Premjer-Liga

Willkommen in Russland! Schau in die Anmeldung ob in Russland noch ein Verein auf seinen Trainer wartet! Ja? Dann werde Trainer in der spannensten Liga von Torrausch.

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Das Leben der Ungaren

Dimitry Utschkov für Russland am 16.06.2021, 20:25

Es ist manchmal ein Kreuz mit den Kolumnen. Der Geist ist willig, aber das Fleisch so schwach. Oder um einen bekannten Getränkemarkt in England zu zitieren: „Der Himbeergeist ist billig und der Preis macht schwach.“ Da muss man sich schon fragen, welcher koksende Volontär bei einer PR-Agentur auf diesen Spruch gekommen ist. Was aber eigentlich die Botschaft sein wollte: Der Vorsatz, eine lebhafte Kolumne zu schreiben, war da. Allerdings ist es schwierig, wenn die Hälfte der Tippabgaben erst im Laufe des Mittwoch eintrudelt. Das ist natürlich völlig legitim, macht aber die Vorbereitung halbwegs sinnhafter Texte mit etwas Vorlauf ziemlich unmöglich.

Dennoch bleibt als wichtigster Fakt zu konstatieren, dass einmal mehr sämtliche Spielzüge in der russischen Annahmestelle angekommen sind. Heute gilt es daher einen ersten Blick auf den Pokal und auf den Ligabetrieb zu werfen. Im Europapokal finden die ZAT jetzt (leider) mittwochs statt, so dass die Berichterstattung nunmehr nur noch mit einiger zeitlicher Verzögerung möglich sein wird. Aktuell müssen sich allerdings ohnehin nur ZSKA Moskau (Champions League) und FK Rostow (Europa League) durch die Mühlen der Qualifikation kämpfen.

Doppelkorn - Der Moskovskaja-Fussball-Stammtisch:

Die Ungarn haben es als erste erkannt: Das Coronavirus ist Geschichte! Da kann man jetzt ruhig wieder problemlos 60.000 Menschen in einem Fußballstadion parken. Ein Vorbild für ganz Europa und ein flüchtiger Blick durch die Windschutzscheibe auf all das, was bald jenseits von Budapest möglich sein wird. In Russland freuen sich die Trainer darüber, dass endlich die Gastronomie ihre Pforten wieder geöffnet hat. In dieser Woche konnte man in Städten uns Restaurants daher wieder ein ziemlich buntes Treiben erleben. Darauf einen eiskalten Ouzo aufs Haus.

In Rostow hatte David noch vor kurzem einen Tisch reserviert, war dann aber an der Speisekarte kläglich gescheitert und bereits vor der Bestellung von seinem Ecktisch verschwunden. Es ist also kein Wunder, dass die Wirte in der Stadt klagen über miserablen Umsatz von null Punkten. Im Altai ist man dagegen harte und karge Kost gewohnt. Trainer sf5078 hat sich dennoch am Dynamoteller doch ein bisschen den Magen verdorben. Es bleibt für den erfolgsverwöhnten Coach eine Spielzeit in großer Entfernung zu den pompösen Sternerestaurants. Wenige Zutaten und geringe Kosten, so sah das Menu in Perm für Netsrac aus. Bei Amkar kann man mit Hausmannskost ein exzellentes Preisleistungsverhältnis für sich in Anspruch nehmen. Ein Sir Topse dagegen speist selbstredend nicht an der Pommesbude, sondern lässt sich reichhaltige Köstlichkeiten aus dem Altai kredenzen. Dazu ein Vorspeisenteller „Krasnodar“, so dass man gut gesättigt in der offiziellen Gourmettabelle einige Ränge nach vorne springen kann. Etwas spartanischer geht es dagegen bei redlion zu, der sich auf seine Fähigkeiten am heimischen Holzkohlegrill verlässt und dabei gleich doppelt mit dem gemischten Grillteller punkten kann. Kein Schnickschnack, wenig Chi-Chi, so lautet die Devise bei Ural Jekaterinburg, wo der Übungsleiter Iceman_1990 natürlich bei hohen Temperaturen die beste Eisdiele des gesamten Oblast beehrt hat. Da kann man Geld sparen, wird gleichzeitig auf wohlige Art und Weise satt. Eine gelungene Strategie. Im muslimisch geprägten Tatarstan ist der Ramadan zwar schon eine Weile vorbei, dennoch freut man sich in den Gassen von Kasan über eine äußerst rege und emsige Geschäftigkeit. Für eine übersichtliche Zahl an Kopeken kann sich Grimson 84 an gleich drei Verkaufsständen dick und rund futtern. Das perfekte Dinner, neun fabelhafte Punkte! Ganz anders die Taktik in Südrussland. Dort legt Marco1985 für das Menü daheim ordentlich Geld auf den Tisch, so dass das Auswärtsessen leider ausfallen muss. Derselben Philosophie folgt man auch in Sankt Petersburg, wo Trainer Viktor den sättigenden „Chemieburger Amkar“ verspeist, in der Fremde dann aber nicht einmal mehr einen gebrauchten BicMac erhält. Und als hätten sich die Protagonisten abgesprochen, gibt es beim Armeeclub ZSKA für GerryG daheim im Offizierskasino feinste Kost, während man für die Feindbesuche nur EPA-Restbestände der Bundeswehr mitführt. 

Der fabelhafte Kubok Rossii (Modus & Regeln):

Zum Lieblingswettbewerb von Onkel Dimitry gibt es nach dem ersten Spieltag noch nicht sehr viel an Neuigkeiten zu übermitteln. In Gruppe A dominieren die Heimsiege, so dass vier Mannschaften mit drei Zählern aufwarten können. Einzig Dynamo Barnaul hat momentan noch keine Punkte auf der Habenseite, das Team aus dem Altai ist bis dato aber nur auswärts angetreten. In Gruppe B wie Berta gab es fast nur Heimerfolge. Die Ausnahme bildet das 2:2 von Amkar Perm in Rostow, was man wahlweise als Punktgewinn oder als zwei verlorene Zähler bewerten kann. Da das Team von Rubin Kasan noch kein Heimspiel hatte, ziert man folgerichtig das Tabellenende. Dennoch bleibt festzuhalten, dass man in beiden Gruppen von einer Vorentscheidung noch weit entfernt ist.

David war kein Goliath

Dimitry Utschkov für Russland am 09.06.2021, 20:00

Manchmal gibt es Trainerkarrieren, wie jene von Christian Streich oder von Thomas Schaaf, die gefühlt noch länger dauern als die Amtszeit der englischen Königin. Daneben existiert aber auch die andere Seite der Medaille, bei der die Halbwertzeit eines Übungsleiters noch kürzer ist als die von Polonium. Ganz in diesem Sinne darf man sich in Rostow bereits ab heute wieder einen neuen Coach suchen, nachdem der flüchtige Neuling leider den Weg zur Trainerbank nicht gefunden hat. Somit springt für FK Rostow nun wieder der Zufallsgenerator ein, was ebenfalls für den fabelhaften Kubok Rossii gilt, der in der nächsten Woche startet. Bitte also an die Pokal-Zugabgabe denken!

Auch in Europa laufen die Vorbereitungen, um die Qualifikationsrunden für Champions League und Europa League zu starten. Als erste Teilnehmer der russischen Premjer Liga werden Amkar Perm und der Armeeclub ZSKA Moskau in der Königsklasse in den Wettbewerb beginnen. Im Cup der Verlierer muss ausgerechnet das Team von FK Rostow frühzeitig in die Mühlen der Qualifikation einsteigen. Aber Qualifikation leitet sich ja bekanntlich vom Wort Qual ab… In den nächsten Tagen sollte der Spielplan für die internationalen Wettbewerb dann auf der Website vorzufinden sein.

Aus Zeitgründen entfällt heute eine fachkundige Analyse des Spielbetriebs. Zu loben ist allerdings, dass bereits sechs Übungsleiter sich in der Pravda zu Wort gemeldet haben, um ihre relative Sicht der Dinge in den Äther zu speisen. Keine Meldungen wurden bis dato von Zenit Sankt Petersburg, von FK Rostow, von Spartak Moskau sowie von Dynamo Moskau abgeseilt. Dennoch ist die Quote von durchschnittlich 55% verfassten Artikeln nach dem 2. ZAT wirklich exzellent. Eine so lebhafte Presselandschaft hat es in Rossiya seit Menschengedenken nicht gegeben. Weiter so!

Griechischer Wein

Dimitry Utschkov für Russland am 02.06.2021, 20:45

„Ich hab’ noch Tzatziki in den Schuhen aus Piräus“ lautet bekanntlich eines der zahlreichen Mottos von Ligaleiter Dimitry Utschkov. Weitere Lebensweisheiten des Hobbyphilosophen besagen u. a., dass man niemals jemandem mit einer roten Hose vertrauen dürfe und dass man unter keinen Umständen seinen Esel gegen einen Wanderstab eintauschen sollte. Seltsame Kalendersprüche, die man vermutlich nur dann verstehen kann, wenn man schon als Kind in der Tundra ausgesetzt wurde oder man die erste Spirituosenverkostung mit der Muttermilch vollzogen hat. Willkommen in Rossiya! Dem lupenreinen Staat mit der härtesten Trainergilde jenseits des Andromedanebels. 

Etwas zu kalt und unwirtlich scheint das Klima für Sportkamerad Gutti gewesen zu sein. Der junge Coach aus Rostow hat noch vor dem Saisonstart seine Zelte in Russland abgebrochen, um seine Optionen in Griechenland auszuloten und dort sein Glück zu versuchen. Für Trauer bleibt im Osten des Kontinents aber keine Zeit, denn als Nachfolger konnte FK Rostow mit David einen noch recht unerfahrenen Trainer aus dem Hut zaubern, der nun das Ruder in der Stadt am Don übernommen hat. Wir wünschen dem Neuzugang einen zügigen Durchblick und ein gutes Gespür für Torrausch. Nicht zuletzt auch deshalb, weil der Verein zu den acht russischen Europapokalteilnehmern zählt.

Ein Anfang ist nun also in der Liga gemacht. Mit Blick auf den vorläufigen Charakter der Tabelle ist an dieser Stelle äußerste Zurückhaltung gefragt. Zwar wird man in manchen Städten (Krasnodar) mit einer gewissen Zufriedenheit auf die Zwischenbilanz schauen, während man an abgelegenen Orten (Barnaul) schon wieder mit den Augen rollen wird. Noch ist nichts passiert, denn die Russen haben für diesen Zweck auch die passende Weisheit am Start: „Wenn Du Deinen Kopf aus einem Zug hältst, musst Du darauf achten, dass Du nicht einen fetten Strommasten rasierst.“ Mit anderen Worten: Wer sich an exponierten Plätzen wie der Tabellenspitze aufhält, sollte sich nicht wundern, wenn der eine oder andere unerwartete Schlag noch auf sich warten lässt. Oder auch nicht.

Das Herz schlägt im Osten

Dimitry Utschkov für Russland am 12.05.2021, 21:00

Vollbeschäftigung? Vollbeschäftigung! Man mag es als treuer Sympathisant der Premjer Liga kaum glauben, aber die neue Saison wird tatsächlich mit zehn echten Übungsleitern aus Fleisch und Blut auf den Trainerbänken beginnen. Sogar Aufsteiger Dynamo Moskau kann einen Coach vorweisen, denn kein Geringerer als Sir Topse hat den Weg aus dem verregneten England in die bekanntlich sonnenverwöhnte russische Hauptstadt gefunden. Man darf mit Fug und Recht behaupten, dass die Qualität der Liga noch nie so hoch gewesen ist. Vier Startplätze in der Champions League und das starke Niveau der Konkurrenz haben im letzten Jahr für einen tollen Aufschwung gesorgt.

Bestes Beispiel für die herausragende Entwicklung ist die Tatsache, dass mit Dynamo Barnaul und sf5078 nach FK Krasnodar und Amkar Perm erneut ein Team aus der heimischen Elitedivision den Titel in der Europa League in den ganz tiefen Osten des Kontinents holen konnte. Wollen wir auch für die neue Spielzeit hoffen, dass unsere acht Vertreter im internationalen Wettbewerb den fiesen Rivalen aus Österreich & Co. wieder die Leviten lesen werden. Die russische Premjer Liga eröffnet ihre Außengastronomie mit dem 1. ZAT am 2. Juni. Der fabelhafte Kubok Rossii beginnt dagegen wie gewohnt erst am 3. ZAT, was gleichbedeutend mit dem 16. Juni ist. Der Spielplan steht schon bereit, und Setzungen werden bereits jetzt akzeptiert. Die Spielregeln für den Wettbewerb sind zur Sicherheit im weiteren Verlauf (ziemlich weit unten) nochmals aufgeführt.

Soweit die organisatorischen Hinweise, bleibt nur noch die kleine Tradition vom Onkel. Denn trotz diverser Extraschichten in einem englischen Getränkemarkt hat es sich Ligaleiter Dimitry Utschkov auch in der nagelneuen Saison nicht nehmen lassen, sich als redegewandter und sehr trinkfester Bruder im Geiste von Fritz Keller zu präsentieren. Daher folgt nun für alle Neugierigen schon jetzt der fachlich und sachlich begründete Blick auf die Abschlusstabelle der Saison 2021-2. Auf viele spannende Partien und eine gute und faire Spielzeit in der härtesten Liga der Welt! Und zum Start in die neue Runde gibt es sogar eine besondere Auszeichnung für einen Coach (siehe unten).

Doppelkorn - Der Moskovskaja-Fussball-Stammtisch:

Sein schon gewesen kurzes Pause hier in Liga in Rossiya. Manches Trainer wahrscheinlich fast so ausgebrannt wie Foodtruck von Willi Herren, aber kennen Spielplan nix Gnade. Noch immer haben die Onkel keine Rückmeldung von DFB, wo doch jetzt sein dickes Platz an Spitze. Wahrscheinlich sein gefallen Oliver Bierhoff die Handy in Kanalisation oder Oli Bierhoff mit Handy in Kanalisation. Egal. Haben schließlich noch viel wichtigeres Aufgabe zu erfüllen. Schon aufgebaut Jahrmarktzelt in Getränkemarkt, wo Madame Dimitra warten mit Glaskugel auf zahlungskräftiges Kundschaft, um zu lesen aus Hand und erzählen heimische Trainer schauderhafte Märchen über Zukunft. Doch die Schicksal kann man nicht entrinnen, sondern nur beeinflussen mit üppiges Geldspende. Schauen Sie also weg, falls Wahrheit Sie nur verunsichern. Hier sein Abschlusstabelle von Saison 2021-2:

10. FK Rostow: Normalerweise an dieses Stelle traditionell stehen Aufsteiger, aber nachdem bei Konkurrenz angeheuert verarmte englische Landadel, sich man muss schauen um nach plausibel Alternative. Und dann ganz schnell landen bei Gutti, der zwar geschafft souveränes Klassenerhalt, aber gleichzeitig Coach mit wenig Erfahrung und in abgelaufenes Saison mit zwei NMR. Darf mich gerne strafen Übungsleiter Lügen, aber wird sich nicht mehr leisten können fehlendes Spielzüge. 

9. Rubin Kasan: Die Meister? Die Meister! In letzte Spielzeit die Club aus Tatarstan wie auf dickes Schiene gerollt zu Titelgewinn. Dabei in Rückrunde bei Taktik zugelegt, auch wenn aufgelockert die Strategie manchmal mit komische Spielzüge. Keine Frage, Grimson 84 jetzt bei alle Kollegen und Mitstreiter voll auf die Radarschirm, so dass werden schwieriges Saison. Dafür Club mit überlegte und solide Leistung in Champions League, wo gelingen beherzte Sprung nach die Achtelfinale.

8. Dynamo Moskau: „Müssen die jetzt nehmen jeden?“, sich fragen Chronisten in Russland nach überraschendes Verpflichtung von Sir Topse bei Neuling Dynamo Moskau. Die Antwort darauf nur lauten: Natürlich! Kann man sich in Puff mit 200 Rubel auch nicht leisten hauseigenes Spitzenkraft, sondern muss greifen zurück auf Ware von Grabbeltisch. Schaffen neues Coach die Klassenerhalt ohne Probleme und ziehen ein nach Pokalfinale. Die Auferstehung von Dynamo haben begonnen.

7. Ural Jekaterinburg: Alle Metaphern mit leeres Tank, Kanister oder Batterie sein aufgebraucht in jüngeres Vergangenheit mit Iceman_1990. Mittlerweile Gewohnheitsrecht, dass Ural tauchen früh auf an Tabellenspitze, um später zu verglühen wie Halleysches Komet. Bleiben hängen Verein eine weitere Jahr in titellos Galaxie, nur international mit Lichtgeschwindigkeit durch Europa unterwegs. In Liga dagegen Club wieder mehr Sternschnuppe als Supernova. Rossiya, unendliche Weiten…

6. ZSKA Moskau: Armeeclub theoretisch stehen vor großartig Saison, denn GerryG können nicht verschenken Punkte an trainerloses Verein. Dennoch letztes Spielzeit trotz starkes Endspurt häufig gekennzeichnet von viel Risiko und manchmal übertriebenes Sparsamkeit, quasi Barnaul 2.0. Das gehen auf lange Strecke meistens schief, so dass reichen an Ende nur für Mittelfeldplatz. Doch die Herz von GerryG in Wirklichkeit schlagen nur für Kubok Rossii (wo man scheiden aus in Vorrunde).

5. Zenit Sankt Petersburg: Lange Durststrecke mit ohne Silberware sein gegangen endlich vorbei für Lieblingsclub von Wladimir Wladimirowitsch mit Gewinn von Pokal. Werden man sein zufrieden bei Team mit Trainer Viktor, die zählen zu Urgesteinen von russisches Liga. Versuchen häufig viel Coach aus Leningrad und immer wieder kann damit überraschen unaufmerksames Konkurrenz. In die neue Spielzeit geben ziemlich entspanntes Durchschnittssaison ohne großes Aufreger.

4. Amkar Perm: Geblieben zuletzt bisschen unter Möglichkeiten Netsrac, auch wenn einmal mehr sein gelungen Qualifikation für Königsklasse. Dort man wird spielen fabelhaftes Rolle, während in Liga und Pokal nicht gelingen ganz großes Wurf. Amkar werden landen in Spitzengruppe, doch für Platinumkarte von Mastercard es nicht reichen. Aber Treueprämie niemand wird machen Coach in Perm streitig: Stehen seit mehr als 40 (!) Spielzeiten an Seitenlinie von Verein. Einfach fabelhaft!

3. FK Krasnodar: Haben gemacht Radau wie AC/DC auf Kirchentag oder Waldorf-Kindergarten in Möbelhaus. Die Rede sein selbstverständlich von Marco1985, die haben eingehaucht Südrussen neue Leben. Und die Durchmarsch gehen weiter, erfahrenes Übungsleiter spülen Team zurück an Fleischtöpfe von Liga. Für Club mit Erfolgsbilanz wie Deutschland bei Rennrodeln mit Frauen sein Siege eine Teil von die DNA. Ganz nebenbei sich schnappen Mannschaft noch die Kubok Rossii.

2. Spartak Moskau: Selten haben Trainer vergurkt so kläglich sicheres Eintrittskarte für Liga von Gewinner. Die rote Teppich schon gewesen ausgerollt, aber redlion scheinbar in Wartezimmer von Chiropraktiker oder bei Hotline für Impftermine hängengeblieben, so dass sich zur Strafe müssen nun quälen durch Europa League. Aber immerhin nicht lange, da traditionell in Kontinentalpokalen immer schnell fertig. Dafür in Liga zurück zu den Wurzeln und nur knapp scheitern in Titelkampf.

1. Dynamo Barnaul: Sieger von Pokal? Haken. Europapokaltriumph? Haken. Meister? Nix Haken! Bis dato geblieben Stachel in Fleisch von sf5078, dass in Liga oftmals in ziemlich aussichtsreiches Position, aber an Schluss mindestens eine Club landen vor Team aus Altai. Doch diesmal wirklich alles anders: Zur Schonung früh raus aus Pokal, dann Trainer packen ein Sparfuchs und Strategie von Schwabenhausfrau, um zu düpieren Widersacher. Wie das gehen? Ihr schon werdet sehen. 

Der fabelhafte Kubok Rossii (Modus & Regeln):

Gespielt wird eine Vorrunde mit zwei Fünfergruppen, von denen jeweils zwei Mannschaften am Ende der Gruppenphase das Halbfinale erreichen. Gestartet wird mit einem Start-TK von 16, das die Übungsleiter noch durch akkurate Zeitungsartikel in gewohnter Manier aufstocken können. Die Gruppenvorrunde erstreckt sich über 5 ZAT, wobei insgesamt 8 Spiele absolviert werden. Dabei hat natürlich logischerweise in einer Fünfergruppe jeder Club an jeweils zwei Spieltagen spielfrei. Es gilt durchgehend die Pokalregel, dass Heimtore 0,8 TK und Auswärtstreffer 1 TK kosten.

Für Halbfinale und Finale werden die Teilnehmer mit neuen einem Start-TK von 6 ausgestattet. Aus der Vorrunde kann zudem ein maximales Rest-TK von 1 mitgenommen werden. Außerdem erhalten die beiden Gruppensieger ein Bonus-TK in Höhe von 0,5. Das Halbfinale wird in Form von Hin- und Rückspiel ausgetragen, wobei der Sieger von Gruppe 1 auf den Zweiten der Gruppe 2 trifft. Dementsprechend duelliert sich der Sieger der Gruppe 2 mit dem Gruppenzweiten aus 1, um die beiden Finalteilnehmer zu ermitteln. Das Endspiel findet auf neutralem Platz statt, wie gewohnt kostet dort ein Treffer ein TK von 1. Und dann sollte der neue Pokalsieger feststehen.

Dmitri-Wassiljew-Medaille (in Bronze):

Muss man bringen mit viiiiiiiiiiiiiiel Geduld in härtestes Liga der Welt, wenn man will erringen Erfolg. Manchmal Trainer überwinden Zeitspannen, die noch länger sind als Bart von die Witze von Mario oder letzte Meisterschaft von FC Schalke 04. Mit ausreichend Zeit am Ende dann aber einsacken doch hier und da großes Titel. So geschehen jetzt wieder bei Viktor, der neben zwei Meisterpokale jetzt besitzen in heimisches Vitrine in Sankt Petersburg auch zwei fabelhafte Kubok Rossii. Für vier Trophäen in Rossiya altes Frau müssen ansonsten stricken ganz lang. Daher überfällig Würdigung mit Bronzemedaille von Skisprungkanone Dmitri Wassiljew für großes Schweiger aus Leningrad. 

Ewige Ehrentafel (Hall of Fame):

Dmitri-Wassiljew-Medaille (für besondere Verdienste, silberne Ausführung): 

Netsrac (Amkar Perm): für Erfolgsbilanz, Vereinstreue und Kontinuität bei Torrausch

Fuchur (FK Krasnodar): für große Triumphe in der Liga und im internationalen Wettbewerb

Dmitri-Wassiljew-Medaille (für besondere Verdienste, bronzene Ausführung):

McLover (FK Krasnodar): für Erfolge in der Liga und fabelhaften Gewinn der Europa League

Viktor (Zenit Sankt Petersburg): für Mehrfachtriumphe in Liga und Pokal sowie Kontinuität in Liga 

Alexander-Pushkin-Award (für Literatur): 

McLover (FK Krasnodar): für regelmäßige und ausführliche Schilderungen zu Spielen und Verein