Da sind wir wieder!
Und, Überraschung, es gibt wieder eine neue Ligaleitung. Und der Herr ist uns nicht unbekannt. Anno 2017/1 standen wir uns schonmal gegenüber. Damals war er noch Trainer unseres Gegners Legia Warschau im Champions League Finale, was wir glücklich im Elfmeterschießen gewannen. Hoffentlich sind da keine Ressentiments zurück geblieben... Komisch, daß sich Dimitry Utschkov nicht mehr an uns erinnern kann oder will, aber vermutlich würden wir an seiner Stelle das genauso verdrängt haben. Nun gut, da müssen wir jetzt einfach mal durch. Verlieren haben wir diese Saison eh nichts oder sollen wir sagen, alles? Es wäre vermessen zu hoffen, daß man jede Spielzeit das Double holt. Eigentlich wäre ein solcher Erfolg das Signal, mal wieder eine Ruhepause einzulegen oder den Verein zu wechseln. Aber, verläßt man einen Champions League Teilnehmer? Wohl nicht! Und so versuchen wir einfach mal, völlig entspannt in die Saison zu gehen. Nach dem Double von Chimki vorletzte Saison und von Krasnodar letzte Saison wäre Amkar Perm einfach mal an der Reihe. Zu wünschen wäre es denen...
Alle guten Dinge sind drei
Dritter Aufstieg - das muss ja eine perfekte Saison werden.
Nun kommt mit Ural Jekaterinburg ein Aufsteiger der kleinen Brötchen backen
muss. Der Sturm konnte leider nicht so hochkarätig besetzt werden. So muss die
Verteidigung den Grossteil der Arbeit verrichten.
Das klassische 5-4-1 welches in Russland sehr beliebt ist hat sich der
Trainer fedxx zu Herzen genommen und den Spielern eingeimpft. Ein paar
"Magathsche" Trainingsmethoden um die Fitness der Mannschaft zu
verbessern runden das Gesamtpaket ab.
Nun freuen sich alle auf eine spannende und ereignisreiche Saison.
Wieder da...
Die Presseabteilung des FK Chimki hat wieder eröffnet. Da wir in der letzten Zeit in Süd-Korea unterwegs waren, um über den Ausschluss eines Großteils der russischen Olympiateilnehmer zu berichten, konnten wir leider zu Saisonbeginn nicht in der hiesigen Presse schreiben. Aber dies ändert sich nun...Als erstes gratulieren wir noch nachträglich Trainer Fuchur zu einem grandiosen Doppelsieg! Meister und Pokalsieger. Dieses Kunststück konnten wir vorletzte Saison auch vollbringen...aber in der letzten Saison waren wir weit von dieser Leistung entfernt. Ob sich das nun wieder ändert? Auf jeden Fall freuen wir uns, dass es KEINEN trainerlosen Verein in der Liga gibt. Das verspricht Spannung pur. Am ersten Spieltag lief es recht gut für Chimki. Sieben Punkte sind ein guter Start. Gegen den Double-Sieger gelang leider nur ein 3:3. Aber ich denke, dass beide Seiten mit dem Ergebnis leben können. Dann folgte ein glückliches 1:0 bei ZSKA, die überraschenderweise ohne Trainer aufliefen. Und zu guter letzt noch ein 3:2 gegen den Titelanwärter Amkar Perm. Am kommenden Spieltag haben wir zwei Auswärtsspiele. Mal sehen ob die Auswärtsstärke von Chimki auch in dieser Saison wieder aufflammt.
Wie immer allen Trainern viel Erfolg!
… und nochmal sind wir wieder
Eigentlich hatte ich gehofft, daß zwischen meinem Gelaber #1 und diesem hier doch etwas anderes stehen würde. Wo seid Ihr, Trainer aus Perm und Chimki, und wo die anderen? Den Beitrag von Trainer fedxx, der es geschafft hat, den Wörterzählbeauftragten des Pressehauses so besoffen zu machen, daß dieser statt auf 91 Worte auf sage und schreibe 5091 kam, brauchen wir wohl nicht ernsthaft zu werten. Nachhaltigkeit ist das Stichwort, und so wird er erst als offizieller Schreiberling anerkannt, wenn er nochmal was Nachhaltiges hinterher liefert. Themawechsel! Saisonstart! Bewertung: Teils mißlungen. Geht das schon wieder los mit unserer verdammten Auswärtsschwäche? Nur einen Punkt aus 2 Gastspielen. Immerhin ein respektables 3:3 beim ehemaligen Doublegewinner, was man in Anbetracht der Umstände als Erfolg werten muß. Zuhause ein mühseliges 4:2 gegen Dynamo. Das geht noch besser, Jungs...
Dreimal Zu-Null!
Das ist schon ein außergewöhnliches Ereignis. Und das wird mit Sicherheit nicht so bleiben. Gerade nach so einer Serie drängen die meisten Gegner danach, einem mal wieder die Hütte vollzuhauen. Und es waren ja auch 2 Heimspiele dabei, zunächst das 3:0 gegen Tomsk und ebenso wenig Gegenwehr gab es von Jekaterinburg, seines Zeichens Ex-Meister aus 2017/1. Naja, und beim 1:0 bei ZSKA war schon ein wenig Poker dabei. Ein Team, was offensichtlich von seinem Manager im Stich gelassen wurde, das gibt es leider immer wieder. Ich frage mich nur, warum man dann überhaupt mitmacht!? Also Pech für den Verband und Glück für uns. Schaunmermal, wie das so weitergeht. Auch in der nächsten Runde gibt es wieder 2 Heimspiele, und was wir auswärts machen, müssen wir uns noch überlegen...
Im Ural viel los
Jekaterinenburg - Nun ist es soweit. Trainer fedxx belegt mit seinem Verein Ural Jekaterinenburg gerade mal den 8. Platz und ist somit direkt vom Abstieg bedroht. Es wird also schon schwer darüber spekuliert ob der neue Trainer, der für günstige Konditionen von einer "Firma für Paketzustellung" abgeworben wurde, überhaupt die richtige Anstellung war.
Nachdem wir nach drei Spieltagen den Eimer der Woche noch für uns beanspruchen konnten und damit die erste Auszeichnung bereits einheimsten, was in Russland bisher noch kein Trrainer schaffte,stehen wir nun ohne Auszeichnung und mit dem Rücken zurWand, vor einem Scherbenhaufen den Trainer fedxx un schnellstens in den Griff bekommen muss.
Was Trainer fedxx noch zu beanstanden hat, ist die nicht gutgesprochene TK für ersten den Artike. 5091 Wörter habe ich geschrieben doch wurde mir dafür miese 0,4 gutgesprochen. Fèr diesen hohen Aufwand wirdman hier in Russland anscheinen nicht belohnt.
Ja, es steppt der Bär in Russland und viele Themen beschäftigen die Fans und den Verein. Es kann also nur besser werden.
Noch eine Anmerkung: Dimitry, schaue mal das deine Texte auch auf der Portalseite landen. Bei deinem Aufwand finde ich, sollte er auch öffentlich gewürdigt werden:).
Auf dem richtigen Weg...
...befindet sich der aktuelle russische Titelträger FK Krasnodar. Eigentlich schon unheimlich, wir warten täglich auf den Formeinbruch. Zumindest beim letzten Mal trat der nicht so richtig ein, obwohl die 0:1 Niederlage bei Torpedo ging schon in die Richtung. Schlaff, müde, ohne Engagement. Mit ein bißchen mehr Einsatz wäre mehr drin gewesen. Und wieder 1 Rubel ins Phrasenschwein. Dagegen war die Heimleistung zum „mit-der-Zunge-schnalzen“. Zweimal 3:0, jeweils gegen Perm und St.Petersburg. Macht aktuell Platz 3 hinter Chimki und Rubin Kasan. Und ausgerechnet diese beiden Gegner stehen nun auf dem Programm. Da wird die Hütte brennen, da bin ich mir ganz sicher. Wir sind gespannt, wie sich diese Spitzenteams präsentieren werden. Da könnte durchaus die Tabellenspitze winken. Aber gemach gemach. Erstmal müssen schwere 180 Minuten absolviert werden.
Schiessbude der Liga
Nun ist es soweit. Ural Jekaterinenburg und ihr Trainer fedxx verlieren ein Spiel nach dem anderen. 18 Gegentore nach 9 Spieltagen sind im Schnitt von zwei Gegentore pro Spiel. Die Abwehr scheint es derzeit nicht wirklich drauf zu haben. Vielleicht sollten wir den Wodka mal verstecken damit sie sich nicht so schnell schwindelig spielen lässt. Vielleicht schafft sie es dann 90 Minuten durchzuhalten.
Trainer fedxx hat nun die Aufgabe hier zu schauen das sie sich deutlich steigern.
Die nächsten drei Spieltag heisst es nun angreifen und ordentlich den Gegnern einschenken damit die Abwehr noch etwas Zeit bekommt sich zu stabilisieren und nicht jedes Gegentor gleich zu einer Niederlage führt.
Das schöne allerdings ist, dass der Trainer eine zweite Trophäe dank der Abwehr gewonnen hat - zweimal "Eimer der Woche" kann sich bisher kein einziger Trainer nennen. Glückwunsch dazu - oder nicht ?
Gelungen...
… ist die letzte Woche und das Erhoffte ist eingetreten. Durch Siege über die Topteams aus Chimki und Kasan konnte der Sprung an die Tabellenspitze realisiert werden. Und das durchaus eindrucksvoll. 3:1 gegen den FKC und 3:0 gegen Kasan. Na gut, es waren Heimspiele, aber die müssen auch erstmal über die Bühne gehen. Dazwischen das Gastspiel bei Dynamo, welches nicht verloren wurde, und fertig sind 7 satte Punkte. Bis zum Halbzeittitel ist es aber noch weit, denn nun folgen die Wochen der Wahrheit. Von den nächsten 6 Matches müssen wir viermal reisen. Auf unsere Mannschaft wartet die anspruchsvolle Aufgabe, den kleinen Vorsprung zu halten. Aber die Vorzeichen sehen angesichts unserer guten Form vielversprechend aus. Nebenbei sind auch noch Pokalspiele zu bestreiten, bevor in 3 Wochen dann auch noch die Champions League startet. Nun wird sich zeigen, ob der 2.Anzug auch noch paßt, denn unser Trainer wird wohl das eine oder andere Mal die Rotationsmaschine anschmeißen...
So einigermaßen...
...kann Chimki mit den anderen mithalten. Aber irgendwie ist es nichts halbes und nichts ganzes. Chimki musste einen Platz einbüßen und rutscht somit nun auf den dritten Tabellenplatz. An und für sich gar nichts schlimmes, denn immerhin können wir mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden sein, aber......zu welchem Preis? Nach vier Spieltagen, haben wir das schlechteste Tk vorzuweisen. Also wo soll die Reise noch hingehen? "Wir warten mal auf den Beginn der Rückrunde. Dann sehen wir, wie wir dastehen und entscheiden dann, welche Ziele realistisch gesehen noch zu erreichen sind. Die Meisterschaft liegt momentan, realistisch gesehen, in weiter ferne..." So äußerte sich Toto auf einer Pressekonferenz.
Welche Veränderungen er in seinem Team vornehmen möchte und wie er die Spieler auf die kommenden Spiele vorbereiten will, dazu äußerte sich der Trainer leider nicht.
Am vergangenen Spieltag konnte sich Chimki leider nicht gut durchsetzen und hatte zum Schluss nur drei Punkte im Gepäck. Allerdings war es auch der dritte Spieltag in folge, an denen Chimki zweimal pro Spieltag eine Auswärtsanreise antreten musste. Als nächstes folgen dann mal wieder zwei Heimspiele.
Wie immer wünschen wir allen Trainer viel Erfolg!
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen
2 Siege und eine Niederlage ist die Ausbeute von Ural Jekaterinenburg am vierten ZAT. Durch diese beiden Siege zeigt sich ein kleiner Aufwärtstrend.
Es waren knappe Siege mit 1:0 und 3:2 - doch egal. Gewonnen ist gewonnen. Das harte Training zeigt nun Wirkung und die Abwehr hat sich etwas stabilisiert und die Offensive hat sich auch gebssert. Insgesamt ein Anstieg der Qualität. In Anlehnung an die Haltung von Magath ist ja bekannt „Qualität kommt von Qual“.
Qual ist dir Grundlage der Trainerarbeit und des Trainings im Ural. Kalt, Dunkel ist das Klima und dazu muss neben dem Fussball ja auch noch das Unternehmen weiter laufen. So müssen alle Spieler auch neben dem 9 Stunden Trainig am Tag auch danach noch Pakete ausfahren. Von nichts kommt nichts.
In diesem Sinne 50 Rubel in das Phrasenschwein und darauf einen Schluck Wodka.
Gschichten vom Ural
Wie sich zeigte, scheint manchen Trainer und Spielern in der russichen Liga immer noch nicht klar zu sein wo Ural Jekaterinburg liegt, wer dahinter steckt und was für Menschen dort leben.
Heut widmen wir uns dem Gebiet und dem Namen des Vereins.
Der Name der Stadt leitet sich von der Kaiserin Katharina I und derHeiligen Katharina, der Schutzpatronin der Bergarbeite, ab.
Die Stadt Jekaterinburg liegt ganz im Süden der Oblast Swerdlowsk. Und wird in kyrillischer Schrift Екатеринбург geschrieben. Die Aussprache ist folgende:
Jekaterinburg ist die viert grösste Stadt Russlands (derzeit ca. 14 Millionen Einwohner) und ist eine wichtige Industrie- und Universitätsstadt. Es gibt dort vor allem eine grosse Maschinen- und Metallindustri.
Der Name des Vereins ist FK Ural Jekaterinenburg (ФК Урал Екатеринбург) als auch FK Ural Oblast Swerdlowsk (ФК Урал Свердловская область)
Chimki rückt näher
Die letzte Woche war die erwartet schwere Spielrunde. Aus den 2 Auswärtsspielen konnte nur ein Punkt mit nach Hause gebracht werden. Ja, und 6 Gegentore sprechen dazu eine deutliche Sprache. Zudem konnte sich das cheftrainerlose Tom Tomsk aufraffen und der Co-Trainer stellte das Team sehr gut und aggressiv ein. Der Lohn war ein 3:3, was uns nicht so recht weiterhilft. Denn bereits am nächsten Spieltag gab es eine unerwartete 1:3 Niederlage gegen Ex-Meister Jekaterinburg. Wie ist eigentlich der russische Name dafür? Wenigstens ein Erfolgserlebnis gelang am 15.Spieltag mit dem 3:1 über ZSKA. Das tat Not, denn Chimki konnte 7 Punkte holen und steht nun punktgleich mit uns auf Platz 2.
Gedankenstrich, Absatz! Nun zur Anfrage des Verbandes. Offensichtlich steht die Weltmeisterschaft auf dem Programm und es geht darum, das russische Nationalteam durch die Mühlen der Qualifikation zu führen. Und die Anfrage lautet, ob unser Trainer das Amt übernehmen möge!? Sagen wir es mal so: Unserer Ansicht nach sind die erfolgreichsten Trainer der letzten Spielzeiten die Herren Trainer Toto aus Chimki und Netsrac aus Perm. Sollte sich keiner der beiden und auch kein anderer dafür interessieren, so würde Fuchur das Nationalteam Russlands übernehmen.
Zustimmung!
Mit Interesse haben wir die Pressemeldung vom Kollegen fedxx gelesen und wir müssen ihm zustimmen. Dimitry Utschkov ist der Beste! Grandiose Texte, zwar sprachlich nicht gerade feinstes Deutsch, aber man versteht die Aussage. Und man mussen aufpassen nicht auch so anfangen zu s-prechen. Aber Herr Kollege fedxx, wir heißen Fuchur und nicht Funchur!
https://www.youtube.com/watch?v=tmegS_4xw5E War wojö ei Typo!?
In der Liga haben wir die Spitzenposition abgegeben und Trainer Toto zum Halbzeitmeister gemacht. Gratulation dafür! Unser TK-Ruhekissen sieht zwar noch ganz gut aus, aber bislang haben wir schon einige taktische Fehler gemacht und insbesondere das 3:3 beim GM-Team aus Tomsk tut noch immer weh. Nächste Runde geht es wieder gegen Tomsk und wir beraten gerade darüber, ob es Sinn macht in die vollen zu gehen oder abzuschenken. Nun, wir haben ja noch ein paar Stunden bis zum Spiel und werden uns um Fünf vor Zwölf entscheiden. Nächste Woche geht dann auch die Champions League los und der FK Krasnodar ist nur noch der einzige Vertreter Russlands. Da heißt es dann voll konzentriert zu sein und unserem neuen alten Präsidenten keine Schande zu machen!
Noch oben dabei
Der FK Chimki kann nach einem guten Spieltag die Tabellenspitze erobern und bleibt vorerst noch oben dabei. Momentan sind es drei Punkte Vorsprung zu Verfolger Krasnodar und fünf Punkte zu Rubin Kasan. Am vergangenen Spieltag konnten bei beiden Heimspielen jeweils drei Punkte gesichert werden. Es gab ein knappes 1:0 gegen Dynamo Moskau und ein lockeres 3:0 gegen die Trainerlosen aus Tomsk. Beim Auswärtsspiel gegen Kasan hatte Chimki nur wenige Chance und wusste diese leider auch nicht zu nutzen. Aber wie gesagt, es reicht vorerst, um von ganz oben zu grüßen. Dabei stellt sich nur die Frage, wie lange noch... Am kommenden Spieltag warten Gegner wie Torpedo Moskau, Amkar Perm und Tom Tomsk.
Nun zu der Frage, wer das ehrenamtliche Amt des Nationaltrainers übernehmen möchte. Prinzipiell wäre es eine Ehre dieses Amt zu übernehmen. Allerdings fehlt mir momentan einfach die Zeit, um es auch gewissenhaft auszuüben. Ich komme ja kaum dazu überhaupt meine Tipps abzugeben, bzw. einen vernüftigen Artikel zu schreiben. Ich hatte mir vorgenommen viel aktiver in der Zeitung zu sein, aber wie gesagt klappt das leider auch nicht. Daher freue ich mich über die Nominierung, muss aber leider dankend ablehnen. Sorry!
Märchen aus dem Ural?
Es war einmal ein Gott aus Russland der trank gerne Wodka?
So müsste eigentlich jedes Märchen in Russland beginnen. Doch siehe da, sie beginnen meistens anders. Als Beispiel beginnt Afanassjews Märchen „Die weisse Ente“ mit dem Satz: „Ein Fürst hatte einmal eine wunderschöne Fürstin geheiratet. Kaum war er aber verheiratet, so mußte er fortziehen, in die weite Ferne.“ Irgendwas stimmt da nicht. Kein einziges Mal kommen die Wörter Gott, Russland, Wodka vor? Also beginnen wir doch mit einem anderen Märchen: „Gott denkt bestimmt, dass ich ein geiler Typ bin, deswegen hat er mir so viel gegeben.“ Wem gehört wohl diese Aussage? Funchur, Netsrac, fedxx oder einem anderen Trainer der russischen Premjer-Liga.
Ach egal, der Wodka hat sowieso allen die Birne vernebelt deshalb hier direkt die Antwort: Natürlich Jose Mourinho. Doch ist allen bekannt, dass er dieses Zitat aus einem alten Interview von Sensationstrainer fedxx geklaut hat. Ja, wenigstens hier kommt das Wort Gott vor. Da fedxx damit aber nicht viel am Hut hat, bleiben wir bei den anderen Wörtern Russland und Wodka.
Wodka ist wie ein russisches Märchen - wärmt das Herz als auch die Seele und eröffnet Sphären, die man nüchtern nicht erleben kann.
Bleibt noch übrig Russland. In Russland ist nun die Halbzeit der Saison 2018-1 erreicht. Es gibt wie immer Verlierer
und Gewinner. Es wurde gefeiert, gejammert, getröstet, gesoffen, gejubelt, gevögelt, gerangelt, getreten, geschrien, gefurzt, gerülpst, geliebt, gehasst, gefressen und nur in Jekaterinburg (Zur Erinnerung: ) auch geliefert. Was sagt uns das bzgl. Russland?
Russland hat eine spannende Liga mit einem spitzen Ligaleiter Namens Dimitry Utschkov. Die Startseitentexte sind amüsant und top und ich freue mich jeden Mittwoch auf die Auswertung und Aufarbeitung des ZATs. Manchmal (oder immer) kommt es allerdings vor, dass unser geliebter LL mal wieder sehr beschäftigt ist. Beliebteste Ausrede ist: „Sein an Mittwoch Abend noch Kleinigkeit trinken mit Sergey, Oleg und Ansgar. Und dann vielleicht auch noch schauen vorbei bei Magdalena und Danuta.“ Egal, scheiss drauf. Er macht es top und wir bedanken uns für die Arbeit die er wöchentlich macht. Vielleicht sollte er aber mal überlegen, ob mehr Doping seine Trainer pushen könnte, damit wir auch International besser spielen. Aber wir wollen hier ja nicht noch ein Gerücht in Umlauf bringen („pschhhhht“, „Schnauze“…. „Ruuuuhhheee“). Das Wort Doping kennt man als gewiefter Russlandexperte nicht. Wie heisst es oben – Wodka eröffnet Sphären – welche lassen wir unerwähnt.
Was sagt uns das „geliefert“ im Fussball beim Verein Ural Jekaterinburg. Es wird noch nichts gescheites geliefert. Aber alles zu seiner Zeit. Feiern wir erstmal die Hälfte der Saisaon und siehe da. Wir haben einen Platz gut gemacht und sind schon auf Platz 8. Bämm – jawoll – es geht steil bergauf. fedxx ist zwar noch kein Gott aus Russland, aber den Wodka hat er schon Mal fest im Griff.
Auf ne gute Rückrunde, ein paar weitere Eimer oder sonstige Trophäen - nastrovje и До свида́ния
ZSKA präsentiert neuen Trainer
Der neue Trainer beim Armeesportclub ist Startrainer Andi von Hideta. Einst Trainer in Island und Belgien, holte mit Vikingur Reykjavik die Champions League und den isländischen Pokal. In Belgien gelang freilich fast nichts. Doch er ist ja auch nicht geholt worden, um Titel zu gewinnen, zumindest nicht diese Saison. Zunächst muss man erstmal die Mannschaft wieder auf Vordermann bringen. 14 Punkte Rückstand zum Klassenerhalt ist freilich eine ganz schöne Hypothek. Drastische Maßnahmen sind hier wohl erforderlich. So hat Startrainer Andi von Hideta, wie er sich selbst gerne nennt, auch zu drastischen Maßnahmen gegriffen. Die gesamte Offensivabteilung ist erstmal für 3 Tage zum Intensivtraining nach Sibieren abkommandiert worden. Die Defensive durfte vorerst mit den Reservisten daheim bleiben und dort trainieren. Aber 45 Gegentore sind auch nicht gerade das, was man sich wünscht. 15 Spiele hat Startrainer Andi von Hideta, um 14 Punkte aufzuholen. Das wird keine leichte Aufgabe. Doch wenn es einer schaffen kann, dann er. Zudem hat er für die kommenden Spiele noch einen Joker versprochen. Für den ZSKA ist es jedenfalls zumindest mal ein kleiner Hoffnungsschimmer am dunklen russischen Nachthimmel.
Er hat "JA" gesagt!
Hier ist nicht von Thomas Tuchel die Rede und auch nicht von einer Hochzeit. Nachdem sich keiner der Manager Russlands erweichen läßt, das Amt des Nationaltrainers zu übernehmen, sehen wir es nun als Pflicht und Ehre zugleich, an der Torrausch WM 2018 teilzunehmen. Bereits einmal in seiner Karriere war Trainer Fuchur dabei, seinerzeit noch als Vertreter Belgiens. Bäume ausgerissen hat er damals nicht, das sei schonmal vorweg genommen und gleichsam als Entschuldigung angeführt, wenn der Erfolg ausbleibt. Aber was ist Erfolg bei einer WM!? Weltmeister? Finale? Top 3? Überstehen der Qualifikation? Alles relativ. Dabei sein ist alles. Und Spaß haben. Und das werden wir versuchen. Genauso wie in der Liga, wo wir nach 3 Siegen wieder vorn sind. Aber nun beginnt die heiße Phase und unser junges Team darf in dieser Woche nicht weniger als 7 Spiele absolvieren (Moskau, Jekaterinburg, St.Petersburg, Tomsk, Perm, Inverness und Sofia). Da kommt Freude auf...
Gelungener Einstand
Da hat sich die erste Maßnahme gleich bezahlt gemacht. In den ersten 3 Spielen konnten gleich mal 3 Siege eingefahren werden. Und das so ungefährdet wie schon lange nicht mehr. Neben 2 souveränen 3:0 Heimsiegen gegen Chimki und Tomsk gabs noch ein sicheres 4:1 bei Amkar Perm. Das kann sich sehen lassen. Und nun stehen auch gleich die Derby´s an. Zuerst kommt Torpedo ins heimische Armeestadion, ehe die Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta bei Dynamo antreten muss. Mit dem Heimspiel gegen Ural Jekaterinenburg steht dann auch das nächste Kellerduell an. Wilde Zeiten warten auf ZSKA. Eine Gratulation geht auch noch an den Trainer des FK Krasnodar. Fuchur wird die russische Nation sicher gut vertreten. Der Nichtabstiegsplatz ist in Reichweite. Doch der eine oder andere Platz weiter oben wäre ein gutes Zeichen für die nächste Saison.
Ein neuer Besen!
Na dann Glückwunsch an ZSKA zur Verpflichtung der neuen Trainers. Dann geht da ab jetzt wohl die Post ab und spätestens in der nächsten Saison wird richtig durchgestartet. Die 4 Punkte zum rettenden Ufer sollten zu schaffen sein. Und in Krasnodar? Nun, die Pole Position konnte gehalten werden. Dazu war bei 2 Gastspielen aber auch ein Sieg von Nöten. Unser Team schaffte den Dreier mit einem beherzten Auftritt in St.Petersburg. Nach einem 0:3 beim ersten Spiel gab es diesmal ein vielumjubeltes 4:2. Über das 0:3 bei Dynamo Moskau ein Auswärtsspiel zuvor wollen wir lieber den Mantel des Schweigens decken. Dazwischen gab es mit dem 3:0 einen Pflichtheimsieg gegen Jekaterinburg. Und nachdem wir im Kubok Rossii knapp gescheitert sind, können wir uns nun voll und ganz auf die Meisterschaft und die Champions League konzentrieren.
Rettung in Sicht
Nach den letzten Spielen sieht es nun wieder viel besser aus für die
Armeesportler aus der russischen Hauptstadt. Startrainer Andi von Hideta
hat es offensichtlich geschafft, die Mannschaft gut einzustellen. Einem
hart erkämpften 1:0 im Derby zu Hause gegen Torpedo folgte gleich im
nächsten Hauptstadtduell bei Dynamo ein sehenswertes Angriffsspiel
beider Mannschaften, bei dem zugegeben verdientermaßen die Gastgeber von
Dynamo mit 3:2 das bessere Ende für sich hatten. Entschädigt wurden die
ZSKA-Fans dafür beim folgenden Heimspiel gegen Ural Jekaterinburg. Die
Gäste zeigten eine indiskutable Leistung, beinahe so, als seien sie gar
nicht anwesend. Das Team von Startrainer Andi von Hideta konnte ein
ungefährdetes 4:0 einfahren. Nur noch 2 Punkte bei besserem
Torverhältnis beträgt der Abstand zum rettenden Ufer, also zu Tom Tomsk.
Genau gegen dieses Team muss auch Moskau nochmal ran. Man kann das also
im direkten Vergleich erledigen, wenn man Tomsk in den übrigen Spielen
in nichts nachsteht. Auch die folgenden Spiele versprechen Spannung. Im
heimischen Stadion wird zunächst Zenit erwartet. Die Mannschaft wusste zuletzt nicht zu überzeugen. Nur 1 Punkt aus 6 Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Das anschließende Gastspiel bei Rubin Kasan wird keine leichte Aufgabe, da die Mannschaft sich noch Chancen auf das internationale Geschäfft ausrechnet. Man wird also um jeden Punkt kämpfen müssen. Das Starensemble von FK Krasnodar ist schließlich zu Gast bei den Armeesportlern. Für das Spiel gegen die Topmannschaft der Liga hat man sich in Moskau viel vorgenommen. Bekanntlich bringt man gegen Topmannschaften manchmal eben auch noch mehr Leistung. Sowas kann natürlich schnell nach hinten losgehen. Ein schnelles Gegentor wäre überhaupt nicht wünschenswert, das könnte die Mannschaft arg beuteln.
Fuchs der Woche!?
Danke, aber ob wir diesem Titel Ehre machen können, wird sich zeigen. Noch mehr als die russische Liga beschäftigt den Übungsleiter von Krasnodar zur Zeit die Champions League und wir entschuldigen uns schonmal im Voraus, wenn wir die in uns gesteckten Erwartungen verfehlen sollten oder nicht erfülllen können. Da setzen doch tatsächlich alle auf die Heimspiele und wenn alles „normal“ läuft, dann werden wir mit dem schlechtesten Torverhältnis Letzer der Gruppe. Da muß sich der Trainer also ins stille Kämmerlein zurückziehen und Videostudium der noch 2 verbleibenden Gegner betreiben. Das Training wird also dem „Co“ übergeben und erst am Dienstag Abend werden wir wissen, ob diese Saison eine gute oder durchwachsene Saison werden wird. Denn auch in der Liga müssen wir trotz unseres relativ komfortablen Vorsprungs aufpassen, daß uns nicht der eine oder andere taktische Fehler unterläuft.
Wir hoffen also , daß wir die Dmitri-Wassiljew-Medaille (in Silber) behalten dürfen und nicht bei schlechten Leistungen zurückgeben müssen...
Die Saison naht dem Höhepunkt
Die letzten Spiele waren ganz schön nervenaufreibend für Startrainer Andi von Hideta. Einem schwachen 1:3 zu Hause gegen Zenit folgte ein abwechslungsreiches 5:5 bei Rubin Kasan. Im weiteren Spiel konnte der wohl zukünftige Meister FK Krasnodar mit 5:0 nach Hause geschickt werden. Im Ergebnis steht der ZSKA noch immer auf dem Abstiegsplatz und steht nun kurz vor dem letzten und entscheidenden Spiel beim direkten Konkurrenten Tom Tomsk. Das ist das Spiel, das womöglich über den Klassenerhalt entscheidet. Die Hauptstädter müssen alles in die Waagschale werfen. Ein Sieg ist quasi Pflicht, will man nicht den Weg in die Zweitklassigkeit antreten. Mit Chimki hat man noch zuvor einen Gegner, der noch um die Meisterschaft kämpft. Auch hier wird es also sehr schwer werden, zumal die Kräfte eigentlich für Tomsk benötigt werden. Das Heimspiel gegen die im Mittelfeld platzierten Amkar Perm wird damit quasi zur Pflichtaufgabe. Auch hier kann es nur einen Sieg geben. Gestaltet sich das Ganze so wie geplant, könnte schon jetzt die Weiche auf Klassenerhalt stehen. Die letzten Spiele kann man dann nur noch mit geringen Reserven bestreiten.
Boah ey...
Das war ja vielleicht eine Woche! Insgesamt zwölfmal klingelte es im Netz des Krasnodarschen Tores während der vergangenen 3 Ligaspiele. Da scheint unserem Team wohl so langsam die Luft auszugehen. Einem 0:4 bei Amkar Perm folgte ein noch deftigeres 0:5 bei ZSKA. Die Gegner hauen gegen uns alles raus was sie haben. Wie wir schon in einer unserer letzten Pressemeldungen sagten: Wenn die dich einmal auf dem Kieker haben, dann mußt du dich warm anziehen. Sogar das Navigationsgerät raffte sich noch einmal auf und erzielte einen selten beobachteten Auswärtsdreier. Da hatte unser Teamchef wohl den richtigen Riecher und befahl gegen Tomsk nochmal nachzusetzen und sich nicht mit einem 3:3 zu begnügen. Ob es nun leichter wird, angesichts von nur noch 2 Auswärtspartien und 4 Heimspielen? Auf jeden Fall dürfen und werden wir nicht nachlassen...
Nur noch einen Sieg...
...entfernt von der Titelverteidigung, das sind die Aussichten für FK Krasnodar vor den letzten 3 Spieltagen. Und es sollte schon mit dem Teufel zu gehen, wenn das nicht zu schaffen ist. Weitere Ziele sind noch ohne Punktverlust die Heimspiele zu beenden und einen neuen Torrekord zu schaffen! Bisher steht dieser bei 80 Treffern aus der Saison 2017/2, aktuell stehen wir bei 72. Mit dem Pokal hat es diese Saison nicht geklappt, vermutlich wird es Rubin Kasan diese Saison schaffen. In der Champions League sind wir wider Erwarten noch dabei. In 2 Spielen konnten wir uns gegen Zaglebie Lubin durchsetzen. Im Viertelfinale wartet nun AS Monaco, Vermutlich wird dann Endstation sein. Wir haben zumindest unser Bestes gegeben. Und damit nun ein Gruß und Dank an alle Mitspieler für eine interessante Saison, und insbesondere an unseren tollen Ligaleiter Dimitry Diego Dikembe Utschkov für seine grandiosen Berichte und Texte. Es hat einfach super viel Spass gemacht und wir freuen uns auf die kommende Saison. Drückt mit die Daumen, daß ich Euch mit dem Nationalteam keine Schande mache!
Do Swidanja
ZSKA strauchelt vor dem Ziel
So war das wahrlich nicht geplant. Startrainer Andi von Hideta ist enttäuscht von sich selbst und überrascht zugleich. Eigentlich sollte das Team aus der Hauptstadt zu diesem Zeitpunkt sicher den Klassenerhalt geschafft haben. Doch damit wars wohl nichts. Nun muss man tatsächlich noch ernsthaft um den Erhalt der Liga bangen. Zwar hat die Mannschaft von Startrainer Andi von Hideta die rote Laterne vorerst abgegeben, doch Tomsk lauert. Vor den letzten drei Spielen sind beide Mannschaften punktgleich. Nun hängt es nicht nur an Startrainer Andi von Hideta, sondern auch an der Konkurrenz. Die Gegner sind Dynamo Moskau zu Hause und Torpedo Moskau und Ural Jekaterinburg auswärts. Das sind ganz schwere Aufgaben, die es zu meistern gilt. Es müssen genauso viele Punkte her, wie auch Tomsk macht, keiner weniger. Doch Startrainer Andi von Hideta ist zuversichtlich. Vielleicht gibt es auf den anderen Plätzen ja die eine oder andere Überraschung an den letzten Spieltagen. Warten wirs ab. Unterdessen wird sich daran natürlich auch das Trainerschicksal von Andi von Hideta entscheiden. Schließlich war seine Aufgabe der Klassenerhalt. Wie es danach weitergeht, wird man sehen.