spiel um die Meisterschaft. 

"Wir waren in den Duellen gegen Spartak und Rubin zu arrogant, so brauchen wir nicht von einer Meisterschaft zu sprechen wenn wir schon vor Spielen glauben wir hätten gewonnen. Sogar die stärkste Mannschaft gewinnt nicht die entscheidenen Spielen wenn man nicht mit der nötigen Seriosität rangeht. Ich erwarte von meiner Mannschaft am kommenden ZAT eine ganz andere Körpersprache sonst werden sich einige Herrschaften auf der Tribüne wiederfinden. Das Pokalspiel gegen Amkar Perm war ja auch nicht zum Ansehen", so ein rasender McLover nach dem 3.LigaZAT. Einfacher wirds jedoch nicht...

Am 4.LigaZAT warten nämlich auswärts Amkar Perm und Lokomotive Moskau (die nach der 3:2 Niederlage im Hinspiel sicherlich noch eine Rechnung mit der Truppe von McLover offen haben). In der Krasnodar-Arena kommt es dann zum "Hassduell" gegen den Armeeklub ZSKA Moskau, da macht auch keiner der Spieler ein Hehl draus dass man diesem Klub inzwischen mit grosser Abneigung begegnet. "Durch die ständigen Attacken sind wir natürlich besonders motiviert, auch wenn es vor diesem ZAT ausnahmsweise ruhig war ist und bleibt es ein brisantes Duell das wir unbedingt gewinnen wollen, wenn nötig mit etwas mehr Aufwand," so Spielmacher Marko Marin.

Krasnodar nicht mehr unter Beobachtung des "FFP":

Die UEFA hat heute Nachmittag in einer Stellungnahme mitgeteilt dass die Ermittlungen gegen den FK Krasnodar eingestellt wurden. Es "läge keine Notwendigkeit mehr vor um gegen den Klub zu ermitteln" so UEFA-Pressesprecher Pawel Dotzov. Russlands Presse unkte bereits, Sergei Galitzki hätte wieder mal die grosse Brieftasche ausgepackt. Aufjedenfall können die Südrussen nun wieder (vorerst) unbeschränkt einkaufen.

Jaden Sancho und Nicolas Pépé im Visier:

Und schon schwirren auch wieder die ersten Namen in Sergei Galitzkis Wohnzimmer umher: Laut Informationen von "L'Equipe" sind die Südrussen an Jaden Sancho (Borussia Dortmund) und Nicolas Pépé (OSC Lille) dran aber auch an mehreren Spielern von ZSKA Moskau sowie Rubin Kazan sei man interessiert. Russichen Medien zufolge geht es hierbei jedoch nur darum die Konkurrenz gezielt zu schwächen.

Luxemburger im Ausland:

Es ist wieder mal Zeit für einen Blick über Russlands Grenzen hinaus und es gibt diese Saison wohl keinen besseren Zeitpunkt mehr dies zu tun. 18nElsen99 grüsst mit Trömso IL wieder mal von der Tabellenspitze in Norwegen, YsTl ist mit Betis Sevilla 2.in der Primera Division, auch Wikinger1988 hält mit Lyon weiterhin in Frankreichs Spitze mit und Hueweler ist mit 1860 München im gesicherten Mittelfeld. Dies sicherlich auch wegen den 3 "Leihen" aus Krasnodar: Ignatjev hat bereits 3x getroffen und auch Jans und Utkin kommen regelmässig zum Einsatz.
Lediglich ElSansi hinkt momentan etwas hinterher, in einer halb leeren (oder halb vollen) norwegischen Liga steht er zurzeit gerade mal auf Rang 6.

+++Meisterträume schon vorzeitig geplatzt?!+++Vorstand nimmt Druck von der Mannschaft und bestätigt McLover im Amt+++

FK KrasnodarMcLover 26.06.2019ZAT 5530 Wörter
Der FK Krasnodar geht zum 2.Mal unter der Leitung McLovers mit 0 Punkten aus einem ZAT raus, zuerst passierte dies am 6.ZAT der letzten Saison. Gegen Amkar Perm verlor man unglücklich 1:0, ein Auswärtsspiel in dem man erneut sehr zahnlos wirkte, dass es dann ein Fehler ist nur auf Heimspiele zugehen und vor allem gegen den Armee ehm Amokklub ZSKA Moskau zeigt das nackte Endresultat in diesem Spiel (5:7), abgeschlossen wurde der ZAT mit einer glatten 3:0 Niederlage bei Lokomotive Moskau. Der FK Krasnodar rutscht dadurch auf Rang 6 ab, ein Rang der nicht zum internationale Geschäft berechtigt, angesichts des drohenden Pokalaus also schon ein Grund um sich Sorgen zu machen? Mitnichten so Trainer McLover:

"Die Saison ist noch lang und neben dem Fakt dass wir uns immer noch fürs Halbfinale qualifizieren können, ist auch in der Liga noch alles möglich aber klar andere Mannschaften sind zurzeit besser und eine bestimmte Mannschaft will uns sowieso nicht als Meister sehen, kein Problem denn sie werden diesem Titel noch 2040-2 hinterher rennen. Ist ein bisschen wie mit Schalke, die machen sich auch lustig über die Dortmunder aber die letzte Meisterschaft ist 60 Jahre her."

Wir von der Redaktion wollen Andi von Hideta und ZSKA Moskau aufjedenfall ganz fair zum Sieg gratulieren, eine überraus clevere Taktik die bestimmt eine tagelange Überlegung nach sich zog, die den ZSKA Moskau als Topfavorit auf den Titel instruiert hat und wieder mal gezeigt hat dass Andi von Hideta einfach der beste Trainer in Russland ist.

Uns überrascht dass man (nach genauerer Analyse) die selten dämliche und vorrauschaubare Taktik aus der Saison 2017-3, nach der man sich komischerweis betrogen gefühlt hat (angesichts welcher Tatsache weiss man nur in Moskau denn Krasnodar war damals einfach cleverer und so wird es immer sein) noch getoppt bekommen hat. Unmittelbar nach diesem ZAT nahm Sergei Galizki völlig überraschend den Druck von der Mannschaft und bestätigte McLover im Amt:

"Unsere Forderungen nach der Meisterschaft kamen zu früh, man sieht dass die Mannschaft komplett verunsichert ist wenns mal nicht so läuft. Ich glaube nicht dass es Überheblichkeit ist, die anderen Mannschaften haben ihre Umbrüche allesamt abgeschlossen, Zenit St.Petersburg, Amkar Perm, zudem hat Spartak viel an Erfahrung dazu gewonnen. Wir müssen jetzt erstmal schauen den Kontakt zur Top 5 und danach vielleicht wieder den Kontakt zu Platz 2 herzustellen. Ich nehme die Schuld auf meine Kappe denn die Kaderzusammenstellung unterliegt ja auch meiner Aufsicht und ich habe auch einige Fehler gemacht. McLover ist ein toller Trainer, das hat man letzte Saison gesehen als er direkt in seiner ersten Saison einen Titel und sogar fast das Double gewann. Natürlich sollte nächste Saison dann die Meisterschaft drin sein, Fussball ist ein Business und wenn es über längere Zeit nicht läuft müssen Köpfe rollen aber jetzt ist noch nicht die Zeit dafür. Gerne würde wir auch die Streitigkeiten mit Andi von Hideta aus der Welt räumen aber leider Gottes ist die Schaltzentrale im Gehirn nicht bei jedem Mensch gleich ausgereift, mit Andi von Hideta zu diskutieren würde auf eine Diskussion mit einer Taube rauslaufen, die wirft auch alle Figuren um und stolziert davon als ob sie gewonnen hätte."

+++Anschluss wieder hergestellt: Krasnodar ungeschlagen an ZAT 5+++Mit viel Selbstvertrauen in die Spiele gegen Spartak und Kazan rein+++

FK KrasnodarMcLover 03.07.2019ZAT 6451 Wörter
War das zu erwarten? Der FK Krasnodar hat den Anschluss an die Top 3 wieder hergestellt, nistet sich nach einem tollen ZAT mit 7 Punkten auf Rang 4 ein. Nachdem man im Pokal über 2 Interimstrainer gestolpert war, nämlich Rostow und Chimki, verzichtete McLover gegen selbige Gegner in der Liga auf die üblichen Tests (die ja bei solchen Gegnern immer wieder wie geschaffen sind) und stellte seine beste Elf auf, das Resultat waren 2 souveräne Heimsiege. Im Auswärtsspiel bei Zenit St.Petersburg holte man sich dann auch noch ordentlich Selbstvertrauen für den nächsten ZAT, in dem unter anderem Spartak Moskau und Rubin Kazan warten. Zudem steht noch ein Heimspiel gegen Ural Jekaterinburg an.

Nach der bitteren Niederlage gegen ZSKA hatte sich das Team von McLover in ein Kurztrainingslager in Malmö zurückgezogen und vor allem auf mentaler Ebene versucht noch ein bisschen an der ein oder anderen Schraube zu drehen, so der Trainer: "Die letzten 2 ZATs waren moralisch gesehen hart, gegen Spartak und Kazan hatten wir uns 2 dumme Niederlagen eingefangen und auf das Spiel gegen den Armeeklub, dessen Namen ich nicht mehr nennen will, gehe ich nicht mehr ein. Gegen Spartak und Kazan müssen wir nun zeigen dass wir aus unseren Fehlern gelernt haben, Spartak liegt uns auswärts eh besser als zuhause, ich weiss auch nicht warum (lach)." Gegen Zenit schnupperte man zum Ende hin gar am Sieg, dabei hatte das Spiel denkbar schlecht angefangen: bereits nach 46 Sekunden lag man 1:o zurück und 6 Minuten später bekam man ein reguläres Tor durch den Videoschiedsrichter (!) aberkannt wo man sich demnach fragen muss was der Sinn darin ist dass gefühlt 10 Leute in einem Keller sitzen um eine richtige Entscheidung in eine falsche umzuwandeln...Krasnodar kämpfte sich jedoch immer weiter in dieses Spiel und durch Ari konnte man in der 55.Minute ausgleichen. Zenit übernahm zwar dann wieder das Ruder doch die Konterangriffe von Krasnodar waren unheimlich gefährlich und desto mehr es zum Ende hinging, desto mehr musste Zenit sogar um diesen einen Punkt zittern. 

"Ich glaube wir haben der Konkurrenz ein klares Signal gesendet dass die Zeit der "billigen" Siege gegen uns nun vorbei ist. Wir hinterfragen uns nach jedem ZAT und dieses 1:1 ist das Resultat davon, später in der Saison gewinnen wir solche Spiele dann hoffentlich auch mal 1:2," so Kapitän Marko Marin. Gelegenheit dies zu zeigen gibt es wie bereits angesprochen dann zumal gegen Spartak oder geht man doch lediglich auf 2 Spiele? Oder nur auf 1? Denn ein Sieg gegen Ural scheint in der jetzigen Form zu 95% sicher zu sein, warum sich also ohne Druck jetzt unnötig verausgaben wo der Anschluss an die Top 3 doch gerade wieder hergestellt ist?!

Standard

ZSKA MoskauAndi von Hideta 16.07.2019ZAT 7120 Wörter
Wie soll der Plan schon aussehen? Standard natürlich. Zu Hause nichts abschenken und dann ordentlich punkten. Schließlich steht Startrainer Andi von Hideta nicht umsonst mit seinem Team an der Tabellenspitze. Dort wo so ein Startrainer mit einerm Starensemble hingehört. Nach ganz oben. Herbstmeister. Was für ein schöner Titel. Zu ner richtigen Meisterschaft wird es ja auch diese Saison nicht reichen. Das ist schon mal klar. Doch es gibt ja noch die nächste und die nächste und die nächste Saison. Jetzt erstmal kommen mti Rostov und Krasnodar zwei weitere Punktelieferanten in die Hauptstadt und werden dem Armeesportklub sicherlich nichts anhaben können. Denn zu Hause sind wir eine Macht. Da spielen wir auf und ballern Tore Tore Tore Tore. Oder so ähnlich.

+++"Ich bringe Tulpen aus Amsterdam mit"+++"Er ist das Puzzleteil was uns gefehlt hat"+++

FK KrasnodarMcLover 10.07.2019ZAT 7565 Wörter
Es war ein schwülwarmer Montagnachmittag als der FK Krasnodar zu einer spontanen PK einberief. Um was es ging wussten die wenigsten Journalisten, doch sie hatten eine Ahnung: ein spektakulärer Neuzugang musste es sein oder gar ein neuer Trainer? Schliesslich ist der Klubeigentümer Sergei Galitzki ein launischer Mensch und Geschäftmann, kann seine Meinung von einem Tag auf den anderen ändern. Mit der ersten These hatte die russische und auch die ausländische Presse Recht: der FK Krasnodar hatte sich vor dem 6.ZAT, der an diesem Mittwochabend zu Ende ging, verstärkt. Die Tür geht auf und rein kommt mit seinem Oranje-Basekapp kein Geringerer als der vielfache holländische Nationalspieler Arjen Robben (35). Gut denken sich die Journalisten, das ist also der neue Co-Trainer mit reichlich internationaler Erfahrung. Weit gefehlt...

Arjen Robben verstärkt nämlich das Krasnodarer Mittelfeld und das nicht bis Ende der Saison, nein sogar bis 2019-3. Der grösste Coup dieses Jahres in Russland gelingt demnach wieder mal dem Showmaster Sergei Galitzki, es seien keine harten Verhandlungen gewesen so der Russe. Es wäre ein "Leichtes" gewesen den Holländer nochmal zum Nachdenken zu bewegen, was seinen Rücktritt betrifft. "Ich bringe euch Tulpen aus Amsterdam mit", scherzt der gutgelaunte und noch etwas schüchtern wirkende ehemalige Bayern-Spieler. Den Russen hätten die Antworten "Kalaschnikows" oder "Vodka" sicherlich besser gefallen aber allzu streng will man mit dem Holländer noch nicht sein, Regen gäbe es hier auch schallt es unter lautem Gelächter von den Pressestühlen hoch. Robben wirkt locker und das mag dran liegen dass er vielleicht gleich einen weiteren guten Kollegen und Ex-Bayern Spieler in Krasnodar begrüssen darf nämlich keinen Geringeren als Franck Ribéry (36), laut russischen Medien ist die Spur sehr heiss, so wie der Kackhaufen eines English Cockerspaniels. "Arjen est mon ami, j'aimerais bien le retrouver dans une autre équipe. J'étais très surpris qu'il voudrait continuer à jouer au foot." Und weiter: "I can speak a little bit of russian, Nastrowje, or is that polnish???" Demnach ist einer Wiedervereinigung des Duos "Robbery" gar nicht so unmöglich.

Dass das Ganze für Arjen Robben kein PR-Gag ist zeigte er zwar noch nicht bei seinem 20minütigen Kurzeinsatz gegen Spartak Moskau, aber bereits die 2 Spieltage drauf gegen Ural Jekaterinburg (3:0) sowie gegen Rubin Kazan (5:0) wo er jeweils einen Treffer erzielte und einen vorbereitete. "Er ist das Puzzleteil was uns gefehlt hat. Er ist die Waffe die es uns bis zum Schluss im Meisterschaftskampf halten wird", so ein totaler euphorisierter McLover. In der Tat liess seine Mannschaft zwar gegen Spartak viele Torchancen verstreichen, in den beiden Heimspielen biss man dann jedoch zu wie Mike Tyson in seinen besten Jahren. Dass jetzt auch viele Eventfans in die Krasnodar-Arena stürmen wird Sergei Galitzki nur Recht sein, hauptsache die Arena ist ausverkauft. Auf der Strecke blieb die Stimmung trotzdem nicht, denn in Krasnodar sieht man den Meistertitel nach einer kleinen Schwächephase wieder als realistisch an. Die Konkurrenten hauen sich selbst auf die Fresse (Rubin Kazan vs. Spartak Moskau 5:5), Krasnodar gewinnt seine Heimspiele und hat auch das Können früher oder später auswärts zuzuschlagen. 

Am nächsten ZAT muss man das vielleicht sogar, denn es steht nur ein Heimspiel an, am 18.Spieltag zuhause gegen Spartak ehe dann 2 Auswärtsspiele bei Perm und ZSKA Moskau folgen. Wie heisst dieses Mal der Plan gegen Andi von Hidetas Truppe? Sicherlich kein planloses Gebolze aber hilft hier überhaupt ein rationaler Plan?

+++Nächster Paukenschlag: Franck Ribéry folgt auf Arjen Robben+++Nur 1 Sieg aber Stimmung gut+++

FK KrasnodarMcLover 18.07.2019ZAT 8558 Wörter
UNFASSBAR! Das jahrelange Traumduo der Bundesliga und des FC Bayern München ist wieder verreint: einen ZAT nach der Verpflichtung von Arjen Robben, wechselt auch Franck Ribéry zu den Südrussen von Krasnodar. Das Debüt des Franzosen war nicht so berauschend wie das des Holländers doch in der Champions League erzielte er immerhin den entscheidenen Treffer zum Sieg über Feyenoord Rotterdam. Beide werden FK Krasnodar nun also bis zur Saison 2019-3 zur Verfügung stehen und können sicherlich den ein oder anderen Gegner in einer Halbzeit oder auch nur in einer halben Stunde vor ernsthafte organisatorische Abwehrschwierigkeiten stellen. Beide, und vor allem Ribéry, können auch im Stehen noch wahnsinnige Dinge vollbringen. Zudem sind die beiden Ausnahmefussballer auch eine echte Bereicherung für die Premjer-Liga in der Stars eine Seltenheit sind.

Alles andere als berauschend war der abgelaufenen ZAT, nur einen Sieg gab es zu bejubeln. Den gab es zuhause gegen Spartak Moskau (3:0), auswärts gab es die üblichen Ohrfeigen. International relativ angriffslustig, kriegt man in den heimischen Wettbewerben den Spagat nicht so richtig hin. Da trifft es sich gut dass am nächsten LigaZAT wieder 2 Heimspiele anstehen, eins davon gegen Rubin Kazan, dem wohl härtesten Konkurrenten um die Meisterschaft zusammen mit Spartak Moskau. Auf lang und noch idealer auf kurz muss sich auf fremdem Terrain natürlich klar was ändern, es ist noch keine Mannschaft Meister geworden die nicht mal ein 1/3 ihrer Auswärtsspiele gewinnt. Vielleicht will die Truppe von McLover diesen Rekord aufstellen, es bleibt dann aber fraglich ob es ihr wirklich gelingen wird. Die Meisterschaft war nach der bitteren 5:7 Heimniederlage gegen ZSKA Moskau bekanntlicherweise kurz hinten angestellt worden, da es nun aber wieder besser läuft und man wohl kaum den Pokal noch die CL gewinnen wird, will man nun alles dransetzen sich auswärts zu steigern um so auch die "Big Points" mit nach Hause zu nehmen. 

"Uns ist allen klar dass wir uns auf des Gegners Platz klar steigern müssen, wir können es, das haben die Spiele in Granada und Rotterdam gezeigt," so "Wirbelwind" Marko Marin. Doch den Knopf haben die Südrussen bisher in der Liga noch nicht gefunden, doch auch die Meisterschaftskonkurrenten tuen sich gott sei Dank zurzeit schwer, Rubin Kazan summiert die Auswärtsunentschieden was die Truppe von cerafino auch nicht wirklich voran bringt, man schiesst allerdings kurioserweise sehr gerne 2 Tore auswärts, das ist den Verantwortlichen von Krasnodar aufgefallen: "Wir müssen sicher 3 Tore schiessen um zu gewinnen (lach)," erklärte McLover nach der Niederlage bei ZSKA Moskau. 

+++McLover betreut Partick Thistle FC im schottischen League Cup+++

Vor kurzem wurde bekannt dass Sergei Galizki sich ein zweites Spielzeug zugelegt hat: es handelt sich hierbei um den schottischen Zweitligisten Partick Thistle FC, aktuell Zweitplatzierter in deren Liga.  Dieser wird von McLover nun im League Cup betreut werden, in der Liga wird Wladimir Buskoka die Leitung übernehmen. Durch den Rücktritt von McLover als Nationaltrainer von Polen, war der Weg frei um dem Glasgower Klub im League Cup unter die Arme zu greifen. Man trifft auf 2 Erstligisten (Dundee United und Celtic Glasgow) sowie Hibernian, ebenfalls Zweitligist. Ein weiterer Luxemburger ist ebenfalls im League Cup vertreten: El Sansi übernimmt die Leitung von St.Mirren, ein Klub der in Paisley ansässig ist. Wir wünschen McLover viel Glück und hoffen auf eine Überraschung. Mehr Infos gibts unter torrausch.com -> Schottland -> League Cup.

+++7 Punkte: Jagd auf die beiden Moskauer Vereine hat begonnen+++Nach CL-Aus: Voller Fokus auf die Meisterschaft+++

FK KrasnodarMcLover 26.07.2019ZAT 9618 Wörter
Für den Einzug in Europas Königsklasse hat es nicht gereicht, nun bläst FK Krasnodar zum Angriff auf die beiden Moskauer Vereine, die dem südrussischen Klub bisher noch den Zugang zu Platz 1 in der Liga versperren. Nachdem klar ist dass man ab nächster Woche in "Europas Unterhaus" antreten muss, setzte der Vorstand sofort den Fokus auf den Gewinn der Premjer-Liga, ein Titel den FK Krasnodar letzte Saison erst am letzten Spieltag verlor durch ein 3:3 zuhause gegen Ural Jekaterinburg (10.). Diese bösen Geister hat man nun wohl vertrieben mit einem klaren 3:0 in der Krasnodar Arena gegen eben diese Mannschaft am 22.Spieltag. Denis Cheryshev, Marko Marin und Ari erzielten die Tore für die Südrussen. Bereits an diesem Spieltag wurde klar dass der Tabellenführer ZSKA Moskau mittlerweile aus dem letzten Loch pfeifft, man verlor klar 3:0 bei Amkar Perm (5.) und somit war der erste Schritt näher ran für die Truppe von McLover bereits gemacht.

ZSKA Moskau verlor auch am 23.Spieltag...gegen Ural Jekaterinburg (3:0) doch hier verpasste es FK Krasnodar noch näher an die Truppe von Andi von Hideta ranzurücken, dies weil man beim Tabellenletzten FK Chimki nicht über ein 4:4 rauskam. Das 4:4 fiel in der 3.Minute der Nachspielzeit als die Truppe von McLover womöglich bereits dachte das Schwierigste erledigt zu haben. Am gleichen Spieltag düpierte Spartak Moskau (2.) den amtierenden Meister Rubin Kazan (4.) mit 1:2, fügte den Tartasanen einen erheblichen Schlag zu und zeigte der Konkurrenz ganz klar dass mit ihnen zu rechnen ist. FK Krasnodar muss am 28.Spieltag zu Spartak reisen zu einem womöglich vorentscheidenen Duell.

Es sollte aber nicht das letzte wichtige verlorenen Duell von Rubin Kazan sein denn am 24.Spieltag liess man sich dann auch vom Vizemeister FKK mit 1:0 düpieren, das Tor des Tages schoss Charles Kaboré per direktem Freistoss. Der FK Krasnodar hat sich dank der schwindenden Kraftreserven der beiden Moskauer Klubs zum Topfavoriten auf den Meistertitel entwickelt aber bis zur vermeintlichen Meisterkührung sind noch 4 teils harte ZATs zu absolvieren in denen es nicht ohne Risiko gehen wird. Bereits am nächsten ZAT steht ein schweres Auswärtsspiel bei Lokomotive Moskau (7.) an, die mit ihrem "perfekten ZAT" ordentlich Selbstvertrauen getankt haben. Desweiteren stehen 2 Heimspiele gegen den FK Rostow (9.) sowie Zenit St.Petersburg (6.), keine Frage dass diese gewonnen werden MÜSSEN wenn möglich sogar relativ hoch denn auch das Torverhältnis kann im Meisterschaftsentspurt eine wichtige Rolle spielen. "Zurzeit sind wird gut unterwegs, wir haben uns nach dem 4.ZAT keinen unnötigen Druck gemacht sondern einfach so weitergemacht wie davor. Nun ist der Anschluss wieder hergestellt und jetzt wollen wir diesen auch nicht mehr abreissen lassen und im richtigen Moment dann vorbeiziehen", so McLover.

Desweiteren wurde nun auch bekannt dass FK Krasnodar und 1860 München offiziell Partnervereine werden. Bereits Anfang dieser Saison waren mit Laurent Jans, Daniil Utkin sowie Ivan Ignatjev 3 Spieler an die "Löwen" ausgeliehen worden, was sich ohne Zweifel in den Resultaten der Giesinger wiederspiegelt. Vor allem Ignatjev hat von der guten Arbeit vonHueweler profitiert und bisher sage und schreibe 17 Saisontore geschossen. "Ich kann es kaum erwarten dass der Junge zu uns zurückkommt, so McLover. Und weiter: "Ich denke auch wir können von dieser Partnerschaft profitieren, erstens weiss man ja nie ob die 60er nicht irgendwann mal über uns anzusiedeln sind und zweitens haben auch wir immer mal wieder Probleme auf einer bestimmten Position, da kann es schon helfen wenn man schnell einen Spieler ausleihen kann ohne nervige Verhandlungen". 

Auch 2-3 Spieler von Partick Thistle, dem 2.Klub von Sergei Galizki, sollen zur Saison 2019-3 auf dem Sprung zum FK Krasnodar stehen...

+++7 Punkte: FK Krasnodar ziert die Tabellenspitze+++4:3 Zenit, 2:3 Rostow: 2 verrückte Siege dank toller Moral+++

FK KrasnodarMcLover 02.08.2019ZAT 10775 Wörter
26.Spieltag: 94 Minuten sind gespielt, 3:3 lautet der Spielstand zwischen dem FK Krasnodar und Zenit St.Petersburg (6.) . Der Ball wird von Claesson aus dem Mittelfeld nochmal weit nach vorne geschlagen, Olivier Thill verlängert den Ball: Denis Cheryshev steht goldrichtig und lupft den Ball über den Torwart von Zenit zum 4:3 Endstand, dies nachdem der FK 1:2 und 2:3 ins Hintertreffen geraten war. Ersatzspieler und Betreuer stürmen vor Freude nach einem sehr intensiven Spiel auf den Platz.
27.Spieltag: 90.Minuten sind gespielt, 2:2 lautet der Spielstand zwischen dem FK Rostow (9.) und dem FK Krasnodar, da entscheidet der Unparteiische Mahmat Zagoew nach einem Foul an Arjen Robben auf Freistoss: Olivier Thill tritt an und versenkt den Ball direkt, wieder lag man 2:1 hinten, wieder zeigte man eine Moral die in solchen Fällen normalerweise entscheidend für die Meisterschaft ist. Die Kirsche auf den Kuchen: der FK Krasnodar grüsst 9 Spieltage vor Schluss erstmals seit dem 9.Spieltag wieder von ganz oben, dies durch die Patzer von ZSKA (4.) und Spartak Moskau (3.).

Doch muss man es wirklich immer so spannend machen? Fakt ist, sowas kann auch mal ins Auge gehen. Begonnen hatte man den ZAT mit einem 0:0 bei Lokomotive Moskau (7.), kein schlechtes Resultat, hatte die Truppe von JDPlayer89 doch gerade einen "perfekten ZAT" hingelegt. Dann folgte wie gesagt das erste von 2 Thrillern mit Krasnodar-Beteiligung: gegen Zenit ging man zunächst durch Denis Cheryshev 1:0 in Front (7.) doch Zenit St.Petersburg konnte das Spiel aus dem Nichts drehen, wieder war es Denis Cheryshev der traf, 2:2 (66.). Kurze Zeit später traf der eingewechselte Ribéry den Pfosten, im Gegenzug ging St.Petersburg dann durch Malcom mit 2:3 in Führung (69.). Nach einem Gewühl im Strafraum von Zenit konnte Kaboré den Ball zum 3:3 reinstochern (84.), das Ende wurde bereits oben erzählt: Dennis Cheryshev sorgte mit seinem 25. Saisontor für die Glückseligkeit bei den Südrussen. Wenn man bedenkt dass nächste Saison Ignatjev (18 Tore in der 2.Bundesliga) zurückkommt und mit Cheryshev das neue Sturmduo bilden soll, kann man schon mal ins Schwärmen kommen wenn man vom Krasnodarer Sturm spricht. 

Gegen Rostow wurden die Nerven der eigenen Fans nicht minder geschont. Nach 16 Minuten gingen die Hausherren aus Rostow in Führung, Claesson glich in der 33.Minute aus, kurz vor der Pause der Nackenschlag: 2:1 für Rostow. 2.Halbzeit: Spiel auf ein Tor doch erst in der 79.Minute fiel durch Ari das 2:2 ehe O.Thill mit einem wunderschönen Freistouss für das Erklimmen der Pole Position sorgte. Doch schon am nächsten ZAT muss man die Nerven wieder alle beisammen haben: zunächst geht es auswärts zu Spartak Moskau (3.), dann folgen 2 Heimspiele gegen Amkar Perm (5.) und ZSKA Moskau(4.). 6 Punkte wären der Hammer und würden wohl das Verteidigen des ersten Platzes bedeuten denn der gefährlichste Verfolger Rubin Kazan (2.) hat am nächsten ZAT 2 Auswärtsspiele. "Meine Spieler sind voll fokussiert und geben kein Spiel verloren. Wir haben diesen unbedingen Willen diese Saison Meister zu werden und mit 14 Punkten aus den letzten 6 Spielen sind wir auf einem guten Weg aber wir müssen jetzt weiter konzentriert bleiben,"so McLover. Schmerzhaft: Sowohl Victor Claesson als auch Abwehrhüne Uros Spajic kassierten gegen Rostow ihre 5.gelbe Karte und werden gegen Spartak fehlen, zudem zog sich Stefan Strandberg eine muskuläre Verletzung zu. "Dies alles wird uns nicht davon abhalten am nächsten ZAT einen weiteren Schritt Richtung Trophäe zu machen," so Franck Ribéry. Vor allem auf die Erfahrung vom Franzosen und Arjen Robben in kritischen Situationen im Saisonfinale wird es ankommen, gerade diese dürfte der Grund für die beiden Siege an ZAT 9 gewesen sein. 

Im Pokal kam man leider wegen eines Tores (!) nicht über die Gruppenphase hinaus, dies nachdem man sich nach schwachem Start wieder toll zurückgefightet hatte. Die Titelverteidigung ist damit vom Tisch. Ohnehin gelten nun höhere Ziele...

+++Marvin Martins (24) und Marcus Berg (32) kommen zur Saison 2019-3+++

Der FK Krasnodar doktert auch bereits fleissig am Kader für 2019-3 rum: vom ukrainischen Erstligisten Karpaty Lviv kommt der Rechtsverteidiger Marvin Martins. Es handelt sich um den 3.Luxemburger bei Krasnodar nach Laurent Jans (bis Ende der Saison 2019-2 zu 1860 München ausgeliehen) und Olivier Thill. Zudem steht man auch in engen Verhandlungen mit einem anderen Luxemburger, Gerson Rodrigues (24). Hier scheint aber Dynamo Kiew die Nase leicht vorn zu haben. Von Al-Ain aus den Emiraten kommt derweil der EX-HSV Stürmer Marcus Berg, er besitzt durchaus gute Chancen auf einen Stammplatz, hatte der Brasilianer Ari (33) doch zuletzt viele kleine Wehwechen.

+++Perfekter ZAT: FK Krasnodar setzt sich an der Spitze weiter ab+++"Robbery" magisch: 6 Spiele bis zur Meisterkrönung?+++

FK KrasnodarMcLover 13.08.2019ZAT 111161 Wörter
Der FK Krasnodar hat einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft gemacht, das grosse Unterfangen welches in der letzten Saison noch nicht das offizielle Ziel war (diese Saison aber schon) und das man trotz eines Umbruchs nur knapp verpasste, ist jetzt ganz nah. Noch 6 Spieltage Konzentration, Leistung und Wille zeigen und dann können die erfolgsverwöhnten Krasnodarer wieder feiern. Auch in der Europa League konnte man erfreulicherweise in die K.O. Phase vorstossen, dies mit 2 zu-0-Siegen am letzen ZAT. Nach der 5:7 Niederlage am 4.ZAT gegen ZSKA Moskau liessen die Vereinsoberen etwas kleinlaut verlauten "die Meisterschaft wäre doch wohl noch ein zu hohes Ziel", doch war es am Ende nicht ein geschickter Schachzug um die Aufmerksamkeit von der Mannschaft zu nehmen wo doch in dieser Phase der Saison ohnehin Rubin Kazan, die 2 Moskauer Vereine sowie Zenit St.Petersburg besser zu gefallen wussten? Die Mannschaft kletterte wieder Schritt für Schritt in der Tabelle und am vorletzten ZAT stand man dort wo man nach eigenen Aussagen hingehört...ganz oben. An diesem ZAT wurde diese Position noch einmal untermauert doch gewonnen ist noch nichts und wenn man sich dessen nicht bewusst ist, geht es in der Premjer League auch sehr schnell wieder auf ungemütliche Weise Richtung Abgrund bzw. aus der Top 3 raus. Doch schauen wir nun etwas genauer auf die Spiele unserer Krasnodarer Jungs:

28.Spieltag: Spartak Moskau (3.) 1:2 FK Krasnodar (1.) (1:1)

Safonov - Ramirez, Spajic, Martynovich, Petrov - Kambolov, Kaio - O.Thill (71.Ribéry) , Marko Marin (58.Robben)- Cheryshev, Suleymanov "Sully"  (90.Ari)

1:0 Ezequiel Ponce (7.)
1:1 O.Thill (31.)
1:2 Cheryshev (50.)

In der Otkrytie Arena fand der Gastgeber aus Moskau besser ins Spiel, man konnte demnach bereits nach 420 Sekunden mit 1:0 in Front gehen. Krasnodar tat sich schwer und kam nur selten über die Mittellinie hinaus, ein erster Schussversuch von Marko Marin in der 22.Minute wurde von Artem Rebrov pariert. In der 31.Minute gab der Schiedsrichter Sergei Manutov Freistoss nach einem Foul an Cheryshev: O.Thill nahm sich diesem an und schlenzte den Ball ins Torwarteck, logischerweise sah Rebrov bei diesem Gegentreffer alles andere als gut aus. Nun drehte die Partie bis zur Pause komplett und redlion's Truppe konnte froh sein mit dem 1:1 den Pausentee zu sich nehmen zu können. Nach der Pause war dann aber nicht viel mit Erholung für die Heimmannschaft, Dennis Cheryshev dribbelte die Abwehr von Spartak schwindelig und schoss Rebrov den Ball durch die Beine. Spartak war anschliessend zu keiner richtigen Reaktion fähig, einzig ab der 85.Minute wurde es für die Hintermannschaft von Krasnodar nochmal ungemütlich doch Safonov machte seinem Ruf als bester Keeper der Premjer League alle Ehre und parierte direkt 3 mal super. PAS Giannina zeigte jüngst Interesse, das Angebot wurde abgelehnt.

McLover: " Die Mannschaft hat eine tolle Reaktion nach einer nicht so guten ersten halben Stunde gezeigt, wir sind nicht gut ins Spiel reingekommen aber Spartak hat das auch richtig gut gemacht und uns von Anfang an unter Druck gesetzt. Es wird in den nächsten Saisons noch viele tolle Spiele zwischen beiden Mannschaften geben."

29.Spieltag: FK Krasnodar (1.) 4:1 Amkar Perm (5.) (3:0)

Safonov - Ramirez, Spajic, Martynovich, Petrov - Kambolov (58.Kaio), Claesson - Ribéry (60.O.Thill) , Robben - Cheryshev, Suleymanov "Sully" (87.Andrei Ivan)

1:0 Robben (12.)
2:0 Ribéry (20.)
3:0 Robben (29.)
3:1 Darko Bodul (47.)

4:1 Claesson (56.)

War gegen Spartak die erste Halbzeit noch unzufriedenstellend, wurden die ersten 30 Minuten gegen Amkar Perm zu dem besten was die Fans von FKK bisher in dieser Saison zu sehen bekamen. "Robbery" machte mit den Permern was sie wollten, Robben zog in der 12.Minute wie zu besten Zeiten in den Strafraum und haute das Ding in den Winkel, Monsieur "Franck" liess wenig später 2 Abwehrspieler wie Litfasssäulen stehen und der Holländer machte einfach nochmal das gleiche wie beim 1:0. Die Permer waren sichtlich erleichtert dass es nicht 6:0 zur Pause stand, ihr Torwart Kradulzin hatte daran redlichen Anteil. Nach der Pause dann verkehrte Feld: Bodul trifft 76 Sekunden nach Wiederanpfiff und nur 3 Minuten später trifft der gleiche Spieler die Latte. Ein kleiner Konzentrationsabstieg, der die Krasnodarer fast teuer zu stehen gekommen wäre. So konnte man in der 56.Minute durch Claesson für die entgültige Entscheidung sorgen auch weil "Robbery" schlichtweg nicht mehr die Kraft für 90 Minuten haben. 

McLover: "Ausser der kleinen Konzentrationsschwäche nach der Pause habe ich absolut nichts zu beanstanden, die ersten 30 Minuten waren wie von einem anderen Stern. Die Mannschaft hat bewiesen dass sie mir zuhört. Jetzt kommts zu einem "hitzigen" Duell gegen ZSKA.

30.Spieltag: FK Krasnodar (1.) 1:0 ZSKA Moskau (4.) (0:0)

Safonov - Ramirez, Fjoluson, Martynovich, Petrov - Kambolov, Claesson -
O.Thill (79.Ribéry) , Marko Marin (66.Olsson)- Cheryshev, Ari (78.Spajic)


1:0 Ari (60.)
 
Gelb-rote Karte: Kambolov (77./wiederholtes Foulspiel)
 
Rote Karte: Ramirez (87./Tätlichkeit)
Mario Fernandes (87./Tätlichkeit/ZSKA)
Jaka Bijol (89./Nachtreten/ZSKA)

Von Anfang weg war ordentlich Feuer in diesem Duell mit Vorgeschichte drin, beide Teams verbrachten unglücklichweise mehr Zeit damit sich beim Schiedsrichter zu beschweren als Fussball zu spielen. Torchancen waren demnach Mangelware in der 1.Halbzeit, Karten aber nicht: 6 gelbe Karten an der Zahl musste der Unparteiische Wagnov zücken. In der 60.Minute dann aus dem Nichts das erste und am Ende einzige Tor des Abends: der 33jährige Ari zeigte dass er noch längst nicht zum alten Eisen gehört, in dem er erst Mario Fernandes tunnelte und dann locker flockig zum 1:0 einschob. 2 Minuten danach vergab Claesson freistehend vor dem Tor die Riesenchance aufs 2:0, ZSKA scheiterte in der 78. und 81.Minute (unmittelbar nach der gelb-roten Karte für Kambolov) zweimal an Safonov. Zum Spielende hin kam es dann ähnlich wie in vielen Aufeinandertreffen beider Mannschaften zuvor zu unrühmlichen Szenen, innerhalb von 88 Sekunden sahen 3 Spieler die rote Karte. McLover und Andi von Hideta mussten zudem auf die Tribüne und erst nach 99 Minuten war dieses Spiel dann endlich ad acta gelegt. Und zwar mit einem Sieg vom FK Krasnodar die nun mit 4 Punkten Vorsprung von der Spitze grüssen und mit viel Selbstvertrauen in die Duelle gegen Jekaterinburg (A), Chimki (H) und Rubin Kazan (A) gehen können.

McLover: "Der Schiedsrichter war der schlechteste Mann auf dem Platz, wir werden dafür sorgen dass er niemals mehr ein Spiel des FK Krasnodar leiten wird. Es ist eine Frechheit wie heute mit zweierlei Mass gemessen wurde."

Dem Luxemburger war wohl entgangen dass Wagnov auch 2 Spieler des ZSKA Moskau vom Platz stellte. Zudem musste McLover für dieses Interview anschliessend eine Geldstrafe zahlen, wie hoch ist nicht bekannt und es wurde sowieso gemunkelt dass Klubeigentümer Sergei Galizki diese bezahlte.

ZSKA nach mäßiger Rückrunde abgestürzt

ZSKA MoskauAndi von Hideta 27.08.2019ZAT 12131 Wörter
Der ZSKA Moskau musste dem hohen Anfangstempo in der Saison am Ende noch reichlich Tribut zollen. So ist die Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta in der Rückrunde grottenschlecht. Nach einer guten Vorrunde bleibt dennoch nur Rang 7 in der Tabelle. Obs für Europa reichen wird, muss sich zeigen. Die Mannschaft jedenfalls konnte ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden. Man hat sich zu sehr auf andere Schauplätze konzentriert, anstatt lieber die ganze Saison zu betrachten. Dann können wir Krasnodar wieder einmal zur Meisterschaft gratulieren. Toll gemacht und nächste Saison wieder? Oder ist dann mal ein anderer dran? Startrainer Andi von Hideta hat jedenfalls lange mit dem Vorstand beraten, wie es weitergehen soll. Doch angesichts der wiederum bevorstehenden Qualifikation fürs internationale Geschäft konnte man sich schließlich über eine weitere Verlängerung des Vertrages einigen.

+++FK Krasnodar steht kurz vor dem 13.nationalen Titel+++2.Meistertitel für McLover nach der Saison 2018-1?+++

FK KrasnodarMcLover 23.08.2019ZAT 12492 Wörter

Der FK Krasnodar hat trotz einem mittelmässigen ZAT weiterhin beste Chancen auf den Meistertitel, nachdem man diesen noch letzte Saison auf sehr bittere Art und Weise an Rubin Kazan abgeben musste. Es wäre der 6.an der Zahl und sogar der 13.nationale Titel. In den letzten Saisons hat der FKK ganz klar gezeigt, wer die beste Mannschaft in Russland ist: zuerst unter da_masta (jetzt Groningen), dann unter Fuchur (in Rente) und jetzt unter McLover, der nun seinen zweiten Meistertitel, nach dem in der Saison 2018-1 mit Jagiellonia Bialystok, feiern könnte. Für den 28jährigen Luxemburger wäre es der 4.Titel in seiner 7.Saison. ABER genug geschwaffelt und genug mit den Zahlen denn auch wenn der FK Krasnodar am letzten ZAT den Vorteil hat, 2 Heimspiele absolvieren zu können, so ist die Stolpergefahr nie ganz auszuschliessen und wäre in diesem Fall wohl fatal: den 2.Platz konnte man in der letzten Saison, nach einer Saison mit einem Umbruch, noch als Erfolg bezeichnen. Diese Saison würde der "Vizetitel" McLover wohl den Job kosten auch wenn es in der Hinrunde, in einer kleinen Schwächephase, eine Jobgarantie gab vom Klubboss Sergei Galitzki. Doch man weiss dieser ist sehr launisch...

Der ZAT startete mit einer 1:0 Niederlage in Jekaterinburg blamabel und zog sich auch so fort indem man eine 3:1 Führung gegen Chimki noch verdaddelte. "Unfassbar, da stehst du kurz vor dem grossen Ziel und dann nimmt die Truppe solche Spieler einfach auf die leichte Schulter. Das ist eine Charakterschwäche", schimpfte McLover nach den verlorenen 2 Punkten (Anm.d.Red.: das Spiel endete 3:3). Und der Kapitän Yuri Martynovich ergänzt: "Sowas darf nicht mehr vorkommen." Kam es nicht und obendrein bewies die Mannschaft im nächsten Spiel,in Kazan, Charakterstärke. Ein sehr intensives Spiel konnte man am Ende mit 2:1 gewinnen, da die Konkurrenz, in Form von Spartak Moskau, zudem patzte, konnte man den Vorsprung auf 5 Punkte auf Zenit St.Petersburg vor dem letzten ZAT hochschrauben. "Das muss es jetzt einfach sein, das dürfen wir uns nicht mehr nehmen lassen", lässt Olivier Thill verlauten. 

Am letzten ZAT treffen die Südrussen zuhause auf Lokomotive Moskau, dann misst man sich auswärts mit dem "ersten Verfolger" Zenit St.Petersburg um dann hoffentlich am letzten Spieltag nach dem Spiel gegen den abstiegsbedrohten FK Rostow eine riesige Meisterparty feiern zu können. "Die 2 Heimspiele müssen wir gewinnen, dann sind alle offenen Fragen geklärt doch für Rostow wird es am letzten Spieltag wohl noch um den Klassenerhalt gehen, uns käme es natürlich sehr gelegen wenn sie am letzten Spieltag bereits gerettet wären", so McLover. 

Da der FK Krasnodar zudem im Achtelfinale der EL steht, dürfte es der Truppe zudem sicherlich nicht an Selbstvertrauen mangeln. Das Buffet ist angerichtet. 

Kubok Rossii8 Artikel

+++Krasnodar will die Titelverteidigung+++Machbare Gruppe für die Südrussen+++

FK KrasnodarMcLover 09.06.2019ZAT 1275 Wörter
Als Victor Claesson im Finale des Kubok Rossii 2019-1 den entscheidenen Elfmeter gegen Kazan verwandelte, war die 3-Saisons anhaltende Dominanz der Truppe von cerafino durchbrochen. Der FK Krasnodar konnte sich als Trost nach der verpassten Meisterschaft immerhin die Pokaltrophäe in den reich gefüllten Vitrinenschrank stellen. Nun will man die Titelverteidigung denn es gilt die altbekannte Regel: der kürzeste Weg zu einem Titel und Europa geht über den Pokal. Zweiteres will der FKK sowieso über die Liga erreichen, ersteres ist aber auch ein realistisches Ziel. Man hat eine etwas leichtere Gruppe als noch letzte Saison erwischt, man trifft weder auf Rubin Kazan noch auf Spartak Moskau, die man bekanntlich letzte Saison mit einem schmerzhaften 7:6 aus dem Pokal schmiss.

Man trifft allerdings wieder auf den grossen Rivalen ZSKA Moskau, weitere Gegner sind der FK Rostow, der FK Chimki sowie Amkar Perm. Letzterer ist der erste Gegner der Krasnodarer im Pokal, dies am 2.Spieltag. Am 1.Spieltag hat man spielfrei. Unterschätzen darf man diese Gruppe aber selbstverständlich nicht, ein Heimsieg gegen Amkar Perm ist Pflicht um im Pokal sofort die richtige Betriebstemperatur aufzunehmen. Ähnlich wie letzte Saison wird im Kubok Rossii, zumindest in der Vorrunde, wieder die 2.Mannschaft zum Einsatz kommen, dies mit Blick auf die 1.Runde der CL-Qualifikation. 

"Die Gruppe ist tückisch, wir sind der Favorit, da brauchen wir gar nicht erst anders anzufangen. ZSKA wird gegen uns wie immer 200% geben, schliesslich besteht ihr Saisonziel nur darin uns zu schlagen, nicht mehr und nicht weniger. Die übrigen Gegner werden im Pokal die Möglichkeit sehen sich über einen kurzen Weg fürs internationale Geschäft zu qualifizieren", so der Trainer der Krasnodarer, McLover.

+++Pavel Mamaev rettet Krasnodar einen Punkt zum Auftakt+++2.ZAT: Riesengelegenheit für 6 Punkte?+++

FK KrasnodarMcLover 19.06.2019ZAT 2282 Wörter
Titelverteidiger FK Krasnodar ist verhalten in den Kubok Rossii gestartet, zum Auftakt gab es ein 2:2 zuhause gegen Amkar Perm und damit waren die Südrussen noch sehr gut bedient. Als Schiedsrichter Anastoli Donkov nach 94 Minuten die Partie abpfiff waren es auch die Gäste aus Perm die etwas bedröppelt dreinschauten, ihnen war klar dass man hier die grosse Chance auf 3 Auwärtspunkte versemmelt hatte. Mit folgender Startaufstellung ging die Truppe von McLover ins Unterfangen Titelverteidigung:

Safonov - Ramirez, Spahic, Martynovic (C), Skopintsev - Kaboré, Golubev - Thill, Marin - Ari, Cheryshev

Vom Anfang weg erinnerten die Bewegungen der Krasnodarer Spieler eher an den Versuch zu "breakdancen" als zu verteidigen oder anzugreifen. Perms Spiel war viel strukturierter und so konnten sie in der 34.Minute verdient in Führung gehen. Diese Führung konnte in der 57.Minute sogar noch ausgebaut werden, eine Reaktion von Krasnodar erwartet man erstmal vergebens. McLover bewies dann jedoch ein glückliches Händchen und wechselte Pavel Mamaev ein und dieser nahm das Spiel ganz alleine in die Hand. In der 80.Minute verkürzte er per Kopfball auf 1:2 ehe er in der 3.Minute der Nachspielzeit mit einem platzierten Schuss aus 21m für den Ausgleich sorgte. Es war bezeichnend dass danach die ganze Ersatzbank vom FKK aufs Spielfeld stürmte und feierte, man den Ball aber nicht sofort aus dem Permer Tor fischte um das Spiel vielleicht noch komplett zu drehen.

Am nächsten ZAT gibt es die Chance zur Wiedergutmachung, man trifft auf die 2 Mannschaften aus der Gruppe 2 die von Interimstrainer betreut werden: auf den FK Rostow auswärts und FK Chimki zuhause. Hier bietet sich die grosse Chance mit 2 Siegen durchzustarten und das muss man wohl auch...

+++3 Spiele 3 Remis: Titelverteidiger vor dem Aus!!!+++Jetzt zählen nur noch Siege+++

FK KrasnodarMcLover 03.07.2019ZAT 3321 Wörter
Oft kam es schon vor und oft wird es noch vorkommen! Ein Titelverteidiger scheidet im Pokal oder im internationalen Geschäft sang- und klanglos aus. Warum wir dieses Szenario ansprechen? Nun der FK Krasnodar bringt das Kunststück fertig in seinen ersten 3 Spielen 3 mal unentschieden zu spielen, dies wäre in Zeiten wo man noch 2 Punkte für einen Sieg bekommen hat gar nicht mal so schlecht gewesen. Nun gibt es aber 3 Punkte für einen Sieg und so verliert man den Anschluss an die Konkurrenz natürlich rasend schnell, zudem steht am nächsten ZAT ein Auswärtsspiel bei ZSKA an wo man Experten zufolge komplett chancenlos sein wird. Dumm nur dass in der jetzigen Situation für die Südrussen nur noch Siege zählen.

Ein bisschen Pech war gegen Rostow und Chimki natürlich auch dabei, Pfosten, Latte, Bierstand: Die Südrussen trafen vieles und sogar auch das Tor, nur leider flog der Ball nicht INS Tor oder zumindest nicht oft genug denn 5 Gegentreffer gegen diese beiden Gegner sind entschieden zuviele. Phasenweise glich die Hintermannschaft der Krasnodarer mehr einer Zumbaklasse denn einer Profimannschaft. Ramirez tänzelte wie Joachim Lambi am eigenen 5-Meter-Raum umher, Kapitän Martinovich brachte es zumindest fertig sein Rumstolpern entfernt als Samba-Lehrgang rüberzubringen. Trainer McLover liess das ganze Rumgetanze sofort sein und schmiss nur so mit Trainerstühlen und mit dem Verbandskasten um sich. Der 4.Offizielle hatte seine liebe Mühe den Luxemburger in diesen 2 Spielen zu beruhigen. Dieser war auch in den Interviews noch geladen: " Es ist die gleiche Sch...wie an ZAT 4, wir können nicht in ein Spiel gehen und nur 90 % geben, die russichen Mannschaften sind allesamt stark egal ob mit oder ohne Trainer. Es steht nun ein Kurztrainingslager in Malmö an, hoffen wir dass sich da so einiges zum Guten wendet."

Tat es (siehe Ligazeitung), denn man holte in der Liga 7 Punkte, das gibt demnach nicht nur für die Premjer-Liga Selbstvertrauen sondern auch für den Kubok Rossii...

+++Interview mit McLover!+++"Gegen Feyenoord mit einem (weiteren) Neuzugang"+++

FK KrasnodarMcLover 13.07.2019ZAT 4422 Wörter
Im Kubok Rossii will es für den Titelverteidiger FK Krasnodar einfach nicht laufen, nach 4 Spieltagen ist man immer noch OHNE Sieg: auch an diesem ZAT gab es keinen Dreier, nein nach 3 Unentschieden gab es jetzt sogar die erste Niederlage, völlig chancenlos war man bei der 3:0 Auswärtsniederlage bei ZSKA Moskau. Mit dem Trainer der Krasnodarer, McLover, sprach man im Interview über den Pokal aber auch über die Liga und die CL:

Krasnodariski Journaliski: McLover, die "Hinrunde" in der Vorrunde des Kubok Rossii ist vorbei und ihre Mannschaft steht immer noch ohne Sieg da, was sind die Gründe für diese unbefriedigende Situation?

Ganz ehrlich, wir haben ALLE 4 Spiele auf die zu leichte Schulter genommen. Das kann es eigentlich nicht sein, in der Liga bringen wir unsere Leistung, auch in der 2.Qualifikationsrunde der CL haben wir Mumm bewiesen doch im Pokal da glauben die Herrschaften wohl dass es auch mit nur 50 % geht. Das läuft so aber nicht, gegen Perm dachten wir wir hätten gewonnen, das ging schief, da dachte ich wir hätten draus gelernt doch dieses Szenario wiederholte sich leider an jedem einzelnen Spieltag oder ZAT.

Klingt als wären Sie recht angesäuert, es ist allerdings immer schwer in 3 Wettbewerben Leistung zu bringen...

Natürlich aber hören Sie mal, man muss aber wenigstens die Gegner ernst nehmen. In Russland geht es nur so, selbst der Tabellenletzte kann dir hier echt gefährlich werden. 

Ist es denkbar dass man ab jetzt den idealen Moment sieht im Pokal nur noch zu testen oder sehen Sie ein Weiterkommen noch als realistisch an?

Der Zug ist noch nicht abgefahren, erst wenn er den Bahnhof verlassen hat, aber ganz ehrlich wir brauchen wohl 10 Punkte aus 4 Spielen und die Kräfte werden jetzt nicht besser. 

In der Liga und der Qualifikation zur CL läuft es, wie bereits kurz angesprochen, ganz gut. Was ist dort noch möglich?

In der Liga hatten wir kurz Schwierigkeiten und deshalb haben wir etwas auf die Bremse gedrückt was die Meisterschaftsanforderungen betrifft, nun allerdings sehe ich den mentalen Zustand der Mannschaft wieder als intakt an und ich denke wir haben realistische Chancen bis zum Schluss um die Meisterschaft mitzuspielen, die wir in der letzten Saison so bitter verloren haben. 

Und das Erreichen der Champions League!

Ganz genau, erstmal müssen wir in diese einziehen und das wird noch richtig bitter aber wir haben uns was Feines gegen Feyenoord ausgedacht und dort werden wir auch mit einem weiteren Neuzugang auflaufen.

Mit welchem?

Lassen Sie sich überraschen! (lach)

+++Wahnsinn: Der Titelverteidiger meldet sich im Kubok Rossii zurück+++2 Siege lassen das Halbfinale wieder möglich erscheinen+++

FK KrasnodarMcLover 24.07.2019ZAT 5331 Wörter
Zwischen EC-Wirrwarr und dem langsam sich nähernden Endspurt in der Premjer-Liga, gibt es auch noch den Kubok Rossii: ein Wettbewerb der bei den Fans vom FK Krasnodar bisher keine Glücksgefühle hervorrufen konnte denn nach 4 Spielen war der Titelverteidiger doch noch so gar nicht auf Betriebstemperatur, sage und schreibe 0 Siege gab es zu bejubeln. Doch das änderte sich an diesem ZAT und wie: 2 Siege mussten her um das Halbfinale weiter möglich erscheinen zu lassen und 2 Siege gab es dann auch zu feiern.

Das Schlüsselspiel bei Amkar Perm gewann man in einem surrealen Kader mit 4:6, überhaupt scheinen die Krasnodarer im Kubok Rossii immer wieder für das ein oder andere verrückte Pokalergebnis gut zu sein. "Das Spiel können wir auch 7:5 verlieren oder es geht 6:6 aus aber am Ende hat sich das Pendel in den entscheidenen Situationen zu unseren Gunsten gedreht," so Franck Ribery, der in diesem verrückten Spiel zweimal traf. Anschliessend gewann man 2:0 gegen Rostow die nun mit 4 Punkten am Tabellenende schon sicher ausgeschieden sind.

Am letzten ZAT muss man zuhause gegen ZSKA Moskau, die schon sicher fürs Halbfinale qualifiziert sind, ran (vielleicht stellt Andi von Hideta ja die B-Elf auf, nach den 7 Gegentreffern in der Liga wäre das ja mal ein feines "Shakehands") und auswärts beim FK Chimki, die mit 7 Punkten, einem grausigen Torverhältnis und eben nur diesem Spiel in der Hinterhand sich auch nicht mehr fürs Halbfinale qualifizieren können. Es müssen mindestens 4 Punkte her um Amkar Perm noch abfangen zu können, dies wird schwierig aber angesichts der letzten Leistungen im Pokal auch nicht unmöglich, ein Ausscheiden wäre aber kein Beinbruch laut dem Trainer McLover: "Durch die Verzögerungen in den internationalen Wettbewerben ist unsere Planung ganz schön durcheinander geraten, in der Premjer-Liga haben wir gute Chancen Meister zu werden und in der CL können wir auch in die Hauptrunde vorstossen, aber jetzt in dieser Phase der Saison auf 3 Hochzeiten zu tanzen ist unmöglich".


Halbfinale und auch der Titel winkt schon

ZSKA MoskauAndi von Hideta 20.08.2019ZAT 6147 Wörter
Startrainer Andi von Hideta hat in beeindruckender Manier seine Team ins Halffinale des diesjährigen Pokalwettbewerbs gebracht. Nie war die Teilnahme gefährdet. Die Mannschaft hat die Gruppenphase derart dominiert. Kein Konkurrent war in der Lage, der Mannschaft aus der Hauptstadt Paroli zu bieten. Nun steht mit Zenit St. Petersburg ein weiterer Durchgangsgegner auf der Matte. Startrainer Andi von Hideta ist zuversichtlich, dass die Mannschaft sich auch hier keine Blöße geben wird und sicher in die nächste Runde einzieht. Uns kann keiner was anhaben. Wir sind die Armeesportler aus der Hauptstadt und werden alle besiegen auf dem Weg zum Pokal. Im Finale wartet dann wohl mit Rubin Kasan ein Serientäter, wenn es darum geht, Titel und insbesondere den Pokal zu erringen. Doch auch diese Serie wird dann ein Ende haben. Und dafür wird der ZSKA sorgen. Wer sonst sollte das leisten. Startrainer Andi von Hideta jedenfalls ist dazu bereit.

Halbfinale

Rubin Kasancerafino 31.07.2019ZAT 6132 Wörter
Rubin Kasan hat es wieder geschafft und ist in das Halbfinale eingezogen. Gegner ist in diesen Jahr Amkar Perm.
Vor 2 Jahren standen beide Mannschaften in Finale und da konnte sich Rubin Kasan durchsetzen und den Pokal gewinnen.
In der Gruppenphase konnte man sich als Gruppensieger durchsetzen.
Die Gegner waren, Zenit Sankt Petersburg, Spartak Moskau, Lokomotive Moskau und Ural Jekaterinburg. In dieser Gruppe erreichte man 4 Siege, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen. Die Niederlagen waren in Sankt Petersburg mit 4:0 und bei Spartak Moskau mit 1:0. Da das Heimspiel gegen Spartak Moskau nur 3:3 endete, konnte man gegen die Hauptstädter kein Sieg erreichen. Zum Glück sind sie nur dritter geworden und sind damit ausgeschieden. Das andere Unentschieden gab es in Heimspiel gegen Lok Moskau und endete mit 3:3.

Pokalsieg - der erste Titel für den ZSKA

ZSKA MoskauAndi von Hideta 27.08.2019ZAT 7106 Wörter
Startrainer Andi von Hideta kann mit dem ZSKA Moskau seinen ersten Titel verbuchen. Der Kubok Rossii wird wohl im Finale gegen Rubin Kasan, den Serienpokalsieger, diesmal in die Hauptstadt gehen. Startrainer Andi von Hideta hat die Serie des Titelverteidigers beendet und wird sich die ganze nächste Saison im Glanze des Pokals sonnen dürfen. Die Mannschaft hat das ganz toll gemacht. Der Modus der Austragung ließ jedoch schon nach Abschluss der Gruppenphase eigentlich keinen Zweifel mehr daran, dass die Armeesportler des ZSKA diesmal als Pokalsieger in die Historie eingehen werden. Startrainer Andi von Hideta konnte so die verkorkste Meisterschaft mit einem schönen Abschluss ausgleichen. Titel ist Titel.