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Startseitentexte (2018-3)

Hier finden sich alle in der Saison vom Ligaleiter fabrizierten Startseitentexte zum Kuscheln und Liebhaben.

Zeitenwende in Krasnodar

Dimitry Utschkov für Russland am 27.12.2018, 11:30

Unter der Woche erreichte die Ligaleitung die traurige Nachricht, dass Fuchur am Ende der Saison sein Amt als Coach von FK Krasnodar zur Verfügung stellen wird, um eine kreative Pause einzulegen. Ein herber Verlust für die heimische Liga, da der Erfolgstrainer aus Südrussland national und international stets zu überzeugen wusste. Die Ligaleitung dankt Fuchur für seine über viele Spielzeiten äußerst zuverlässige und engagierte Arbeit, in der er oftmals hervorragendes taktisches Gespür und eine exzellente Spielübersicht offenbarte. Der Schritt trifft die Liga vom Timing her hart, da die zuletzt eingestellten Neuzugänge nur wenig Durchhaltevermögen demonstriert haben. Immerhin finden derzeit Gespräche mit einem Meistercoach einer anderen Liga statt, der eventuell nach Russland wechseln könnte. Mal abwarten, ob es hier bald positive Nachrichten zu vermelden gibt.

Kommen wir nun aber zum Sportlichen: Im Kubok Rossii belegt cerafino einmal mehr, dass er sich zu einem absoluten Pokalspezialisten entwickelt hat. In der Konsequenz siegt also Rubin Kasan zum dritten Mal in Folge (!) im nationalen Pokal durch einen 1:0-Finalsieg gegen Amkar Perm. Wie üblich hat ein kleiner Presseartikel genügt, um letztlich einen ungefährdeten Triumph zu erreichen. Sollte man bei Ernst & Young oder bei Accenture demnächst einen Senior Advisor für Pokalturniere benötigen, bei cerafino wäre man sicherlich an einer erstklassigen Adresse. In der Premier-Liga ist es leider so, dass die beiden kurzfristigen Neuzugänge (und Abgänge) sicherlich etwas Einfluss auf das Saisonende genommen haben. Dies ist auch für die Ligaleitung sehr unbefriedigend, aber letztlich besteht immer die Hoffnung, vielleicht einen aktiven und langfristigen Spielteilnehmer für die russische Premiumliga zu gewinnen. Über den Ausgang der Saison sei aber an dieser Stelle nicht mehr verraten. Nur so viel sei verraten: Es ist am Ende ziemlich spannend geworden. Ein Glückwunsch geht an dieser Stelle an den verdienten Titelträger. Pozdravleniye!

Am Ende senden wir aber noch einmal ein aufrichtiges do swidanja an Fuchur. Möge Dir auch in Zukunft das Schicksal im privaten und beruflichen Umfeld stets gewogen sein. Es wäre an dieser Stelle vermessen alle Erfolge der jüngeren Vergangenheit von FK Krasnodar aufzuzählen. Doch immer bestehen bleiben wird sicherlich der Sieg für die Ewigkeit in der Champions League, auch wenn dieser (so behauptet zumindest fortwährend Ligaleiter Dimitry Utschkov) ziemlich unverdient gewesen sein soll. Wie dem auch sei, FK Krasnodar und die Liga werden Fuchur vermissen. Die Türen stehen in Russland aber immer offen, sofern einmal eine Rückkehr gewünscht sein sollte.

Frohe Weihnachten!

Dimitry Utschkov für Russland am 20.12.2018, 08:15

Fast alle Augen sind zu dieser Zeit des Jahres natürlich auf das Weihnachtsfest gerichtet. Während man sich in vielen anderen Ligen des Torrausch-Universums bereits auf das Verpacken von Geschenken und das Schmücken der kümmerlichen Nordmanntanne konzentrieren kann, gibt es in Russland einen waschechten „Boxing Day“. Denn ähnlich wie in der englischen Premier League müssen auch die Kicker in Moskau, Sankt Petersburg & Co. am 26. Dezember noch einmal ran. Das ist aber gar nicht so verwunderlich, feiert man die russisch-orthodoxe Weihnacht doch erst Anfang Januar. Trotzdem wünscht an dieser Stelle die Ligaleitung den Mitspielern und ihren Familien ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest.

Doch blicken wir vorher noch einen kurzen Moment zurück auf den letzten ZAT. Zwei neue Trainer hatten sich in den Dienst von Zenit Leningrad und Dynamo Moskau gestellt. Dabei erwies sich der frisch einstellte Übungsleiter von Sankt Petersburg mit dem schmucken Namen Pitt leider aber weniger als Brad Pitt, sondern vielmehr als Pittbradfahrer. Deutlich besser machte es Ciccoman bei seinem Himmelfahrtskommando in der Hauptstadt. Dennoch war der Abstieg von Dynamo mit Blick auf die miserable Ausgangsposition nicht zu verhindern. Bleibt zu hoffen, dass der Coach der Liga weiterhin erhalten bleibt. Immerhin wird mit Lokomotive oder Spartak Moskau ein Topclub in der kommenden Saison wieder mit von der Partie sein.

Kommen wir aber zu den sportlichen Highlights: ZSKA Moskau und Andi von Hideta betreiben in der Premjer-Liga erfolgreich Ressourcenschonung und verteidigen trotzdem den Spitzenplatz. Der billige Heimsieg gegen Zenit könnte sich dabei als Schlüsselerfolg im Kampf um die Meisterschaft erweisen. Aber auf der anderen Seite ist es natürlich so, dass FK Krasnodar, FK Chimki und sogar Rubin Kasan noch mit Titelchancen in den letzten ZAT gehen. Eine (leider) nicht unwesentliche Rolle werden wohl am Ende die trainerlosen Teams spielen, bei denen der Zufallsgenerator in der nächsten Woche dann Fortuna spielen dürfte. Das sind halt die Nachteile einer nur dünn besetzten Liga. Im fabelhaften Kubok Rossii steht das Endspiel dagegen fest. Endlich einmal darf man bei Amkar Perm wieder über einen Finaleinzug jubeln. Aber dort heisst der Gegner Rubin Kasan und ist somit der Verein, der sich in den vergangenen Spielzeiten als absoluter Pokalspezialist einen guten Namen gemacht hat. Kann der erfahrene Netsrac den Lauf der Mannschaft aus Tatarstan brechen? Oder bringt cerafino einmal mehr den nationalen Pokal sicher nach Kasan? Nächste Woche werden wir in Premjer-Liga und Kubok Rossii ein gewaltiges Stück schlauer sein.

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Dimitry Utschkov für Russland am 13.12.2018, 08:00

Zwei Wochen noch, dann ist die Saison 2018-3 schon wieder in die Geschichtsbücher eingegangen. Während im Kubok Rossii in der kommenden Woche die Halbfinalspiele auf dem Programm stehen, sind in der Premjer-Liga noch sechs Spieltage zu absolvieren. Und man darf sagen, dass ZSKA Moskau an diesem ZAT elegant einige Klippen umschifft hat, so dass ein möglicher Titelgewinn für den Armeeclub wieder ein Stückchen näher gerückt ist. Aber noch ist Vorsicht geboten, denn die Verfolger warten nur auf einen Ausrutscher der Hauptstädter, um ihrerseits vielleicht doch noch beide Hände an die Trophäe zu bekommen.

In der Europa League war leider für Toto und FK Chimki im Viertelfinale gegen Stade Rennais aus Frankreich Endstation. Allerdings hat das Team aus der grauen Moskauer Vorstadt alles gegeben und braucht sich nichts vorzuwerfen. Und man darf sich bei FK Chimki dafür bedanken, dass die russische Ausbeute in der Fünfjahreswertung am Ende nicht ganz so lausig gewesen ist. Dennoch ist hier für die kommende Spielzeit natürlich reichlich Luft nach oben. Eine positive Kunde gibt es aus Sankt Petersburg zu vermelden. Kurz vor Saisonende kann man bei Zenit mit Neucoach Pitt einen brandneuen Übungsleiter präsentieren. Bleibt nur zu hoffen, dass es sich bei dem Novizen nicht um ein Strohfeuer handelt, sondern dass hier jemand mit großer Ausdauer angeheuert ist. Die Liga kann schließlich zuverlässige Trainer allerbestens gebrauchen.

Advantage: ZSKA

Dimitry Utschkov für Russland am 06.12.2018, 08:21

Nachdem in der letzten Woche an dieser Stelle hinsichtlich des Abschneiden der russischen Teams im Europapokal noch die Molltöne dominierten, sorgt der letzte Vertreter der heimischen Liga heute für besonders guten Laune. Denn nach knappen Erfolgen gegen Fallobst aus Österreich und den FC Schaffhausen aus der Schweiz steht Toto mit seinem FK Chimki tatsächlich im Viertelfinale der anspruchsvollen Europa League. Die erfreuliche Performance der Moskauer Vorstädter bringt nicht nur wertvolle Punkte für die Fünfjahreswertung, sondern sorgt allenthalben für beste Laune, nachdem die russischen Vertreter im bisherigen Verlauf des Europapokals doch zumeist arg enttäuscht hatten. Für FK Chimki geht es nun weiter gegen das starke Stade Rennes aus Frankreich. Auf dem Papier ein ausgeglichenes Duell, allerdings erweist sich der Übungsleiter der Franzosen als fleißiger Zeitungsschreiber. Also, lieber Toto, kleinen Artikel verfassen, kurz und intensiv nachdenken und dann (wenn es keine Umstände macht) bitte das Halbfinale klarmachen.

In der Premjer-Liga könnte der aktuelle ZAT eine klitzekleine Vorentscheidung verursacht haben. Speziell der 4:3-Auswärtssieg von Amkar Perm bei Rubin Kasan bringt ZSKA einen Vorsprung von nunmehr fünf Zählern auf die unmittelbaren Verfolger ein. Auch wenn der Armeeclub nur noch ein überschaubares Rest-TK vorweisen kann, geht man bei Tipico-Sportwetten davon aus, dass der gewiefte Andi von Hideta wahrscheinlich den Vorsprung ins Ziel retten können wird. Aber noch sind Rubin Kasan und FK Krasnodar nicht geschlagen, und auch die trainerlosen Teams erweisen sich für die lebendige Konkurrenz in dieser Saison immer wieder als böse Stolperfallen. Im Pokal sind an diesem ZAT die Würfel für das Semifinale gefallen. In einer äußerst engen Kiste setzt sich in Gruppe A hinter Amkar Perm nur aufgrund von einem (!) Tor der Ex-Champion aus Krasnodar gegenüber Torpedo Moskau durch. Für die Hauptstädter einmal mehr ein Aus, das man schon mit einem ganz kleinen Zeitungsartikel hätte verhindern können. Gruppe B kann etwas überraschend Rubin Kasan vor ZSKA Moskau für sich entscheiden, hier hatten viele Experten eine umgekehrte Reihenfolge erwartet. Somit sichert sich Rubin den Bonus für den Gruppensieger, während für Toto und auch für sämtliche trainerlosen Vereine der Wettbewerb an dieser Stelle endet. Im Halbfinale heißt es somit in zwei Wochen Rubin Kasan v FK Krasnodar und Amkar Perm v ZSKA Moskau. Dabei startet der Club aus Tatarstan in der ersten Paarung als Favorit, da das Team von Fuchur mit einige Sperren im Semifinale zu kämpfen hat. Recht ausgeglichen dürfte dagegen das Match zwischen der Mannschaft von Netsrac und dem aktuellen Tabellenführer verlaufen. Gelingt dem Armeeclub vielleicht sogar das Double in dieser Saison? In den letzten vier Spielzeiten konnte der Meister dreimal gleichzeitig auch den Pokalsieg feiern. Nichts ist in Russland also unmöglich.

Der größte Hit von ABBA

Dimitry Utschkov für Russland am 29.11.2018, 07:35

Gut, man könnte jetzt natürlich trefflich darüber diskutieren, ob nicht „Dancing Queen“ oder ein anderes Machwerk der Schweden nicht noch erfolgreicher gewesen ist. Aber fraglos haben sie ihre Karriere beim Grand Prix d’Eurovision de la Chanson (so hieß das damals) durch einen Sieg mit dem Titel „Waterloo“ so richtig ins Rollen gebracht. Und so wie um 1800 der gute Napoleon sein Waterloo in einer Schlacht bei der kleinen namensgebenden Ortschaft in Belgien erlebt hat, gingen (was für eine fabelhafte Überleitung) die russischen Vertreter im Europapokal auf ähnliche Weise sang- und klanglos unter. Ein weiteres Desaster also für die darbende Fünfjahreswertung.

Rubin Kasan hatte sich in der Champions League mit vier Pleiten schon nach zwei ZAT (!) aus dem Wettbewerb gespielt und konnte am Ende mit zwei Erfolgen nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Leider blieb man auf dem letzten Platz der Gruppe und ist damit nicht einmal mehr für die KO-Runde der Europa League qualifiziert. Apropos Cup der Verlierer: Dort erwischte es nicht nur die ungewohnt phlegmatische Truppe von Amkar Perm, sondern auch den ehemaligen Sieger der Champions League, FK Krasnodar. Das Team von Coach Fuchur musste allerdings unter der etwas seltsamen Taktik eines Gegners leiden, der mit recht irrationalen Spielzügen letztlich leider die Mannschaft aus Südrussland eliminiert hat. Alles schlecht also? Nicht ganz. Immerhin bleibt mit Toto und FK Chimki ein Team international vertreten. Etwas überraschend schaffte es der Verein trotz komplizierter Ausgangslage in seiner Gruppe der Königsklasse noch auf den dritten Rang, so dass es nun für den Vorstadtclub aus Moskau in der Europa League weitergeht. Bleibt nur zu hoffen, dass Toto und sein Club dort noch einige Runden verweilen können. Wie erwähnt, in der Fünfjahreswertung kann Russland nach zwei schwachen Spielzeiten jeden Punkt gut gebrauchen.

In einer Welt ohne NMR...

Dimitry Utschkov für Russland am 22.11.2018, 09:40

Ein kleiner, aber feiner Kreis hat sich in Russland eingefunden, um sich der Herausforderungen der Premjer-Liga zu stellen. So darf die Ligaleitung dann auch erfreut feststellen, dass in dieser Saison in einer Welt ohne die Frohbis und Nick Wildes noch kein einziger NMR zu registrieren war. Vielleicht schaffen es die Ligateilnehmer ja, eine komplette Spielzeit ohne Aussetzer hinzulegen. Das wäre doch wahrlich ein schönes Ergebnis in einer derzeit leider gemessen an der Zahl der Mitspieler etwas hinterherhinkenden Spielklasse des Torrausch-Universums.

Inwieweit die russischen Vertreter aktuell international erfolgreicher agieren, möchten wir in der kommenden Woche beleuchten. Heute müssen wir erstaunt feststellen, dass in der Liga die Sause der unberechenbaren trainerlosen Clubs stattgefunden hat. Wohl dem, der sich dabei dann doch etwas zurückgehalten hat und sich seine Kräfte für einen anderen Tag aufgespart hat. Voll im Saft steht auch der Kubok Rossii, wo die Fronten in Gruppe B allerdings klar sind. ZSKA hat trotz eines merkwürdigen Heim-0:0 das Halbfinale fest im Blick. Nur ein Sieg fehlt noch, um die formale Qualifikation letztlich fix zu machen. Dahinter schickt sich Titelverteildiger Rubin Kasan ebenfalls an, einen Platz unter den besten vier Teams zu ergattern. Der Rest des Feldes liegt ein gewaltiges Stück zurück. Insbesondere bei Toto und FK Chimki dürfte man unzufrieden sein mit den bisher im Pokal gezeigten Leistungen. Viel spannender verläuft dagegen Gruppe A, nicht zuletzt wegen des überraschenden 4:3-Auswärtssieges von Amkar Perm in Krasnodar. Dieser bringt die Südrussen in Schwierigkeiten, während für die Mannschaft von Netsrac jetzt die Chancen für das Erreichen des Semifinales gut stehen. Neun Zähler haben in Gruppe A allerdings bis dato nicht nur Amkar Perm, sondern auch Torpedo Moskau und das trainerlose Ural Jekaterinburg. Dieses verfügt über große Kraftreserven und ist somit eine ziemlich unberechenbare Komponente. Und natürlich hat Strickus mit seinem Verein ebenfalls noch alle Möglichkeiten, in das Halbfinale zu gelangen. Aber dagegen dürften sicherlich Ural sowie Fuchur und das erfolgsverwöhnte Krasnodar noch Einwände haben.

Wer hat an der Uhr gedreht?

Dimitry Utschkov für Russland am 14.11.2018, 20:24

Hektische Wochen stehen derzeit insbesondere für die russischen Europapokalteilnehmer an. Vor allem in der Europa League findet aktuell ein wahrer Spielemarathon statt, während sich die Champions League als etwas weniger intensiv erweist. Im Cup der Gewinner geht nun also die internationale Reise für Rubin Kasan los. Und auch FK Chimki hat sich erfolgreich durch die Mühlen der Qualifikation gekämpft und darf nun der Konkurrenz das Fürchten lehren. Im Cup der Verlierer hat die Premjer-Liga dagegen ein prominentes Opfer zu beklagen, da ZSKA sich am letzten ZAT der Play-Offs verkalkuliert hat. Somit liegt es nun an FK Krasnodar und Amkar Perm, sich im kleinen Europapokal möglichst erfolgreich zu behaupten und wertvolle Punkte für die Fünfjahreswertung zu ergattern.

Im fast schon winterlichen Russland ging es in dieser Woche dagegen etwas ruhiger zur Sache, vor allem da der Kubok Rossii eine letzte kleinere Pause vor dem großen Endspurt eingelegt hat. In der Liga bleibt ZSKA (anders als in Europa) das Maß aller Dinge und erringt speziell mit einem 2:1 bei Amkar Perm einen ersten wichtigen Vorteil im Kampf um die Meisterschaft. Verfolger bleibt Rubin Kasan, mit etwas Abstand gehen FK Chimki, das Team aus Perm und FK Krasnodar jetzt in die Halbzeitpause. Denn kaum hat die Spielzeit begonnen, so ist auch schon wieder die Hälfte der Matches absolviert. Kinder, wie die Zeit vergeht! Kann vielleicht mal jemand die Uhr anhalten?


Fünf Trainer und ein Hallelujah

Dimitry Utschkov für Russland am 08.11.2018, 08:04

Kaum hat die Saison begonnen, befinden wir uns auch schon wieder kurz vor der Halbzeit. An der Spitze der Premjer-Liga hat es in dieser Woche einen Wechsel gegeben. ZSKA konnte sich mit einem guten ZAT an Rubin Kasan vorbeischieben und grüßt nun freundlich vom Gipfel. Nur drei Niederlagen aus 15 Partien lesen sich wirklich auch wie eine vorzügliche Bilanz. Allerdings verrät der Blick auf das Rest-TK, dass der Vorsprung des Spitzenduos nicht für die Ewigkeit gemacht sein muss. Denn mit auskömmlichen Kraftreserven lauern FK Chimki, Amkar Perm und Krasnodar auf ihre Chance, um sich im weiteren Verlauf der Saison an die Führenden heranzusaugen. 

Im Kubok Rossii konnte Ex-Champion FK Krasnodar in Gruppe A mit dem umkämpften 4:3-Erfolg gegen Torpedo Moskau einen vielleicht schon vorentscheidenden Sieg feiern. Dazu sieht es für Amkar Perm bezüglich eines Weiterkommens recht gut aus. Aber es bleibt noch eine Unbekannte in der Gleichung: Kann etwa das trainerlose Ural Jeketerinburg einem arrivierten Club den Platz im Halbfinale streitig machen? Das ist aktuell die spannendste Frage der Vorrunde des Pokals. Denn wie schon in der vergangenen Woche angedeutet, scheinen die Fronten in Gruppe B geklärt. Der Armeeclub ZSKA dürfte keine Schwierigkeiten haben, das Semifinale zu erreichen. Und das 4:4 daheim gegen FK Chimki dürfte Rubin Kasan mehr genützt als geschadet haben. Die trainerlosen Vereine spielen dagegen keine Rolle, könnte sich aber hier und da noch als Stolperstein erweisen.

Füchse der Woche

Dimitry Utschkov für Russland am 01.11.2018, 16:40

In der Vergangenheit war es nicht immer leicht, einen passenden „Fuchs der Woche“ zu finden. Oftmals gab es keine herausragenden Leistungen in Liga und Pokal, so dass schon eine leicht überdurchschnittliche Ergebnisgestaltung zu einer Prämierung führte. In einer Woche wie dieser wäre für Onkel Dimitry deshalb die Entscheidung schwer, weil an der Tabellenspitze Rubin Kasan und ZSKA Moskau eine perfekte Spielrunde hingelegt haben. Vermutlich würde das Pendel eher in Richtung des Armeeclubs ausschlagen, der sich schließlich auch international souverän für die nächste Runde qualifiziert hat. Für Torpedo ist dagegen nach einer Harakiri-Taktik in Europa schon wieder Feierabend. Vielleicht doch einmal ein Grund, die gegenwärtige Strategie zu überdenken.

In dieser Woche ist dann auch der Kubok Rossii gestartet, in dem es gilt, einen lebenden Rivalen und zwei trainerlose Clubs hinter sich zu lassen. Während in Gruppe A zwischen FK Krasnodar, Torpedo und Amkar Perm noch nichts entschieden ist, hat sich die Waage in Gruppe B dagegen schon erheblich bewegt. Und zwar zu Ungunsten von Sportsfreund Toto und FK Chimki, die von ZSKA im heimischen Stadion übel überrascht worden sind. Aus diesem Grund bietet sich schon nach dem ersten Pokal-ZAT eine äußerst komfortable Situation für den Armeeclub und für Rubin. Die beiden Vereine können tatsächlich schon fast für das Halbfinale planen. Es sind aber auch einfach ziemliche Füchse, die sich dort unter die Konkurrenz gemischt haben.

Pokal ante portas

Dimitry Utschkov für Russland am 26.10.2018, 10:05

Während in der Liga schon wieder das erste Viertel absolviert wurde, startet am nächsten ZAT der russische Pokal in eine neue Auflage. Insofern gilt es für alle Spieler zu beachten, dass für nächste Woche eine doppelte Zugabgabe erforderlich ist, sofern man denn über ernsthafte Ambitionen im Kubok Rossii verfügt. International steht momentan die Qualifikation der Europa League kurz vor dem Abschluss, in der sich Torpedo Moskau und FK Krasnodar um ein Weiterkommen in die Play-Offs bewerben. Die Saison läuft somit mittlerweile auf allen Kanälen heiß.

In der russischen Premjer Liga zeigt sich ein fast schon gewohntes Bild. Rubin Kasan belegt die Spitzenposition, während die trainerlosen Clubs sich auf den hinteren Rängen eingefunden haben. Leider haben sich noch immer keine Übungsleiter eingefunden, um die Vakanzen bei FK Rostow, Dynamo Moskau, Zenit Sankt Petersburg und Ural Jekaterinburg zu schließen. Da wünscht man sich ja schon fast so unsichere Kantonisten wie Frohbi oder fedxx zurück. Aber da bekanntlich das Leben kein Wunschkonzert ist, müssen sich alle Trainer und auch die Ligaleitung weiterhin durch das unberechenbare Feld der trainerlosen Vereine quälen.

Bälle und einsame Herzen

Dimitry Utschkov für Russland am 10.10.2018, 20:10

Es ist schön zu sehen, dass in der Liga der Pressebetrieb mittlerweile eine Beteiligung von 50% der aktuellen Mitspieler erreicht. Doof nur, dass die freien Stellen ähnlich schwer zu vergeben sind, wie die dickeren Damen beim Ball der einsamen Herzen. Wobei dies natürlich auch für fette Kerle gilt, schließlich sollte die Metapher (frei von billigem Sexismus) nur das Problem illustrieren. Bleibt also nur das alte Motto aller Fatalisten: „Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt - aber sie stirbt“. Aber gut, auf der anderen Seite gilt natürlich auch: In welchem Land lässt sich schon so leicht ein Europapokalplatz erhaschen? Es war halt früher auch nicht alles besser. Apropos: Der Europokal ist in den Qualifikationsrunden schon wieder gestartet. Also nicht vergessen, dort intensiv zu setzen. Die englische Woche im internationalen Geschäft wird fleißige Setzer sicherlich belohnen.

Eine kleine terminliche Anmerkung noch in eigener Sache: Urlaubsbedingt findet der nächste ZAT erst in zwei Wochen statt (und dann auch wohl eher am Donnerstag oder Freitag). Somit also eine hervorragende Gelegenheit für alle Nicht-KIs, sich noch mehr Gedanken als sonst über geeignete Spielzüge zu machen. Bis jetzt läuft es für die meisten Trainer ja eher holperig, aber auf lange Sicht werden sich sicherlich die erwarteten Teams dann wieder am Ende der Tabelle einfinden.

Tanztee der Grauen Mäuse

Dimitry Utschkov für Russland am 03.10.2018, 20:20

Was bringt am Ende den erfolgsmäßigen Durchbruch? Strategischer Konzeptfussball oder doch die Intuition, das Bauchgefühl und der Zufallsgenerator? Normalerweise setzen sich im Ligabetrieb langfristig immer die großen Strategen durch. Der Saisonbeginn ist dagegen oftmals die Zeit der Außenseiter oder der impulsiven Vollgasvereine. Und hier zeigten sich speziell die trainerlosen Clubs zum Start in die Spielzeit ziemlich robust, so dass dem ein oder anderen ambitionierteren Team der Einstieg in die Saison ein wenig ruiniert wurde. Dennoch bleibt natürlich anzumerken, dass das Tabellenbild nach dem ersten ZAT noch keine große Aussagekraft besitzt.

Eine klitzekleine Anmerkung gilt an dieser Stelle dem Pokalwettbewerb, der am 31. Oktober seine Pforten öffnet. Da es im Vergleich der Vorsaison keinerlei Änderungen gibt, können wir es uns an dieser Stelle leicht machen und ganz einfach die bewährten Regeln der Vergangenheit zitieren:

Der bestens bekannte Kubok Rossii (Modus & Regeln):
Gespielt wird in dieser Spielzeit einmal mehr Vorrunde mit exakt zwei Fünfergruppen, von denen jeweils zwei Mannschaften am Ende der Gruppenphase das Halbfinale erreichen. Gestartet wird mit einem Start-TK in Höhe von 16, das die Übungsleiter noch durch akkurate Zeitungsartikel in gewohnter Manier aufstocken können (auch alle Trainer jenseits von FK Krasnodar und ZSKA). Die Vorrunde erstreckt sich über 5 ZAT, wobei insgesamt 8 Spiele absolviert werden. Dabei hat natürlich logischerweise in einer Fünfergruppe jeder Club an jeweils zwei Spieltagen spielfrei. Es gilt durchgehend die Pokalregel, dass Heimtore 0,8 TK und Auswärtstreffer 1 TK kosten.



Jagd auf Rubin im Oktober

Dimitry Utschkov für Russland am 02.10.2018, 13:14

Nun steht sie also vor dem Beginn, die neue Saison in der Premjer-Liga. Sechs Mohikaner versuchen alles, um am Ende der Spielzeit mit Lorbeeren überschüttet zu werden und ewigen Ruhm zu erlangen. Dabei steht der Neubeginn unter dem Motto „Jagd auf Rubin Kasan“, denn die arrivierten Kräfte haben es sicherlich gar nicht gerne gesehen, dass beide Titel nach Tatarstan gewandert sind. Ansonsten ist die russische Liga weiterhin von akutem Mitspielermangel geprägt. Neben Hauptstadtclub Dynamo Moskau suchen die Traditionsvereine Zenit Sankt Petersburg, Ural Jekaterinburg und Aufsteiger FK Rostow händeringend einen neuen Übungsleiter.

Gute Kunde ereilte dagegen Ligaleiter Dimitry Utschkov, der in der Spielpause zum Einkäufer bei einem Getränkemarkt in einem Problembezirk der polnischen Hauptstadt Warschau aufgestiegen ist. Da er nun dort für die eigenhändige Auswahl exklusiver Spirituosen zuständig ist, wird nur wenig Zeit bleiben, um das Ligageschehen eingehend zu kommentieren. Dennoch wünscht er den Teams zum Start in die neue Saison natürlich viel Erfolg und gutes Gelingen.