Premjer-Liga

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Alle Russen sind noch da

Dimitry Utschkov fr Russland am 13.03.2019, 20:00

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So, das war es mit dem bestellten Werbeblock. Aber irgendwie muss man die Kolumne schlielich refinanzieren, da kann man bei Inhalten nicht so whlerisch sein. Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja, das Motto Alle Russen sind noch da kann man aktuell tatschlich im Europapokal noch aus vollen Kehlen (und Kehlen sind in Russland bekanntlich meistens voll) schmettern, nachdem Torpedo Moskau und Amkar Perm die Qualifikation in der Europa League berstanden haben. Und eigentlich sind ja sogar noch mehr Russen da als sonst, da nun auch Zenit Sankt Petersburg mit osim einen neuen Coach vorweisen kann, den wir an dieser Stelle freudig begren. In dieser Saison nimmt die Liga also trotz des prominenten Abgangs in Krasnodar eine unerwartet positive Entwicklung. Wer htte das gedacht? Schauen wir aber nun weiter auf den Europapokal.

In der Play-Off-Runde geht es nun fr die beiden erfolgreichen Mannschaften weiter, die zudem Untersttzung von FK Chimki und Rubin Kasan erhalten haben. Gehen wir chronologisch vor, da alle Teams vor dem alles entscheidenden ZAT stehen. In Gruppe 2 kmpft das Team von cerafino wacker um einen der ersten sechs Rnge, der ein Weiterkommen in der Neunergruppe bedeutet. Der Verein aus Tatarstan hat bis dato gut mit den Krften hausgehalten und konnte zwei Erfolge in der Heimat verbuchen. Prognose: Rubin Kasan wird angesichts des ppigen Rest-TK den Sprung in die Hauptrunde schaffen. Fr FK Chimki sieht es in Gruppe 3 ebenfalls vielversprechend aus, da der Verein von Toto bereits neun Punkte aus vier Spielen einfahren konnte. Mit durchaus gut mglichen Siegen gegen Livingston und/oder den Hamburger SV sollte das Klassenziel erreicht werden knnen. Torpedo Moskau kmpft in Gruppe 4 dagegen nach drei Pleiten gegen das Aus, welches nur durch ein mittelschweres Wunder noch zu verhindern sein drfte. Aber ist es nicht bei unserem Sportfreund Strickus so, dass in aussichtslosen Situationen manchmal auergewhnliche Leistungen abgerufen werden? Eine solche wre in jedem Fall am kommenden Dienstag dringend geboten. Last but not least finden wir in Gruppe 6 Amkar Perm mit beachtlichen zehn Punkten vor. Die Ausgangsposition ist somit exzellent, leider reisen aber noch ziemlich starke Teams zum Club von Netsrac. Wie gut, dass zumindest ein Erholungsurlaub in der Trkei auf dem Programm steht. Auch hier darf man daher von einem Weiterkommen des routinierten bungsleiters ausgehen.

Aber nicht nur der Cup der Verlierer beginnt in die heie Phase zu kommen, auch in der beliebten Champions League ist die Qualifikation in vollem Gange. Whrend man sich bei FK Krasnodar noch am Pool sonnen kann, muss Andi von Hideta mit ZSKA Moskau schon munter Handtcher auf die Liegen legen. Dies ist bis jetzt ganz gut gelingen, stehen nach vier Partien und zwei Siegen gegen die Trken von Gaziantepspor doch schon stolze neun Punkte auf der Habenseite. Dadurch ist ein Weiterkommen von ZSKA in jedem Fall garantiert, allerdings kann man die Qualifikation fr die nchste Runde der Champions League noch nicht sicher vermelden. Im Wettstreit mit den Polen von Pogon Stettin und mit Borussia Dortmund sieht es aber gar nicht schlecht aus. Dennoch wird man erst nchste Woche Klarheit darber haben, wo die Reise fr den Armeeclub weitergeht.

Kommen wir nun aber zum spannenden Ligabetrieb, wo sich McLover anschickt, in Krasnodar die Trainerlegende Fuchur fast in Vergessenheit geraten zu lassen. Allerdings muss der Spitzenreiter in dieser Woche einen herben Rckschlag erleiden, der aber nur mit einem minimalen Verlust an Kraftreserven einhergeht. Am rgerlichsten fr den Coach aus Luxemburg sicherlich die knappe und vermeidbare Niederlage in Rostow, whrend das 1:5 daheim gegen ZSKA unter der Rubrik taktisch nicht so unclever zu verbuchen ist. Dies gilt vor allen Dingen auch deshalb, weil Spartak einen hnlich erfolglosen ZAT verdauen muss und somit nicht von der temporren Schwche des bisherigen Spitzenreiters profitieren kann. Die Mannschaft der Stunde war dagegen an diesem Spieltag FK Chimki, wo Toto einen perfekten Spielzug abliefert und sich an den Gipfel der Tabelle katapultiert. Dennoch mag man schon jetzt die Euphorie dmpfen, indem man einen Blick auf das ppige Rest-TK von FK Krasnodar wirft, die weiterhin Favorit auf den Meistertitel bleiben. Dahinter gelingen Rubin Kasan, Rostow (die Autokorrektur bietet brigens immer Rohstoff an) und Zenit zwei Siege, so dass man ein Stck nher an das Vorderfeld heranrcken kann. Bigen Gegenwind muss Amkar Perm aushalten, die in drei Partien acht Gegentore bekommen und nur zwei Remis erringen knnen. hnlich bitter fllt die Bilanz bei Ural Jeraterinburg aus, denen aber immerhin ein 3:0-berraschungssieg gegen FK Krasnodar gelingt. Am Tabellenende bringt sich Andi von Hideta mit ZSKA etwas aus der Schusslinie und fhrt sechs Punkte ein. Der Erfolgscoach scheint endlich wieder in die Spur zu finden. Etwas ernchternd dagegen das Resultat von Torpedo, wo Strickus an diesem ZAT einmal mehr viel versucht, aber doch nur wenig erreicht. Wenigstens ein 2:1-Sieg gegen Ural gelingt, der vielleicht am Saisonende eminent wichtig gewesen sein knnte. Dennoch wnscht man dem Coach von Torpedo doch etwas mehr taktische Flexibilitt. Hier und da mal eine Heim-5 kann schlielich Wunder wirken und die Gstetrainer zu etwas mehr Vorsicht verleiten.

Zum guten Schluss noch der przise Blick auf den fabelhaften Kubok Rossii der langsam Konturen bekommt. In der Gruppe A weisen Torpedo, Amkar Perm und FK Chimki vor dem Doppelspieltag die aussichtsreichsten Positionen auf. Nach dem ZAT ist man allerdings nicht viel schlauer, einzig der wichtige 4:3-Auswrtssieg von FK Chimki bei Torpedo knnte fr das Team von Toto die Segel auf Kurs Halbfinale gesetzt haben. Aber berraschend gibt sich Zenit keineswegs geschlagen, der neue Trainer osim bringt seinen Club zurck auf die Erfolgsspur und meldet seine Kandidatur fr das Semifinale ebenfalls an. In Perm wird man sich dagegen nicht sicher sein, ob das 4:4 daheim gegen Zenit ein gutes oder letztlich eher ein schlechtes Resultat gewesen ist. Aussichtslos scheint die Lage dagegen bei FK Rostow, denen wohl auch der klare Heimsieg gegen FK Chimki nichts ntzen wird. In Gruppe B rcken die Spezialisten von Rubin Kasan an die Spitze der Tabelle, ohne sich ber Gebhr zu verausgaben. Ohne Punkte endet dagegen der Pokal-ZAT fr FK Krasnodar, die eine fiese (aber eben auch extrem sparsame) Woche beschlieen. Auf das richtige Pferd setzt bei seinen beiden Heimspielen redlion, der beim 3:1 gegen den Club von McLover gut punktet und beim 1:7-Debakel gegen ZSKA keine Ressourcen verschwendet. Ural und ZSKA knnen jeweils ihren allerersten Sieg in der Gruppenphase verbuchen, der beiden Vereinen in der Endabrechnung aber wohl nicht helfen wird. Im wunderbaren Kubok Rossii ist in der nchsten Woche brigens erneut spielfrei, es geht hier erst in 14 Tagen mit dem vierten Pokal-ZAT wieder weiter.

Gtterdmmerung bei ZSKA?

Dimitry Utschkov fr Russland am 23.02.2019, 14:30

Was ist nur los bei ZSKA Moskau? Noch vor der Saison htte Ligaleiter Dimitry Utschkov eine Europalette weirussischen Gerstensaft darauf gewettet, dass Startrainer Andi von Hideta in der Liga und im Pokal zu den heiesten aller Favoriten zu zhlen ist. Angeblich hat er sogar bei Tipico sein rostiges altes Damenrad als Pfand hinterlegt, da ihm eine Meisterwette auf den Armeeclub als todsicherer Tipp erschien. Nur drei Wochen spter macht sich groe Ernchterung rund um ZSKA breit. Brennt etwa in der Lubjanka schon das Licht und muss sich der Coach intensiven Verhren des Prsidiums unterziehen? Ungewohnte Konzentrationsschwchen in der Liga kulminierten in einer rtselhaften 0:1-Niederlage daheim gegen FK Rostow. Und auch im Pokal ist der Start doch ziemlich verkorkst, so dass man hier zunchst einmal kleinere Brtchen backen muss. Aber wenn es einen bungsleiter gibt, der den Karren mit sicherer Hand wieder aus dem Dreck ziehen kann, dann ist es sicher Andi von Hideta. Schlielich hatte er einst den Verein in einer aussichtslosen Situation bernommen und dann doch noch sicher zum Klassenerhalt gefhrt.

Whrend also in Moskau die Stimmung einerseits ziemlich mies ist, jubelt man an anderer Stelle und reibt sich verwundert die Augen. Neutrainer redlion grt mit Spartak weiterhin vom Gipfel der Tabelle. Allerdings hat der alte und neue Spitzenreiter die mit Abstand geringsten Kraftreserven, so dass ein cleveres Management der TK-Ressourcen gefragt ist, wenn man ein gewichtiges Wort bei der Vergabe der internationalen Pltze mitreden mchte. Mit Respektabstand von sechs Punkten folgt jenes FK Krasnodar, das vor einer Woche noch das Tabellenende geziert hat und sich nun mit einem perfekten ZAT auf den zweiten Rang katapultieren konnte. Eine eindrucksvolle Leistung von McLover, dessen detailgenaue Spielberichte biblische Umfnge angenommen haben. Zufrieden drfte man auch bei Zenit Sankt Petersburg sein, wo man punktgleich mit Amkar Perm den dritten Platz belegt. Im Mittelfeld tummeln sich dahinter mit FK Chimki, Torpedo Moskau und Rubin Kasan drei Vereine, bei denen nach oben noch einiges mglich scheint. Die Teams von Toto, Strickus und cerafino knnen allesamt noch auf ppige TK-Ressourcen zurckgreifen und in den kommenden Wochen die vorderen Mannschaften attackieren. Hinter den beiden trainerlosen Clubs FK Rostow und Ural Jekaterinburg dmpelt das schon erwhnte fehlgestartete ZSKA. Der Tabellenletzte kann bis dato nur enttuschende sieben Punkte aus neun Partien aufweisen. Dafr ist Andi von Hideta aber Befehlshaber ber das grte Heer an TK, so dass sich die Konkurrenz warm anziehen darf.

Im fabelhaften Kubok Rossii konnten in der vermeintlich etwas schwcheren Gruppe A FK Chimki, Zenit Sankt Petersburg und Amkar Perm sichere Heimsiege erringen, womit sich Netsrac und Toto in eine gute Ausgangssituation bringen. Bei Torpedo drften die Mienen nach dem bittersen 3:3 bei FK Rostow eher entgeistert sein. Bringt dieser Punktverlust fr Strickus bereits einen wichtigen Nachteil im Kampf um ein Halbfinalticket? In Gruppe B spiegelte der erste Pokal-ZAT ein bisschen die Lage in der Premjer-Liga wider. Spartak mit einem Raketenstart und einem starken 4:1-Erfolg bei ZSKA, der auch hier den Armeeclub gleich von Anfang an ins Hintertreffen wirft. FK Krasnodar und Rubin Kasan konnten dagegen billige Heimsiege verbuchen und somit Krfte fr die nchsten Wochen sparen. Und Ural Jekaterinburg hatte nur ein Auswrtsmatch, bei welchem man uerste Zurckhaltung walten lie. Achtung: An diesem ZAT ist erneut auch Pokalspieltag, daher bitte das Setzen fr den grandiosen Kubok Rossii nicht vergessen!

Kubok Rossii sucht das Glck

Dimitry Utschkov fr Russland am 16.02.2019, 15:50

Whrend in der Liga der Winterschlaf schon Anfang Februar beendet wurde, steht nun auch der zweite prestigetrchtige Wettbewerb vor seinem Beginn. Am Mittwoch geht es also nicht nur in der Premjer-Liga um wertvolle Punkte, auch der Kubok Rossii startet planmig. Dabei wirkt es fast schon ein bisschen verwunderlich, dass der Pokal nicht mittlerweile als Rubin-Kasan-Pokal tituliert wird. An dieser Stelle sei nochmals daran erinnert, dass dem Club aus Tatarstan unter Leitung von Trainer cerafino dreimal in Folge der Gewinn der Trophe gelungen ist. Aber die Rivalen werden sicherlich schon die Messer gewetzt haben, damit diese bemerkenswerte Serie ein Ende nimmt.

In der Liga gilt es zunchst einmal festzuhalten, dass die Zeitung eine unerwartete und erfreuliche Blte erlebt. Dies ist nicht zuletzt der Verdienst der beiden Neuzugnge McLover und redlion, die ausgiebig Interna aus ihren jeweiligen Vereinsleben in die ffentlichkeit tragen. Unter sportlichen Gesichtspunkten ist allerdings redlion der deutlich bessere Start gelungen, so dass Spartak nach dem zweiten ZAT frhlich von der Tabellenspitze grt. Hatte der erste Spieltag noch befrchten lassen, dass der Aufsteiger mit seinem TK schon zur Saisonmitte in den roten Drehzahlbereich geraten wrde, so zeigte der folgende ZAT ein ziemlich cleveres taktisches Verstndnis auf, ohne die begrenzten TK-Ressourcen des Vereins berzustrapazieren. Auf dem zweiten Platz rangiert mit Zenit Sankt Petersburg ein trainerloses Team. Vermutlich hat irgendein Hacker im Auftrag von Edelfan Wladimir Putin den Zufallsgenerator in einer Weise manipuliert, die die Mannschaft aus Leningrad zu einem Geheimfavoriten auf den Titel macht. Dahinter darf man sich in Perm ber einen gelungenen (aber nicht ganz perfekten) Start in die neue Spielzeit freuen. Wird sich Ikone Netsrac einmal mehr zu einem der Anwrter auf die russische Meisterschaft mausern? Ordentlich verlief der Saisonstart bei Ural Jekaterinburg und Rubin Kasan, die beide nach sechs Spieltagen eine ausgeglichene Bilanz vorweisen knnen. Nicht ganz zufrieden sein drften Andi von Hideta und Toto, die mit ihren Teams (ZSKA Moskau und FK Chimki) bis dato erst jeweils sieben Zhler auf ihrem Konto verbuchen durften. Aber fr beide gilt natrlich die Weisheit, dass eine Saison sich blicherweise erst auf der Zielgeraden entscheidet. Insofern ist fr beide selbstverstndlich noch gar nichts verloren. Dies gilt natrlich ebenso fr die Vereine auf den letzten drei Rngen, die je sechs Punkte erringen konnten. Whrend aus Rostow keine sportlichen Zielsetzungen bekannt sind, drfte man im Lager von Torpedo enttuscht sein. Trotzdem drfen sich Sympathisanten von Strickus gerne an die letzte Spielzeit zurckerinnern, wo man am Ende sich mittels eines finalen Endspurts sogar noch fr den Europapokal qualifizieren konnte. Ein ungewohntes Bild zeigt sich dagegen am Tabellenende, wo bungsleiter McLover in Krasnodar mit den Unwgbarkeiten der Post-Fuchur-ra zu kmpfen hat. Dennoch darf man auch hier daran erinnern, dass der Trainer bei seiner vorherigen Station in Polen ebenfalls zu Beginn einige Rckschlge hinnehmen musste und nun aber als Meister und Pokalsieger in die russische Premjer-Liga gewechselt ist. Insofern sollten sich alle Vereine der unteren Tabellenhlfte noch keine greren Sorgen machen.

Noch nicht viel zu berichten gibt es aus der Qualifikation zur Europa League, in der es fr Torpedo und fr Amkar Perm bereits um das Erreichen der nchsten Runde geht. Allerdings haben beide Mannschaften erst zwei Spiele absolviert und konnten dabei ihre Heimspiele gewinnen, whrend in der Fremde leider nichts zu holen war. Insofern weisen beide Teams aktuell eine recht brauchbare Ausgangssituation auf, die aber noch keine sicheren Prognosen zulsst. Die Ligaleitung drckt den russischen Vertretern in den internationalen Wettbewerben vor dem Hintergrund des Siechtums in der europischen Fnfjahreswertung in jedem Fall krftig den Daumen.

Im Jahr 1 nach Fuchur

Dimitry Utschkov fr Russland am 21.01.2019, 08:30

Tja, nun ist er also Geschichte in der russischen Premjer-Liga. Aber wer htte das gedacht, dass Trainerlegende Fuchur in seiner (vorerst) letzten Saison am Ende noch den Titel nach Krasnodar holt? Ein fabelhafter Abschluss also fr den Coach aus Sdrussland, gleichzeitig aber auch eine ziemliche Zsur fr die Liga, die durch eine hohe Zahl an trainerlosen Vereinen momentan doch ein wenig gebeutelt ist. Aber entgegen bser Unkenrufe haben sich in der Spielpause dann doch einige erfreuliche Neuigkeiten ergeben, so dass man dem Patienten Premjer-Liga fr die aktuelle Saison zumindest eine stabile Atmung bescheinigen kann.

Denn in Krasnodar sind mittlerweile die Trnen getrocknet, und ein namhafter Nachfolger fr den groen Fuchur wurde schnell gefunden. Mit der Empfehlung einer polnischen Meisterschaft und eines Pokalsieges wechselt McLover von Jagiellonia Bialystok zum amtierenden Champion. Ein gleich in doppelter Hinsicht positives Ereignis, denn mit dem Meistercoach aus der starken Liga Polens darf man sich in Krasnodar ber einen Neutrainer mit Europapokalerfahrung freuen. Das war sicherlich ein wichtiges Einstellungskriterium, ist das Team aus Sdrussland doch direkt fr die Gruppenphase der Champions League gesetzt. Ebenfalls in der Knigsklasse treten Trainerfuchs Andi von Hideta und ZSKA Moskau an, die in dieser Saison sicherlich wieder zu den Favoriten in der Liga zu zhlen sind. In der Europa League sind in den Play-Offs mit Moskaus Vorstadtverein FK Chimki (Toto) und Rubin Kasan (cerafino) wieder zwei der blichen Verdchtigen mit von der Partie. Einen etwas frheren Einstieg in den zweiten europischen Wettbewerb werden einmal mehr Netsrac mit Amkar Perm und Strickus mit Torpedo Moskau leisten mssen. Bei Torpedo ist die erneute Europapokalqualifikation einem starken Endspurt zu verdanken, mit dem man sich an Zenit Sankt Petersburg noch vorbeischieben konnte. Apropos Leningrad: Leider startet der Club aus der zweitgrten Stadt Russlands ebenso wie FK Rostow und Ural Jekaterinburg ohne grere Untersttzung von der Trainerbank in die neue Saison. Im Gegensatz dazu kann Zweitligameister und Aufsteiger Spartak Moskau einen neuen bungsleiter prsentieren. Redlion wird versuchen, die Geschicke des Vereins erfolgreich zu lenken und den Verein wieder in der Liga zu etablieren.

Somit kann es also losgehen, Startschuss fr die Liga ist Mittwoch, der 6. Februar. Mal schauen, wer in der neuen Saison das Rennen machen wird. Im Jahr 2018 sind bekanntermaen alle sechs Titel nach Krasnodar (zwei) und nach Kasan (vier) gegangen. Die Ligaleitung ist sehr gespannt, ob in 2019 ein breiteres Spektrum an Titeltrgern vorzufinden sein wird. Ebenfalls bereits online ist die Vorrunde des fabelhaften Kubok Rossii. Beginn des Pokalwettbewerbs ist traditionell am 3. ZAT, somit knnen die Trainer hier bis zum 20. Februar ber adquate Spielzge sinnieren. Anbei zur Orientierung noch einmal die Regeln fr den russischen Pokal. Nun aber wnscht die Ligaleitung allen Mitspielern eine gute und spannende Saison. Mge Euch das Schicksal gewogen sein.

Der Kubok Rossii (Modus & Regeln):
Gespielt wird eine Vorrunde mit zwei Fnfergruppen, von denen jeweils zwei Mannschaften am Ende der Gruppenphase das Halbfinale erreichen. Gestartet wird mit einem Start-TK von 16, das die bungsleiter noch durch akkurate Zeitungsartikel in gewohnter Manier aufstocken knnen. Die Gruppenvorrunde erstreckt sich ber 5 ZAT, wobei insgesamt 8 Spiele absolviert werden. Dabei hat natrlich logischerweise in einer Fnfergruppe jeder Club an jeweils zwei Spieltagen spielfrei. Es gilt durchgehend die Pokalregel, dass Heimtore 0,8 TK und Auswrtstreffer 1 TK kosten.

Fr Halbfinale und Finale werden die Teilnehmer mit einem neuenStart-TK von 6 ausgestattet. Aus der Vorrunde kann zudem ein maximales Rest-TK von 1 mitgenommen werden. Auerdem erhalten die beiden Gruppensieger ein Bonus-TK in Hhe von 0,5. Das Halbfinale wird in Form von Hin- und Rckspiel ausgetragen, wobei der Sieger von Gruppe A auf den Zweiten der Gruppe B trifft. Dementsprechend duelliert sich der Sieger der Gruppe B mit dem Gruppenzweiten aus A, um die beiden Finalteilnehmer zu ermitteln. Das Endspiel findet auf neutralem Platz statt, wie gewohnt kostet dort ein Treffer ein TK von 1. Und dann sollte der neue Pokalsieger feststehen.